Freitagsbrief – Flutkatastrophe – KW 28/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Flutkatastrophe

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Ganz aktuell haben Teile Deutschlands mit einer Flutkatastrophe zu kämpfen. Die Links der Woche.

Flutkatastrophe

Wasser fließt von Bundesstraße in Erftstadt ab – Bundeswehr birgt Autos und Lkw

In Erftstadt ist das Wasser von der B265 abgeflossen und hat Autos und Lkw wieder freigelegt. Die Bundeswehr ist mit Räumpanzern im Einsatz. Noch ist unklar, ob sich alle Insassen rechtzeitig aus den Fahrzeugen retten konnten. Alle Entwicklungen im Liveticker. (+ Video)

Viele Opfer bei Überschwemmungen – So können Sie helfen

Der Westen Deutschlands kämpft weiter gegen die Fluten. Mehr als 130 Tote sind mittlerweile zu beklagen. Ganze Häuser wurden weggespült, tausende Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Wer jetzt helfen will, kann dies auf viele Arten tun.

Die Schreckensmeldungen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz reißen nicht ab. Die Zahl der Todesopfer nach den Unwettern ist mittlerweile auf mehr als 130 gestiegen, viele Menschen werden noch immer vermisst.

Erdrutsch reißt Häuser in Abgrund
Während in einigen Gebieten die Aufräumarbeiten beginnen und das ganze Ausmaß der Schäden deutlich wird, ereignete sich südwestlich von Köln eine weitere Katastrophe. Luftbilder aus der Gemeinde Erftstadt zeigen einen verheerenden Erdrutsch. Neben der Autobahn 61 sackte am Ufer des Flusses Erft auf mehreren Hektar das Erdreich in eine nahe gelegene Kiesgrube und riss Häuser mit sich. Weitere Häuser wurden unterspült und stürzten ein. Auch hier wird mit Toten gerechnet.

In Rheinland-Pfalz ist der Kreis Ahrweiler Schwerpunkt der Katastrophe. Die Polizei Koblenz hat in der Früh mitgeteilt, dass insgesamt mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen sind. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Die Zahl der Verletzten liegt laut dem Koblenzer Polizeipräsidium allein im Kreis Ahrweiler bei 618. Auch diese Zahl könne sich noch weiter erhöhen, heißt es. (…)

Wie Sie helfen können: Bundesweite Spendenkonten

Die große Flut im Westen Deutschlands hat vielen Menschen ihre Liebsten genommen. Tausende stehen vor dem Nichts. Deutschland ist solidarisch, es läuft ein massiver Hilfseinsatz.

Wer den Betroffenen unter die Arme greifen möchte, kann unter diesen zentralen Spendenkonten helfen:

Aktion Deutschland hilft– Stichwort heißt „ARD / Hochwasser“

DRK– Hochwasser-Spenden-Seite des Deutschen Roten Kreuzes

Stiftung THW – Spenden für das Technische Hilfswerk

Spendenaufrufe für betroffene Regionen

In den am schlimmsten betroffenen Regionen im Westen gibt es ebenfalls Spendenkonten und zahlreiche Hilfsaktionen. WDRundSWR haben Übersichten zusammengestellt.

Spenden für Flutopfer in Mittelfranken

Nach der Hochwasserkatastrophe vom vergangenen Freitag haben auch Menschen in Mittelfranken alles verloren. Hier haben die Bürgerstiftung der Stadt Langenzenn und die Gemeinde Wilhermsdorf Spendenkonten eingerichtet. Auch in Höchstadt und Adelsdorf laufen Aktionen.

Zum Überblick: Spendenaktionen für Flutopfer in Mittelfranken (…)

Hochwasserkatastrophe im Westen Polizei meldet über 90 Tote nur in Ahrweiler

Noch immer werden in den Hochwassergebieten zahlreiche Menschen vermisst, die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Im Großraum Ahrweiler steigt die Zahl der Todesopfer auf mehr als 90, bundesweit sind inzwischen mehr als 130 Tote zu beklagen. Die Polizei fürchtet weitere Tote und Verletzte.

