Freitagsbrief – Zweite Halbzeit – KW 30/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Zweite Halbzeit

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Das Jahr ist über die Hälfte vorüber. Die zweite Halbzeit läuft, wegen Corona fühlt sich alles nach wie vor gelähmt an. Die Links der Woche.

CORONA | COVID-19

Comeback der Maßnahmen: Leiden ohne Ende?

Weltweit schrillen wieder die Corona-Alarmsirenen. Auch Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sorgt sich vor einer vierten Welle und will wieder kräftig auf die Bremse treten. Erste Festivals, für die sich Tausende bereits Tickets gekauft hatten, wurden wieder abgesagt, außerdem verlieren Corona-Genese ihren 3G-Status und müssen sich nun für den Besuch von Nachtlokalen wieder testen lassen. Und auch das Reisen wird wieder komplizierter.
Während also einige Epidemiologen wieder vor einem tödlichen Herbst warnen, zeigen jedoch die Zahlen ein anderes Bild: In vier österreichischen Bundesländern liegt inzwischen kein einziger Covid-Patient mehr auf einer Intensivstation und immer mehr Bürger quer durch Europa zweifeln zunehmend an der Schutzwirkung der Impfstoffe. Ist der coronafreie Sommer schon wieder vorbei, bevor er richtig angefangen hat? (…)
(Link auf die gesamte Sendung)

(Link zum Video)

Pfizer expects $33.5 billion revenue this year from its COVID-19 vaccine
(Pfizer erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar aus seinem COVID-19-Impfstoff)

Strong sales of the COVID-19 vaccine and other medicines helped Pfizer nearly double its second-quarter revenue and boost its profit an impressive 59%, beating Wall Street expectations and leading the drug giant to sharply hike its 2021 sales and profit forecasts. (…)

( „Starke Verkäufe des COVID-19-Impfstoffs und anderer Medikamente halfen Pfizer, seinen Umsatz im zweiten Quartal fast zu verdoppeln und seinen Gewinn um beeindruckende 59 % zu steigern, was die Erwartungen der Wall Street übertraf und den Pharmariesen veranlasste, seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2021 deutlich anzuheben.“)

Covid in Schweden. Keiner spricht darüber. Hier steht warum.

(…) Die ungewöhnliche – und letztendlich mutige – Strategie Schwedens kam ohne Lockdown aus und erfährt aktuell ermutigende Bestätigung. Die „Foundation for Economic Education“ (FEE) berichtet: „Der rollierende 7-Tage-Durchschnitt der Covid-Todesfälle lag in der letzten Woche bei Null.“ (28. Woche). (…)

(…) „Während in Deutschland der Zyklus der Angst erneut angefacht wird, bestätigt sich eine Einschätzung von Johan Carlson, dem Direktor der öffentlichen Gesundheitsbehörde in Schweden: „Einige glaubten, man könne die Übertragung von Krankheiten durch Abschaltung der Gesellschaft verhindern. Wir haben das nicht geglaubt, und wir haben recht behalten.“ Kein Wunder also, dass derzeit kaum jemand über Schweden berichtet. Es könnte die Panikparty stören.“

Alles Lüge: NHS-Leak zeigt Daten, aber keine COVID-Pandemie

(…) Der Telegraph hat heute einen Beitrag publiziert, der mit “Mehr als die Hälfte der COVID-Einweisungen in ein Krankenhaus wurde erst nach Einweisung positiv getestet” überschrieben ist. Mit anderen Worten, die hohen Zahlen, die zeigen, wie viele Menschen an COVID so schwer erkrankt sind, dass sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen, sie sind Fake! 56% derjenigen, die angebliche wegen COVID-19 in ein Krankenhaus in England eingewiesen wurden, haben – wie Daten, die dem Telegraph zugespielt wurden, zeigen – offenkundig keine Symptome und auch keine Beschwerden, die mit COVID assoziiert sind, denn sie wurden erst nach Einlieferung in das Krankenhaus positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Wenn sie aber erst nachträglich positiv getestet wurden, dann können heftige COVID-19-Beschwerden nicht der Grund für die Einlieferung gewesen sein. 13% derjenigen, die erst nachträglich positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, werden oft erst nach Wochen des Aufenthalts im Krankenhaus positiv getestet. Mit anderen Worten, sie haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit erst im Krankenhaus angesteckt. Noch ein Beleg dafür, dass sie nicht wegen COVID-19 in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. (…)

In Schulen findet eine Ansteckung so gut wie nicht statt.

