Freitagsbrief – Quote, Gender, Trump – KW 28/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Quote, Gender, Trump
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche fiel es schwer einen guten Titel zu finden. Daher die Stichpunkte: Quote, Gender, Trump. Die Links der Woche.

CORONA / Covid-19

Genetische Impfstoffe gegen ­COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

Es wird häufig davon ausgegangen, dass sich das globale Sozialleben erst normalisieren wird, wenn ein Impfstoff gegen SARS-CoV2 zur Verfügung steht. Fast die Hälfte der Impfstoffkandidaten sind genetische Impfstoffe, welche einige gesundheitliche Risiken bergen.

Sind die Menschen eher an den Folgen des Lockdowns verstorben als an Covid-19?

In der Winter-Frühlings-Saison 2019/20 sind „nur“ 0,019% mehr Menschen in Europa gestorben als in der Influenzasaison 2017/18, als es keinerlei staatliche Notstandsmaßnahmen gab, aber der Exzess an Mortalität war 2019/20 viel später, nämlich am Ende der Saison, und die Menschen starben in viel kürzerer Zeit. Die Ursachen für diese Fakten können nur künstlich sein, z. B. der Lockdown als so genannte „nichtpharmakologische Intervention“ und seine negativen Folgen bei Nicht-Covid-19-Patienten.

(…) „Wir wissen also lediglich, dass es dieses Virus gibt, dass nur eine geringe (zelluläre) Immunität in der Bevölkerung besteht und dass es bei manchen Menschen zu einer lebensgefährlichen Lungenentzündung (Covid-19) führen kann. Einigkeit besteht mittlerweile auch darin, dass es weit überwiegend schwerkranke, über 80 Jahre alte Menschen sind, die an dieser Lungenentzündung sterben. Bei der gewaltigen Mehrheit (80 bis 90%) der Menschen bleibt die Infektion mit SARS-CoV-2 entweder ganz ohne Symptome oder verläuft milde mit gewissen Erkältungs- und anderen Krankheitszeichen.“ (…)

DEUTSCHLAND

Für US-Truppen: Deutschland zahlte fast eine Milliarde Euro in zehn Jahren

Die Bundesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren fast eine Milliarde Euro für die Stationierung von US-Truppen in Deutschland gezahlt. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold hervor.

Kommentar GB:

Lesenswert: einige interessante Details …

(Rechts-)Extremismus: Wie Politik und Medien seit Jahren tricksen

Am 9. Juli haben Bundesinnenminister Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Haldenwang – endlich – den Verfassungsschutzbericht 2019 veröffentlicht. Vorgesehen war dies bereits für den 23. Juni. Da Seehofer in dieser Zeit wohl wegen diverser Schnellschüsse (Anzeige gegen die taz, Studie über Rassismus in der Polizei) Anrufe aus dem Kanzleramt bekommen hatte, ist nicht auszuschließen, dass Merkel in den Bericht hineinfummeln und deshalb die Verschiebung wollte.

Wie dem auch sei: Dem braven Publikum dürfte schon vor der Veröffentlichung klar gewesen sein, was Seehofer und Haldenwang vom Stapel lassen und wie sie eifrig von den Mainstreammedien orchestriert werden. Vorher schon war nämlich angesagt: Die größte Gefahr gehe vom Rechtsextremismus aus. Wer am 9. Juli die öffentlich-rechtliche Glotze anmachte, hatte denn auch sofort sein Déjà-vu-Erlebnis. Fast ausschließlich war die Rede davon, dass die Zahl der Rechtsextremisten von 24.100 auf 32.080 um 33 Prozent zugenommen habe. Dass diese Zunahme mit einem statistischen Trick zu tun hatte, weil man nämlich den „Der Flügel“ sowie die „Junge Alternative für Deutschland“ (JA) zu Beobachtungsobjekten (Verdachtsfällen) mit rund 7.000 Personen erhoben hatte, kam nicht zur Sprache. (…)

So lügt die ARD mit Statistik: Rechtsextremismus inszeniert

Der Bundesverfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 wurde gerade vorgestellt.

Wie nicht anders zu erwarten, dominierten die Zahlen für “Politisch motivierte Straftaten” für kurze Zeit die (sozialen) Medien, wobei die Aufmerksamkeit, wie gewöhnlich, weitgehend dem gewidmet wurde, was als “politisch motivierte Straftat – rechts” vom BKA zusammengeschustert wird (dazu gleich).

