Freitagsbrief - Professor Buchholz - Faktum Magazin
Professor Dr. Günter Buchholz
– Einige von mir ausgewählte Links –
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise
der Frankfurter Erklärung auf Artikel im Web.

Politik

Die Zeit Merkels ist abgelaufen

Merkel wäre eine Selbsterlösung zu gönnen “ (Welt) „Immer mehr Kritik an der Kanzlerin aus den eigenen Reihen: ‚Merkels CDU ist degeneriert“ (BAMS) – so lauten nur einige der Schlagzeilen der letzten Tage. Verliert Merkel die Unterstützung der „vierten Gewalt“?

Staatsanwälte: „Wir sind am Ende“

Das Rechtssystem in Berlin ist zusammengebrochen. Richter und Staatsanwälte schlagen Alarm. Doch die rot-rot-grüne Regierung beschäftigt sich lieber mit Problemen von „Transmenschen“.

Krise in Katalonien

Die Zentralregierung greift härter als erwartet durch, aus Protest gehen hunderttausende Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont bezeichnet Madrids Vorgehen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens als „schlimmste Attacke“ gegen die Region seit der Franco-Diktatur.

G. B. : Ich habe die heutige Rede von Herrn Rajoy gehört. Mein Eindruck war positiv. Die Vorgehensweise der spanischen Regierung wurde inhaltlich-politisch und juristisch nachvollziehbar und sehr klar begründet, m. E. vollständig und fehlerfrei.

Die Art und Weise des Vortrags wirkte auf mich gelassen und ebenso maßvoll wie vernünftig. (…)

Griechenlands Bankrott

Es ist nicht zu erwarten, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen wird. Europa muss aufhören, sich etwas vorzumachen.

G. B.: Uneinbringliche Forderungen sind bekanntlich abzuschreiben. Das wäre bereits gleich nach Ausbruch der Finanzkrise fällig gewesen. Herr Rösler (FDP) hat das damals klar gesehen und auch öffentlich ausgesprochen, aber nur ganz leise. Stattdessen wurde in Europa mit kettenartiger Kreditprolongationen bewußt eine organisierte Insolvenzverschleppung betrieben, deren Sinn neben der Durchsetzung einer Privatisierungspolitik in Greichenland der Gläubigeraustausch gewesen sein dürfte. (…)

Islam/Migration

Islam und das Grundgesetz: AfD-Vize Beatrix von Storch macht den Faktencheck

AfD-Kandidat aus fadenscheinigen Gründen nicht zum Bundestagsvizepräsidenten gewählt

(…) Daß das negative Wahlverhalten bezüglich dieses Wahlvorgangs inhaltlich falsch begründet war, das war ja ohnehin klar, jedenfalls für diejenigen, die sachkundig waren. Nun ist das bestätigt worden. Auch die Mehrheit kann sich eben irren, was übrigens so selten nicht ist. Irren ist eben menschlich. Wenn man allerdings diese Nicht-Wahl als reine Parteitaktik wertet, sozusagen als Kindergartenintrige auf Parlamentsniveau, was sie wohl ist, dann kann sie nicht verwundern.

So sind sie eben. Gut zu wissen.

dazu: Das Islam-Paradox

[links]

und: Die Unkenntnis über den Islam

Ich weiß ja nicht, wer hier (Video s. u.) die auffallend klugen Fragen gestellt hat, aber ihnen allen wäre zu empfehlen, zu lesen, und nach Möglichkeit auch, darüber nachzudenken:

Deutsche debattieren staatliche muslimische Feiertage

„Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung, keine islamische“

  • „Deutschlands christliches Erbe ist nicht verhandelbar“, sagt Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag.
  • „Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung, keine islamische. Daher verstehe ich nicht, warum wir jetzt diese Debatte führen. Ich würde etwas anderes thematisieren: Wann haben endlich Christen in allen islamischen Ländern die gleiche Religionsfreiheit wie die Muslime bei uns?“, so CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach.
  • „CDU will muslimischen Feiertag. Das ist der Unterschied zur AfD: Wir sagen dazu: Nein! Nein! Nein!“ — Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD).

(…)

Die Wahl des Bundestagspräsidenten – Dokument der Abkehr vom Laizismus

Verweigert eine Mehrheit der Abgeordneten die Wahl eines Kandidaten, weil er den Religionscharakter des Islam nicht akzeptiert, dokumentiert dies, dass sich der Staat vom Laizismus seiner Vorgänger verabschiedet und von der Aufklärung.

Ergänzend (weitere Videos im Link)

Moscheebau in Leipzig

Die Ahmadiyya-Gemeinde will in Gohlis die erste sichtbare Moschee Leipzigs errichten. Hiergegen regt sich Widerstand. Fünf Schweinsköpfe auf Holzpfählen sollten jetzt Muslime abschrecken.

