Freitagsbrief – Virectumphobia – KW 25/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Virectumphobia

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Virectumphobia – ein Neologismus, der die Angst vor den Grünen beschreiben soll. Sie sind immer häufiger Thema und meistens negativ im demokratischen Sinne. Die Links der Woche.

AKTUELL

Tote und Verletzte bei Messerattacke in Würzburg

(…) Bei einer Messerattacke in Würzburg hat ein 24 Jahre alter Somalier am Freitag drei Menschen getötet und mindestens fünf weitere schwer verletzt, zwei davon sollen lebensgefährlich verletzt sein. Der in Würzburg wohnende Somalier wurde durch eine Polizeikugel getroffen, befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Nach dem Angriff rückt nun das Motiv des mutmaßlichen Täters in den Fokus. Auch in der Nacht zu Samstag war die Polizei eigenen Angaben zufolge mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Hintergründe und den Ablauf der Tat zu ermitteln. Womöglich ist der Angreifer psychisch krank. Aber auch ein islamistisches Motiv des Angreifers wird den Ermittlern zufolge geprüft. Gekannt haben sollen sich Täter und Opfer nicht. (…)

Bislang gehen die Beamten von einem Einzeltäter aus. „Wir haben keinerlei Hinweise auf weitere Täter“, so ein Sprecher der Polizei. Die Gefahr für die Bevölkerung sei indes vorüber. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich nach BR-Informationen anscheinend um einen 24-jährigen abgelehnten Asylbewerber aus Somalia, der sich seit 2015 in Würzburg aufhält. Zuletzt hatte der Mann laut Polizeiangaben in einer Obdachlosenunterkunft gelebt. (…)

Bei der Messerattacke ist nach Angaben von Innenminister Herrmann auch ein kleiner Junge verletzt worden. Sein Vater sei wahrscheinlich getötet worden, sagte der CSU-Politiker vor Ort. (…)

[Redaktion: Diese Meldung stellte sich als falsch heraus. Der Vater war eine wohl eine Mutter.]

Kommentar GB:

Erstens: es war   k e i n e   Messerstecherei, wie in einigen Medien behauptet wurde, denn es wurde nur    e i n   Messer verwendet, mit einer bemerkenswerten Länge von 40 cm. Also eher ein Kurzschwert als ein Messer. Ein angeblich oder bisher zumindest namenloser „Mann“, ein Messer oder Kurzschwert und ein mörderischer Angriff. Daher verweise ich mit vermutlich geringem Irrtumsrisiko auf den Suchbegriff „Übermuslim“ im Medienspiegel. Siehe hierzu zahlreiche Beiträge dort: (…)

Der Anschlag von Würzburg: Analyse

Der somalische Staatsangehörige Abdirahman J. A. tötete am 25. Juni in Würzburg drei Frauen mit einem Messer und verletzte sechs weitere schwer. Den vorliegenden Informationen zufolge handelte es sich bei seiner Tat um einen islamistischen Terroranschlag. Der Vorfall unterstreicht das anhaltend hohe Maß der Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in Deutschland und ist ein Beispiel für eine Form von Militanz, die sich auf islamistische Narrative stützt, aber nicht primär religiös motiviert ist.

Mehrere Hinweise legen einen islamistischen Kontext der Tat nahe. Nach seiner Festnahme erklärte er laut einem internen Behördenvermerk etwa, dass er mit der Tat seinen „Dschihad“ verwirklichen wollte. Augenzeugen erklärten zudem, dass er während der Tat islamistische Parolen („Allahu Akbar“ und „Dschihad“) gerufen habe. Auf seinem Mobiltelefon und in seiner seiner Unterkunft habe sich außerdem mutmaßlich islamistisches Propagandamaterial befunden.
2015 habe es Hinweise darauf gegeben, dass er in Somalia Teil der militant-islamistischen Bewegung Al-Shabaab gewesen sei. Die Bundesanwaltschaft habe jedoch keine belastbaren Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht gesehen.
Der Täter sei bereits zuvor u.a. durch Gewaltdelikte auffällig geworden, weshalb er vorübergehend psychiatrisch behandelt wurde. Dies steht allerdings nicht im Widerspruch zu einem islamistischen Hintergrund der Tat.“ (…)