Grafik des Artikels

Im Burgenlandkreis werden die Ergebnisse wissenschaflicher Untersuchungen per “Bescheid”, aber immerhin “kostenfrei” mitgeteilt, und was hier mitgeteilt wird, das passt ins Bild der wissenschaftlichen Ergebnisse, die wir seit Monaten zu Schulen und der COVID-19-Gefahr, die von Schülern und Lehrern und Angestellten in Schulen und für dieselben ausgeht, publizieren. Es gibt keine Gefahr. Schulen sind mithin die Orte, an denen man vor COVID-19 am Sichersten ist. Im vorliegenden Fall lassen sich gerade einmal 8 positive Tests von 39 positiven Antigen-Tests per PCR-Test bestätigen, von 102.331 durchgeführt Tests. Ein eindrückliches Dokument für 1) die Nicht-Verbreitung von SARS-CoV-2 an Schulen und 2) die Geldverschwendung, die mit dem Einsatz nutzloser Antigentests betrieben wird. Aber so ist das eben, wer wie Kultusfürsten das Geld Anderer ausgeben kann, der kennt keinerlei Hemmungen. (…)

Machtexzess ohne Ende: Die Politik leidet an „Long Covid“

Die Politik berauscht sich seit Corona an einem Machtgewinn, wie selten zuvor. Doch Macht wird nicht einfach zurückgegeben, sie muss entrissen werden.

(…) Long Covid ist ein Machtergreifungssyndrom

Die Politik braucht die Massnahmen, wie der Drogendealer seine süchtigen Kunden. Sie braucht Corona dringender als ein Ende der Pandemie. Denn ein Ende der Pandemie bedeutet, dass die Aufmerksamkeit stärker auf die gemachten Fehler gerichtet wird. Am Ende der Pandemie beginnt die Stunde der Abrechnung, das grosse Reinemachen. Die Politik und ihr Expertenkarussell leidet an Long Covid, einem akuten Machtergreifungssyndrom, welches die Lunge der Demokratien, die freie Meinungsäusserung, die parlamentarischen Prozesse, sowie das Denken in Alternativen und pragmatischen Lösungen befallen hat. Dieser Interessenwiderspruch im Staat-Bürger-Verhältnis ist spätestens seit Beginn der Pandemie offen zu Tage getreten – und bisher unaufgelöst geblieben. Denn der Konflikt ist so alt wie der Staat selbst.

Coronavirus. Kampf des Immunsystems gegen die Diktatur

Bericht aus Frankreich:
Die diversen Impfstoffe sind nicht abschließend getestet, es gibt gesundheitliche Schäden und es gab Todesfälle nach den Impfungen. Ich bin Gegnerin dieser Impfungen, die zu einem Pass sanitaire führen, einem „Gesundheitspaß“, der „Gesundheit“ vortäuscht. Stattdessen ist das ein Carnet de vaccination, und mit dem Virus anstecken kann man sich weiterhin.

Emmanuel Macron und seine Regierung lassen jemandem wie mir ohne die Impfung keinen Platz fürs einfache Leben. Seit dem 21. Juli 2021 sind Unterhaltungsstätten, Vergnügungsparks, Konzerthallen, Festivals, Sportstätten, Kinos nicht geimpften Bürgern verschlossen.

Café-Croissant in der Brasserie ist ohne „Gesundheitspaß“ ersatzlos gestrichen. Der Gastwirt hat aber sowieso seine Brasserie am 19. Juli geschlossen. Ob vorübergehend oder endgültig, weiß ich nicht. (…)

Nach knapp 75 Mio. Impfungen: PEI meldet 10.000 schwere Impfreaktionen und über 1.000 Tote

Thrombosen, Herzentzündungen, Blutungen, und mehr: Das Paul-Ehrlich-Institut meldet für das erste Halbjahr nach knapp 75 Millionen Impfungen 107.000 Verdachtsverfälle auf Nebenwirkungen durch COVID-19-Vakzine. Jede zehnte Reaktion war schwerwiegend, mehr als 1.000 Menschen starben.

