Freitagsbrief - Professor Buchholz - Faktum Magazin
Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2018

Freitagsbrief – KW 25/2018 – Links der Woche – Salvini

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Eine Woche ist wieder rum, es ist erneut viel passiert. Diese Woche geht es u. a. um den italienischen Politiker Salvini, der einen strikten Flüchtlingskurs einschlagen will. Außerdem diese Woche leider erneut Thema: Der Judenhass.

Israel/Judenhass/“Antisemitismus“

Grenzenlose Einwanderung?

Während in Deutschland darüber gestritten wird, wie der Staat Einwanderung und Asyl besser regeln und auch begrenzen kann, werden die Weichen für eine neue, grenzenlose Migrationspolitik diskret im Rahmen internationaler Organisationen gestellt. Die steht unter dem Motte „Migration ist immer für alle gut“, schreibt NWZ-Nachrichtenchef Alexander Will. (…)

Kommentar GB:

Eindringliche Leseempfehlung für diesen äußerst wichtigen Artikel!

Dokumente zur internationalen Migrationspolitik (…)

[WICHTIGE LINKS]

Die routinemässige Heuchelei der UNO

Wie schon unzählige Male in den letzten 50 Jahren widmete sich die UN-Vollversammlung letzte Woche einen ganzen Tag lang dem Versuch, Israel zu verurteilen. Und wie bei fast allen bisherigen Bemühungen dieser Art ist es wieder gelungen.

„Für die jüngste Gewaltwelle im Gazastreifen machte die UN-Vollversammlung mit grosser Mehrheit Israel verantwortlich. Sie gab Israel die alleinige Schuld für die wie es hiess, „exzessive, disproportionale und rücksichtslose Gewalt“ gegen Palästinenser, die versuchten, den Grenzzaun zu zerstören und nach Israel zu gelangen. Die Resolution war von Algerien, der Türkei und Palästina eingebracht worden. Gleichzeitig wurde in anti-israelischen Reden der jüdische Staat auch für die Notlage des Volkes von Gaza verantwortlich gemacht. (…)

Über den Antisemitismus in der britischen Labour-Partei

Eine Analyse der britischen Labour-Partei unter dem Vorsitz von Jeremy Corbyn sorgt für einen umfassenden Überblick über viele Aspekte der antijüdischen Hetze der Sozialisten. Die extremsten Kommentare stammen unverhältnismässig oft von Muslimen – ein Thema, das ein Tabu für die britischen Medien darstellt. Die Aufhetzung wird von einer Beschönigung des Antisemitismusproblems der Partei begleitet. Eine Beschönigung, die von einem Grossteil der Parteimitglieder unterstützt wird. Die andauernde Hetze innerhalb der Partei hat bereits zu noch nie dagewesenen Reaktionen aus der Leiterschaft der jüdischen Gemeinschaft in Grossbritannien geführt.

Was Deutschland bewegt: Mythos oder Tatsache – Judenhass im Islam?

Der muslimische Antisemitismus bzw. Judenhass ist heute in den Ländern Europas mit grosser muslimischer Bevölkerung wie z. B. Frankreich, Belgien und Grossbritannien seit einigen Jahren zunehmend aktenkundig. Seit der grossen Zuwanderungswelle der Flüchtlinge und Migranten aus islamischen Ländern nach Deutschland, die im Herbst 2015 einsetzte, hat sich die Situation auch in Deutschland zugespitzt.

Außerdem: Die Forderung nach dem „Recht auf Rückkehr“ ist Propaganda – die wahre Forderung ist die „Vernichtung Israels“

Es besteht kein Zweifel, und es gab nie einen Zweifel daran, dass Israel ein Land ist, das auf starken Werten beruht, zu denen auch die Menschenrechte gehören. Seit der Unabhängigkeit 1948 und später, so auch heute im Jahr 2018, ist Israel einzigartig im Nahen Osten, weil der Staat und seine Bürger die Menschenrechte und humanitären Werte wahren.

Und wie war Deine Nacht so?

In der Nacht zum 20. Juni 2018 wurden in den frühen Morgenstunden über 45 Raketen auf Israel abgefeuert. Viele Kinder, Eltern, Frauen und Männer wurden von Alarmsirenen aus ihren Träumen geschreckt. Sie hatten nur wenigen Sekunden Zeit, um sich in die Sicherheit von Bunkern zu flüchten.