CORONA | COVID-19

Der mediale Virenreigen geht weiter

„In Deutschland gab es zu keinem Zeitpunkt Kapazitätsengpässe. Die vorhandenen Kapazitäten des Gesundheitssystems waren stets ausreichend, was bei einem Erkältungsvirus mit einer Letalität von etwa 1,5 Promille der Infizierten und einer hohen Kreuzimmunität nicht weiter verwunderlich ist.“ (…)
„Wie nun zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, war ein Lockdown niemals notwendig oder sinnvoll, diese kulturelle Reaktion auf das Virus richtet massive Schäden an und hat keinen Nutzen.“ (…)
„Und wie steht es mit SARS-CoV-2? Holt es nun nach dem Lockdown auch sein pathogenes Potenzial nach? Selbstverständlich, und das lässt sich auch an der Inzidenz neuer Mutanten messen. Ist das ein Problem? Nein, denn der Erreger ist so wenig gefährlich, dass wir uns deswegen keine Sorgen machen müssen.“

Via Etikettenschwindel?
Corona-Maßnahmen teilweise um ein Jahr verlängert Armutszeugnis für den Bundestag

(…) Genutzt wird dafür demnach ein Gesetzesentwurf zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts. Sein Titel: „Entwurf eines Gesetzes zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts.“ Kein Wort zum Thema „Infektionsschutzgesetz und Corona-Maßnahmen“. Den Entwurf hat bereits der parlamentarische Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz durchgewunken. Mit der Empfehlung, die Abgeordneten mögen ihn annehmen. Um 23.16 Uhr, in einer Nachtsetzung, stimmte das Plenum brav zu.

Erst bei genauerem Ansehen stellt man fest: Es wurde einfach eine Passage zum Infektionsschutz angehängt, die gar nicht zur Überschrift passt. Und siehe da: Schön versteckt, zwar nicht im Kleingedruckten, aber unter „ferner liefen“ hinter allerlei Texten zur Finanzierung von Stiftungen, sollen die Abgeordneten quasi im Vorbeigehen – „en passant“, wie Schachspieler sagen würden, auch eine Neuregelung mit weit gehenden Konsequenzen abnicken: Corona-Maßnahmen sollen teilweise von der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ entkoppelt werden. Das bedeutet einen Eingriff ins Allerheiligste der Verfassung: die Grundrechte. Dezent versteckt.

Im Fokus stehen Beschränkungen bei der Einreise nach Deutschland: Demnach sollen die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes zu diesem Thema künftig auch dann ein Jahr lang gültig bleiben, wenn gar keine vom Bundestag festgestellte Notlage mehr vorliegt. Paragraph 36 des Infektionsschutzgesetzes, Absatz 8 und 10, sieht für „Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen oder eingereist sind und bei denen die Möglichkeit besteht, dass sie einem erhöhten Infektionsrisiko“ für das Coronavirus ausgesetzt waren, „Quarantänepflicht sowie die Übermittlung von personenbezogenen Daten an das Robert Koch-Institut“ vor. Dort steht auch, dass für die Einreise ein Impfzeugnis oder ein negativer Krankheits-Test verlangt werden kann.

Wie in dem Antrag geschickt die Sachgebiete vermischt werden, ist an den einleitenden Erläuterungen schön zu sehen. Da heißt es: (…)

dazu: Perikulöse Möglichkeiten

Deutschlands lupenreine Demokraten nutzen wieder die Fußball-Ablenkung:

In der Nacht nickte man ein Trojanisches-Pferd-Gesetz ab, das die Ermächtigung zum Grundrechte-Entzug auch lange nach der Corona-Panik »legitimiert«. – Schlafen die Deutschen alle?!

(…) „Das offensichtliche Ziel der kurzfristigen Erweiterung eines komplett anderen Gesetzes ist es, die demokratische Debatte zu umgehen. Wenn wir in den Gesetzestext selbst schauen, begreifen wir schnell, warum die Merkelbande den demokratischen Prozess umgehen und die Ablenkung durch den Fußball nutzen will.“ (…)

„Die dunkelste Deutung dieser Maßnahmen ist: Das Merkel-Regime hat trickreich unter Umgehung demokratischer Debatte sich selbst ermächtigt, nach der (ohnehin auf fragwürdigen Daten basierenden) Corona-Panik in Wohnungen einzudringen, ihre Kommunikation abzufangen, oder Menschen daheim einzusperren – und es braucht nicht mal mehr die umstrittenen PCR-Tests oder irgendwelche Inzidenz-Zahlen dafür.“ (…)

Gunnar Kaiser: Sehe ich das richtig?

