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Die Berliner Koalition: Extreme Frauenbevorzugung und der neue Jude

LGBTQ - Buchstabenmenschen - Faktum Magazin

Die Berliner Koalition:
extreme Frauenbevorzugung und der neue Jude

Es kommen sexistische Zeiten auf die Bürger von Berlin zu. Sie bekommen die Quittung für ihr Wahlverhalten schneller als erwartet. Die Koalitionsverhandlungen bringen sexistische, verfassungs- und männerfeindliche Ergebnisse.

Eine derartige Menschenverachtung kennt man aus einer Vergangenheit, die sich nie wiederholen sollte.

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Aus einem Newsletter der Linken

[linke-news] Ergebniss 1

Thema: Frauen und Emanzipation

Information zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen

Die Große Verhandlungsgruppe verständigte sich am Samstag u.a. auf folgende Vorhaben:

Geschlechtergerechtigkeit konsequent vorantreiben

Gender Mainstreaming zu dem die Bevölkerung niemals ihr Einverständnis gegeben hat, soll also vorangetrieben werden. (Aus der Wikipedia: „Politische, begriffliche und wissenschaftliche Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit werden heute oft mit dem Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet.“)

Das lässt Fürchterliches erahnen.

Die Koalition wird öffentliche Mittel geschlechtergerecht ausgeben. Gender Budgeting und Gender Mainstreaming wird konsequent auf allen Ebenen umgesetzt. Dies gilt ebenso für die Verteilung der EU-Strukturfondsmittel.
Im Landesgleichstellungsgesetz wird ein Verbandsklagerecht verankert.

Gender Budgeting war Thema auf einer Veranstaltung der Grünen. Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass es beim Gender Budgeting nicht um Gleichberechtigung geht. Hier deuten sich erste Brüche des Artikel 3 des Grundgesetzes an.

„Der Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gehört zum ersten Abschnitt (Grundrechte) und garantiert die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und verbietet Diskriminierung und Bevorzugung aufgrund bestimmter Eigenschaften.“

Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt

Verwaltung, landeseigene Betriebe und Betriebe mit Landesbeteiligung sollen Vorbild für Chancengerechtigkeit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt sein. Daher wird der Anteil von Frauen in Führungsfunktionen und Aufsichtsräten auf mindestens 50 Prozent gesteigert.

Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung. Mindestens 50 % heißt: Mehr Frauen als Männer in Führungspositionen. Mehr als die Hälfte der Führungspositionen sollen also an Frauen gehen. Von Qualifikation für diese Positionen ist nicht die Rede. Für die Verteilung der Positionen wird die Prüfung der Qualifikation aufgrund der infrage kommenden Frauen de facto abgeschafft. Ein Bruch des Artikel 3 des Grundgesetzes.

Die Koalition erprobt, die Einführung einer Reservierungsquote für Ausbildungsplätze bei weiteren Landesunternehmen in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, ein. Die Reservierungsquote sichert, dass die erste Hälfte der zu vergebenden Plätze in einem Ausbildungsberuf verbindlich an Frauen zu vergeben ist, um den Frauenanteil zu erhöhen.
Die Koalition wird die rechtlich bestehende Möglichkeit einer Teilzeitausbildung bei voller Vergütung nutzen.

Die Reservierungsquote ist ein weiterer Verstoß gegen das Grundgesetz. „…die Gleichberechtigung von Frau und Mann und verbietet Diskriminierung und Bevorzugung aufgrund bestimmter Eigenschaften“ – was anderes als eine Bevorzugung des weiblichen Geschlechts und eine Diskriminierung des männlichen Geschlecht ist es, wenn ohne Berücksichtigung von Qualifikation 50 % der Stellen an Frauen gehen müssen?

Sexismus im öffentlichen Raum entgegentreten

In der aktuellen Ausschreibung von Werberechten des Landes Berlin, wird der Ausschluss von sexistischer Werbung und diskriminierenden Inhalte eine harte Vergabebedingung.