Politik

Der Selbstmord Europas von Douglas Murray

Buchbesprechung: von Michael Mansion

Wer mit dem Nachwort beginnt, hat es zugleich mit dem Vorwort der englischen Taschenbuchausgabe zu tun, die für Juni 2018 angekündigt war, aber die Fakten, von denen die Rede ist, wirken solchermaßen ernüchternd, dass man sich vielleicht um die Chance bringt, dem Autor Stück für Stück durch das Buch mit seinen 19 Kapiteln von Beginn an zu folgen und das wäre nicht sehr klug.

Douglas Murray hat eine britische Sicht auf die Dinge rund um das Thema Migration und verweist auf einen Erfahrungshorizont, der sich in England auch auf die Folgen der Kolonialzeit und damit auch immer schon auf eine nicht ganz unproblematische Form der Einwanderung bezieht. (…)

[diverse Links]

Amerikas Austritt aus dem Menschenrechtsrat ist ein Weckruf für die Uno

Die Kritik am amerikanischen Rückzug aus dem Uno-Menschenrechtsrat greift zu kurz.
Dem Rat fehlt es an Glaubwürdigkeit, er braucht dringend Reformen.

[diverse Links]

Wurde die Krim von Rußland annektiert?

Weil wir in der aktuellen und wiederkehrenden Debatte des Verhältnisses zwischen Russland und dem Westen unentwegt dem Schlachtruf

„Aber die völkerrechtswidrige Annexion der Krim!“

begegnen, sind wir dankbar für Wolfgang Bittners Text.

Interview mit Bundeskanzler Sebastian Kurz

Zum Auftakt des EU-Ratsvorsitzes erklärt Sebastian Kurz seinen Europakurs. Vorbild ist der Liberale Mark Rutte.


Islam/Migration

Totalversagen der Merkelschen „Flüchtlingspolitik“

Als die Kanzlerin vor Kurzem unsere Nationalelf besuchte, die nur noch „Die Mannschaft“ heißt und in Trikots spielen muss, auf denen die Nationalfarben durch ein tristes Grau ersetzt sind, spottete ein Facebook-Freund: „Verlierer unter sich“. „Die Mannschaft“ hat mit dem Verlieren bereits begonnen. Die Kanzlerin wird ihr folgen, befindet Vera Lengsfeld

Matteo Salvini macht alles richtig

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini macht alles richtig, dass mit „Flüchtlingen“ vollgestopfte Schiff Aquarius nicht in italienische Häfen einlaufen zu lassen. So kann die einzige europäische Lösung nur lauten: Wir müssen zu einer Festung gegen kulturfremde, illegale Einwanderung werden, so Jörg Meuthen.

dazu: Italien: „Die Party ist zu Ende“ für illegale Einwanderer

„In den letzten fünf Jahren kamen schätzungsweise 700.000 Migranten nach Italien, so die Internationale Organisation für Migration (IOM).

„Es gibt nicht genug Wohnungen und Jobs für Italiener, geschweige denn für den halben afrikanischen Kontinent. Wir brauchen gesunden Menschenverstand“, sagt der italienische Innenminister Matteo Salvini.

Dieses Gesetz [Artikel 19 der EU-Charta über Grundrechte] macht Abschiebungen in die meisten muslimischen Länder für Italien und andere EU-Mitglieder quasi unmöglich. (…)

Kommnentar GB:

Leseempfehlung! Ein wichtiger und aktueller Artikel zur Lage in Italien.

Italiens Innenminister Salvini will Sinti und Roma zählen lassen

Im Wahlkampf hatte Matteo Salvini Massenabschiebungen von Migranten angekündigt.

Nun nimmt sich der Innenminister eine erste Volksgruppe vor:

Alle Roma in Italien sollen in einem Register erfasst werden.

