Der Freitagsbrief - Professor Dr. Günter Buchholz - Faktum
Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2018

Freitagsbrief – KW 12/2018 – Links zu #Politik, #Islam, #Feminismus und mehr.

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Es ist schon wieder eine weitere Woche vorbei. Zeit für Links aus   meinem Medienspiegel! Diese Woche geht es u. a. um:

  • Die „neue alte“ Bundesregierung
  • Russland, das Gift Nowitschok und die Skripal-Affäre
  • Das Palästinenserhilfswerk UNRWA
  • und vieles mehr.

Politik

Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel

[Links auf viele Kommentare]

„Bis sie sich nicht mehr trauen“

(…) „Nazis sind keine missverstandenen „Populisten“ oder gar Linke, die es zu bekehren gälte. Die wollen das genau so – rechtsextrem sein. Man muss sie deshalb sozial ächten. Bis sie sich nicht mehr trauen, auch nur zum Bäcker zu gehen.“

Ich kann dieser Forderung von Adrian Schulz nicht folgen! (…)

Kommnetar GB:

Im Mittelalter genügte es, jemanden als „Ketzer“ zu denunzieren, und schon wurde es lebensgefährlich für den betreffenden Menschen. Siehe hierzu den Roman:

Die schwarze Flamme: Roman, 1991, von (…)

Nervengas-Entwickler – Dieser Fakt beweist Russlands Unschuld

Zwei Wochen nach dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal in London hat sich Chemiewaffen-Spezialist Leonid Rink zu Wort gemeldet. Der Mann, der seinerzeit an der Entwicklung des Nervengiftes „А234 Nowitschok“ gearbeitet hatte, nennt vier Argumente, die jeden Verdacht gegen Russland ausräumen sollen.

Tafeln als „Ausputzer der Nation“ – Politik versagt bei millionenfacher Armut

Millionen Menschen leben in Deutschland in Armut. Immer mehr von ihnen nehmen die Angebote der seit 25 Jahren bestehenden „Tafeln“ in Anspruch. Darauf haben Barbara Eschen von der Nationalen Armutskonferenz und Antje Trölsch von der Berliner Tafel am Dienstag aufmerksam gemacht. Sie sehen die Politik in der Pflicht, die Lage zu ändern.

Three minutes over Syria – How Israel destroyed Assad’s nuclear reactor

(…) After more than a decade of stubborn silence, Israel has finally acknowledged that its Air Force destroyed the Syrian nuclear reactor, on the night between September 5 and 6, 2007. Built by North Korea, the reactor was designed to produce plutonium as fissile material for nuclear bombs. This is the inside story of the attack itself, and the intelligence gathering process — successes and failures — that facilitated it, as disclosed by the central players themselves. (…)

Sarkozy in Polizeigewahrsam

Sarkozy soll 2007 Wahlkampfgelder von Ghadhafi angenommen haben – nun droht die Anklage
Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy befindet sich in Polizeigewahrsam. Er steht im Verdacht, seinen Wahlkampf im Jahr 2007 illegal mit Millionen aus Libyen finanziert zu haben.

Über die Bundeswehr

[Einige Links]

Seehofer gegen Merkel – Horst Eastwoods letzter Ritt

Horst Seehofer ist der Clint Eastwood der Großen Koalition. Mit seinen Aussagen zur Rolle des Islam in Deutschland und zum Schengen-Raum rächt er sich an Angela Merkel. So wird er zum gefährlichsten Gegner, den die Kanzlerin je hatte.

Kommentar GB:

Nach den bisherigen Erfahrungen mit HS bin ich sehr skeptisch. Ob die Einschätzung des Autors zutrifft, wird sich m. E. erst nach der Bayern-Wahl zeigen, und zwar daran, ob Seehofer seinen in der Stoßrichtung völlig richtigen Kurs auch danach politisch-praktisch durch- und umsetzt, ggf. auch gegen die islamophilen Anmerkungen von Angela Merkel, die ich hier nicht weiter kommentiere. (…)

Nach russischen Wahlen: FDP-Politiker Kubicki für Ende der Russland-Sanktionen

Wladimir Putin hat die russischen Präsidentschaftswahlen klar gewonnen. Am Tag der Abstimmung fordert nun ausgerechnet ein deutscher Politiker das Ende der Russland-Sanktionen – auch um einen neuen Kalten Krieg zu vermeiden. (…)

Merkel wird durchhalten

Kommentar GB:

Klar ist, daß sich Merkel weiterhin ignorant gegenüber ihren Fehlleistungen verhalten wird, die bereits in der Vergangenheit für mehrere Rücktritte ausreichend gewesen wären. Der Autor hat dazu Hinweise gegeben.

