Retour: Waren auf dem Frauenkampftag der Linken nicht viel zu viele Männer?

Die Linke - Faktum Magazin

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Waren auf dem Frauenkampftag der Linken nicht viel zu viele Männer?

Na, wer erinnert sich? Es ist noch gar nicht so lange her. Da fand der Frauenmarsch gegen Gewalt gegen Frauen in Berlin statt.

Die linken Miesmacher und Gegendemonstranten hatten nichts besseres zu tun, als diesen Marsch als Männerdemo diskreditieren zu wollen.

Nun gab es den jährlichen “Frauenkampftag” am Weltfrauentag.

(…) Macht jeden Tag zum Frauenkampftag! Eindrücke von der starken Frauenkampftagsdemo mit 8000 Teilnehmer/innen am gestrigen Abend.

8.März 2018: Frauenkampftag

9.März, 10.März, 11.März…Macht jeden Tag zum Frauenkampftag! Eindrücke von der starken Frauenkampftagsdemo mit 8000 Teilnehmer/innen am gestrigen Abend.

Gepostet von Ortsverband DIE LINKE. Kreuzberg am Freitag, 9. März 2018

8.000 Teilnehmer? Na, war da nicht der Wunsch der Vater der Zählung?

Sieht man sich das schlecht geschnittene Video in Ruhe an, sieht man sehr viele “männlich aussehende schon länger hier Lebende“. Vielleicht haben sich diese “männlich Aussehenden” an diesem Tag allerdings allesamt als Frauen gefühlt. Heutzutage kann man doch in Bruchteilen von Sekunden das Geschlecht wechseln. Genderwahn macht es möglich.

Da sich der politische Gegner diese Frage gefallen lassen musste:

Waren nicht viel zu viele Männer auf dieservermeintlichen“, “sogenannten” und “selbsternannten” Frauendemo anwesend? Muss man die Demo nicht “Männerdemo unter dem Deckmantel der Frauenrechte” bezeichnen?

Das ist natürlich nicht ernst gemeint; zeigt aber die Lächerlichkeit der Vorwürfe. Der politischen Linken ist mittlerweile kein Vorwurf mehr zu absurd.

Was allerdings krank ist: Demonstrationen aufgrund der Anzahl der protestierenden Männer/Frauen bewerten zu wollen. Die Bessermenschen haben damit angefangen.

 


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1 comment

  1. WikiMANNia 23 März, 2018 at 05:01 Antworten

    Ich frage mich ernsthaft, ob die “Lächerlichkeit der Vorwürfe” auf die politische Linke beschränkt ist. Ich meine eine allgemeine Verflachung und Niveaulosigkeit der politischen Kultur feststellen zu können. Ich kann auch kein Parlamentsfernsehen mehr schauen, weil ich das Gekichere und Gelächter nicht ertrage, wenn der politisch Andersdenkende seine Argumente vorträgt. Ein Kindergarten hat in Deutschland inzwischen mehr Kultur als der Reichstag in Berlin: Kinder lachen nicht, wenn ein anders Kind spricht.

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