(…) „Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man die Pandemie mit Masken nicht aufhält … und ein halbes Jahr später tragen selbst die Kinder in den Grundschulen Masken?“ (…)

(Link zum Video)

Höhlenmalerei und fragwürdige Tests

  • Intensivbetten-Mangel: wohl gelogen.
  • Virus: saisonal.
  • Labor-These: plausibel.
  • PCR-Tests: ungeeignet.
  • Kinder nach mRNA-Injektion: zum Teil herzkrank.

Wer weiterhin »denen« glaubt, würde so einer lieber sterben, als einmal der Propaganda zu widersprechen?

Machtverfall – Merkels Politik am Ende

Rezension:

Robin Alexander: Machtverfall: Merkels Ende und das Drama der deutschen Politik: Ein Report, Siedler, 22,00 € (Bei Amazon.)

(…) „Nach über einem Jahr liegt für alle, die es wissen wollen, klar auf dem Tisch, dass die Corona-Maßnahmen, die unser Land immer noch strangulieren, auf falschen Annahmen beruhen. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“, obwohl die vom Bundestag beschlossen und seither zweimal verlängert wurde. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Intensivbettenkrise, sagt die Statistik. Die PCR-Tests, die angebliche „Neuinfektionen“ anzeigen, sind für diagnostische Zwecke nicht geeignet, da sie auch nichtinfektiöse Virentrümmer einer früheren von Corona-Viren ausgelösten Krankheit anzeigen.“ (…)https://amzn.to/3xWxKTq

In diesem Zusammenhang muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass kein einziges Vakzin bisher eine reguläre Zulassung hat. Es handelt sich um vorläufige Zulassungen für den „Notfall“. Über die Nebenwirkungen wird die Bevölkerung nur sehr sparsam informiert. Nicht einmal, ob diese Impfungen zuverlässig vor Infektionen schützen, ist sicher. Fest steht nur, dass sich die Impfhersteller ausbedungen haben, nicht für eventuelle Nebenwirkungen in Haftung genommen werden zu können. Was Kinder und Jugendliche betrifft, die kaum infektionsanfällig sind und bei denen der Krankheitsverlauf relativ milde ist, so sollen die bis September alle geimpft werden, obwohl die Staatliche Impfkommission und viele Kinderärzte und Experten keine Empfehlung aussprechen wollen oder sogar vor diesen Impfungen warnen, weil die Impfschäden größer sein könnten als der angenommene Nutzen. (…)

DEUTSCHLAND

Solidarität mit Ungarn!

„Wie Deutschland und die bayerische Landeshauptstadt München heute die ungarische Nationalmannschaft empfangen, ist würdelos und beschämend. Wann wurde das letzte Mal in dieser Aggressivität seitens politisch Verantwortlicher aber auch etablierter Medien Deutsche ermuntert, Ausländern mit derartiger Arroganz und nationaler Überheblichkeit zu begegnen?“ (…)

Die Dekonstruktion des Grundgesetzes

Der Corona-Lockdown ist zu einer Macht in Deutschland geworden. Das konnte nur geschehen, weil die Verfassung als Ganzes ihre Macht eingebüßt hat.

(Links)

„Eine Ökodiktatur darf es nicht geben“

INTERVIEW MIT SEBASTIAN MÜLLER-FRANKEN am 24. Juni 2021

Sebastian Müller-Franken ist Professor für Öffentliches Recht an der Philipps-Universität Marburg und lebt in München.

Im Eiltempo soll der Bundestag heute das Klimaschutzgesetz verschärfen. Das Bundesverfassungsgericht lässt dem Parlament kaum eine andere Wahl. Staatsrechtler Sebastian Müller-Franken hält dieses Klimadiktat aus Karlsruhe für hochproblematisch und warnt vor gravierenden Freiheitseinschränkungen.

