Der Freitagsbrief - Professor Dr. Günter Buchholz - Faktum
Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2018

Freitagsbrief – KW 16/2018 – Links der Woche zu #Politik, #Islam, #Feminismus

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Kalenderwoche 16 in 2018. Der Freitagsbrief! Wie immer präsentiere ich Links aus   meinem Medienspiegel! Diese Woche geht es u. a. um:

  • Luftangriff auf Syrien
  • 70 Jahre Israel
  • Mal wieder: Der Islam (Judenhass, Islamisierung, …)
  • (…)

Israel

Israel mit Siebzig – eine jüdische Erfolgsgeschichte

Historiker und Politikwissenschaftler sind schlechte Prognostiker, wie man unschwer erkennen kann, wenn man sich das Israel von heute ansieht. Rückblickend auf sechzig Jahre professionelle Arbeit auf dem Gebiet der jüdischen Geschichte muss ich zugeben, dass wichtige derzeitige Charakteristika Israels weder von mir noch von der Mehrzahl meiner Kollegen vorhergesehen wurden.

[Links!]

Politik

Die USA, Großbritannien und Frankreich haben drei Ziele in Syrien angegriffen.

Nach dem gezielten Militäreinsatz in der Nacht kündigte Russland Konsequenzen an.

[Links]

In Seoul weht die weisse Flagge

Südkoreas Präsident will den Krieg mit Nordkorea formell beenden. Da muss allerdings nicht nur Nordkorea mitmachen. Eine ähnliche Initiative scheiterte vor elf Jahren am Widerstand Chinas.

So drehten Weißhelme ihr C-Waffen-Video

Elfjähriges „Opfer“ packt aus

Knapp zwei Wochen nach der offenbar inszenierten C-Waffen-Attacke in Duma bei Damaskus haben russische Journalisten eines der Kinder interviewt, die die Weißhelme in ihrem Belastungs-Film gegen die syrische Armee für Opfer ausgegeben hatten. Der elfjährige Hassan Diab erzählt nun, wie der Film gedreht und er selbst ungewollt zum Schauspieler wurde.

Professor Sinn: Fast die Hälfte des deutschen Auslandsvermögens ist verloren

Der Euro ist quasi ein Rettungsschirm für Südeuropa
Die nächste Finanzkrise sei nicht fern, prognostiziert Professor Hans-Werner Sinn. Rund 46 Prozent des deutschen Auslandsvermögens seien bereits verschwunden. Dies liege vor allem an den hohen Target-2-Forderungen der deutschen Bundesbank, die letztlich niemals einlösbar seien. (…)

Kritik an Macrons Reformvorschlägen – „Beteiligungsrechte der Parlamente werden überhaupt nicht beachtet“

Der CDU-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg sieht die EU-Reformvorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kritisch. Er sei für europäische Solidarität, „aber bitte mit Regeln und mit Bedingungen“, sagte Rehberg im Dlf. Die Beteiligungsrechte des Deutschen Bundestages dürften nicht verkleinert werden.

Eckhardt Rehberg im Gespräch mit Tobias Armbrüster

Kommentar GB:

Sie sind nach wie vor auf dem Weg in die Vereinigten Staaten von Europa unter der Hintergrundregie der OIC (Gesellschaft für islamische Zusammenarbeit), mächtiger wirtschaftlicher Interessen (Lobbykratie) und einer kontrollfreien europäischen Bürokratie, einer postsowjetischen „Nomenklatura“, alles ohne Verfassung, mit Entmachtung der nationalen Parlamente und mit zunehmender Aushöhlung der Institution des Nationalstaats und der zu ihr zuhörigen Demokratie. (…)

Islam/Migration

Demut und Tribut sind oberste Islampflichten!

Hans-Peter Raddatz

Wie Wolfgang Hübner unlängst in diesem Blog ausführte, werden die Brandstifter des deutschen Machtkartells das Feuer, das sie mit der Gewaltwelle der islamvölkischen Invasion angefacht haben, nicht löschen. Im Gegenteil, die neototalitäre Primitivität des Panoptikums, das sich Regierung nennt, wird die Gruselspirale weiterdrehen und das Feuer mit der Benzinkanone „löschen“, die man mit „antifaschistischem Blick nach rechts“ immerhin von den Nazis übernommen hat (s.u.).Sie besteht in der hitleristischen Formel vom „Volk ohne Raum“, das einst die deutsche Vernichtungswelle nach Osten trieb und nun in der post-deutschen Willkommens-Ideologie den „Raum“ für Volksfluten aus dem Islamgebiet schafft. Sie sollen weder Grenzen noch Alternativen haben und werden nach den bayerischen Landtagswahlen mit dem Familien-Nachzug von etwa 7 Millionen (Ilse Aigner 19.10.2015) die Bundesrepublik Deutschland in den Drittwelt-Status versetzen. (…)

„Den Islam gibt es nicht“. Doch!