DEUTSCHLAND

Wieder aufbauen oder gehen? – Zwei Wochen nach der Flut im Ahrtal

Rund zwei Wochen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit mindestens 134 Toten ist noch kein Ende der Aufräumarbeiten abzusehen.

Doch für viele Betroffene stellt sich langsam die entscheidende Frage: Wieder aufbauen oder gehen?
Ein Rundgang durch das Katastrophengebiet.

Keine CO2-Klima-, sondern eine Wetterkatastrophe

Unsinniges von der Kanzlerin und die Klimawandel-Sprüche anderer Politiker – Der Metereologe Klaus-Eckart Puls stellt klar, was Sache ist – Die Klima-Alarmisten aller Couleur missbrauchen die Überflutungen für ihre Propaganda – In früheren Jahrhunderten gab es noch viel extremere Unwetter-Katastrophen – Aus der Chronik: Die Wasserflut im Kreis Ahrweiler vom 21. Juli 1804 (…)

Chronik des Irrsinns – der Juli

Der siebte Monat des Jahres geht zu Ende, also das siebte Zwölftel eines Irrsinns. Die mit dem Klammerbeutel Gepuderten erhöhen die Schlagzahl, der Chronist kommt kaum hinterher. Lesen Sie, staunen Sie!

Gesetz zur Anpassung des Verfassungsschutzrechts

(…) Am 10.06.2021 hat der Bundestag das Gesetz zur Anpassung des Verfassungsschutzrechts angenommen. Dieses Gesetz beinhaltet eine ganze Reihe an Maßnahmen, die es staatlichen Organen sogar erlaubt, Ihre Handys, Laptops, Computer zu hacken und zu überwachen. Internetprovider werden in Deutschland dazu verpflichtet mitzuhelfen, diesen Staatstrojaner zu verbreiten. Das neue Gesetz öffnet darüber hinaus auch die digitale Tür für eine präventive Überwachung der Menschen.

Bereits am 28.01.2021 wurde ein weiteres Gesetz mit weitreichenden Folgen verabschiedet. Trotz massiver Bedenken von Datenschützern hat der Bundestag das sogenannte Registermodernisierungsgesetz beschlossen. Hinter diesem auf den ersten Blick unscheinbaren Namen verbirgt sich die Abänderung der bisherigen Steuer-Identifikationsnummer in eine einheitliche Bürger-Identifikationsnummer, die den Behörden auch einen Zugriff auf Personendaten ermöglicht. Die Dimensionen der neuen Bürger-Identifikationsnummer sind erschreckend: Bei rund 50 Behörden soll die neue Bürger-ID gespeichert werden – vom Finanzamt und der Rentenversicherung über die Meldeämter bis hin zur Führerscheinstelle und dem Waffenregister. (…)

(Diverse Links)

Schon wieder: Gute Demos, schlechte Demos

Demos von Kritikern der Corona-Politik werden in Berlin und anderen Städten schon wieder verboten, während andere Massenveranstaltungen stattfinden dürfen. Das ist kein „Infektionsschutz“, das ist Zensur politischer Standpunkte. Die Demo-Verbote offenbaren aber auch die inhaltliche Panik der Lockdown-Verteidiger: Wer Argumente hat, muss keine Demos verbieten.

Die verlorene Glaubwürdigkeit der Annalena B.

Wenn Annalena Baerbock nicht in die Falle gegangen wäre, die sie selbst gestellt hat, hätte kaum jemand von ihrem Interview Kenntnis genommen.

(Diverse Links)

Kommentar GB:

Es gibt offensichtlich seltsame Menschen, die meinen, es wäre aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen falsch, einen schwarzen Menschen einen schwarzen Menschen, kurz: einen Neger zu nennen, obwohl das doch lediglich die Benennung anhand eines optischen Merkmals ist, ebenso wie ein Weißer aus demselben Grund zutreffend als Weißer bezeichnet wird. Weder die eine noch die andere Bezeichnung enthält eine andere Bedeutung als eben die der Farbwahrnehmung der äußeren Erscheinung. Ein Weißer ist ein Weißer ist ein Weißer. Das ist alles: es bedeutet weiter gar nichts.