Im Geschichtsverständnis der Grünen zeigt sich die ganze Scheinmoral

Eine Gedenkstätte für Kolonialismus, aber kein Wort über den Holocaust. Im mangelhaften Bekenntnis zur Erinnerungskultur im Wahlprogramm der Grünen artikuliert sich, was nicht nur in Deutschland die mehrheitlich linksliberale Kulturszene denkt.

Fazit: Die Programmatik grüner Erinnerungskultur ist scheinmoralisch, undurchdacht und weist klaffende Wissenslücken auf. Blamabel für eine Akademikerpartei.

(Links)

Die Union spielt heile Welt

Seit der Flüchtlingskrise 2015 bekämpfen sich die Funktionäre der Unionsparteien. Nun, drei Monate vor der Bundestagswahl, spielen sie den Wählern und Mitgliedern heile Welt vor. CDU-Chef Laschet und CSU-Chef Söder stellten gerade das Wahlprogramm ihrer Union vor. Sie nutzten den Anlass, um Einvernehmen zu demonstrieren. Die zelebrierte Verbundenheit wirkt scheinheilig.

Die Profiteure des verführten Denkens

Der Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“ ist mit das mächtigste Diffamierungswerkzeug in Zeiten der Cancel Culture.

Davon lebt eine neue Riege staatsnaher Inquisitoren.

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie zur aktuellen Lage der Meinungsfreiheit. Lesen Sie auch den Auftakt und Teil 1.

“Wem nützt es? Vertraue, aber prüfe, wem du vertraust.”

„Im Jahre 2017 war Jens Spahn auf der Bilderberg-Konferenz zu Gast, ein Jahr später wurde er Gesundheitsminister. Nach der Konferenz wurde er am Flughafen von freien Journalisten gefragt, worum es bei der Konferenz gegangen sei und was besprochen wurde. Die Antwort von Jens Spahn war abweisend und lautete sinngemäß, es sei um „Aliens und Reptilien“ gegangen. Diese Episode steht beispielhaft für viele ähnliche Szenen.“ (…)

Plagiatsprofessorin : Goethe-Universität durfte Doktorgrad entziehen

Sie wurde an der Frankfurter Universität promoviert und habilitierte sich dann. In beiden Arbeiten fanden sich Plagiate. Das Verwaltungsgericht findet klare Worte.

(Viele Links)

Kommentar Günter Buchholz:

Es fallen einem sofort andere Fälle ein, jüngst der von Giffey (ebenfalls SPD), oder der ältere von Schavan (CDU). (…)

Hans-Georg Maaßen im Interview

“Sie wurden recht spät zum Antisemiten befördert”

Hans-Georg Maaßen, von 2012 bis 2018 Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, wird beschuldigt, antisemitisches Gedankengut zu verbreiten. Der Vorwurf kommt aus dem Umfeld der Fridays-for-Future-Bewegung. Das Timing, vermutet Maaßen, ist kein Zufall und hat nichts mit dem Klima zu tun. Man will seine Wahl zum Abgeordneten des Bundestages verhindern.

Henryk M.Broder sprach mit Maaßen.

Die brillianteste Technik zur Aussetzung der Demokratie

(…) Es wird also nicht geleugnet, dass die Einführung des Ausnahmezustands de facto bereits eine Aussetzung der Demokratie ist.

Es ist also kein Zufall, dass die Verfasser des Grundgesetzes, wohl wissend um die geschichtlichen und politischen Ereignisse, aber auch um die rechtlichen Rahmenbedingungen, die zur Katastrophe des Zweiten Weltkrieges geführt hatten, das Widerstandsrecht des Art. 20 in die Verfassungsgrundsätze einführten. Es ist auch kein Zufall, dass eine Politik, die zu vollen außergesetzlichen Befugnissen zurückkehren will, dazu neigt, diesen grundlegenden Artikel abzulehnen, zu minimieren oder gar aufzuheben. (…)

 

EU-Politik | EUROPA

Klarstellung: Ungarns Gesetze dienen dem Schutz der Kinder

Alle reden von den Gesetzen, aber kaum einer kennt sie

Während in allen Medien über die sogenannten Anti-LGBT-Gesetze geredet und geschrieben wird, wird ihr Inhalt verschwiegen. Man kann sich denken warum.