Zur Kritik eines stereotypen Abwehrdogmas
Die Islamapologetik ist durch einen zentralen logischen Widerspruch gekennzeichnet, der weithin die öffentliche Debatte prägt:

Zum einen wird der Islam ganz allgemein als eine wesenshomogene „Religion des Friedens, der Toleranz und Nächstenliebe“, also als eine harmonisch in sich geschlossene Gegebenheit präsentiert. Zum anderen wird dann in direkter Ausweichreaktion auf islamkritische Aussagen die These aufgestellt, dass es den Islam gar nicht gebe, weil dieser ja in zahlreiche unterschiedliche konfessionelle und regional-kulturelle Varianten zerfalle. (…)

Angriff in Berlin: Merkel ruft zum „Kampf gegen antisemitische Ausschreitungen“ auf

Auf offener Straße in einem belebten Berliner Bezirk werden zwei Kippa tragende Männer beschimpft und geschlagen. Nun äußert sich das Opfer: Er sei kein Jude – das Tragen der Kippa war wohl ein Experiment.

[Links]

Kommentar GB:

Zum Thema „Lügen mit Zahlen“ ist dies ein interessantes Beispiel (s.u.: das AJC).

Man möchte politisch vermeiden die Wahrheit zu sagen, denn dann müßte der originäre und uralte muslimische Judenhaß, um den es heute im wesentlichen geht, offen thematisiert werden, was aber aus Gefügigkeit gegenüber der OIC, der Gesellschaft für islamische  Zusammenarbeit in Dschidda, der das nicht recht sein kann, vermieden werden soll. Deshalb wird der muslimische Judenhaß absichtsvoll falsch etikettiert, nämlich als alt-europäischer Judenhaß, den es in Resten noch geben mag. Würde Angela Merkel ihre eigenen, hier folgenden Worte ernst nehmen, dann müßte sie sich an Carl Lagerfeld orientieren, der in bemerkenswerter Klarheit öffentlich ausgesprochen hat, daß der heutige Judenhaß ein importierter Judenhaß ist, und verantwortlich dafür ist folglich die europäische Migrationspolitik, mithin Angela Merkel, ihre Regierung und ihre Unterstützer aus verscheidenen Parteien. (…)

Verdacht auf Korruptionsskandal in Bamf-Stelle Bremen

In 1200 Fällen soll eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesflüchtlingsamts in Bremen zu Unrecht Asyl gewährt haben. Nun wird gegen sie und gegen mehrere Rechtsanwälte ermittelt.

und: Korruption: Skandal – “Flüchtlingen” ungerechtfertigt Asyl gewährt

Resettlement-Programm – Legaler Zugang für besonders Schutzbedürftige  – [?]

Deutschland will mehr als 10.000 Flüchtlinge im Rahmen des Resettlement-Programms aufnehmen. Diese Menschen müssen sich also nicht auf den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer aufmachen – für die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl ist das aber nicht ausreichend. (…)

[Links!]

Jenseits von Himmel und Hölle

Wer in der arabischen Welt nicht an Gott glaubt,
gilt wahlweise als Extremist oder als psychisch gestört.

Auch in Ägypten steht Atheismus womöglich bald unter Strafe.

[Links]

Kommentar GB:

Eher ginge ein Kamel durch ein Nadelöhr, denn das sich die Vernunft, also der Atheismus, in der islamischen Welt durchsetzte. Die kollektive Einsicht der Araber in den irreal-fiktiven Charakter ihres vermeintlich heiligen Buches und seiner Botschaften wäre die wohl größte narzisstische Kränkung aller Zeiten. Sie wird schon deswegen mit allen Mitteln abgewehrt werden. So zappeln sie in einer selbstgebauten Falle, anstatt sich zu befreien, was eigentlich höchst einfach wäre. Sie brauchten lediglich ein Buch zuklappen, um es zu vergessen, und vor allem ihre Kinder nicht mehr damit zu behelligen. Und schon wäre der Spuk vorbei. Aber so wird es wohl nicht kommen. (…)

Reform des Aufenthaltsrechts!

[Links!]

Wer soll nach Assad kommen? – Wer schützt dann die Minderheiten vor den radikalen Islamisten?

Warum hat man mit den Militärschlägen nicht gewartet, bis Beweise vorliegen? Wer und was soll nach Assad kommen? Das große Vergeltungsmassaker der radikalen Sunniten an den Bevölkerungsgruppen, die für Assad gekämpft haben?