Merkel hat viel auf dem Gewissen

(..) Merkel tritt ab. Es wird damit Zeit. Wäre sie doch bloß nicht angetreten. Sechzehn Jahre vielfach ruinöse Politik wären uns erspart geblieben. Oder nicht? Hätte ohne diese Frau vielleicht eine andere Kanzlerperson das Werk ebenfalls betrieben, das Merkel für lange Zeit irreparabel hinterlässt? Mag sein. Oder auch nicht. Merkel jedenfalls ist mit sich selbst ziemlich zufrieden.*) Falls es ihr Ziel war, Deutschland in den Abgrund zu treiben, sein solides, gefestigtes demokratisches System schleichend in ein autoritäres, sozialistisches zu transformieren, seine herkömmliche Gesellschaft Schritt für Schritt aufzulösen und zu destabilisieren, wäre ihre Selbstzufriedenheit berechtigt. (…)

Merkel – Die kritische Bilanz von 16 Jahren Kanzlerschaft: Der Bestseller jetzt als Taschenbuch

In dieser überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe des Bestsellers ziehen 24 Professoren und Publizisten eine Bilanz der Ära Merkel. Der Herausgeber, FAZ-Redakteur Philip Plickert, hat renommierte Autoren versammelt, die das politische Wirken und die Person Merkels analysieren. Mit dabei sind so profilierte Köpfe wie der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz, die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek, die Publizistin Cora Stephan, die Historiker Dominik Geppert und Michael Wolffsohn, der Bestsellerautor Thilo Sarrazin, der Wirtschaftspublizist Roland Tichy, die Feminismuskritikerin Birgit Kelle, der Jurist Joachim Steinhöfel, Ökonomie-Professoren wie Justus Haucap sowie Politologen und Journalisten aus England, Amerika und Osteuropa.

„Es erinnert uns an Gaza-Streifen“

Mit diesen Worten hat die Landeskorrespondentin des Deutschlandsradios für Rheinland-Pfalz, Anke Petermann, über das vom Hochwasser zerstörte Ahrtal gesprochen: „Es erinnert uns an Gaza-Streifen“

Sehr geehrte Frau Petermann,

was genau hat Sie an den Gaza-Streifen erinnert? Können Sie das etwas präzisieren?

  • Ist das Ahrtal etwa „judenrein“, wie der Gaza-Streifen?
  • Herrscht im Ahrtal eine Regierung, die in ihrer Gründungscharta die Vernichtung des ganzen jüdischen Volks fordert, wie im Gaza-Streifen?
  • Wehen im Ahrtal Hakenkreuzfahnen, wie im Gaza-Streifen?
  • Werden die Kinder im Ahrtal zum Judenhass erzogen, wie im Gaza-Streifen?
  • Nutzt das Ahrtal die Aufbaugelder, um davon Raketen zu bauen, die dann auf das benachbarte Land geworfen werden, wie der Gaza-Streifen?
  • Was genau erinnert Sie an den Gaza-Streifen, wenn Sie im Ahrtal sind?

Weitere aktuelle Links zum Judentum

Die Zukunft der Religion in säkularen Gesellschaften

(Viele Links)

EU-Politik | EUROPA

Demonstrationen gegen Ausnahmezustand in Italien

„In mehreren italienischen Städten ist es zu Demonstrationen gegen die neuen Anti-Coronamaßnahmen der Regierung gekommen, meldet kleinezeitung.at.“ (…)

(Diverse Links)

Great Reset in der EU: Die Außenpolitik

The Great Reset ist eine Initiative des Weltwirtschaftsforums, die eine Neugestaltung der Gesellschaft und Wirtschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie vorsieht. Was bedeutet das für die EU? Dem gehen wir in unserer neuen Serie nach. In Teil 3 geht es um die Außenpolitik.

