Der Freitagsbrief - Professor Dr. Günter Buchholz - Faktum

 

 

Professor Dr. Günter Buchholz
– Einige von mir ausgewählte Links –
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise
der Frankfurter Erklärung auf Artikel im Web.

Politik

Irans Geopolitik – Der falsche Freund

Im Nahen Osten ist ein alter Konflikt neu entbrannt: Saudi-Arabien und der Iran kämpfen um die Macht in der vom Terror gebeutelten Region. Deutschland tritt dabei als Verteidiger des Iran auf. Doch diese Haltung ist naiv, denn das Land, das sich gerne als Partner des Westens geriert, treibt ein falsches Spiel.

Schwedens Problem mit der Toleranz

Schweden ist sehr tolerant im Umgang mit Minderheiten.
Gleichzeitig werden häufig rechtsextremistisch motivierte Angriffe registriert.
Konfliktforscher versuchen, das Paradox zu entschlüsseln.

[Diverse Links und ein Kommentar]

FDP will Berliner Polizeiskandal untersuchen

Kriminelle Clans und Polizeischüler
Die FDP-Fraktion beantragt nun doch einen Untersuchungsausschuss zu den Missständen an der Polizeiakademie. Bisher wird der Antrag nur von der AfD unterstützt.

NSU-Prozess – „Verfassungsschutz, Bundesanwaltschaft und Gericht haben die Aufklärung behindert“

Hatte der türkische Geheimdienst etwas damit zu tun?

Weitere Anmerkungen (…)

Orban lässt Soros-nahe Stiftungen vom Geheimdienst überwachen

(…)

Kommentar GB:

Orban folgt damit dem Beispiel Rußlands. Auch bei Putin kann davon ausgegangen werden, daß er sehr genau weiß, was er tut.

Und das ist gut so. Denn Soros macht mit ca. 20 Mrd. $ seine Privatpolitik zu unseren Lasten. Sein Einfluß auf die EU-Kommission und etliche – nicht alle – nationalen Regierungen Europas ist groß, auch in Deutschland. (…)

Trump wird Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen

US-Präsident Donald Trump steht laut dem „Wall Street Journal“ unmittelbar vor einer Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels.

Trump hatte die Verlegung der Botschaft im Wahlkampf versprochen.

Iran droht Europa mit Raketen höherer Reichweite

Bislang haben wir Europa nicht als Bedrohung empfunden“, sagt der Vizechef der iranischen Revolutionsgarden. Doch könne man die Reichweite der Raketen wohl auf 2000 Kilometer erhöhen. (…)

Islam/Migration

Und tschüss, Islam?

Bundestagsgutachten bestätigt: Einschränkung der Religionsausübung wäre im Grundgesetz prinzipiell möglich

Die wehrhafte Demokratie des Grundgesetzes erlaubt im Kern auch die Einschränkung der Religionsausübung, wenn ihre Folgen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. (…)

Katalonien als islamisches Projekt

Europa hat das Katalonien-Problem verkannt [? GB]
Man ist in Katalonien über Europa tief enttäuscht. Es mehren sich die Stimmen die sagen: „Europa ist immer unser Ziel und unsere Leidenschaft gewesen. Aber nicht dieses Europa, das sich blind und taub stellt, und das in diesem Fall seine eigene Prinzipien ignoriert.“

Kommentar GB:

Ich habe selten einen solchen Unsinn wie den von Pere Grau Rovira gelesen.

Ein von Spanien separiertes Katalonien ist ein islamisches Projekt. (…)

Warum man Ourghis 40 Thesen zum Reformislam nicht ernst nehmen kann

„In der aktuellen Islam-Debatte wird stark polarisiert zwischen denjenigen, die sich selbst als liberale „Reformer“ sehen und anderen Muslimen, denen allzu schnell der Stempel der konservativen bis fundamentalistischen „Hard-Liner“ aufgedrückt wird.

Dabei gibt es durchaus gute Gründe seitens „normaler“ Muslime etwa den „40 Thesen“ von Abdel-Hakim Ourghi zu einer „Reform des Islam“ kritisch gegenüberzustehen. (…)

Kommentar Hartmut Krauss:

„Makaberer Streit zwischen „Reform-Muslimen“

Zitat aus dem angegebenen Text der huffingtonpost:

„Zu wissenschaftlich unhaltbaren Thesen gehört auch die Behauptung: „Jede Muslimin und jeder Muslim hat die Freiheit, den Koran so zu interpretieren, wie sie oder er will.“ (S. 49). Das ist eben nicht so, und wäre auch nicht wünschenswert! (in der Tat!! H.K.)