Sexismus im öffentlichen Raum – sind nicht diese Verhandlungsergebnisse Sexismus in seiner reinsten Form? Werbung soll also nun staatlich geregelt werden? Der Mann als Depp in der Werbung ist okay, aber eine Frau im Bikini nicht? Sexismus findet aus feministischer Sicht nämlich immer nur gegenüber der Frau statt.

Selbstorganisation und feministische Auseinandersetzung stärken

Die Koalition wird qualifikations- und tarifgerechte Bezahlung der Mitarbeitenden in Frauenprojekten gewährleisten.
Die Koalition wird Familien- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen ausbauen, um den multiplen Problemlagen und den Bedarfen von Migrantinnen und Geflüchteten gerecht zu werden.
Die Koalition wird den gemeinnützigen Einsatz des Berliner Gemeindedolmetschdienstes und von Lotsenprogrammen auch für Frauenprojekte ausbauen und verstetigen.

Männerprojekte finden keine Erwähnung. Männer gibt bei diesen Koalitionsverhandlungen nur als ungenannte, einzuschränkende anonyme Masse. Frauenprojekte werden „ausgebaut und verstetigt“ von Männerprojekten ist keine Rede.

Schutz vor Gewalt an Frauen

Die Koalition erkennt Gewalt im Internet als reale Gewalt an und zieht daraus Konsequenzen für Prävention, Aufklärung, Opferschutz und Strafverfolgung. (Online-Beratungsangebote, Spezialisierung und Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden).
Das Beratungsangebot für Betroffene von Stalking wird ausgeweitet und eine enge und zeitnahe Abstimmung von Polizei und Staatsanwaltschaft ermöglicht.

Aus den bisherigen Bestrebungen von Heiko Maas & Co. wurde deutlich, dass auch hier die „Gewalt im Internet“ nur gegenüber Frauen stattfindet. Studien haben ergeben, dass oftmals Frauen für diese „Gewalt gegenüber Frauen“ verantwortlich sind. Es sollen Zensurmittel über angeblichen Gewaltschutz gegenüber dem Mann installiert werden. Auch hier läuft es auf eine Diskriminierung des Mannes hinaus.

Die Koalition entwickelt die Gewaltschutzambulanz weiter zu einem interdisziplinären Gewaltschutzzentrum. Dazu gehört, die Beratung zu konsolidieren und weiterzuentwickeln und die ärztliche Versorgung zur 24/7-Bereitschaft auszubauen.
Es werden bedarfsgerecht weitere Plätze in Frauenhäusern sowie anderen geeigneten Schutzeinrichtungen und mehr Unterkünfte für wohnungslose Frauen geschaffen.
Wir werden Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz vor Zwangsverheiratung und weiblicher Genitalverstümmelung vorantreiben.
Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung betroffen sind, wird die Koalition unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus dabei unterstützen, sich aus der Gewaltsituation zu befreien und ihr Recht auf Entschädigung geltend zu machen.

Es geht um „weibliche Genitalverstümmelung“ und „Frauen und Mädchen“, die von „Menschenhandel und sexueller Ausbeutung betroffen sind“. Die männliche Beschneidung wird nach wie vor nicht als Genitalverstümmelung betrachtet oder aber für als nicht erwähnenswert gehalten: Sie wird schlicht und einfach nicht erwähnt. Männer/Jungs können offenbar keine Opfer sexueller Ausbeutung sein. Geht es noch sexistischer?

Natürlich sollen weitere Plätze in Frauenhäusern geschaffen werden. Männliche Opfer häuslicher Gewalt gibt es wohl nicht – auch aus der Schweiz gibt es diesbezüglich nichts zu berichten. Zumindest ist das wohl aus feministischer, männerfeindlicher Perspektive so.

Perspektiven für geflüchtete Frauen und Mädchen schaffen

»Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften« sollen endlich umgesetzt werden. Geflüchtete Frauen und Kinder werden durch ausreichende niedrigschwellige Angebote einer medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung und beim Aufbau von Selbstvertretungsstrukturen unterstützt. Geeignete Erstaufnahmeeinrichtungen und Unterkünfte für Frauen werden bedarfsgerecht ausgebaut.