In den Trümmern und Ruinen der Katastrophengebiete im Westen Deutschlands werden immer mehr Opfer der Hochwasserkatastrophe entdeckt. Die Zahl der Toten stieg bis zum Morgen auf mehr als 130, allein im Großraum Ahrweiler bezifferte die Polizei sie auf über 90. Es sei zu befürchten, dass noch weitere hinzukämen, teilten die Koblenzer Beamten mit. Insgesamt liege dem Präsidium die Meldung über 618 Verletzte vor. Auch diese Zahl könne sich noch weiter erhöhen.

Auch mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden noch Menschen vermisst. (…)

Totalausfall nach Unwetter

Sich auf den WDR zu verlassen, kann lebensgefährlich sein. Das mussten in der Nacht zu Donnerstag die Menschen in Nordrhein-Westfalen erleben, die für ihren Rundfunkbeitrag wenig von dem bekamen, wofür sich die ARD sonst rühmt: Die regionale Information.

Es ist nicht mehr vermittelbar. Nicht den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern, nicht der Medienpolitik oder dem Fachjournalismus: Wenn der finanziell großzügig ausgestattete öffentlich-rechtliche Rundfunk wie hier im Falle des WDR es in akuten Krisensituationen nicht schafft, ein verlässliches Informationsangebot für das Sendegebiet zu liefern, was wohl unbestritten zur Kernaufgabe gehört, dann wird bei all den Sparbemühungen der Häuser, an den falschen Stellen gespart. Der WDR betont so gerne „Wir sind der Westen“, doch genau den hat man in der Nacht zu Donnerstag im Stich gelassen.

In einigen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens ist diese Nacht eine schlaflose. Mag der anhaltende Starkregen des Mittwochs auch in den meisten Gebieten endlich aufgehört haben, so sammelt sich der massive Niederschlag der vorherigen 24 Stunden und u.a. die Wuppertalsperre und die Bever-Talsperre können die Wassermengen nicht mehr halten; laufen über. Mehrere Städte evakuieren ganze Stadtteile, nutzen die Sirenen des Katastrophenalarms um Bürgerinnen und Bürger aus dem Schlaf zu wecken, Warnfahrzeuge fahren durch die Straßen und verbreiten amtliche Warnmeldungen. (…)

Privatradio führt mit Marathonsendung den WDR vor

In Wuppertal ist Radio Wuppertal, die lokale Station des Privatsenderverbunds Radio NRW, bis tief in die Nacht live on air mit einer Sondersendung. (…)

Vier mal in der Stunde verliest Radio Wuppertal in dieser Nacht daher die jeweils aktuelle Warnmeldung der Behörden. Zwischendurch Musik und Werbung. Und doch schaffte Radio Wuppertal, was der WDR nicht schaffte: Zu informieren.

Der WDR war beinahe ein Totalausfall. Beinahe, weil man auf der Website einen einsamen Text-Ticker aktualisiert. (…)

CORONA | COVID-19

Servus TV: Teil 2: Corona – auf der Suche nach der Wahrheit

Videobeitrag:
Noch immer bestimmen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unser Leben. Doch welche Strategien machen Sinn und wie handeln andere Länder?
Warum haben viele US-Bundesstaaten kaum noch Einschränkungen? Liegt es an der hohen Impfrate? Oder haben sie ein besseres Krisenmanagement?
Wie berechtigt sind die Bedenken vor den Impf-Nebenwirkungen? Und macht es Sinn, Kinder zu impfen?

Virologe Prof. Martin Haditsch trifft weltweit führende Wissenschaftler und kritische Ärzte und fragt konkret nach.

Dr. Carole Cassagne:
Fragwürdiges Nutzen-Risiko-Verhältnis bei Corona-Impfungen

Expertin warnt vor den individuellen und kollektiven Risiken der Corona-Impfung

Dr. Carole Cassagne erklärt, dass man statistisch gesehen, den Impftod von 4 Menschen und schwere Nebenwirkungen von 16 Geimpften in Kauf nehmen müsse, um 2-11 Leben pro 100.000 Menschen zu retten.