Gerade die „aufgeklärten“ und „reformerischen“ islamischen Theologen bemühen sich weltweit der „freien“ und damit willkürlichen Koranauslegung entgegenzutreten. (…)

Macron hat einen Plan für Migranten in Libyen

In seiner Rede in der Hauptstadt Burkina Fasos kündigt der französische Staatspräsident eine große Strategie gegen Terrorismus, Waffen- und Menschenhandel an.

Europas Mühen mit den afrikanischen Migranten

Am EU-Afrika-Gipfeltreffen steht für die europäischen Staatschefs die Eindämmung der Migration im Vordergrund.
Dafür reist Angela Merkel trotz politischer Hängepartie in Berlin extra nach Côte d’Ivoire.

Kommentar GB:

Migration löst gar keine Probleme, sondern sie ist selbst ein Problem. Entwicklung löst Probleme, und eine problemlösende Entwicklung sollten von außen begünstigt und nicht blockiert werden. Darauf kommt es an: (…)

Zwei Kammern des Herzens der Finsternis

Die saudische Allianz muslimischer Staaten gegen Terrorismus und den Iran

Kommentar GB:

Es ist ja nicht falsch, den schiitischen Iran unter den Mullahs zu kritisieren: (…)

SPD – Bei Fragen zu Flucht und Migration haben wir Fehler gemacht

“Die Wahlanalyse zeigt, dass die SPD viele Fragen von Flucht und Migration nicht ausreichend beantwortet hat. Wir haben es nicht geschafft, über reaktive Tagespolitik hinauszukommen und aufzuzeigen, wie eine humane Migrations- und Flüchtlingspolitik in europäischer Solidarität gelingen kann, ohne Deutschland zu überfordern”, heißt es im Beschluss des SPD-Parteivorstandes.“ (…)

[Diverse Links]

Kommentar GB:

Die Migrationspolitik der UN, der EU-Kommission und der deutschen Regierung, wie auch einiger anderer Regierungen, widerspricht ganz offensichtlich den Interessen der Völker Europas.

Regierungen, die eine solche Interessenpolitik betreiben, sind daher schnellstens abzulösen und durch solche Regierungen zu ersetzen, die die Interessen der Völker vertreten. (…)

Iranischer Militärchef: Jeder neue Nahost-Krieg wird mit der Ausrottung Israels enden

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Generalmajor Mohammad Ali Jafari, hat am Donnerstag damit gedroht, dass jeder zukünftige Krieg in der Region zur Vernichtung Israels führen wird. „Jeder neue Krieg wird zur Ausrottung des zionistischen Regimes führen“, sagte Jafari auf einer Pressekonferenz in Teheran, laut der halboffiziellen iranischen Nachrichtenagentur Fars. (…)

Europa wird muslimischer

Die Studie eines amerikanischen Forschungsinstituts entwirft Szenarien für den Zuzug nach Europa. Sie prognostiziert: Der Anteil der Muslime an der Bevölkerung wird in jedem Fall steigen – womöglich sogar extrem. Doch es gibt auch große Unsicherheiten. (…)

Wann wurde das „palästinensische Volk“ erschaffen?

  • Alle Menschen, die zwischen 1923-1948 im britischen Mandat Palästina (dem heutigen Israel) geboren wurden, hatten damals „Palästina“ in ihre Pässe gestempelt. Aber als man sie Palästinenser nannte, waren die Araber beleidigt. Sie beklagten sich: „Wir sind keine Palästinenser, wir sind Araber. Die Palästinenser sind die Juden“.
  • Nachdem die einmarschierenden arabischen Armeen zurückgeschlagen waren und die Araber, die vor dem Krieg geflohen waren, zurückkehren wollten, galten sie als fünfte Kolonne und waren nicht mehr willkommen. Diejenigen Araber, die während des Krieges loyal in Israel geblieben waren und ihre Nachkommen sind jedoch immer noch da und machen ein Fünftel der Bevölkerung aus. Sie sind als israelische Araber bekannt; sie haben die gleichen Rechte wie Christen und Juden, außer dass sie nicht verpflichtet sind, in der Armee zu dienen, es sei denn, sie wollen es.
  • „Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied mehr zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen.“ – PLO-Chef Zuheir Mohsen, Interview in der niederländischen Zeitung Trouw, März 1977.“ (…)

Ausstellung in Berlin Kreuzberg ehrt muslimischen Bataclan-Mörder als heldenhaften Märtyrer

Ende und Krönung der erlauchten Reihe dieser Kunstinstallation bildet Ismaël Omar Mustafaï. Kennen Sie nicht? Noch nicht, denn noch nicht werden bei uns Plätze und Gotteshäuser nach ihm benannt. Aber das ist nur eine Frage der Zeit: Ismaël Omar Mustafaï war einer der muslimischen Terroristen, die am 13. November 2015 im Konzertsaal Bataclan in Paris 89 Menschen auf teilweise grausamste Weise ermordeten. (…)

Immigration und Familiennachzug – FDP und AfD bereiten Gesetzesinitiativen vor

Im Bundestag zeichnet sich eine Mehrheit für eine weitere Aussetzung des Familiennachzuges ab. AfD und FDP wollen ein Gesetz verlängern, das im kommenden März ausläuft.