(…) Tatsächlich handelt es sich bei den in der Kritik stehenden Gesetzen um Ergänzungen zu fünf bestehenden Gesetzen: Dem Gesetz zum Kinderschutz, dem Gesetz zum Schutz der Familie und dem Gesetz über kommerzielle Werbetätigkeiten, dem Mediengesetz und dem Gesetz zur Öffentlichen Bildung. Von Gegnern Ungarns in der EU gerne als Anti-LGBT Gesetze bezeichnet.  (…)

(Diverse Links)

„Klimaneutral“? Eine irre Idee macht Karriere

Deutschland und Europa sollen zur „Weltrettung“ völlig CO2-neutral wirtschaften, während China und Indien ihre Emissionen erst noch richtig voll hochfahren. Das ist an sich schon grotesk auf der globalen Ebene. Noch dazu wird im nationalen Verteilungskampf um künstlich verknappte Energie getrickst und betrogen mit angeblich schon erreichter „Klimaneutralität“ einzelner Verbraucher. Vor allem ist es bei ehrlicher Life-cycle-Betrachtung technisch unmöglich, Deutschland nur mit Wind und Sonne anzutreiben: CO2-frei lässt sich die Industrienation nur mit richtig viel Kernenergie machen, theoretisch. (…)

 

INTERNATIONAL

Geopolitik: Der große Krieg?

US-Militärs debattieren über einen Krieg der Vereinigten Staaten gegen China. Der könnte „vielleicht schon 2026 oder 2024“ beginnen. 18. Juni 2021

„BERLIN/WASHINGTON/BEIJING (Eigener Bericht) – Vor dem Beginn der Asien-Pazifik-Fahrt der deutschen Fregatte Bayern schwillt unter hochrangigen US-Militärs die Debatte über Form und Zeitpunkt eines möglichen großen Krieges gegen China an. Admiral a.D. James G. Stavridis, Ex-NATO-Oberbefehlshaber und Autor eines aktuellen Romans über einen solchen Krieg, hielt bis vor kurzem den Beginn von Kämpfen im kommenden Jahrzehnt für denkbar. Als mögliche Auslöser gelten die Auseinandersetzungen um Taiwan oder um Inseln im Süd- und im Ostchinesischen Meer. Allerdings verschiebt sich Stavridis zufolge das militärische Kräfteverhältnis zwischen den USA und China rasant, und zwar zugunsten der Volksrepublik, die in Teilbereichen – etwa bei der Anzahl ihrer Kriegsschiffe oder in der Cyberkriegführung – bereits aufgeholt habe. Stavridis warnt mittlerweile, „die Schlacht“ zwischen Washington und Beijing könne „viel früher kommen“. Dabei spielten US-Verbündete eine zentrale Rolle; die USA bänden sie gezielt in immer „aggressivere“ Operationen etwa im Südchinesischen Meer ein. Zu den erwähnten Verbündeten gehört auch Deutschland.“ (…)

(Diverse Links)

Kommentar Günter Buchholz:

Sehr, sehr wichtig! Aus US-strategischer Sicht wäre es unklug abzuwarten, bis die derzeit noch bestehende Übermacht der USA geschwunden sein wird. Das südchinesische Meer ist der Seeraum, durch den fast der gesamte Seeverkehr Chinas abgewickelt werden muß. Das ist die entscheidende Engstelle zur See.

Allerdings sind die möglichen Folgewirkungen eines solchen militärischen Konflikts unabsehbar; jedenfalls sind sie global zu fürchten.

Klima: Daten und Fakten

  • Antarctic Air Engulfs Western Australia

You will not see this data across the propagandizing mainstream media as it is an all-too compelling rebuttal to the anthropogenic global warming narrative…

  • Sea Ice Thickness and Volume

Kommentar GB:

Man beachte die ab 2020 abfallende Temperatur, insbesondere im Zusammenhang mit dem Sonnenfleckenminimum in der zweiten Dekade (2020 – 2030).

sowie (…)

(Diverse Links)

Julian Assange und der Zusammenbruch der Herrschaft des Rechts

Im Folgenden dokumentieren wir eine Rede, die Chris Hedges am 10. Juni in New York City auf einer Demonstration zur Unterstützung von Julian Assange hielt. Auch John und Gabriel Shipton, Julians Vater und Bruder, sprachen dort. Sie sind derzeit auf Amerika-Tour, auf der sie um Unterstützung für ihr Anliegen werben: #Homerun4Julian.