Tod nach COVID-Impfung: sprunghafter Anstieg – Analyse der WHO-Datenbank

(…) eit dem 27. März 2021 analysieren wir die Daten der VigiAccess-Datenbank der WHO, die an der University of Uppsala geführt wird, und in der Nebenwirkungen von Medikamenten oder Impfstoffen gesammelt werden. Seit dem 18. Mai tun wir das im wöchentlichen Anstand. In all der Zeit haben wir noch kein wöchentliches Wachstum an täglichen Todesfällen, die im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung gemeldet werden, das die Marke von 100 erreicht hätte. Diese Woche wäre es fast soweit gewesen. 97,8 Tote werden durchschnittlich pro Tag im Nachgang einer COVID-19-Impfung gemeldet, der höchste Wert seit wir unsere Berichterstattung begonnen haben. (…)

Bei beiden mRNA-Impfstoffen: Myokarditis als seltenes Impf-Risiko vermerkt

Die zugelassenen Covid-19-Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als wirksam und sicher. Dennoch kommt es in seltenen Fällen zu Komplikationen.

Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen werden deshalb nun offiziell als mögliche Nebenwirkungen aufgelistet.

Wenig gute Gründe für Jugendliche, sich impfen zu lassen

Man soll gesunden Jugendlichen die mRNA-Impfungen, die erst befristet zugelassen sind, nicht zumuten.

Der Nutzen ist bescheiden.

dazu: Volles Risiko, kein Nutzen

Mit Volldampf zum Impf-Zwang

Wen interessiert schon das Geschwätz von gestern?

Eine weitere „Verschwörungserzählung“ wird Realität: Aktuell übertreffen sich in Medien und Politik die Forderungen nach Schikanen für umgeimpfte Bürger oder gar nach einem offenen Impf-Zwang – vor kurzem wurden diese Vorhaben noch vehement geleugnet. Die gefährliche Spaltung der Gesellschaft wird unberührt von gesundheitlichen Fakten vorangetrieben.

Sehr lesenswert
„Great Reset“ und globale Coronapolitik: Wer regiert die Welt?

Kleiner Tipp: Sie und ich sind es nicht, aber man nennt uns «den Souverän».

(…) „Ein besonders armseliges Schauspiel wird gerade um den «Great Reset» aufgeführt. Darunter ist eine vom Chairman des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, lancierte Agenda zur Umgestaltung der Welt im Zuge des kurzen «windows of opportunity» zu verstehen, welche die Pandemie angeblich gerade aufstösst, um einen irgendwie gearteten grünen, nachhaltigen und gerechten Systemumbau zu vollziehen. Es gibt ein Buch mit gleichnamigem Titel, das Time-Magazin widmete der Agenda im Herbst 2020 sogar das Titelthema und prominente Figuren, von Prinz Charles bis zu den Spitzen von UN, der Weltbank und der Europäischen Kommission liessen verlautbaren, dass es diesen «Great Reset» brauche.“ (…)

„Mehr zum Great Reset können Sie von mir u.a. hier, hier und hier lesen.“

Das größte Experiment der Geschichte

Die Sozialpsychologin Katy Hilander spricht im Rubikon-Interview über psychologische Kriegsführung und Wege der Versöhnung.

(…) „Vorweg muss man festhalten, dass wir es der Änderung der Pandemie-Definition seitens der WHO zu verdanken haben, dass überhaupt die Corona-Pandemie ausgerufen werden konnte — und damit der Krieg gegen Menschenrechte und geltende Normen und Regeln. Und in diesem Zusammenhang spielen die Medien die zentrale Rolle, denn es gilt „kein Krieg ohne Propaganda und keine Propaganda ohne Medien“. Oder abgekürzt ausgedrückt „kein Krieg ohne Medien“.“ (…)

Kommentar GB:

Deshalb dürfte es sehr aufschlußreich sein zu ermitteln, wie es innerhalb der WHO zu dieser Änderung der Pandemie-Definition gekommen ist, sowie durch wen und vor allem warum.

Frankreich zweckentfremdet den Impfpass

In Frankreich wird der EU-Impfpass zur Eintrittskarte für Restaurants, Kinos, Theater und Fernzüge. Damit tritt das ein, was Kritiker befürchtet haben. Derweil wird die Reisefreiheit immer mehr eingeschränkt.