Die ARD beginnt ihren Beitrag gleich mit einer faustdicken Lüge: (…)

Neue Eskalationsstufe des Neusprechs

„Sprechen ist Denken. Sprachlenkung ist Gehirnwäsche. Die ist ein Merkmal politisch instabiler Systeme auf dem Weg zur Diktatur, resp. von Diktaturen selbst.

Nötigung – Anwendung von Gewalt und Drohung mit einem empfindlichen Übel –

ist in Deutschland nach §240 StGB strafbar.

Es ist Zeit, die Rechtswidrigkeit solchen Gebarens gesondert festzustellen.

Genderlobby und ihre Lakaien heucheln Freiwilligkeit des Gendersprechs, während ihre würdelosen Methoden die Demokratie nicht nur gefährden, sondern zersetzen.

Wo wegen Quotenregelungen Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt werden, oder wo ein verweigertes Bekenntnis zur verordneten Sprachdoktrin zum Malus bei der Existenzsicherung wird, ist die ideologische Vergiftung des Systems schon weit fortgeschritten.

Bei den Grundrechten ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz eins der wichtigsten Rechtsstaatsprinzipien. Gendermainstreaming verletzt diesen auf allen Ebenen. Es ist nachweislich nicht geeignet, das angestrebte Ziel (Gleichstellung) zu erreichen, denn dagegen steht u.a. die Kontingenz der menschlichen Natur.

Ergebnisgleichheit ist nicht erforderlich, um Menschenrechte zu gewähren oder Gleichberechtigung und Chancengleichheit herzustellen. Die angewendeten Mittel sind unverhältnismäßig. Es ist Zeit, dass wir innehalten, zusammenkommen, reden, und gemeinsam Entscheidungen treffen, die von allgemein menschlichem Interesse sind.“ (Links)

Kommentar GB:

Zunächst grüße ich hier alle Idiot*innen; die wahrscheinlich aber nicht mitlesen …

Weiter vertrete ich bekanntlich seit Jahren die Rechtsposition, daß die gesamte Gleichstellungspolitik – einschließlich der Gesamtheit der diesbezüglichen Einfachen Gesetze – einen Verfassungsbruch darstellt.

Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung,

weil Ergebnisgleichheit das Gegenteil von Chancengleichheit ist.

Und im Grundgesetz gibt es den Begriff der Gleichstellung nicht, (…)

Enrico Schleiff neuer Präsident der Goethe-Uni

Enrico Schleiff folgt auf Amtsinhaberin Birgitta Wolff: Die Frankfurter Universität bekommt einen neuen Präsidenten. Der Abstimmung waren heftige Streitigkeiten zwischen zwei Uni-Gremien vorausgegangen.

(…) „Zuvor hatte der erweiterte Senat, wie berichtet, deutliche Kritik daran geübt, dass der Hochschulrat nur Wolff und Schleiff für die Wahl zugelassen hatte, obwohl eine Findungskommission zuvor auch den Psychologieprofessor Holger Horz und als externen Kandidaten Jan Palmowski von der University of Warwick vorgeschlagen hatte.“

(…) „Im ersten Wahlgang entfielen acht Stimmen auf Wolff, zwölf auf Schleiff, 14 Stimmzettel waren ungültig. Im zweiten Durchgang kam Schleiff auf 15, Wolff nur noch auf sechs bei 13 ungültigen Stimmen. Da es in beiden Fällen keine Mehrheit für einen Kandidaten gab, setzte Versammlungsleiter Manfred Schubert-Zsilavecz einen dritten Wahlgang an. Zuvor hatte es allerdings auf Antrag einer Senatorin eine einstündige Aussprache gegeben.“ (…) „An deren Ende erklärte Birgitta Wolff ihren Rückzug. Sie sei zu der Auffassung gekommen, dies sei das Beste für die Universität (…).“

EU-Politik / EUROPA

Grundgesetz vor Brüssel schützen!

Die EU, genauer gesagt, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen prüft ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, inklusive Strafzahlungen. Sie will ihr Heimatland auf die Anklagebank setzen – und warum? Weil das böse deutsche Bundesverfassungsgericht die rechtswidrigen EZB-Anleihekäufe faktisch als verfassungswidrig erklärt hat.

