20min: Jetzt gibts weibliche Haue für männliche Feministen

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20 minuten:

Jetzt gibts weibliche Haue für männliche Feministen

So mancher „männliche Feminist“ hat es noch nicht kapiert: Die weiblichen Feministen wollen ihn höchstens als „Allie“.
Aus dem Artikel „Ein feministischer Artikel: Können Männer Feministen (Allies) sein?„:

(…) Jasna Strick hat bereits einen sehr aufschlussreichen Artikel über dieses Thema geschrieben. Der Artikel Können Männer Feministen sein?  von „Schlotte Kamuffel“ kommt deutlicher auf den Punkt. Dieser Punkt ist grundsätzlich männerfeindlich. (…)

Nun setzt es Haue bei 20 Minuten:

Jetzt gibts weibliche Haue für männliche Feministen

Auffallend viele Männer kämpften am Women’s March in Zürich für die Gleichberechtigung der Frau. Auch am Weltfrauentag waren die Männer engagiert. Mit pinken Pussyhats auf dem Kopf gesellten sich Politiker zu strickenden Frauen. Prominente haben sich schon zu Feministen erklärt: Frauen seien Männern in vielen Situationen weit überlegen, sagte Schauspieler Uwe Ochsenknecht und doppelte nach: «Ich bin ja Feminist!» Auch in Emma Watsons Kampagne «HeForShe» kämpfen Männer für weibliche Gleichberechtigung.

Das kommt bei gewissen Frauen nicht nur gut an. So musste sich ein Demonstrant laut «Aargauer Zeitung» von einer Demonstrantin anhören lassen: «Männer können nicht für uns Frauen sprechen. Das wäre patriarchalisch, gönnerhaft, von oben herab.» Andere Frauen posten in den sozialen Medien GIFS, in dem Frauen Feministen «die Fresse polieren». (…)

Es hätte wohl eher:

„Weibliche Feministen, die männlichen Möchtegern-Feministen die Fresse polieren.“,

heißen müssen.Ist es aber nicht Tenor, dass ausschließlich der Mann zu Gewalttätigkeit neigt? Ist die Feministin nicht der Prototyp des Bessermenschen? Schon gut: Das ist rhetorisch.

Uwe Ochsenknecht – so so. Nun ja, er hat es bereits im Namen: Der Knecht des Ochsen.

Die Feministin weiß es aber „total toll“ zu begründen:

(…) Der Verein Feministische Wissenschaft Schweiz bestätigt, dass das Engagement der Männer am Ziel vorbeischiessen kann, denn Männer träten oft dominanter auf, stellten ihre Sicht häufig als Tatsachen in den Raum und setzten ihre Ansichten als Norm durch. «Ist dies bei Männern der Fall, die sich als Feministen bezeichnen, glauben Frauen, ihnen falle jemand aus den eigenen Reihen in den Rücken, was natürlich besonders bitter ist», sagt Geschäftsführerin Mirjam Aggeler. (…)

Die haben sich ja auch nicht umsonst den supi Begriff „MANSPLAINING“ ausgedacht. Der betrifft ja alle Männer.

Mansplaining ist ein Portmanteauwort aus man (englisch: Mann) und -splaining (englische Kurzform von explaining zum Verb to explain, erklären), das seit 2015 auch im deutschen Sprachraum bekannt wurde. (…)

„Das Phänomen, wenn ein Mann herablassend mit jemandem (vor allem einer Frau) über einen Themenbereich spricht, von dem er nur unvollständige Kenntnisse hat, unter der fälschlichen Annahme, er wisse mehr über den Gegenstand als die Person, mit der er spricht.“

Bei vielen Frauen ist es Mansplaining, wenn  überhaupt ein Mann einer Frau etwas erklärt. Das hat etwas mit feministischer Hybris zu tun. Wie nennt man es, wenn eine Frau einem Mann etwas erklärt? „Dominaplaining”?

Nun ja, wer sich als Mann freiwillig als Feminist bezeichnet, hat sich wohl nicht besonders über den Feminismus schlau gemacht.

 

 

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