Es wird allerdings vieles davon abhängen, was noch geschehen könnte und geschehen wird, den berüchtigten Unwägbarkeiten also. In turbulenten Zeiten sollte nicht unterschätzt werden, was alles an Überraschungen möglich ist. (…)

Islam/Migration

Lebenslange Haft für Angeklagten in Freiburger Mordprozess

Der afghanische Flüchtling Hussein K. ist im Prozess um den Mord an einer Studentin schuldig gesprochen worden. Das Gericht verhängte die höchstmögliche Strafe. (…)

Syrien: Der kleine Weltkrieg und das arabische Problem

Zu wenig wirtschaftliche Produktivität bei zu großer Abhängigkeit einer übermäßig wachsenden Bevölkerung von staatlichen Subventionen als Konfliktursache

„Der Nahe Osten ist dem Untergang geweiht“, heißt es zu Beginn einer Serie von Kurzmitteilungen von Ehsani2. „Ägypten alleine muss 700.000 Arbeitsplätze in jedem Jahr schaffen, um die neuen Arbeitssuchenden seiner 98 Millionen Menschen starken Bevölkerung zu absorbieren“. „In jedem Jahr“ ist groß geschrieben, um das Problem herauszustreichen. (…)

UNRWA, die Schweiz und das vererbte „Flüchtlings“ Problem

(…) Die Vereinigten Staaten, die als grösster Beitragszahler 30 Prozent des UNRWA-Etats beisteuern, hatten im Januar angekündigt, ihre Zahlungen zu halbieren, um auf diese Weise Druck auf die Palästinensische Autonomiebehörde auszuüben, damit sie sich Gesprächen mit der israelischen Regierung nicht mehr länger verweigert. Die UNRWA ist eines der grössten Friedenshindernisse im israelisch-arabischen Konflikt – aus einer Reihe von Gründen. (…)

dazu: Wie die Bundesregierung Hetze gegen Juden finanziert

Zwischen 2005 und 2017 hat die deutsche Bundesregierung insgesamt 500 Millionen Euro an das – wegen seiner Nähe zur Hamas umstrittene – Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen, UNRWA, gezahlt. Das geht aus der Antwort des parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhorn auf eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch hervor, die der Achse des Guten vorliegt, und über die auch die israelische Tageszeitung Israel Hayom berichtet.

Demnach sind die jährlichen Zahlungen in dem Zeitraum auf das 27-fache gestiegen, von 2,9 Millionen im Jahr 2005 auf 79,6 Millionen Euro im Jahr 2017. Die Vereinigten Staaten, die als größter Beitragszahler 30 Prozent des UNRWA-Etats beisteuern, hatten im Januar angekündigt, ihre Zahlungen zu halbieren, (…)

Was ist ein „Flüchtling“? Die Juden aus Marokko versus die Palästinenser aus Israel

Ein Besuch in Marokko zeigt, dass der Anspruch der Palästinenser auf ein „Recht auf Rückkehr“ nur eine geringe historische, moralische oder rechtliche Grundlage hat.

In Marokko lebten jahrhundertelang Juden, bevor der Islam in Casablanca, Fez und Marrakesch Einzug hielt. Zusammen mit den Berbern waren die Juden das Rückgrat der Wirtschaft und Kultur. Noch heute ist ihre historische Präsenz vor allen Dingen an den Hunderten jüdischen Friedhöfen und verlassenen Synagogen zu erkennen, die in den Städten und Ortschaften im gesamten Maghreb allgegenwärtig sind. (…)

Gehört der Islam zu Europa?

