Heinrich Böll Stiftung entschuldigt sich für die „Agent*In“

Lupe - Krebs - Faktum

Heinrich Böll Stiftung entschuldigt sich für die „Agent*In”

Schade, wir dachten, die würden jetzt eine praktische Linkliste für alle kritischen Menschen aufbauen. Na ja, die Moral hat gesiegt. Das man das noch erleben darf.

Die Heinrich Böll Stiftung gibt sich heute kleinlaut.

Stellungnahme des Vorstands der Heinrich-Böll-Stiftung

Barbara Unmüßig und Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, erklären:

In Abstimmung mit der Redaktion des Projekts hat der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung das Online-Lexikon „Agent*In“ vom Netz genommen. Die öffentlich und intern geübte Kritik am Format der „Agent*In“ hat uns deutlich gemacht, dass dieser Weg nicht geeignet ist, die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung zu Antifeminismus zu führen. Wir bedauern sehr, dass durch die gewählte Form manche an antidemokratische Methoden erinnert werden und entschuldigen uns bei denjenigen, die sich möglicherweise persönlich verletzt fühlen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung steht im (…)

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Nun folgt ein wenig Selbstbeweihräucherung. Das Schlimme aber: Die Heinrich Böll Stiftung war einfach nur zu früh. Man muss nur abwarten, dann werden diese Dinge wieder völlig normal sein. Es bereits zur Normalität geworden, dass in Berlin täglich Autos brennen. Links brennt es, gezeigt wird nach rechts.

 

Balthazar Vanitas

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