Siehe hierzu:

Günter Buchholz (im Januar 2015)

(…) „Europäische Minderheitenpolitik

Ein besonderes Thema ist in diesem Zusammenhang die innereuropäische Minderheitenpolitik, speziell mit Blick auf die traditionell als Zigeuner bezeichneten und zeitweilig auf das Schwerste verfolgten Bevölkerungsgruppen. Denn diese müssten vielfach erst einmal sozial integriert und dafür aus ihrer bereits langfristig bestehenden sozialen Isolation und den damit verbundenen unwürdigen Lebensverhältnissen geholt werden. Und das ist aus historischen Gründen ein sehr schwieriges Problem. Die EU wäre bei dieser großen Aufgabe wirklich gefordert, es mit langem Atem in enger Kooperation mit den den hauptsächlich betroffenen Ländern Südosteuropas vor Ort zu lösen, und zwar in einer Entwicklungsperspektive, die mehrere Generationen, vermutlich 3 – 4, übergreifen müsste und die zugleich die betroffenen Menschen als Akteure und Subjekte einbeziehen sollte: Sozialisation, Ausbildung, Bildung, Arbeit und Wohnung sind dabei die Stichworte. (…)

Wenn Mörder Asyl beantragen

Vergewaltigung, Mord, sogar ein Anschlag auf einen Innenminister: Unter den ungefähr eine Million Asylbewerbern, die seit 2015 nach Deutschland kamen, befinden sich auch einige wenige schwere Straftäter. Die Problemfälle bezichtigen sich in ihren Anhörungen vor dem Bamf oftmals sogar selbst – aber in vielen Fällen können sie dennoch nicht abgeschoben werden.

Alles vergebens? Ächzend unter der Last

„Integration“ wollen alle. Die Ansichten darüber, was genau das ist, gehen aber weit auseinander.

Kommentar GB:

Es handelt sich bei diesem Artikel um eine Buchbesprechung.

“ „Scheitert die Integration am Islam?“ lautet die Unterzeile und zentrale Frage des Werkes „Die Macht der Moschee“. Die Antwort des Autors Joachim Wagner, bekannt als ehemaliger Moderator der Politiksendung Panorama, lässt sich einigermaßen knapp zusammenfassen: ja. “ (…)

Das ist nicht überraschend, sondern entspricht allen historischen Erfahrungen. (…)

Machtprobe im Flüchtlingsstreit

Am Sonntag treffen sieben Staats- und Regierungschefs, darunter Sebastian Kurz, in Brüssel zusammen. Doch die Fronten bei der Bewältigung der Migrationskrise sind verhärteter denn je.

Kommentar GB:

Es geht nicht um „Flüchtlinge“, sondern es geht um ungesteuerte, also irrationale und überdies illegale Immigration nach Europa, vorwiegend aus islamischen oder afrikanischen Ländern. Wer den folgemden Artikel liest und die am Schluß angegebenen links beachtet, erfährt mehr über den planmäßigen Charakter dieser nur im einzelnen chaotischen Ereignisse. Planer sind die UN und die EU in Verbindung mit der OIC (Organisation für islamische Zusammenarbeit), deren antiwestliche Interessen hier durchgesetzt werden.

Tunesier bereitete in Köln islamistischen Giftanschlag vor

BKA vereitelte »Anschlag neuer Dimension« mit Biobombe

Nach der Festnahme eines terrorverdächtigen Tunesiers vergangene Woche in Köln gab das Bundeskriminalamt neue Details bekannt. Demnach plante der 29-jährige Islamist ganz konkret einen Terroranschlag mit einer Biobombe aus hochgiftigem Rizin.

13 Facts the Media ‘Pros’ Don’t Want You to Know About ‘Family Border Separation’

The fire hose of fake news from the establishment media this week on the issue of illegal immigrant families separated at the border is designed to mislead the American people — and to distract from Trump’s recent successes.

Videos der Woche: Islam

Die „Flüchtlingspolitik“ entspricht ultralinken bis linksradikalen Vorstellungen

Die Linksaußen und die Linksradikalen werden Merkel immer deutlicher unterstützen, denn die Kanzlerin betreibt ihre Politik.

Wie tief muss die Union eigentlich ihren Kopf in den Sand stecken, um das noch mitzumachen?

Lautes Schweigen

Wegen des Mordes an der 14-jährigen Susanna Feldmann hat die AfD-Fraktion versucht eine Schweigeminute im Deutschen Bundestag zu erwirken – ohne Erfolg, denn Vizepräsidentin Cladia Roth unterband dieses Vorhaben. In einer ausführlichen Erklärung legt die Grünen-Politikerin nun nach und attackiert die AfD scharf.

[diverse Links]

Globalkapitalistische Migrationspolitik und multikulturalistischer Gesellschaftsumbau.