Zur Corona-Politik in Frankreich – Dr. Gudrun Eussner

Le saviez-vous ? Il existe une pièce secrète à l’Élysée, le PC Jupiter
Par Alexandre Bernard, Gala, 20 octobre 2020

„Wußten Sie es? Es gibt einen geheimen Raum im Élysée, den PC Jupiter“

Für Montag, 12. Juli 2021, 20 Uhr, hat sich einmal mehr Emmanuel Macron angesagt, seine Entscheidungen aus dem Führerbunker PC Jupiter zu verkünden. Die Franzosen dürfen bis dahin bangen, welche Maßnahmen der Beseitigung ihrer Rechte und Freiheiten über sie kommen wird. (…)

DEUTSCHLAND

Das Zeugnis für die 16 Jahre einer Kanzlerin

24 renommierte Autoren ziehen eine Bilanz der Ära Merkel. Und diese Bilanz ist so niederschmetternd, dass einem unwillkürlich das Schmähwort von der „Abrissbirne aus der Uckermark“ einfällt.

(…) „Wenn Merkel im Herbst nach 16 viel zu langen Jahren endlich das Bundeskanzleramt räumt, hinterlässt sie einen Scherbenhaufen. Immerhin ist die Chronik ihres Versagens dokumentiert.“

Die Kanzlerin und ihre Richter

Die Publizisten Ralf Schuler (BILD), Uwe Kammann (ehem. Dir. des Grimme-Instituts) und René Zeyer (Mediendienst Zackbum.ch) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich unter anderem über die wachsenden Pressionen auf Nichtgeimpfte, das gesellige Beisammensein der deutschen Verfassungsrichter mit der Kanzlerin, über die sie demnächst ein Urteil sprechen sollen, und den Versuch der EU-Kommission, die britische Film- und Fernsehproduktion zu beeinträchtigen.

Interview mit Sahra Wagenknecht

(Link zur Audiodatei)

„Was ist in diesen Zeiten noch normal?“

Was ist eigentlich “normal”? Früher gab es darüber eine ganz bestimmte Vorstellung. Heute ist man sich dagegen nicht mehr sicher. Eins steht allerdings fest: das Normal von früher, ist heute der Feind. Alles was man früher selbstverständlich war, wird heute nach Möglichkeit über den Haufen geworfen.

“Was ist in diesen Zeiten noch normal?” lautet deshalb das Thema der heutigen Ausgabe Tichys Ausblick.

Moderator Roland Tichy spricht mit zwei Schriftstellerinnen: Monika Maron und Cora Stephan.

(Link zum Video)

Keine Landtagswahl in Thüringen im September – Landtagsauflösung abgesagt

Grüne und Linke ziehen ihren Antrag auf Auflösung des Landtags zurück.

Sie wollten sich nicht auf Stimmen der AfD stützen müssen.

Die Grünen, Partei des woken Kapitalismus, haben immer recht

Es führt in die Irre, die Grünen pauschal „wirtschaftsfeindlich“ zu nennen. Kommt darauf an, um welche Wirtschaft es geht. Baerbocks und Habecks Programm passt perfekt zu einem neuen hybriden Pakt von Großunternehmen, Staat und Moral – einem Großtrend des Westens.

(Diverse Links)

Die Grünen in „Leichter Sprache“

Die Kanzlerkandidatin der Grünen gibt es auch in Leichter Sprache.

Das liest sich so: In Brandenburg ist es sehr schön. Es gibt viele Seen und viel Wald. Ich gehe gerne mit meiner Familie spazieren. Ich mag die Natur in Brandenburg sehr. Oder so: Am liebsten bin ich draußen. In der Natur fühle ich mich frei. In der Natur kann ich gut entspannen. Jetzt warten wir draußen und ganz entspannt auf Annalenas erste Regierungserklärung, die sie bestimmt in Leichter Sprache halten wird. / Link zum Fundstück

Hans – Georg Maaßen im TV Berlin Interview

https://www.youtube.com/watch?v=YwmxXP1ybJk

(Link zum Video)

https://www.youtube.com/watch?v=OcakmMd-p5U

(Link zum Video)

EU-Politik | EUROPA

Wer will den “Polexit“?

Die Niederlande haben Ungarn im Streit um den Rechtsstaat nahegelegt, aus der EU auszutreten.

Nun ist plötzlich auch vom Bruch mit Polen die Rede. Doch wer will den “Polexit”?

