Islam und Feminismus III – Derivat des Sozialismus

Islam und Feminismus III – Derivat des Sozialismus
Gastbeitrag von Wolfgang Hirschenberger

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Dass der Islam nichts anderes als eine religiös verbrämte, tendenziell sehr stark zum (antibürgerlichen) Sozialismus tendierende Ideologie ist, darf als bekannt vorausgesetzt werden.

Der Feminismus als Derivat des Sozialismus bedient sich offenkundig genau jener Elemente des Islam (z. B. Aufklärungsfeindlichkeit, Gewaltaffinität, Identitätspolitik), die ihm geeignet scheinen, das Selbstverständnis und damit auch das gesellschaftspolitische Primat des neuzeitlichen, bürgerlichen Citoyens (der ja als „Erfindung“ aus patriarchalen Zeiten gilt) zurückzudrängen.

Nachdem sich die offene, also auch physische Gewalt des Feminismus, soweit sie (noch) nicht zur Gänze ins staatliche Gewaltmonopol überführt werden konnte, für mehrere Jahrzehnte nur im Privaten, namentlich meist in Partnerschaften, manifestiert hatte, bietet sich der Islam nicht nur dem Feminismus, sondern dem Sozialismus überhaupt als Modell zur weiteren Aushebelung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie an (Zu diesem Punkt sei auch an folgende Aussage erinnert: „Rechtsstaatlichkeit und die Tradition der Aufklärung sind der Rotz von weißen (!) europäischen (!) Männern in mächtigen Positionen“ (NetzfeministinNadine Lantzsch, 2011).

In diesem Zusammenhang darf man wohl getrost auch auf die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen Scharia und Gender Mainstreaming hinweisen. Nicht die Scharia ist dem Feminismus ein Dorn im Auge, sondern lediglich die Tatsache, dass die schariatische Gesetzgebung und Rechtsprechung alleine Männern vorbehalten bleibt.

Oder in anderen Worten

Was Feministinnen am Islam so richtig aufgeilt, ist die Scharia. Ohne die wäre der Islam aus feministischer Sicht ziemlich unbrauchbar. Aber die Scharia hat ja Steinigungen, Köpfungen, Amputation von Körperteilen usw. zu bieten!

Vor allem die Amputation von Körperteilen dürfte es ihnen so richtig angetan haben. Also Alice Schwarzer, Küchenmesser und so. (Emma-Beitrag „Beyond Bitch“ (1994/2, S. 34f))

Das einzige noch zu bewältigende Problem:

Wie alles andere muss auch die Scharia erst der Männerwelt entrissen und in die fürsorglichen Hände von feministisch friedfertigen Frauen gelegt werden. Erst dadurch kann der Gleichstellungsidee zum SIEG verholfen und der Welt das endgültige, geschichtslose HEIL beschert werden. (Hoffentlich ist das depp_innensicher genug).

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„Wie alles andere muss auch die Scharia erst der Männerwelt entrissen und in die fürsorglichen Hände von feministisch friedfertigen Frauen gelegt werden.“

Und an diesem Punkt werden die Feministinnen scheitern, weil der Islam als Ideologie wesentlich gefestigter und erfahrener ist. Hier werden sich die Femanzen die Zähne ausbeißen. Der Islam bietet sowohl für seine ideologische, wie auch ganz pragmatische Verbreitung andere Wege als die staatlichen Förderprogramme, obwohl diese, wenn angeboten gern mit genutzt werden. So notwendig, wie diese Institutionen für Feministinnen sind, sind sie für den Islam eben nicht. Um den Islam in „Frauenhand“ zu bekommen, müssten Feministinnen tief in die islamischen Strukturen eingreifen können und diese von innen heraus zersetzen, wie sie es beim westlichen Staatswesen mühelos konnten. Beim Islam wird ihnen das nicht gelingen.

Sicher. Der Feminismus wird dem Feminismus als erstes Einhalt gebieten. Wenn auch nicht aus humanistischen Gründen, wie es bei uns der Fall sein sollte. Der Feminismus wird am Islam aber scheitern. Das deutet sich bereits in der Akzeptanz des Kopftuches und der Verschleierung insgesamt durch den Feminismus an.

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