(Diverse Links)

Die Migrationswaffe in Osteuropa

Litauen will den Migrantenstrom aus Weissrussland unterbinden – doch hat Lukaschenko den Nachbarn dabei in eine Falle gelockt?

Seit einigen Wochen strömen Migranten aus dem Mittleren Osten und Afrika in beispielloser Zahl von Weissrussland nach Litauen. Vilnius hält mit Stacheldraht und einem verschärften Migrationsgesetz dagegen und beschuldigt Minsk einer «hybriden Aggression» gegenüber der EU.

Orbán lässt die Ungarn über das neue Kinderschutzgesetz abstimmen

Ungarns neues Kinder- und Jugenschutzgesetz soll Minderjährige vor der Darstellung von homosexueller Praktiken und Propaganda schützen. Einige Regierungen der EU, vor allem die Merkel-Regierung, sind deswegen erzürnt und werfen der ungarischen Regierung Homophobie vor. Jetzt lässt Orbán die Ungarn über das Gesetz abstimmen.

Das Ungarn-Bashing mit Fake-News und Desinformation wird immer aggressiver

Die auf unrichtigen Tatsachen beruhenden und rechtswidrigen Angriffe gegen Ungarn wegen des Anfang Juli beschlossenen Kinderschutzgesetzes werden in noch aggressiverer Form fortgesetzt.

INTERNATIONAL

Buch des Geologen Stefan Uhlig: Der natürliche Klimawandel

(…) In dem vorliegenden Buch werden die natürlichen Klimaschwankungen und deren Auswirkungen auf die Temperatur der Erdatmosphäre sowie auf den Meeresspiegel der letzten Jahrmillionen beschrieben. Ebenso werden die Ursachen und Prozesse aus geologischer, archäologischer und astrophysikalischer Sicht erklärt und diskutiert. Dabei wird deutlich, dass überaus komplexe astrophysikalische Wirkmechanismen die Klimaschwankungen in periodisch wiederkehrenden lang\- und kurzfristigen Zeitabständen hervorrufen, ohne dass der Mensch dies in irgendeiner Weise beeinflussen kann, auch nicht durch einen erhöhten oder reduzierten anthropogenen CO2\-Eintrag. Das Buch wurde in einem allgemein verständlichen Stil für alle geschrieben, die vom Klimawandel und den umfangreichen Maßnahmen der Politik betroffen sind und sich ein eigenes Bild dazu machen wollen. Es soll aber auch dem in diesem Themenkreis naturwissenschaftlich arbeitenden Nachwuchs als Anregung und kompaktes Nachschlagwerk dienen.

Leseprobe:

Die Motivation zur nachfolgenden Diskussion des Klimawandels beruht auf der aktuellen emotional, irrational ideologisch geprägten und wissenschaftlich nicht offenen Diskussion und Berichterstattung, sowie der permanenten Vermischung mit Themen des Umweltschutzes. Die Ursachen des steten Klimawandels sind sehr komplex und können nicht nur mit einem Parameter, wie der Kohlendioxidkonzentration (CO2) in der Atmosphäre, erklärt werden. Die Temperaturen der Erdatmosphäre nehmen seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren stetig zu, wenn auch mit Unterbrechungen, verbunden mit einem Anstieg des Wasserspiegels der Weltmeere. Sollte die gegenwärtige Erwärmung das Niveau der letzten Eem-Warmzeit vor ca. 120.000 erreichen, so wird auch der Meeresspiegel weitere 6-9 m ansteigen. Als Reaktion auf den stetig steigenden Meeresspiegel wurde der Deich- und Dammbau in den Niederlanden, z.B., seit dem Hochmittelalter forciert. Dies wird auch in anderen Regionen der Erde verstärkt vorangetrieben werden müssen.