Dekadenz als Politik?

Die EU-Kommission geht wegen Diskriminierung sexueller Minderheiten gegen Polen und Ungarn vor

Die EU-Kommission leitet wegen der Verletzung der Grundrechte von nicht heterosexuellen Menschen rechtliche Schritte gegen Warschau und Budapest ein. Den Regierungen nützt dies allerdings eher, als dass es ihnen schadet.

(zwei Links)

Herbsttage der Freiheit

In den USA gilt man bald als des Terrors verdächtig, wenn man allzu »anti-autoritär« (und weiß) ist. Die EU schafft derweil de facto das Briefgeheimnis ab und will EU-weiten Notstand einführen. Kann es sein, dass der Westen gerade die Freiheit abschafft?

(…) „Die Freiheit, wie der Westen sie kannte – wie sie den Westen stark gemacht hat! – sie wird (auch) im Westen abgeschafft.

In Europa will die EU unter der Skandal-Politikerin Ursula von der Leyen den »EU-weiten Notstand« ermöglichen (achgut.com, 16.6.2021). Das digitale Briefgeheimnis wird im Nachrichtenschatten der Fußball-EM mal eben aufgehoben (spiegel.de, 7.7.2021).“ (…)

(Diverse Links)

Die Schwedendemokraten werden salonfähig

Die rechtsnationalen Schwedendemokraten polarisieren. Während der Mitte-links-Block die Partei ächtet, öffnen sich bürgerliche Parteien für eine Zusammenarbeit. Auf lokaler Ebene sind pragmatische Schulterschlüsse mit den Rechtspopulisten vielerorts schon Realität.

INTERNATIONAL

Sehr lesenswert!
Aus heißer Luft geschürft

Bitcoins legen derzeit wilde Kurskurven hin.

Wie hängt das mit der Finanzspekulation zusammen? Wie profitiert China? Und geht das ewig so weiter?

Stephan Schulmeister | Ausgabe 25/2021

(…) „Es bleibt das Fazit: Bitcoin und andere Kryptowährungen stellen nicht digitales Geld dar, sondern die Vollendung von „fiktivem Kapital“ (Karl Marx). Sie vereinigen wesentliche Komponenten des Finanzkapitalismus und werden deshalb wohl mit ihm verschwinden.“

Barr wies Staatsanwälte an, Wahlbetrug nicht bekanntzumachen

Die Zahl der vorhandenen Stimmzettel deckt sich nicht mit den offiziell angegeben Stimmen, so die Wahlprüfung in Arizona. Der ehemalige Generalstaatsanwalt Bill Barr hat Staatsanwälte unterwiesen, Hinweise auf Wahlbetrug nicht bekanntzumachen. Joe Biden fuhr eilig nach Pennsylvania und verglich die Wahlprüfungen mit den Nationalsozialisten.

Die Ukraine will Amerika ins Boot holen

Während die umstrittene Nord-Stream-2-Pipeline fast fertig ist, wird zwischen Berlin, Kiew und Washington um politische Schadensbegrenzung gerungen. Vor Merkels Reise zu Biden ist deshalb der ukrainische Staatschef Selenski nach Berlin gereist.

Russia-China-Iran alliance is taking Afghanistan’s bull by the horns
(Russland-China-Iran-Allianz packt Afghanistans Stier bei den Hörnern)

Chinese Foreign Minister Wang Yi is on a Central Asian loop all through the week. He’s visiting Turkmenistan, Tajikistan, and Uzbekistan. The last two are full members of the Shanghai Cooperation Organization, founded 20 years ago.

The SCO heavyweights are of course China and Russia. They are joined by four Central Asian “stans” (all but Turkmenistan), India and Pakistan. Crucially, Afghanistan and Iran are observers, alongside Belarus and Mongolia.

And that leads us to what’s happening this Wednesday in Dushanbe, the Tajik capital. The SCO will hold a 3 in 1: meetings of the Council of Foreign Ministers, the SCO-Afghanistan Contact Group, and a conference titled “Central and South Asia: Regional Connectivity, Challenges and Opportunities. (…)

(Redaktion: „Der chinesische Außenminister Wang Yi befindet sich die ganze Woche auf einer zentralasiatischen Schleife. Er besucht Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan. Die letzten beiden sind Vollmitglieder der vor 20 Jahren gegründeten Shanghai Cooperation Organization.