Die Machtfrage daraus lautet: gilt unser Grundgesetz noch? Oder liegt alle Macht bei der EU und ihrem EuGH? (…)

(Link zum Video)

Türkei, EU-Schulden und andere Merkeleyen

Der Außenbeauftragte Borrell reist in die Türkei, Kanzlerin Merkel kommt nach Brüssel – und die Eurogruppe sucht einen neuen Chef: Das sind die wichtigsten Themen der kommenden Woche in Brüssel. Außerdem wäre da noch eine neue Leyen-Affäre…

Zentralregierung unter Frau von der Leyen?

„Von Euro-Rettung bis zum Corona-Wiederaufbauprogramm hat sich der Deutsche Bundestag nicht als Gestalter der Haushaltspolitik verstanden. Dieses Verhalten steht im Widerspruch zu den verbindlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Spätestens in seinem Lissabon-Urteil am 9.6.2009 hat das Bundesverfassungsgericht die unveräußerlichen Pflichten des Deutschen Bundestags in der Haushaltspolitik unterstrichen. Der Deutsche Bundestag müsse zentraler Gestalter der Haushaltspolitik bleiben.“ (…)

Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms

In der Debatte rund um die Restauration der weltbekannten Kirche Notre-Dame gab es am Donnerstag laut einem Bericht des Spiegels eine überraschende Wende. (Links)

Kommentar GB:

Was ich so für mich denke, das ist:
Wer hat denn nun Notre Dame de Paris abgefackelt, und warum?
Oder wird immer noch die Zigarettenkippe beschuldigt?
Wann beginnt der Prozeß gegen die – angeblich gar nicht bekannten – Brandstifter?

Gar nicht? Gar nicht.

Macron wandelt auf Sarkozys Spuren

Nun steht sie also, die zweite Regierung unter Präsident Macron. Sie trägt die Handschrift seines Amtsvorgänger Sarkozy, bei dem Macron auch immer öfter Rat sucht. Wird Macron am Ende ein zweiter Sarkozy?

INTERNATIONAL

Find The Nazi!

Im deutschen Bundestag wurde Anfang Juli 2020 ein Antrag beschlossen, der Israel wegen seiner „Annexionspläne“ für Teile des Westjordanlandes verurteilt. Warum einerseits dieser Furor gegen Israel und andererseits die Blindheit gegenüber der Politik zahlreicher Despoten und Diktaturen auf der Welt? Für den Text stimmten Union, SPD und zum Teil die FDP-Fraktion. AfD, Linke, Grüne und einige FDP-Abgeordnete enthielten sich. Orit Arfa war vor Ort und stellt sich und Anderen die Frage: Wer sind jetzt eigentlich die Nazis? Und wenn ja, wie viele? Sind sie vor dem Reichstag bei einer Demo zu finden oder eher drinnen im Plenarsaal? Da ist es gar nicht leicht, den Überblick zu bewahren. Und Orit fragt sich: In welche verkehrte Welt bin ich da geraten?

Nachtrag. Marcel Yaron Goldhammer (siehe Video) weist darauf hin: Nicht die ganze AfD-Fraktion hat sich enthalten. Der Abgeordnete und ehemalige Staatsanwalt Thomas Seitz stimmte gegen den Antrag der Bundesregierung.

(Link zum Video)

Trumps Mount Rushmore-Rede auf Deutsch

Am 3. Juli hielt US-Präsident Donald Trump vor dem amerikanischen Nationalmonument Mount Rushmore eine Rede anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages am 4.Juli. Sie wird heute auch in den deutschen Medien viel diskutiert und kommentiert. Damit Sie sich ein eigenes Bild machen können, hier die Mitschrift der Rede in deutscher Übersetzung: (…)

Putins Artikel über die Ursachen des Zweiten Weltkriegs

Lektüre empfehlenswert, insbesondere für Zeitgenossen mit dem Stoßseufzer „Aber der Putin!“

Es gibt Einschätzungen und Urteile des Geschehens und über Personen, bei denen man feststellen muss, dass die totale Manipulation möglich ist. Das galt bis zur Corona-Verschuldung für die Bewunderung der Politik der Schwarzen Null, es galt für die Behauptung, der demographische Wandel zwinge zur privaten Vorsorge fürs Alter, und es gilt für das Urteil über Putin. „Aber der Putin“ – so skeptisch äußern sich selbst Menschen, die ansonsten für Frieden mit Russland eintreten. (Dazu siehe z.B. hier am 5.12.2018.) Wer sein Urteil schärfen möchte, tut gut daran, Putins neuen, langen Artikel zu lesen. Christian Müller hat im Infosperber eine hilfreiche Einführung geschrieben, versehen mit Quellen, Auszügen und mit Links auf den Text in mehreren Sprachen. Die NachDenkSeiten übernehmen diesen Text.