Nirgends ging der Islam und seine Kultur in die konstituierende Bildungsgeschichte Europas ein, aus der sich sein Weltverständnis und seine Daseinsverhältnisse bestimmen. Unter den territorialen Bedingungen europäischer Kultur ist der Islam eine reine Import-Religion. (…)

[Links]

Islam-Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten) – einige Beispiele

  • Gesicht zur Gesichtsverschleierung bei minderjährigen Mädchen
  • Fatwa zu der Frage, ob Juden und Christen aus muslimischer Sicht als Ungläubige gelten
  • Fatwa zu der Frage, wie viel Gewicht das Zeugnis einer Frau im Islam hat
  • Fatwa zu der Frage, ob man Christen und Juden zu ihren Feiertagen beglückwünschen darf
  • Fatwa zur Vernachlässigung des Gebets
  • Fatwa zu der Frage, ob ein Kommunist erben darf
  • Fatwa: Wie wird der Bau von Gebetshäusern von Nichtmuslimen in islamischen Ländern beurteilt?
  • Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim eine Nicht-Muslima, insbesondere eine Jüdin oder Christin, heiraten darf
  • Fatwa zu der Frage, ob eine Muslima einen Mann heiraten darf, der Anhänger der Ahmadiya-Bewegung ist
  • Fatwa: Saudische Frauen müssen ein Auge bedecken
  • Fatwa zu der Frage, ob man Behörden im Notfall belügen darf
  • Fatwa zum Händeschütteln als Begrüßung unter Muslimen
  • Fatwa über die Frage nach dem Sorgerecht für Kinder in konfessionellen Mischehen

So reden unsere Feinde – „Sohn eines Hundes“: Abbas beschimpft amerikanischen Botschafter

Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und den Palästinensern ist ohnehin angespannt. Doch nun löst deren Präsident Abbas einen handfesten Eklat aus.

[Links]

Der saudische Super-Prinz

Mohammed bin Salman kommt heute zu Besuch ins Weiße Haus. Der Kronprinz reformiert sein Land – und ist einer der mächtigsten Player in Nahost. Nutzt er Trumps Gunst, um der Atombombe näher zu kommen?

[Links zum muslimischen „Super-Prinz“]

Niedersachsens Innenminister lehnt mehr Grenzkontrollen ab

Berlin (dpa) – Die Überlegungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), die Grenzkontrollen auszuweiten, stoßen bei seinem Kollegen aus Niedersachsen, Boris Pistorius (SPD), auf Ablehnung. (…)

Kommentar Hartmut Krauss:

Islamfeindlich ist jeder, der den Islam als feindliche und aggressive Religion ansieht“. Mit diesem antidemokratischen und freiheitsfeindlichen Gesinnungsdiktat, das im Endeffekt darauf hinausläuft, jede Form inhaltsbezogener Islamkritik als illegitim zu diskriminieren und tendenziell zu kriminalisieren, zitierte die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD). (…)

Islam steht für “politisch motivierte Kriminalität“

Man will dem aufgeklärten Bürger mit Gewalt einreden, dass der Islam eine Religion sei, die von der Religionsfreiheit geschützt sei. Durch sein Rechtesystem disqualifiziert sich der Islam allerdings für den Status einer Religion. Somit greift auch Artikel 4 des Grundgesetzes nicht.
(…)

Islam und die Linke

Was nur im “aufgeklärten, vorwärtsgewandten und ewig morgigen” Westen funktioniert: Es ist die gemeinsame Judenfeindlichkeit der Linken und des Islams. Beide geben sich nach Außen gemäßigt. Der Judenhass ist aber offensichtlich. (…)

Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört

Mir geht diese Propaganda mit ihrer political correctness enorm auf den Wecker.Zeit für ein paar kritische Anmerkungen.Warum der Islam meines Erachtens nicht zu Deutschland gehört.

Einige Punkte habe ich in früheren Blogartikeln schon angesprochen, aber ich will sie zusammenstellen. (…)

Feminismus/Genderismus

Die „Süddeutsche“ als Sprachgouvernante

Dieser Beitrag ist nicht nur etwas für sprachwissenschaftlich Interessierte. Also nicht abschrecken lassen! Der Beitrag soll zeigen, wie die „Süddeutsche“ auch in Sachen Sprache ahnungslos, aber gleichwohl überzeugt zu einer Umerziehungsgouvernante geworden ist.