Die Schwergewichte der SCO sind natürlich China und Russland. Hinzu kommen vier zentralasiatische „stans“ (alle außer Turkmenistan), Indien und Pakistan. Neben Weißrussland und der Mongolei sind vor allem Afghanistan und der Iran Beobachter.

Und das führt uns zu dem, was an diesem Mittwoch in Duschanbe, der tadschikischen Hauptstadt, passiert. Die SCO wird ein 3-in-1-Treffen des Außenministerrats, der SCO-Afghanistan-Kontaktgruppe und eine Konferenz mit dem Titel „Zentral- und Südasien: Regionale Konnektivität, Herausforderungen und Chancen“ abhalten.“)

Kommentar GB:

Diese Analyse ist besonders erhellend im Hinblick auf die Veränderung der Machtverhältnisse in Zentralasien nach dem Abzug der NATO aus Afghanistan.

Pipeline-Projekt Nord Stream 2: Bau soll bis Ende August vollendet sein

Die neusten Entwicklungen

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen Verlegeschiffe mit Sanktionen. Können und wollen sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

(Links)

Kommentar GB:

Das ist eine sehr gute Nachricht. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme liegt im dringenden deutschen Interesse.

Und dies nicht nur energiepolitisch und wirtschaftlich, sondern durchaus auch politisch, weil so der Spaltung Europas entgegengewirkt wird. Und diese Spaltung ist außen- und sicherheitspolitisch für ganz Europa sehr gefährlich.

Und Gefahren muß man vorausschauend entgegenwirken, also bevor sie sich verwirklichen.

Churches being burned in Canada as Trudeau looks on

„Der Boden ist bereitet für die Mutter aller Schuldenkrisen“

Das Risiko für einen Crash steigt. US-Ökonom Nouriel Roubini („Dr. Doom“) warnt in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche vor einem toxischen Zusammenspiel aus Stagflation und Überschuldung, dem Politik und Notenbanken nichts mehr entgegenzusetzen haben.

ISLAM | MIGRATION

Wie rechts dürfen „Islam-Experten“ sein?

Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber erntet mit seinem Roman »Die Kandidatin« Applaus von rechts.

Arabisch sprechen und rechts blinken – ein Widerspruch?

Kommentar GB:

Wenig überraschend wird hier von der Autorin die Denunziations-Keule geschwungen; nun, wir kennen das Schema zur Genüge. Unten finden sich Beiträge von Hartmut Krauss mit einer Kritik der ausgesprochen dummen Illusion, der Islam sei in irgendeiner Weise politisch links zu verorten: das Gegenteil ist der Fall.

Hierzu der Kommentar von Hartmut Krauss:

Eine plumpe Diffamierung aus der Perspektive islamophiler Pseudowissenschaftler ohne die notwendige kritische Distanz zu ihrem Erkenntnisgegenstand; geschweige denn ausgestattet mit der erforderlichen interdisziplinären gesellschafts- und subjektwissenschaftlichen Begrifflichkeit und Methodologie. (…)

Dänemark muss in der Migrationspolitik Vorbild sein

Während die Merkel-Regierung die Grenzen für weitere Migration offen lässt, hat Dänemark eine restriktive Migrationspolitik eingeführt und die Massenmigration gestoppt.

Frankreich und der radikale Islam

Islamkritikerin Mila: Ihre Mobber bekommen Bewährungsstrafen, sie lebenslangen Polizeischutz

Nachdem ein Muslim sie »im Namen Allahs« beschimpft hatte, kritisierte die Schülerin Mila den Islam in einem Online-Video. Es folgten Cyber-Mobbing, Morddrohungen und Polizeischutz für Mila. Die Täter waren keine bekannten Extremisten, sondern unauffällige Muslime und andere Social-Media-Nutzer.

Über 10.000 Asylanträge im Juni

Steigende Zuwanderung – wann geht die Union auf Distanz zu den Grünen?