Im Laufe der vorliegenden Zusammenstellung fanden sich immer wieder neue höchst interessante Fakten, fast wie bei einem Krimi, wodurch die vorliegende Arbeit und das Literaturverzeichnis doch deutlich umfassender als geplant wurde. Mit meinen Ausführungen möchte ich nicht überzeugen, sondern zur kritischen Prüfung des aktuellen „Mainstreams“ anregen, gemäß den Ausführungen des spanischen Philosophen José Ortega y Gasset (1883-1955) zum Thema „Essay“: „… in denen die Lehren – auch wenn sie wissenschaftliche Überzeugung für den Verfasser sind – nicht verlangen, dass der Leser sie als Wahrheiten aufnehme. Ich bringe hier nur „modi res considerandi“, mögliche neue Sichtweisen der Dinge. Ich rufe den Leser dazu auf, diese neuen Sichtweisen auszuprobieren, um festzustellen, ob es wirklich fruchtbringende Ansichten sind. Somit fällt der Leser für sich alleine und aufgrund seiner Erfahrung das Urteil, ob sie wahr oder falsch sind.“

Klimafakten komprimiert (Dr. Stefan Uhlig, Dipl.-Geol., 05/2019)

Schlechte und gute Nachrichten für Julian Assange

Seit bald zehn Jahren ist Julian Assange eingesperrt und noch immer fordern die USA seine Auslieferung. Aber es gibt News! (…)

Die schlechte Nachricht: Jetzt hat Ecuador ihm auch noch die ecuadorianische Staatsbürgerschaft, die Ecuador ihm noch vor dem Machtwechsel in Quito zugesprochen hatte, aberkannt – ein weiterer Liebesdienst von Lenin Moreno gegenüber den USA.

Es gibt aber auch neue Hoffnungen: Die USA zumindest haben ein neues, unerwartetes Problem: Einer der Hauptzeugen gegen Assange, sein früherer «Verbündeter» zu WikiLeaks-Zeiten, Sigurdur Ingi Thordarson, hat eingestanden, dass er zu Assange damals den USA gegenüber Falschinformationen geliefert hat: Es waren klare Lügen, mit denen Thordarson sich selber von Strafen für seine eigene kriminelle Vergangenheit freikaufen konnte, wie das nach US-Recht möglich ist und wie es ihm zu Donald Trumps Zeiten zugestanden wurde. Das berichtet die isländische Zeitung «Stundin».

Wie lange muss Julian Assange noch leiden? (…)

ISLAM | MIGRATION

Die Genfer Flüchtlingskonvention

«Entlang vieler Staatsgrenzen sind rechtsfreie Zonen entstanden, in denen die Flüchtlingskonvention praktisch ausser Kraft ist»
Ist die Genfer Flüchtlingskonvention siebzig Jahre nach ihrer Festschreibung noch zeitgemäss? Die amerikanische Politologin und Migrationsexpertin Seyla Benhabib drängt auf Reformen. (…)

(Diverse Links)

Kommentar GB:

In welche Richtung sollte was im einzelnen reformiert werden, und um wessen Interessen geht es dabei?

Literatur: Dr. Rainer Rothfuß: Wege aus der Migrationskrise, 1. Aufl., Lindau 2020

Studie online: www.id-afd.eu/unsere-arbeit-im-ep/wege-aus-der-migrationskrise

So viele sexuelle Übergriffe gibt es durch Personen mit Migrationshintergrund

 

(Link zum Video)

Berlin will 500 Flüchtlinge aus dem Libanon aufnehmen

Berlin will 500 syrische und irakische Flüchtlinge aus dem Libanon aufnehmen. Eine entsprechende Landesaufnahmeanordnung hat Innensenator Andreas Geisel (SPD) erlassen, wie die Innenverwaltung am Montag mitteilte.

(Diverse Links)

Polizei meldet 54 Prozent mehr: Illegale Einwanderung aus Algerien nimmt stark zu

In den ersten fünf Monaten des Jahres griff die Bundespolizei 499 Algerier auf, die unerlaubt eingereist waren. Zudem wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.

Immer mehr Menschen aus Algerien kommen illegal nach Deutschland und Europa. In den ersten fünf Monaten des Jahres griff die Bundespolizei 499 Algerier auf, die unerlaubt eingereist waren, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Freitag berichteten. Das seien 176 mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg um 54,5 Prozent. Algerien rückte damit auf der Skala der Hauptherkunftsländer der Migranten von Platz zehn auf sechs vor. (…)

Der Migrationspakt schafft die Voraussetzungen für eine massenhafte Umsiedlung von Bevölkerungsgruppen

(…) Der von der Europäischen Kommission am 23. September 2020 vorgestellte Asyl- und Migrationspakt ebnet einer Politik der Massenmigration den Weg. Das wäre das Ende des europäischen Sozialstaats, der europäischen Nationen und der europäischen Kulturen.