Kommentar GB:

Über die tatsächlichen inhaltlichen Kontroversen in den Jamaica-Verhandlungen war wenig zu hören. In diesem Artikel wird dazu folgendes gesagt:

(…) „In den gescheiterten Sondierungen für eine Jamaika-Koalition setzten sich besonders die Grünen dafür ein, dass auch die Flüchtlinge mit einem eingeschränkten Schutzstatus demnächst wieder ihre Ehepartner und Kinder zu sich holen dürfen. Neben finanziellen Fragen war der Familiennachzug eines der größten Streitthemen in den Sondierungsgesprächen.“ (…)

Anhänger von IS/DAESH rufen zu Terrorattacken gegen Weihnachtsmärkte auf

Britisches Ministerium warnt vor Reisen zu den Märkten
In den sozialen Netzwerken sind aktuell diverse Meldungen vom Terrornetzwerk IS/DAESH publiziert worden, mit denen zu Terrorangriffen gegen Weihnachtsmärkte und deren Besucher aufgerufen wird. Die entsprechenden Bilder sind verstörend.

Armeeartige Migranten Patroille marschiert durch deutsche Stadt Hanau

Feminismus/Genderismus

Gender und Sex – Ist Gendertheorie Aufklärung oder ideologische Verblendung?

(…) Kommentar GB:

Der Autor formuliert sein Fazit wie folgt:

„Was also ist Gendertheorie? Sie ist eine Ideologie und damit ein Instrument der Macht. Die staatliche Verordnung dieser Ideologie hat wenig mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun, sondern vielmehr mit Umerziehung und der Einübung in die überkommene Ideologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie stellt eine ideologische Anpassung an den alle Lebensbereiche durchdringenden Kapitalismus dar.

Es handelt sich hier nicht um eine offene politische Diskussion und schon gar nicht um Wissenschaft. (…)

Krieg gegen die Mütter? Kulturmarxistischer Medien-Krieg gegen die konservativen Mütter

Der Kampf des Kulturmarxismus gegen die klassische Familie geht in die nächste Runde. Ziel sind kinderreiche Familien und Mütter. In Medien-Kampagnen wird zunehmend für ein kinderloses Leben geworben. Parallel werden die Grenzen geöffnet. Das ist natürlich nur Zufall.

Diskussion um Abtreibungen – Schwangerschaftsabbruch zwischen Ausnahme und Alltag

(…) Kommentar GB:

Ja, und? Worüber regt Frau Lüdemann sich auf?

Meint sie, Frauen stünde eine strafbefreite Lizenz zum willkürlichen Töten ihres Nachwuchses („Recht auf Abtreibung“ / Peter Nowak ; s. o.) zu? Etwa in dem Sinne, daß Frauen freihändig und subjektiv darüber entscheiden, ob ein Fötus als „lebenswert“ oder „nicht lebenswert“ angesehen wird? Wie nah wäre unsere Gesellschaft dann an der mörderischen eugenischen Praxis der Nazis? Nun: sehr, sehr nah!

Aus deutschen Gerichtssälen

Vaterschaftsprozess vor dem Familiengericht

Richterin: Hatten Sie im fraglichen Zeitraum noch mit anderen Personen als dem hier anwesenden Mann Intimkontakt?
Frau: Nein!
Anwalt: Es gibt Zeugen, die beobachtet haben, wie Sie im Rahmen der Altweiberfastnacht  in einem Hauseingang öffentlich Geschlechtsverkehr hatten.
Frau: Echt? Das hat jemand beobachtet?
Anwalt: Kann ich also davon ausgehen, dass es diese Szene gab?
Frau: Ja.
Anwalt: Dann kommt mein Mandant folglich nicht alleine als Vater in Betracht.
Frau: Doch. Weil an Altweiberfastnacht, da bin ich vergewaltigt worden.
Anwalt: Selbst wenn es so gewesen wäre, kann man doch auch von einer Vergewaltigung schwanger werden – oder?
Frau: Nein. Wir haben nämlich ein Kondom benutzt.

 

 


Die Links der Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

Den Freitagsbrief abonnieren:

 

(Besuche: 73 insgesamt, 1 heute)
Professor Dr. Günter Buchholz

Kommentar verfassen