Die Zahlen der Asylzuwanderer nach Deutschland steigen wieder. Mathias Middelberg, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag sagt erstaunlich deutlich: „Dabei geht es vielfach um Wirtschaftsmigration, nicht mehr um Flucht“. Von Kanzlerkandidat Laschet ist dazu nichts zu vernehmen.

Grün-demagogischer „Antirassismus“

Hartmut Krauss: Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht

Nun ist Kampf gegen echten Rassismus und tatsächliche Unterdrückung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe natürlich berechtigt und verdient solidarische Unterstützung. In Europa und insbesondere in Deutschland ist „Antirassismus“ aber primär als eine auf Islamförderung und Islamapologetik spezifizierte „Haltung“ und Agenda adaptiert worden, die in den tiefen institutionellen Netzwerken zwischen (Parteien-)Staat, Migrationsindustrie, Islamverbänden, Stiftungen, NGOs und ideologisierter Migrations- und Islamwissenschaft gepflegt und umgesetzt wird. (…)

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Tatü-tata, die Sprachpolizei ist da!

Eine Arbeitsgruppe der Bonner Gleichstellungsbeauftragten hat für die Beschäftigten der Stadtverwaltung einen Leitfaden für geschlechtergerechte Kommunikation erarbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

(…) Er führt rund 60 Formulierungen auf, die von den knapp 7.000 Beschäftigten der Stadtverwaltung in der externen und internen Kommunikation nicht mehr erwähnt werden sollen, um niemanden auszugrenzen. Im Durchschnitt hat also jede der sechs Personen der Arbeitsgruppe „seit dem Winter“ zehn Synonyme erarbeitet, sage und schreibe mehr als eines pro Monat, ein ganz erstaunlicher Output für die vielgeschmähten Beamten!

Aber auch qualitativ sieht man dem Resultat eine Menge Arbeit an: Aus „keiner“ wurde „niemand“, aus dem „Fahrzeughalter“ die „Fahrzeughaltende Person“, aus der „Teilnehmergebühr“ die „Teilnahmegebühr“, aus der „Rednerliste“ die „Redeliste“. Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Bündnis 90/Grüne, natürlich) steht voll dahinter, Sprache und Kommunikation seien ja ein Schlüssel zur Welt, man wolle die Menschen zum Nachdenken darüber animieren, wie sie Sprache anwenden könnten, ohne jemanden, und sei es unwissentlich, auszuschließen.

Kommentar GB:

Was kann man zu diesem Unsinn noch sagen?

(Diverse Links)

Urteil des Gerichtshofs: Russland muss Homo-Ehe ermöglichen

Obwohl Homosexualität in Russland nicht verboten ist, sind Schwule und Lesben dort Diskriminierung ausgesetzt.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fällt nun ein Urteil, demzufolge das Land gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkennen muss.

(Link)

…und hier die Antwort aus Russland:

(Link)

Justitia ist einäugig

Artikel zum Gender Empathy Gap Day

Kein anderes Merkmal ist vor Gericht so entscheidend wie das Geschlecht.

Aus dem juristischen Alltag

Die Fälle, in denen Frauen vor Gericht mit Nachsicht begegnet wird, sind Legion. Einige Beispiele mögen das verdeutlichen. (…)

Der Zwang zum Gendern schadet allen

Immer mehr öffentliche Einrichtungen und Universitäten schreiben geschlechtergerechte Sprache vor. Diese schwächt aber den sozialen Zusammenhalt, lässt den Ausdruck verkümmern und beschneidet die Freiheit. Nur Freunde der Stilblüte kommen auf ihre Kosten.

VERSCHIEDENES

Vulkan Ätna ausgebrochen

Aschewolke reicht 11 Kilometer hoch

Der Ätna auf Sizilien ist erneut ausgebrochen. Europas größter aktiver Vulkan stieß in der vergangenen Nacht Lava und Asche aus. Die Wolke erreichte eine Höhe von rund elf Kilometer.

Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) ging ein Ascheregen auch über einige Dörfer an den Hängen des Vulkans nieder.

Der Ätna brach in den vergangenen Wochen immer wieder aus. Berichte von größeren Schäden oder Verletzten gibt es sehr selten. Das Grollen und Donnern bei den Ausbrüchen bringt teilweise Fenster und Türen zum Zittern.

(Link zum Video)

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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