Mit dem Migrationspakt wollen die technokratischen Eliten in Brüssel das umsetzen, was im Global Compact on Migration im Dezember 2018 verkündet wurde: das „Recht auf Migration“ für jeden. Damit endet auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Unter dem Vorwand, „die Sicherheit von Migranten zu verbessern“, will der EU-Migrationspakt die rechtlichen, logistischen und politischen Voraussetzungen für eine Massenansiedlung von Menschen aus Entwicklungsländern in Europa schaffen. Die Sicherheit der einheimischen Bevölkerung zählt nicht. Europa soll überflutet, kolonisiert und destabilisiert werden. Das wäre das Ende der europäischen Nationen und Kulturen. (…)

Jetzt unterschreiben!

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Die verweiblichte Republik

(…) „Heute ist alles anders, heute ist die ungefragte öffentliche Darstellung von Betroffenheit zur wichtigsten, handlungsleitenden Maxime der Politik geworden. Man/frau reagiert „bestürzt“, „empört“, „erschüttert“ oder „fassungslos“ auf allerlei Unbill, die die Natur oder auch nur der politische Gegner bereithalten. Cool sein ist out. Grundthese dieser Erörterung ist, dass viele der aktuell wahrgenommenen Fehlentwicklungen ihre Ursache in der Feminisierung aller gesellschaftlichen Bereiche haben.“ (…) „Angela Merkel machte unter Helmut Kohl zunächst ihre Karriere auf diesem Quotenticket, bis ihr im Zuge der CDU-Parteispendenaffäre eher zufällig die ganze Macht zufiel. Die damals noch männlich geprägte Parteiführung und die alte Parteidienerschaft Helmut Kohls hatten es schlicht verbockt. Merkel ergriff die Chance und sorgte danach mit ihrem feministischen Netzwerk in Politik und Medien dafür, dass in der CDU keine profilstarken Männer mehr heranwuchsen, die ihre Herrschaft gefährden konnten.“ (…)

Der Kirche wegen des GenderGaga den Rücken kehren

Ein Kämpfer für die deutsche Sprache will gehen: Sollte Heiner Wilmer, Bischof des Bistums Hildesheim, eine Handreichung in seinem Bistum zur Einführung einer „verbesserten“ Sprache – sprich der Einführung der Gender-Sprache – nicht zurücknehmen.

VERSCHIEDENES

Hermann Hesse über das Alter

Prosa von Hermann Hesse in einer Lesung von 1949

Anmerkung: Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden. (H. Hesse)

(Link zum Video)

Bangladesh  / Hang Drum in Amsterdam 2015

Carsten Wicke: Raga Bhinna Shadja

Peter Huchel: Das Gericht

Nicht dafür geboren,
unter den Fittichen der Gewalt zu leben,
nahm ich die Unschuld des Schuldigen an.

Gerechtfertigt
durch das Recht der Stärke,
saß der Richter an seinem Tisch,
unwirsch blätternd in meinen Akten.

Nicht gewillt,
um Milde zu bitten,
stand ich vor den Schranken,
in der Maske des untergehenden Monds.

Wandanstarrend
sah ich den Reiter, ein dunkler Wind
verband ihm die Augen,
die Sporen der Disteln klirrten.
Er hetzte unter Erlen den Fluß hinauf.

Nicht jeder geht aufrecht
durch die Furt der Zeiten.
Vielen reißt das Wasser
die Steine unter den Füßen fort.

Wandanstarrend,
nicht fähig,
den blutigen Dunst
noch Morgenröte zu nennen,
hörte ich den Richter
das Urteil sprechen,
zerbrochene Sätze aus vergilbten Papieren.
Er schlug den Aktendeckel zu.

Unergründlich,
was sein Gesicht bewegte.
Ich blickte ihn an
und sah seine Ohnmacht.
Die Kälte schnitt in meine Zähne.

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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