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Unicef-Report: Die Welt ist tödlicher für Jungs

 

 

Unicef-Report:
Die Welt ist tödlicher für Jungs

Ein neuer Unicef-Report bringt deutliche Zahlen über die Todesfälle von Kindern. Bei der sexuellen Gewalt sind die Umfragedaten allerdings recht einseitig.

Gerade bei Kindern als Opfer sollte das Geschlecht ausschließlich in der Art der Betreuung/Hilfe eine Rolle spielen. Durch den Feminismus wird allerdings das weibliche Geschlecht zum überall unterdrückten und in der Hauptsache betroffenen Geschlecht gemacht. Die Realität ist eine andere.

Statista hat nun einen Bericht zu einer Unicef-Studie veröffentlicht. In diesem Bericht wird ebenfalls nicht betont, dass Jungs die Hauptopferzahl weltweit stellen.

Unicef-Bericht
Die tödlichsten Orte für Kinder weltweit

Weltweit erleiden geschätzt 300 Millionen Heranwachsende Gewalt. Das geht aus einer Studie (als PDF) des Kinderhilfswerks Unicef hervor, für die die Situation von Kindern und Jugendlichen in 50 Ländern untersucht wurde. Demnach stirbt alle sieben Minuten ein Jugendlicher zwischen zehn und 19 Jahren an den Folgen von Gewalt. Wie groß die Gefahr ist, zeigt die Grafik von Statista. Demnach sind die konflikt- und kriegsgeplagten Länder Syrien und Irak die tödlichsten Orte der Welt für Jungen und Mädchen.

Bei den Jungen folgt daraufhin Venezuela, wo von 100.000 Jungen 97 durch Gewalt oder Mord sterben. Bei den Mädchen ist Afghanistan mit 35 Todesfällen der drittgefährlichste Ort.

In Afghanistan ist allerdings bereits die Zahl der Todesfälle für Jungs um 26 Tote durch Gewalt und Mord höher. Im Unicef-Bericht ist die Zahl auf Seite 60 zu finden. Es sterben in Afghanistan 51 Jungs pro 100.000 im Vergleich zu 35 Mädchen.

In Venezuela liegt die Sterblichkeitsrate für Mädchen bei 7 (Seite 63). Bei Jungs ist die Sterblichkeitsrate also um 90 pro 100.000 höher. Sie liegt – wie oben zitiert – bei 97.

Die Zahlen für sexuelle Gewalt haben Schlagseite

Die Zahlen für weltweiten sexuellen Missbrauch werden sehr einseitig genannt. Es sind fast nur Zahlen für Mädchen aus den einzelnen Ländern bekannt. Im Bereich der sexuellen Gewalt sieht es so aus, als sei der Ermittlung der Zahlen bereits von einem „Wunschergebnis“ geprägt. Das Motto „Gibt es keine Zahlen, gibt es auch kein Problem!“ dient lediglich der Verzerrung der Realität.

Selbst für Mädchen gibt es aber nicht für alle Länder zahlen. Afghanistan ist beispielsweise bezüglich sexueller Gewalt nicht im Bericht zu finden. Aus Afghanistan ist auch der sexuelle Missbrauch von Jungs bekannt:

Stern: Entführt und vergewaltigt – wie Jungen zu Sex-Sklaven gemacht werden

Jede Form der Gewalt muss geschlechtsunabhängig bekämpft werden. Feministische Opfergenerierung hilft der Welt nicht weiter. Der Fokus muss zur Korrektur immer wieder konzentriert auf die Jungs gelenkt werden, die bewusst feministisch vernachlässigt werden.

Schwarze werden häufiger in den USA getötet als Weiße

In the United States, TOP FOUR LEADING CAUSES OF DEATH, BOYS non-Hispanic BLACK adolescent boys are nearly 19 TIMES more likely to die from homicide than non-Hispanic WHITE adolescent boys.Unicef-Report

In den Vereinigten Staaten ist die Wahrscheinlichkeit 19 Mal so hoch als schwarzer nicht-hispanischer Junge durch ein Tötungsdelikt zu sterben als für weiße nicht-hispanische Jungs.

Interessant wäre im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung, welche Hautfarbe die meisten Täter stellt. Hier ist zu vermuten, dass die Täter ebenfalls in der Hauptsache schwarz sind. Auch in den USA ist die Sterblichkeitsrate der Jungs um einiges höher als die der Mädchen. (S. 64/65)

Der Unifef-Bericht als PDF.

 

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Wolf Jacobs

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