Feminismuskritik

Schweiz: Mädchen – und sie schlagen doch!

Gerade ist eine neue Schweizer Studie zum Thema Gewalt unter Jugendlichen aus der Schweiz auf meinem Tisch gelandet. Mal sehen, wie diese Studie durch Feministen heruntergespielt oder diskreditiert wird.

Die ausführliche Studie:

PDF: Entwicklung Von Gewalterfahrungen  Jugendlicher Im Kanton Zürich 1999 – 2014

Die Schweizer haben offensichtlich nicht solche Probleme mit der politischen Korrektheit wie wir Deutschen: Es wird nach dem Migrationshintergrund gefragt.

Zweitens ist der Anteil Jugendlicher ohne Migrationshintergrund (Autochthone) stetig von fast 60% auf unter 40% zurückgegangen, während der Anteil Jugendlicher mit einem Migrationshintergrund, die aber selbst in der Schweiz geboren wurden (Allochthone der zweiten Generation), sich mehr als verdoppelt hat. Der Anteil Allochthoner der ersten Generation ist demgegenüber stabil geblieben.

Hier in Deutschland würde wieder die Nazikeule geschwungen werden.

Kommen wir nun zur Gewalt.

Zunächst einmal die positive Nachricht:

In den letzten 15 Jahren hat die wahrgenommene Bedrohung durch Gewalt im Alltag in fast allen untersuchten Bereichen abgenommen.

Auch in dieser Studie wird erneut deutlich, dass Jungs häufiger Opfer von Gewalt sind als Mädchen. Mädchen sind allein bei der sexuellen Gewalt führend. Daher ist es unbedingt notwendig objektiv über diese Thematik zu reden. Jungs als Gewaltopfer sind sowieso ein sehr wichtiges Thema, was aber auf Dauer von Feministen aktiv verhindert werden wird. Sei es durch Statistikverfälschung oder durch Verleugnen.

Schweiz_Opfererfahrung nach GeschlechtBezeichnend ist, dass zwar als Risikofaktor Opfer von Gewalt zu werden „männliches Geschlecht“ angegeben ist (S. 79 bzw. S. 85 im PDF), bei Mädchen aber offensichtlich das Geschlecht kein Risikofaktor ist. Wenn da nicht mal wieder das Patriarchat in seiner übelsten Form zuschlägt. (Ironie!)

„Gewalt in jungen Paarbeziehungen“

Beginnen wir mit einem Zitat, das einige Sichtweisen verändern sollten, es aber wahrscheinlich nicht tun. Die Propagandamaschinerie der Feministen funktionier zu gut:

Insgesamt erleiden 26% der männlichen Neuntklässler gegenüber 18% der Neuntklässlerinnen physische GJP. Diese Anteile erhöhen sich in der elften Klasse deutlich auf 37% bei den Jungen und 29% bei den Mädchen. Insgesamt werden Jungen damit signifikant häufiger Opfer physischer Gewalt in Paarbeziehungen als Mädchen und das Gewaltniveau nimmt mit zunehmendem Alter auch signifikant zu.

GJP bedeutet „physische, sexuelle, psychologische oder emotionale Gewalt“. Die Abkürzung wird auf S. 94f bzw. S. 100f im PDF definiert.

Es steht dort eindeutig. Es steht dort so eindeutig, dass kein Raum für Interpretation durch Radikalfeministen bleibt: Jungen werden signifikant häufiger Opfer in Paarbeziehungen als Mädchen. Gehen wir von heterosexuellen Beziehungen aus, können wir uns vorstellen, wer dann also Täter ist. Der Schritt zur häuslichen Gewalt gegenüber Männern ist dann ein kleiner: Das Gewaltniveau „nimmt mit zunehmendem Alter auch signifikant zu“.

Und das Mädchen bzw. die Frau schlägt doch. Es ist allerdings traurig, dass es einer Studie aus der Schweiz braucht, um diese Dinge in Deutschland aufzeigen zu können. Hier passt es nicht in die staatsfeministische Stimmung. Wir sind in dieser Beziehung den Schweizern vielleicht ein paar kleine Schritte voraus, was eher bedenklich ist.

Andere Fakten aus der Studie

Interessant ist auch, dass die Zahl der Alleinerziehenden stetig steigt. Dass die Zahl der gewalttätigen Mädchen gleichzeitig steigt, mag Zufall sein. Zumindest sind diese Entwicklungen auffällig. (S. 22, bzw. S. 28 im PDF)
Ob unter „andere SituationRegenbogenfamilien gemeint sind, erschließt sich nicht.

Schweiz_Gewalt_Alleinerziehende

Ich muss der Vollständigkeithalber feststellen, dass die Sexualdelikte – also die Opfer von sexueller Gewalt – zwar zurückgegangen sind, aber offenbar fast ausschließlich Mädchen von sexueller Gewalt berichten.

Es ist anzunehmen, dass dieser Trend auf eine Enttabuisierung sexueller Viktimisierungen zurückzuführen ist und Opfer heute entsprechend eher bereit sind , solche Ereignisse zur Anzeige zu bringen. Ebenfalls, wenn auch nur geringfügig um +12 %, hat die Aufklärungsquote sexueller Delikte zugenommen. (S. 44, bzw. S. 50 im PDF)

Man könnte auch in Betracht ziehen, dass der feministische Versuch alles von männlicher Seite als sexuelle Gewalt einzustufen, greift. Die Anzahl der nachgewiesenen Delikte ist nämlich zurückgegangen, die Anzahl der angezeigten Delikte ist gestiegen. Passt zu den Plänen von Heiko Maas: Frauen, Mädchen einfach die Definitionsmacht geben, dann klappt das auch mit dem Bild der rape culture.

Während also auf den ersten Blick die Hell- und die Dunkelfeldentwicklung der sexuellen Gewalt auf eine Reduktion in einer Grössenordnung von – 25% zwischen beiden Befragungen schliessen  lassen, wird diese hohe Übereinstimmung durch die beträchtlich höhere Anzeigerate, aber auch durch die leicht erhöhte Aufklärungsquote wieder in Frage gestellt.

Es gibt also eine beträchtlich höhere Anzeigerate, der eine leicht erhöhte Aufklärungsquote gegenüber steht. Es ist bekannt, wie oft Falschbeschuldigungen zum Erfolg führen.

Um noch einmal die Wichtigkeit der Regenbogenfraktion aufzuzeigen:

Von den befragten männlichen Neuntklässlern geben 97.3 % eine strikt heterosexuelle Orientierung an („Mich ziehen nur Frauen an“) gegenüber 92.6 % bei den Neuntklässlerinnen.

Bei den Elftklässlern sieht es so aus:

Bei den Elftklässlern liegen die Anteile strikt heterosexuell orientierter Jugendlicher signifikant tiefer mit 95.7 % bei Jungen und 86.2 % bei den Mädchen. Der Anteil Jugendlicher, die demgegenüber eine strikt homosexuelle Orientierung angeben, liegt bei Jungen bei rund 1 %, bei Mädchen sogar noch darunter.

Wir brauchen unbedingt mehr Aufklärung bezüglich Homosexualität in den Schulen! Das Thema ist relevant! (Ironie²)

Letztendlich gingen sämtliche Deliktzahlen und der Suchtmittelkonsum herunter. Der Konsum von Cannabis ist allerdings ein wenig gestiegen.

 

Ich habe das PDF leider nur schnell überfliegen können und diesen Artikel sehr schnell heruntergeschrieben. Es mangelt an der Zeit.

 

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