eigentümlich frei: Afrikas Korruption

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eigentümlich frei: Afrikas Korruption

Nicht die Ausbeutung durch die westliche Welt ist schuld am schlechten Zustand Afrikas. Es ist die Korruption in Afrika.

(…) Die Ungleichheit in den meisten Ländern vergrößert sich stetig, weil die Einnahmen aus nationalen Ressourcen wie Mineralien, Öl, Holz nur einen winzigen Bevölkerungsteil begünstigen. Patronage-Netzwerke durchziehen die politische Kultur vieler afrikanischer Staaten. Korruption und Vetternwirtschaft sind die unvermeidlichen Folgen.

Oxfam hat ausgerechnet, dass jährlich etwa 200 Milliarden Dollar Afrika illegal verlassen und damit der Entwicklung fehlen. Die Korruption und der Missbrauch von öffentlichen Geldern stellen die größten Hindernisse für die Entwicklung afrikanischer Staaten dar. In dem Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International schneiden afrikanische Staaten – mit wenigen Ausnahmen (zum Beispiel Ruanda, Mauritius, Botswana) – regelmäßig schlecht ab. Der Organisation zufolge liegt die Hälfte der 30 korruptesten Staaten in Afrika. Manch einer hat dort geradezu grotesken Reichtum angehäuft. Jährlich wandert ein Viertel des afrikanischen Bruttoinlandsprodukts in private Taschen. (…)

Quelle: Misswirtschaft auf dem Schwarzen Kontinent: Afrikas Korruption, Deutschlands Blindheit – Volker Seitz – eigentümlich frei

Der Zustand Afrikas hat bekannte Folgen.


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Balthazar Vanitas

Sein Vorname ist durch Baldassare Castiglione inspiriert. Vanitas steht für das Vergängliche - Meinungen, Normen und Regeln, vieles ist vergänglich.

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