Julian Assange wartet derweil immer noch im Londoner Hochsicherheitsgefängnis auf seine Freilassung, in Isolation. Jüngst durfte er das erste Mal seit acht Monaten Besuch von seiner Freundin und seinen kleinen Kindern bekommen.

Julian Assange und der Zusammenbruch der Herrschaft des Rechts
von Chris Hedges

(…) „Tyranneien kehren die Herrschaft des Rechts um. Sie verwandeln das Recht in ein Instrument der Ungerechtigkeit. Sie bemänteln ihre Verbrechen mit falscher Rechtmäßigkeit. Sie benutzen den äußeren Anstand von Gerichten und Prozessen, um ihre Kriminalität zu verschleiern. Menschen wie Julian, die diese Kriminalität enthüllen und der Öffentlichkeit zeigen, sind gefährlich. Denn ohne den Vorwand der Rechtmäßigkeit verliert die Tyrannei an Glaubwürdigkeit. Dann bleibt in ihrem Arsenal nur noch Angst, Zwang und Gewalt.“ (…)

Frieden und vernünftige Beziehungen mit Russland!

80 Jahre nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion steht die nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründete, 1990 mit der DDR vereinigte Bundesrepublik Deutschland an der Seite der USA gegen Russland. Als hätten Russland und Deutschland nicht schon bis zur völligen Erschöpfung unter den Menschheitskatastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs gelitten.

Die Critical Race Theory als „Angriff auf zentrale Werte des Westens“

„Der Journalist René Pfister ist als Korrespondent des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in den USA tätig. In der aktuellen Ausgabe des Magazins analysiert er die „Critical Race Theory“, die zunehmend das Handeln staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in den USA prägt. Diese Ideologie stelle einen „Angriff auf zentrale Werte des Westens“ dar und finde auch in Deutschland zunehmend Anhänger.1 “ (…)

ISLAM | MIGRATION

Warum ein Grundrecht auf Abtreibung zu Massenmigration führt!

Abtreibung als „Grundrecht“? Das EU-Parlament hat nun mit erschütternder Mehrheit dafür gestimmt. Durch den sogenannten „Matic-Bericht“ gelten künftig nicht nur Christen als religiöse Extremisten. Auch uneingeschränkte Masseneinwanderung wird über Bande ermöglicht.

(Link zum Video)

Muslimischer Antisemitismus: Was bringt das Verbot der Hamas-Flagge?

„Endlich soll etwas geschehen. Viel zu lange hat die Politik zugesehen, wie sich der muslimische Hass auf Israel und die Juden immer aggressiver ausbreitete. Nun kann die Bundesregierung die Augen vor der Realität nicht mehr verschließen. Es gibt keine gedeihliche Koexistenz mit dem Hass, wenn man ihn gewähren lässt. Mit allerlei Ablenkungsmanövern hatten die Verantwortlichen jahrelang versucht, Hass und Hetze einseitig zu definieren.“ (…)

Kommentar Günter Buchholz:

Mit „muslimischem Antisemitismus“ ist hier selbstverständlich muslimischer Judenhaß gemeint. Darum geht es. – Sehr lesenswert!

Schweden beschließt begrenzten Aufenthalt für „Flüchtlinge“

Familiennachzug wird deutlich erschwert

Eines der letzten in der Ära von Stefan Löfven als Regierungschef Schwedens auf den Weg gebrachten Gesetze dürfte die Neufassung des Flüchtlingsgesetzes sein. Es begrenzt die Aufenthaltsdauer für »Flüchtlinge« und erschwert den Familiennachzug deutlich. Bisher waren diese Bestimmungen sehr großzügig.