Männliche Kinder – also Jungs – haben so lange sie ein gewisses Alter nicht erreicht haben Glück: An dieser Stelle werden sie in den Koalitionsverhandlungen „mitgemeint“. Genannt werden allerdings konkret erneut die Frauen. Der Bedarf von Männern in Erstaufnahmeeinrichtungen ist uninteressant, solange die Unterkünfte für Frauen bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Zur Integration geflüchteter Frauen in die Arbeitswelt entwickelt die Koalition spezifische Angebote, um sie zu qualifizieren. Darüber hinaus wird die Koalition Integrationsteams in Jobcentern einsetzen und Mentoringprogramme auflegen.

Erneut: Gefördert wird einzig die Frau.

Alleinerziehende stärken

Die Koalition wird eine Gesamtkonzeption »Alleinerziehende stärken« entwickeln.
Auf Bundesebene wird die Koalition sich für eine Ausweitung des Bezugs des Unterhaltsvorschusses bis zum Abschluss der Schulbildung und mindestens bis zum 18. Lebensjahr, statt wie d3erzeit lediglich 6 Jahre einsetzen.
Die Koalition wird den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten wie z.B. einer Schuldnerberatung für Alleinerziehende verbessern.
Flexible Kinderbetreuungsangebote werden ausgebaut und besser zugänglich gemacht.
Die Koalition wird Kleinfamilienkarten einführen, danit Alleinerziehende besser am Kultur-, Sport- und Freizeitleben teilnehmen können.

Es ist bekannt, dass das Herz für die Alleinerziehenden nur in dieser Weise schlägt, weil der Großteil der Alleinerziehenden Frauen sind. Daher ist es an dieser Stelle auch nicht nötig, die Frau explizit zu nennen.

Regenbogenhauptstadt Berlin

Die Initiative »Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt« (ISV) wird in eine dauerhafte Struktur der Akzeptanzarbeit überführt, in der die Berliner Verwaltung und Akteur*innen der Zivilgesellschaft miteinander kooperieren. Dafür werden wir die Haushaltsmittel für die ISV bis zum Ende der Legislaturperiode verdoppeln.
Die Koalition wird die Diversity- und Queerkompetenzen in allen pädagogischen Berufen stärken, queere Bildungsarbeit absichern und zu einem verbindlichen Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterbildung machen und das Ziel der Akzeptanzförderung von sexueller Vielfalt im Schulgesetz und im Sportförderungsgesetz verankern.
Die queere Jugendarbeit wird ausgebaut und mindestens ein queeres Jugendzentrum mit berlinweitem Auftrag eingerichtet.
Die Koalition wird die Strukturen der Opferhilfe und der Gewaltprävention für alle LSBTTIQ*-Gruppen bedarfsgerecht ausbauen. Krisenwohnungen für von Zwangsverheiratung betroffene LSBTTIQ* werden eingerichtet.
Rot-rot-grün wird sich gegenüber dem Bund dafür einsetzen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Regenbogenfamilien und Mehrelternschaften zu verbessern.
Die Koalition unterstützt das Selbstbestimmungsrecht von Trans* und Inter* über ihre geschlechtliche Identität und ihren Körper. Sie wird die Peer-to-Peer-Beratungs- und Unterstützungsinfrastruktur für Trans* und Inter* ausbauen und ein Netzwerk für Trans* und Inter*Menschen initiieren, um den Dialog zwischen Projekten, Wissenschaft und medizinischen Einrichtungen zu befördern sowie die Empfehlung des Deutschen Ethikrates von 2012 zu Intersexualität umsetzen.
Wir werden Projekte fördern, die Wohnhäuser, Wohngruppen und Wohngemeinschaften für LSBTTIQ* schaffen. Die Koalition strebt eine barrierefreie LSBTTIQ*-Infrastruktur an.
Rot-rot-grün unterstützt die Idee eines Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses und wird dafür Sorge tragen, dass der Unterhalt des Magnus-Hirschfeld-Denkmals gesichert wird.
Die Koalition wird die Interessen von LSBTTIQ* auch international unterstützen und dazu insbesondere die Kontakte zu Berlins Partnerstädten nutzen und wo notwendig auch in kritischen Dialog mit ihnen treten.
Wir werden Bundesratsinitiativen im Interesse der LSBTTIQ*-Community initiieren und unterstützen. Dazu gehört vor allem die Initiative zur Öffnung der »Ehe für alle« mit vollem Adoptionsrecht. Außerdem ergreift die Koalition die Initiative zur Erweiterung des Artikel 3 des Grundgesetzes und für die Ersetzung des Transsexuellengesetzes durch eine moderne Gesetzgebung, die sich konkret an den Bedürfnissen von Trans*menschen orientiert, sowie für ein Verbot von geschlechtszuweisenden Operationen an intersexuellen Säuglingen und Kindern.