Beispiel gefällig? Am 22. Februar 2018 veröffentlichte die „Süddeutsche“ ein Interview unter dem Titel „Generisches Maskulinum – Liebe Leser, das folgende Interview ist auch für Frauen gedacht.“ Interviewpartner war Anatol Stefanowitsch. Er ist seit 2012 Professor für Sprachwissenschaft am Institut für Englische Philologie der Freien Universität Berlin. In diesem Interview verteidigt Stefanowitsch die Auffassung, dass … Die „Süddeutsche“ als Sprachgouvernante (…)

Gender: aus katholischer Sicht

Man halte Gendermainstreaming und den Kampf gegen diese verheerende Ideologie nicht für ein Randthema! Es betrifft den Kern der menschlichen Existenz.

[Links]

Der „Equal Pay Day“ lebt von „Fake News“

Heute ist „Equal Pay Day“, der Tag, an dem an „geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede“ zuungunsten der Frauen erinnert wird. Vor allem Frauenorganisationen, Gewerkschaften und Parteien aus dem rot-grünen Spektrum beklagen die „Lohnlücke der Frauen“ in Höhe von 21(!) Prozent. Weil er medial immer gut ankommt, ist der „Equal Pay Day“ für diesen Teil der Opferindustrie ein Feiertag. … Der „Equal Pay Day“ lebt von „Fake News“(…)

Kommentar GB:

Es handelt sich um statistische fake news, die gar nichts beweisen.

Auch die (statistisch-methodisch bereinigten) 6% beweisen keineswegs irgendeine Diskriminierung von Frauen, die es ohnehin nicht gibt, die aber fortlaufend behauptet werden muß, damit weiteren Forderungen eine Scheinlegitimität unterlegt werden kann. (…)

Sparkassen-Kundin hat keinen Anspruch auf weibliche Personen­bezeichnungen in Vordrucken und Formularen

Verwendung generisch maskuliner Personen­bezeichnungen stellt keine Benachteiligung im Sinne des Allgemeinen Gleich­behandlungs­gesetzes dar

Frauen bei der Bundeswehr – Die Skepsis wächst

2001 öffnete sich die Bundeswehr vollständig für Frauen. Die Bilanz ist verheerend: Frauen seien ungeeignet für das harte Leben im Feld, die Kampfkraft der Truppe sei nachhaltig geschwächt worden. Und dann gibt es noch das Problem mit dem Sex. (…)

Frauenquoten in der Forschung

Jetzt wird erst so richtig dekolonialisiert

Sollen in den Wissenschaften tatsächlich Quoten für Frauen und ethnische Minderheiten angepeilt werden? Der Effekt wäre fatal.

[Links]

Verschiedenes

«Wir erschaffen eine künstliche Superintelligenz, die selber lernt»

Die jungen Wilden in Stanford wie Sam Ginn sind unerschrocken und gebildet.
Er besucht Kurse zu Martin Heidegger und Dante.
Zugleich bastelt er mit Freunden an einem Code, der menschliches Bewusstsein simuliert, um es zu überwinden.
Ginn ist sicher: Die Evolution geht weiter. Oder besser: sie hat eben erst begonnen.

Kommentar GB:

Es ist ein erstaunlicher, bemerkenswerter und sehr empfehlenswerter Artikel.

Man lese hierzu den polnischen Autor Stanislaw Lem, der solche und ähnliche Entwicklungen auf außerordentlich kluge Art und Weise antizipiert hat. (…)

Laurence Sternes 250. Todestag

Den Witz und die Größe Laurence Sternes kann man nicht oft genug entdecken. Zum 250. Todestag liegt nun eine großartige Neuübersetzung und Kommentierung seiner Werke auf Deutsch vor. (…)

Die Briefe Laurence Sternes, die er zwischen 1739, als er sechsunddreißig ist, und seinem Todesjahr 1768 schreibt, sind das eigentliche Pfund der durchweg großartigen Ausgabe, Neuübersetzung und Kommentierung seiner Werke in drei Bänden, die jetzt auf Deutsch vorliegt. In ihnen lernen wir den Autor kennen, der mit seiner Biographieparodie „Tristram Shandy“ von 1759 an demonstriert hat, dass das Leben nicht erzählbar ist und am wenigsten von einem Schriftsteller. (…)

 


Beiträge des Freitagsbriefes in 2018

Die Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

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