[diverse Links und ein Video]

Verwaltungsgerichtshof legalisiert Mehrfachehe eines Moslems

Die Stuttgarter Zeitung berichtete, dass der Mannheimer Verwaltungsgerichtshof nach Berufungsinstanz beschlossen hat, dass ein syrischer Moslem auch für seine Zweitfrau die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen darf, da das Prinzip der Einehe keinesfalls Bestandteil der freiheitsdemokratischen Grundordnung in Deutschland sei.

Zehn Thesen für ein weltoffenes Deutschland

Drei ehemalige Politiker von SPD und Grünen haben 10 Thesen zum künftigen Umgang mit Asyl, Flüchtlingen und Einwanderern formuliert.

G. B.: Der differenzierte und sehr lesenswerte Artikel scheint mit in erster Linie an die Kirchen und ihr parteipolitisches Umfeld gerichtet zu sein, um dort ein Problembewußtsein zu bewirken, das über ihren bisherigen recht beschränkten gesinnungsethischen Horizont hinausreicht.

Wenn der Artikel zu mehr Realismus führte, wäre er sehr verdienstvoll.

Katar – Wie groß ist das Risiko für uns alle?

Die Familie al-Thani, die mit Scheich Tamim bin Hamad den absoluten Herrscher über das Emirat Katar stellt, hält drei Prozent an Siemens, kontrolliert zehn Prozent der Anteile der Deutschen Bank und ist an vielen europäischen Ölkonzernen mit milliardenschweren Aktienpaketen beteiligt. Zugleich ist die Familie al-Thani in internationale Terrorfinanzierung verwickelt, wie ein neues Buch aufdeckt.

G. B.: Die Finanzmacht der Saudis und der Emirate ist nicht nur enorm groß, sondern auch weitgehend unsichtbar. Dennoch oder gerade dadurch wirkt sie, und daß die bei Licht betrachtet völlig widersinnige Islamophilie so verbreitet ist, gerade auch in westlichen Medien, das dürfte eine ihrer Erklärungen in eben dieser Finanzmacht finden. Abgesehen von direkten Bestechungen im Sinne eines Kaufes von Islampropaganda spielt sicher auch die von den muslimischen Finanzinvestoren hinter den Kulissen eingeforderte Rücksichtnahme eine Rolle, sogenannter „Respekt vor dem Islam“, also: die Unterwerfung unter ihn. (…)

Deutsche debattieren staatliche muslimische Feiertage

„Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung, keine islamische“

  • „Deutschlands christliches Erbe ist nicht verhandelbar“, sagt Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag.
  • „Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung, keine islamische. Daher verstehe ich nicht, warum wir jetzt diese Debatte führen. Ich würde etwas anderes thematisieren: Wann haben endlich Christen in allen islamischen Ländern die gleiche Religionsfreiheit wie die Muslime bei uns?“, so CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach.
  • „CDU will muslimischen Feiertag. Das ist der Unterschied zur AfD: Wir sagen dazu: Nein! Nein! Nein!“ — Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD).

(…)

Feminismus/Genderismus

‚Ehe für alle‘: Dieser Schuss geht nach hinten los

Geradezu grotesk ist es zudem, wenn ausgerechnet jene Kreise, die lauthals die „Ehe für alle“ einfordern, sozusagen im gleichen Atemzug ebenso lauthals die Abschaffung der Ehe verlangen.

G. B.: Es handelt sich m. E. um einen ausführlichen, sehr lesenswerten und diskussionswürdigen Artikel!

Eine Welle des Verfolgungswahns

Die Feministin Laura Kipnis durchbricht das Schweigen um die Verfahren wegen sexueller Belästigung an amerikanischen Hochschulen – und macht sich rechts wie links unbeliebt. Ausgerechnet die Regierung Trump könnte für faire Rechtsstandards sorgen.

Verschiedenes

Klimaflucht?

Trockenes Klima könnte Homo sapiens aus Afrika vertrieben haben

Forscher entdeckten in ozeanischen Bohrkernen Hinweise auf eine markante Klimaveränderung in Afrika vor rund 70.000 Jahren.

Ein Bündner Quastenflosser mit «Kuppelkopf»

Paläontologen haben in den Bündner Alpen eine neue Quastenflosser-Gattung entdeckt. Es handelt sich um einen der bedeutendsten derartigen Funde der vergangenen Jahre in der Schweiz

[mehrere Links]

Säbelzahntiger lebte bis vor 28.000 Jahren in Europa

Nicht nur der Neandertaler musste das mächtige Gebiss des Raubtiers fürchten. Auch noch als Homo sapiens zuwanderte, erwarteten ihn die Riesenkatzen.


Die Links der Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

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