Ein Protokoll des Scheiterns – Hamed Abdel-Samad: Das Märchen von der gelungenen Integration

Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenz der Realität ignorieren.“ Dieses Zitat von Ayn Rand stellte Hamed Abdel-Samad seinem lesenswerten neuen Buch als Motto voran. Wir veröffentlichen einen Auszug. (…)

Die muslimische Hidjra in Südasien

In den Straßen Myanmars wächst die Gewalt gegen Muslime.
Nicht zuletzt wegen Aussagen von buddhistischen Mönchen.
Dabei gilt die Religion eigentlich als friedlich.

Kommentar GB:

Wer die Geschichte der gewaltsamen muslimischen Expansion über 1400 Jahre nicht ausblendet, sondern wer aus ihr lernt, der versteht, weshalb sich die Buddhisten in Myanmar zur Wehr setzen, und zwar ausgelöst durch den gewaltsamen Aufstand der illegal siedelnde Muslime im Süden des Landes. Diese Selbstverteidigung ist angesichts der Vernichtung des Buddhismus durch den Islam im heutigen Afghanistan, Pakistan und Nordindien notwendig und vernünftig. (…)

[Links]

Afrikas Malaise und und die letzte marxistische Legende

Diese Woche wurde bekannt, dass das Schweizer Staatssekretariat für Migration den Aufenthaltsstatus von 3.200 Flüchtlingen aus Eritrea überprüfen möchte, um zu bestimmen, ob sie überhaupt noch bedroht oder ob sie allenfalls wegzuschicken sind. Insgesamt befinden sich inzwischen rund 30.000 Eritreer in der Schweiz, die meisten leben vom Sozialstaat. (…)

Kommentar Hartmut Krauss:

Ja, diese triumphalistische Dummheit ist zum einen die Quittung für das Versagen der postmarxistischen Linken und zum anderen die Quittung dafür, den aus trüben Gründen islamfeindlichen Rechten hinterher zu hoffen und sich mit ihnen gemein zu machen.

Islamische Kolonisierung Deutschlands und Europas

„Sie muss es jedenfalls einmal gewusst haben. Angela Merkel hat im Jahre 2010 den Multikulturalismus, das ideologische Mittel der Verschleierung der unmöglichen Integration, für gescheitert erklärt. Fünf Jahre später eröffnet sie das Projekt eigenmächtig neu. Was könnte sie damit bezwecken, etwas Gescheitertes wieder auf den Plan zu bringen? (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Man sollte in diesem Zusammenhang die Rolle von Wolfgang Schäuble als Innenminister (…)

Feminismus/Genderismus

Der Kampf um Gender

Anti-aufklärerisch und kulturrelativistisch: Wie ein noch junges Studienfach die dringenden Themen der Gegenwart verschläft.

EU beschließt Gender-Sexualkunde an Schulen zu verankern

Mit den Stimmen der CDU/CSU

Das EU-Parlament hat ein Problem mit der Familie. Dies wurde in einer jüngsten Entschließung mehr als offenkundig. Die Verhandlung zu den Grundrechten in der EU geriet zur Lehrstunde, wie eine politische Funktionskaste verbriefte Bürgerrechte durch ideologischen Druck und grundgesetzwidrige Rechtsinstrumente abwehrt.

Feminismus-Kritik – Viele Frauen stehen sich selbst im Weg

(…) Der weibliche Anteil an den technischen Berufen mit den höheren Gehältern steigt trotz aller Bemühungen nicht, im Gegenteil: Er sinkt, und das vor allem in den westlichen Wohlstandsländern. Einer Studie der Columbia University  kann man entnehmen, dass in Ländern mit den besten Bildungschancen wie den skandinavischen der Anteil der Frauen, die mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer studieren, inzwischen bei 20 Prozent stagniert. Könnte es sein, dass sich Frauen dort, wo das private Glück dank starkem Sozialstaat nicht vor allem vom Gelderwerb abhängt, freier fühlen, ihren Neigungen nachzugehen, die offenbar auch noch ganz anders geartet sind als die der Männer?“ (…)

FAZ & Tichys Einsicht ziehen Fazit zu Anti-Gewalt-Kongress

In einem Artikel für die Frankfurter Allgemeine, der leider nur im Anriss online steht, zeigt Sascha Zoske, dass man sich auch sachlich und unaufgeregt statt ressentimentgetrieben mit Professor Gerhard Amendts Kongress zur Bekämpfung von Gewalt in der Partnerschaft befassen kann. (…)

[Links]

Verschiedenes

Über „genetics and race“

Der Genetiker David Reich löst in den USA einen Intellektuellen-Streit über Erbgut und Rassen aus.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse rütteln an der These, dass es zwischen menschlichen Populationen keine allzu grossen Unterschiede gäbe.

Womöglich ist «Rasse» doch mehr als eine soziale Konstruktion?


Beiträge des Freitagsbriefes in 2018

Die Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

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