Kein Geld für Männer und deren Probleme, aber Geld für Frauen und eine Extremminderheit (LGBTI) in der Gesellschaft ist vorhanden und wird aufgestockt.

Der unfassbare Sexismus und die Diskriminierung des Mannes in allen Bereichen der Gesellschaft in Berlin ist nicht mit Worten zu Beschreiben.

Der moderne Jude heißt autochthoner (weißer) Mann.

Das meinungsfreiheitfeindliche Magazin Queer.de berichtet nun auch – allerdings anders

Koalitionsverhandlungen
Rot-Rot-Grün will Berlin zur „Regenbogen-Hauptstadt“ machen

Weiteres über die Koalitionsverhandlungen

Koalitionsverhandlungen in Berlin: „Willkommensinfrastruktur“ mit Rot-Rot-Grün

Im Koalitonsvertrag wurde alles festgeschrieben

Berlin: Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag im Blick

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Wolf Jacobs

15 comments

  1. Der/Anarchist 1 November, 2016 at 02:58 Antworten

    Totalitäre Staaten haben nie lange existiert. Weil in totalitären Staaten oftmals nur eine Minderheit die Macht in Händen hielt. Schon y Gasset wußte, daß eine Ideologie, die vom Volk, also der Mehrheit, nicht akzeptiert wurde, nur für eine kurze Dauer umgesetzt werden konnte. Habermas hat diesen Gedanken von y Gasset übrigens übernommen. Und wenn man in die Vergangenheit schaut, erkennt man, daß diese Behauptung zutrifft. Das heißt daß ein Staat nur dann eine Chance hat, langfristig zu bestehen, wenn das Volk, also die Mehrheit, von der Ideologie der Regierenden überzeugt ist. Das ist sie aber in der BRD nicht. Da helfen auch keine gefakten Statistiken oder Tendenz-Studien. Dieser Polit-Pöbel wird fallen. Denn diese ganze feministische Dreckförderung; diese Einfuhr von Hartz4 Empfängern; diese Milliardengräber wie der Berliner Flughafen, Stuttgart 21; die Finanzierung von politischen Beratern usw. verschlingen Unsummen von Geldern. Und dieses Geld fließt irgendwann nicht mehr, weil die Zahl der Arbeitnehmer nicht ansteigt. Wer wird das dann finanzieren? Sicher, jetzt will der Polit-Pöbel das Volk daran gewöhnen, daß es länger arbeiten soll, das Rentenalter auf 67 Jahre ansteigt, dann auf 70?, 75?, 80?, also arbeiten bis zum Tod? Aber der Polit-Pöbel wird es nicht schaffen. Auch wenn die Lügenpresse die Wahrheit bewußt verdrängt. Es rumort im Volk, weil das Geld immer knapper wird. Geld, für das die Menschen hart gearbeitet haben. Die Fassade bröckelt schon jetzt. Nein, dieses Land wird kein feministisches Utopia, egal wieviele Gesetze noch gebrochen werden.

    Ich sehe, daß im Westen bald die Lichter ausgehen.