Wie supranationale Institutionen die soziokulturelle Zerstörung Europas betreiben1

Einleitung

Bis zum Zusammenbruch des sowjetisch hegemonierten Ostblocks 1989/1991 dominierte in der politischen Öffentlichkeit das bipolare Blockdenken im Sinne des Ost-West-Gegensatzes. Die Eigenständigkeit von Herrschaftskulturen sowie widersprüchliche Strukturen, Konstellationen und Problemfelder, die sich nicht in dieses Deutungsschema pressen ließen, blieben ausgeblendet oder zumindest unterbelichtet. (…)

«Für Frauen hat sich die Sicherheit im öffentlichen Raum verschlechtert»

Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie, steht in ihrer Disziplin mit kritischen Beiträgen zur Migrationsdebatte ziemlich alleine da. Im Interview spricht sie über gewalttätige Zuwanderer, Kritik von links und den Einfluss der Islamverbände.

Kommentar GB:

Daß sich die Sicherheitslage verschlechtert hat, das ist nichts Neues und gut bekannt, aber dennoch ist ein solches Interview für die öffentliche Auseinandersetzung wichtig.

Man könnte übrigens bezweifeln, ob „Ethnologie“ mehr als ein Quotenfrauenversorgungsfach ist – selbstverständlich mit Ausnahme von Frau Schröter – wenn man diese Passage liest:

„Sie lehren Ethnologie – eine Disziplin, die sich eingehend mit dem Kolonialismus beschäftigt hat und maximal skeptisch gegenüber der westlichen Kultur ist. Gibt es diesen kritisch-ethnologischen Blick auch auf islamische Gesellschaften? (…)


Feminismus/Genderismus

Why Can’t We Hate Men?
The real reasons that some women hate men

Vom Patriarchatsverdacht zur Frauenphobie

Dieser Artikel ist eine Replik auf den Artikel “Die Verunsicherten” in der WELT am 4.6.2018. Dort wird über die diesjährige “Männersein”-Konferenz berichtet, an der auch Gerald Hüther über Männer als das “schwache” Geschlecht sprach. Die Schwäche sei im männlichen Chromosomensatz zu suchen

(…) „Wie soll es weitergehen?

Linke Politiker wollen an der biologischen Zweiteilung der Gesellschaft in Böse Männer und Gute Frauen festhalten. Sie installieren einen neuen Rassismus auf der Grundlage der Biologie. Und auch die Hoffnung der WELT-Reporterin greift zu kurz: „Die meisten (Männer) sind Gott sei Dank außen hart und innen ganz weich“. Auch diese salomonische Anstrengung führt ins Leere. Was hilft ist eine Debatte über Geschlechterbeziehung jenseits von genderpolitischen und biologischen Klischees. Entlang von Konflikten und jenseits von Feindbildern.“


Verschiedenes

The Light of Stars – El Cielo de Canarias 2012

[Übersetzt:] Durch die Verbindung von Zeitraffer und astronomischer Fotografie können wir die wahre Schönheit der Landschaft und des Nachthimmels in einem Video festhalten und in einer echten, aber beschleunigten Bewegung des Himmels abspielen. Was in Stunden oder Tagen passiert, können wir in Sekunden sehen. Was das Auge wegen der Dunkelheit nicht sehen kann, können wir als Video mit Farben und Nuancen aufnehmen und darstellen, die tagsüber nicht zu erkennen sind. (…)

Das Kunstwerk ist vollendet: Gerhard Richters Pendel als Geschenk für Münster

In der Dominikanerkirche in Münsters Innenstadt kann nun das Pendel von Gerhard Richter bestaunt werden. Dank seinem Standort verbindet das Werk nicht nur Kunst und Religion, sondern auch Wissenschaft. [sic!]

„Nicht feststellbare Kultur neben der Sprache“

Beethoven – Klaviersonate Nr. 14 – Mondscheinsonate

FEUERKUGEL
Himmlisches Zusammentreffen

Die schmale Mondsichel und die Venus als Abendstern bilden ein malerisches Duo – doch eine helle Feuerkugel macht den Schnappschuss perfekt. (…)

Über Meinungsfreiheit und Toleranz in Deutschland 2018

Martin Münch ist Musiker und Islamkritiker, und er lebt in Montevideo.

Über einen Musiker in der Kritik. Die Meinung ist nicht politisch korrekt.

[diverse Links, ein Video]


Beiträge des Freitagsbriefes in 2018

Die Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

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