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Grüne streiten über männlichen Spitzenkandidaten

Listenaufstellung im Saarland

Eigentlich muss eine Frau bei den Grünen Spitzenkandidatin sein. Im Saarland hat sich der ehemalige Vorsitzende durchgesetzt – ein Mann. Und seine Gegner vermuten eine Intrige. Die Gräben sind tief.

Kommentar GB:

M.W. muß die innere Struktur der Parteien demokratischen Prinzipien entsprechen, aber hier – und abgeschwächt aber ähnlich bei fast allen anderen Bundestagsparteien – ist das satzungsgemäß ausdrücklich nicht der Fall. Daher ist die Frage naheliegend, ob dieses grüne Parteistatut aufgrund der grundgesetzlichen Anforderungen nicht rechtswidrig ist, und die entsprechende Frage stellt sich mit den nötigen Abänderungen bei den anderen ebenso. Die Das generische Maskulinum wird in kompakter Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werdenRechtswidrigkeit müßte allerdings erst einmal rechtsverbindlich festgestellt werden, und wie sollte oder könnte das geschehen?

(Anmerkung Redaktion: Frauenstatut der Grünen)

Mit den Grünen kommt der intolerante Staatsfeminismus

Gender-Polizei und Gleichstellungszwang

Kommt nach der Bundestagswahl die grüne Gender-Polizei? In ihrem Wahlprogramm kündigen die Grünen an, für umfassende »Geschlechtergerechtigkeit« in allen Bereichen zu sorgen. Ziel ist der staatlich alimentierte Feminismus von der Wiege bis zur Bahre.

(Links)

Das generische Maskulinum wird in kompakter Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werden
Die Verschwörung der Lügenpresse

Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um diskriminierungssensibler zu schreiben und zu sprechen. Das generische Maskulinum wird in kompakter Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werden. Ob die Nachrichtenagenturen in einigen Jahren ganz darauf verzichten können, hängt von der weiteren Entwicklung der Sprache ab.

Noch ist unklar, ob und welches der Sonderzeichen (Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt etc.), die auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten abbilden sollen, sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen wird. Bis auf weiteres verzichten die Nachrichtenagenturen daher auf die Verwendung dieser Zeichen. Bislang entsprechen sie auch weder dem amtlichen Regelwerk der deutschen Rechtschreibung noch dem allgemeinen Sprachverständnis beziehungsweise der allgemeinen Sprachpraxis. Aber viele andere Möglichkeiten zur Vermeidung diskriminierender Sprache und zur Sichtbarmachung von Diversität sind konsequent zu nutzen. (…)

(…) Die Auswirkungen sind aber weit umfassender. Denn wenn die sich schon verabreden, dass ihre Nachrichtenmeldungen nach politischen Kriterien ausgelegt und formuliert werden, und ihre Meldunge dem Hauptziel der Umerziehung dienen, wie könnten sie dann überhaupt noch irgendetwas glaubwürdig und vertrauenswürdig melden und berichten? (…)

Fehlende Fairness unter’m Regenbogen

(…) „Der Einsatz für das Recht biologisch weiblicher Athletinnen auf einen fairen Wettbewerb bedeutet nicht, dass ich transphob bin, sondern nur, dass ich nicht bereit bin, dass der sportliche Wettbewerb unter Frauen für eine Ideologie korrumpiert wird. Festzustellen, dass Hubbard als biologischer Mann einen physischen Vorteil gegenüber biologischen Frauen hat, der sich auch nicht durch Hormone in Gänze beseitigen lässt, heißt nicht, Hubbard abzusprechen, sich als Frau zu definieren.“ (…)

Kommentar GB:

Der sogenannte Geschlechtswechsel ist eine grausame Illusion, denn sie rächt sich.

Gender-Diskurs: Die Überwindung des Fleisches

Die Beurteilung von Frau Schunke fällt sehr milde aus; begründet ist das durch ihre thematische Beschränkung auf den Fairneßaspekt, der m. E. der wichtigste aber gar nicht ist; siehe hierzu unten: Birgit Kelle (2020). (…)

VERSCHIEDENES

In Extremo – Ave Maria (Unplugged)

Die Frankfurter Erklärung auf Twitter

Beiträge des

Freitagsbriefes in 2020

Freitagsbriefes in 2019

Freitagsbriefes in 2018

Freitagsbriefes von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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