    • Gast 2 November, 2016 at 09:53 Antworten

      Das macht den Feminismus so perfide: Frauen sind keine Minderheit. Und es gibt immer zusätzlich männliche „weiße Ritter“, die das alles als richtig empfinden und sich dafür einsetzen werden. Deswegen besteht dieses Ungestüm seit über 40 Jahren, und es gibt kein Zeichen, dass die Mächtigen davon lassen werden – zu verführerisch ist es als Herrschaftsinstrument. (Wer das nicht begriffen hat, möge die Soros-Leaks studieren, grade feministische/ LGTQ-Organisationen werden gefördert.)

      • Friederich Prinz
        Friederich Prinz 2 November, 2016 at 13:19 Antworten

        Es gab nie (!) ‚weiße Ritter‘.
        Lieber Gast:“Und es gibt immer zusätzlich männliche „weiße Ritter“, die das alles als richtig empfinden und sich dafür einsetzen werden.“
        Solche Leute habe ich so oft beobachtet … Es geht den ‚weißen Rittern‘ um die Vagina, um eine ganz bestimmte Vagina, die ihre schützenden Knie nur auseinander legt, wenn der ‚Ritter‘ ihr glaubhaft versichert, ihr die leistungsfreie Versorgung durch die Gesellschaft nicht streitig machen zu wollen sondern sich sogar dafür einzusetzen.
        Spaßig fand ich bei meinen Beobachtungen stets, wie aus dem ‚weißen Ritter‘ eine ’schwarze Sau‘ wurde, wenn die Vagina ihre Knie für einen weißeren Ritter auseinander gelegt hat 😉

        • Wolf Jacobs
          Wolf Jacobs 2 November, 2016 at 14:12 Antworten

          Wenn „weißer Ritter“ als jemand definiert wird, der dem Feminismus zuarbeitet und ihn unterstützt, gab und gibt es eine Menge „weiße Ritter“. Ich glaube auch nicht, dass es dem „weißen Ritter“ so explizit um „Vagina“ geht. Es ist das Bessermenschensyndrom: Sie wollen sich am Ende des Tages selbstgefällig auf die Schulter klopfen und sich selbst sagen, was für tolle Menschen sie doch seien.

          Falls dannn zur Belohnung noch ein wenig „Vagina“ bei rumspricht, sind sie zufrieden mit sich und fühlen sich im Himmelreich. Ich denke aber, dass es tatsächlich darum geht, sich moralisch über andere zu erhöhen. Dass sie sich moralisch herabsetzen, bemerken sie nicht.

      • Der/Anarchist 10 November, 2016 at 06:19 Antworten

        @Gast

        Zu oberflächlich, wenn Du schreibst, „die Frauen“ seien keine Minderheit etc. Die meisten Frauen sind in erster Linie Opportunisten. Ihr Feminismus tragen sie wie eine Mode mit sich herum. Würde der Feminismus morgen abgeschafft, damit auch alle männerfeindlichen Gesetze, würde der Großteil dieser Frauen sich anpassen. Das heißt nur eine Minderheit setzt sich konsequent für den Feminismus ein, weil diese Minderheit davon profitiert: Frauen wie Merkel, v.d. Leyen usw. Die kleine Lisa an der Aldi-Kasse profitiert nur scheinbar, weil sie sich einreden muß, sie sei finanziell unabhängig, was sie in Wirklichkeit nicht ist. Weitaus unabhängiger wäre Lisa, wenn sie verheiratet wäre und der Mann genügend verdient. Denn als Ehefrau und Mutter kann sie den Tag besser für sich nutzen. Und würde sie schlau sein, sich nicht scheiden lassen, dann erhielte sie im Alter Witwenrente und müßte nicht rumjammern wie die alleinerziehenden Parasiten. Nein, der Feminismus kam von „oben“, nicht von „unten“, er wurde von einer Minderheit in die Institutionen verankert.

        Wir sehen doch an der Präsidentenwahl, daß die Amerikaner das feministische und korrupte Lügen-System satt haben.

  2. Elmar Diederichs 1 November, 2016 at 12:10 Antworten

    „Von Qualifikation für diese Positionen ist nicht die Rede.“

    Das kann auch nicht anders sein, da die Linken längst postmodern sind: Ihrer Ansicht nach gibt es weder Wahrheit, noch Objektivität, sondern nur Macht und Interessen. Das wird natürlich nicht offen gesagt, ist aber dennoch so. „mindestens 50%“ für Frauen ist demnach nichts anderes als die radikalfeministische Idee, Männer zu entmachten, um das Patriarchat zu brechen.

    Feminismus ist immer auch Kulturkampf. Und solange wir diese Dimension nicht ernst nehmen, und darauf hinweisen, daß politisch einer Ideologie gefolgt wird, werden wir keine Diskussion gewinnen.

    Buchholz und Ulfig haben das bereits gemekrt und gehen massiv in diese Richtung und ich werde das auch tun. Von biologistischer Seite ist da natürlich nichts zu erwarten – da alles Evolution ist und so.

    „Aus den bisherigen Bestrebungen von Heiko Maas & Co. wurde deutlich, dass auch hier die „Gewalt im Internet“ nur gegenüber Frauen stattfindet.“

    Meiner Ansicht nach dokumentiert das, daß die radikalfeministische, politische Elite die Selbstorganisation im Internet unterschätzt hat. Man hielt das MRA-Phänomen für irgendeine Scheisse, die keine Mehrheiten hinter sich bringen kann. Daran kommen nun Zweifel auf und die politische Elitie reagiert routiniert: mit Geld für politisch genehme Stiftungen, Kampagnen wie „no hate – Hass ist keine Meinung“ oder auch mit Gesetzen, wie dem neuen Sexualstrafrecht, daß klarerweise für nichts anderes gebastelt wurde, um offizielle Statistiken über die disgusting nature des Mannes zu erzeugen – ohne mit der Realität was zu tun zu haben.

    Aus meiner Sicht müssen wir analog politisch reagieren – mit politischer Polemik, mit Vereinfachungen und so weiter. Vor allem müssen wir den Feminismus auf den Radikalfeminismus reduzieren wie „Feminismus ist faschistoider Männerhaß!“ und dergleichen – wohlwissend, daß es nicht immer so einfach ist. Doch letztlich gibt es keine Alternative, das ist ist wie im Krieg: Bomben kann man auch nicht rational und zivilisiert wegdiskutieren.

    • Wolf Jacobs
      Wolf Jacobs 1 November, 2016 at 12:22 Antworten

      In Deinem Kommentar steckt viel drin. Ich muss die Pläne der Linken, Grünen und der SPD erst sacken lassen.

      Ich vereinfache mir meinen Umgang mit dem Feminismus schon lange. Ich reduziere den Feminismus auf den Kern – und der ist menscheinfeindlich. Ich mache keine Unterschiede zwischen Irgendwas- und Radikalfeminismus. Es führt alles zum selben Ziel. Feministinnen, die sich früher als Radikalfeministinnen bezeichnet haben, bezeichnen sich mittlerweile nur noch als Feministinnen. Der Feminismus hat sich dem Radikalfeminismus insgesamt in seinen Forderungen angepasst.

  3. Rox 2 November, 2016 at 09:41 Antworten

    Die spezialsozialistische Linke will nicht die Frau schützen – die Frau mit ihren normalen Wünschen und Problemen ist gar nicht ihr Thema – sie will eine neue Frau erschaffen.
    Das ist der Punkt.

    • Friederich Prinz
      Friederich Prinz 2 November, 2016 at 13:14 Antworten

      Ich bitte um Verzeihung, Rox:
      „Die spezialsozialistische Linke will … eine neue Frau erschaffen.“
      Sie vermuten einen viel zu erhabenen intellektuellen Anspruch bei den Spezialdemokraten und den Linken!
      Es geht lediglich darum, intellektuell leistungsschwachen Frauen, die über wenig mehr als eine Vagina verfügen, den Zugriff auf lukrative Versorgungen in Ämtern und Institutionen, in Parlamenten, Parteien, Schulen usw. zu garantieren.
      Die Devise lautet:“Du darfst ruhig dämlich sein, ohne Abitur, ohne Ausbildung, ohne Kenntnisse oder Erfahrungen mit Wert für die Allgemeinheit – wenn Du in unserer Partei bist (oder uns nachweislich wählst) werden wir Dir gegen alle Männer eine Versorgung sichern.
      Mehr steckt nicht dahinter.

      • Wolf Jacobs
        Wolf Jacobs 2 November, 2016 at 14:14 Antworten

        Dass ein neuer Mensch geschaffen werden soll, steht außer Frage. Ansonsten gäbe es nicht die Bestrebungen die Sprache der Ideologie anzupassen. Das war Bestandteil des 3. Reiches, der kommunistischen Systeme und hier auch der DDR.

  4. kdm 2 November, 2016 at 11:04 Antworten

    Auch Danisch bemerkt: „…eine gewisse Ähnlichkeit zum Nationalsozialismus, bei dem alle wichtigen Stellen dann auch nur noch von „Ariern” besetzt werden durften, ist da allerdings nicht von der Hand zu weisen.“

    • Wolf Jacobs
      Wolf Jacobs 2 November, 2016 at 11:33 Antworten

      Nachdem ich aus der feministischen Vernebelung aufgewacht bin, bin ich auch politisch aufgewacht. Ich war bis Oktober 2014 kurz Parteimitglied bei der Linken. Dort bin ich dann aus eben diesen Gründen recht schnell wieder ausgetreten. Feminismuskritik funktioniert überhaupt nicht in der Linken. Dort ist man totalitär-ideologisch.
      Nach meinem Austritt sind mir immer mehr Parallelen zum braunen Sumpf aufgefallen. Das Durchsetzen der eigenen Ideologie ist Teilen der Linken nicht fremd. Mittlerweile bin ich auch für eine Überwachung der Linken bezüglich ihrer Verfassungstauglichkeit. Je akzeptierter sie sind, umso mehr nähern sich ihre Methoden denen des Nationalsozialismus an. Viele kommunistische Staaten haben es vorgemacht.

  5. Friederich Prinz
    Friederich Prinz 2 November, 2016 at 13:08 Antworten

    „Gleichstellungspolitik ist der feministisch initiierte Untergang der Menschlichkeit und der Demokratie.“
    Mal langsam mit den jungen Pferden 😉
    Wenn man von so einem hohen und alten Roß herunter am Kern des Problems vorbei argumentiert, noch dazu in der Sprache der Bösewichter, darf man sich nicht wundern wenn alles so kommt wie es gerade kommt.
    Es geht nicht um ‚Gleichstellung‘. Es ging nie (!) um ‚Gleichstellung‘; nicht einmal um Gleichberechtigung, oder ‚Emanzipation‘.
    Es geht gezielt und ausdrücklich um die Bevorteilung mittelmäßiger bis unfähiger und intellektuell unterbemittelter Frauen, die sich leistungsfrei Karrieren, Versorgung und Optionen sichern wollen.
    Verschuldet weil zugelassen haben wir Männer das, unterstützt von den vielen Frauen die sich intellektuell leistungsstark, tatkräftig, verantwortungsbereit und am Gemeinwohl orientiert erfolgreich in ihre jeweiligen Aufgaben gestürzt haben. Wir haben gemeinsam aus den verschiedensten Gründen bewußt ignoriert was sich da anbahnt. Wir haben es gesehen aber nicht ernst nehmen wollen. Wir sind (oft voller Ekel) aus den Parteien geflohen (vor allem aus der SPD) und haben den ‚einfacher Gestrickten‘ das politische Gestaltungsfeld überlassen. Die haben das genutzt. Das hätten wir selbst tun sollen!

    Deswegen geht weder das Abendland unter, noch die Menschlichkeit. Nichts währt ewig und der ganze gesellschaftspolitische Humbug regelt sich spätestens dann zum Besseren, wenn die aktuellen Profiteurinnen erkennen, daß sie irgendwann den in der Anzahl größeren jüngeren Profiteurinnen zahlen müssen was sie heute für sich in Anspruch nehmen. Diese ganz besondere Art der Korruption hat keine Zukunft. Gesellschaftliche Entwicklung verläuft wellenförmig. Nur Idioten (wie in manchen Ministerien) glauben, daß die von ihnen initiiierten oder zumindest gestützten Entwicklungen nicht umzukehren seien.

    Der Demokratie schadet der aktuelle Werdungsprozeß der Vaginarchie selbstverständlich. Entsprechend furchtbar wird ihr Ende sein, vielleicht nicht einmal mehr rechtstaatlich. Zeitpunkt und Art haben wir in der Hand, die Männer und die echten Frauen im Land!

    • Wolf Jacobs
      Wolf Jacobs 2 November, 2016 at 14:07 Antworten

      Wenn man von so einem hohen und alten Roß herunter am Kern des Problems vorbei argumentiert, noch dazu in der Sprache der Bösewichter, darf man sich nicht wundern wenn alles so kommt wie es gerade kommt.

      hm. Auf welchem Pferd sitze ich denn gerade? Welche Sprache der Bösewichter?

      Es geht nicht um ‚Gleichstellung‘. Es ging nie (!) um ‚Gleichstellung‘; nicht einmal um Gleichberechtigung, oder ‚Emanzipation‘.
      Es geht gezielt und ausdrücklich um die Bevorteilung mittelmäßiger bis unfähiger und intellektuell unterbemittelter Frauen, die sich leistungsfrei Karrieren, Versorgung und Optionen sichern wollen.

      hm². Ein Widerspruch in zwei Sätzen. Gleichstellung bedeutet, dass das Endergebnis dasselbe ist, trotz geringerer Leistung – schlicht gesprochen.

      Verschuldet weil zugelassen haben wir Männer das, unterstützt von den vielen Frauen die sich intellektuell leistungsstark, tatkräftig, verantwortungsbereit und am Gemeinwohl orientiert erfolgreich in ihre jeweiligen Aufgaben gestürzt haben. Wir haben gemeinsam aus den verschiedensten Gründen bewußt ignoriert was sich da anbahnt. Wir haben es gesehen aber nicht ernst nehmen wollen. Wir sind (oft voller Ekel) aus den Parteien geflohen (vor allem aus der SPD) und haben den ‚einfacher Gestrickten‘ das politische Gestaltungsfeld überlassen.

      Natürlich ist der Mann letzten Endes alles selbst schuld: Er hat es zugelassen und sogar noch mitgemacht. Das bezweifle ich gar nicht.

      Der Demokratie schadet der aktuelle Werdungsprozeß der Vaginarchie selbstverständlich. Entsprechend furchtbar wird ihr Ende sein, vielleicht nicht einmal mehr rechtstaatlich. Zeitpunkt und Art haben wir in der Hand, die Männer und die echten Frauen im Land!

      Tja, wenn man also es rechtsstaatlich nicht mehr in der Hand hat: Auf welche Mittel muss man dann zurückgreifen? Auf Mittel, die eben nichts mehr mit der „Bilderbuchmenschlichkeit“ und der Demokratie zu tun haben. Damit sind wir wieder beim Pferd. 😉

  6. SOFTY 18 April, 2017 at 18:27 Antworten

    Meiner Meinung nach geht es letztendlich nur darum das wir uns nicht mehr Fortpflanzen sollen.Wenn das weibliche Geschlecht auch Vollzeit arbeitet ihrer Kariere zu liebe (welche ihr im Bildungssystem ,TV, Zeitschriften usw. schmackhaft gemacht wurde) die sogenannte Selbstbestimmung über ihr Leben. Kein Wort über die Verantwortung der Frau der Familie gegenüber….Früher waren sich die Frauen darüber bewusst das das Schicksal der Nation auf ihren Schultern liegt, und somit schon immer eine gesonderte Stellung in der Gesellschaft genoss.Sämtliche Gesetze aus dem Kaiserreich waren zum Schutz der Familie ihrer Aufzucht dem Volk gewidmet. Das ist keiner Frau mehr bewußt.
    Wir haben verloren und uns wird es bald nicht mehr geben.

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