Black Lives Matter – Der „antirassistische Protest“ und sein antisemitischer Flügel

In der Black-Lives-Matter-Bewegung wächst der Einfluss radikaler Judenfeinde. In den meisten deutschen Medien kommt das Thema nicht vor.

Als am Samstag dem 4. Juli – dem amerikanischen Unabhängigkeitstag – etwa 1000 Angehörige einer bewaffneten schwarzen Miliz namens N.F.C.A. („Not Fucking Around Coalition) durch den Georgia Stone Mountain Park marschierte, machte auch ein Tweet des N.F.C.A.-„Großmeister Jay“ die Runde.

Der Anführer der Miliz, die sich als eine Art Ku Klux Klan von Schwarzen versteht, schrieb darin, Hitler sei „missverstanden“ worden; sein eigentliches Ziel sei es gewesen, (…)

BLM Leader Yusra Khogali: ‘White People Are Genetic Defects’ (Redaktion: BLM-Vorsitzende Yusra Khogali: „Weiße Menschen sind genetische Defekte“)

A Toronto-based leader of the Black Lives Matter (BLM) movement was exposed dehumanizing white people. A Black Muslim and race supremacist, Yusra Khogali, was caught in a series of social media posts that attacked people based on nothing more than the color of their skin. (…)

Das Gold in New York und London ist weg

„Es soll ja noch Zweifler daran gegeben haben, dass die Bundesbank 2013 mit ihrem Goldlagerstellenkonzept die in New York und London gelagerte Hälfte der deutschen Goldvorräte aufgegeben hat. Sie können ihre Zweifel begraben, seit ein britisches Gericht heute beschlossen hat, dass Venezuelas Regierung ihr bei der Bank von England gelagertes Gold nicht mehr bekommt – einfach weil die britische Regierung das so beschlossen hat.

Die offiziellen deutschen Goldreserven betragen rund 3367 Tonnen und sind beim heutigen Goldpreis von 1581 Euro je Feinunze gut 170 Mrd. Euro wert.

Mit 1656 Tonnen lagert knapp die Hälfte des Goldes im Ausland, davon drei Viertel in New York und ein Viertel in London. Das Auslandsgold hat derzeit einen Wert von rund 84 Mrd. Dollar.

Aber was ist es für die Bundesbank wert, Eigentümerin dieses Vermögenswertes zu sein, wenn sie ihn nicht besitzt, nicht darauf zugreifen kann, ja nicht einmal hingehen kann und kontrollieren, ob er noch da ist? Er ist nicht viel mehr als eine schöne Luftbuchung in der deutschen Vermögensbilanz.“ (…)

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung!

Kongos Superreiche – Luxus und Elend in Zentralafrika

Der Kongo ist reich an Rohstoffen. Doch nur wenige profitieren davon. Der Film porträtiert Menschen, die es zu Wohlstand gebracht haben: Musiker, Minenbosse und zwielichtige Prediger.

Video verfügbar bis 31.03.2023, in Deutschland

Die mediale Dauerimpfung gegen Trump nervt

Es ist ein zuverlässiges Déjà-vu. Vor vier Jahrzehnten galt in deutschen Landen Ronald Reagan als ›Gottseibeiuns‹. Heute ist Donald Trump der Teufel und rangiert im öffentlich eingespielten Diskurs weit vor zeitgenössischen Diktatoren und mörderischen Regierungschefs.

Die dunkle Seite von one World: Globale Gesinnungsdiktatur

Die akademische Elite ist dabei, mit ihrer Intoleranz und ihrem Fanatismus das geistige Leben so zu vergiften, dass es kaum noch intellektuelle Debatten und fruchtbaren Gedankenaustausch gibt. Ohne die freie, offene Debatte ist das Erfolgsmodell westliche Demokratie aber nicht lebensfähig. Schlimmer noch, die globale Gesinnungsdiktatur lässt kaum Rückzugsräume offen.

(…) „In dieser Situation hilft nur, sich dieser Gesinnungsdiktatur massenhaft zu entziehen. Keiner muss es mitmachen. Jede Macht ist an die Unterwerfung der Mehrheit angewiesen. Wenn diese Unterwerfung verweigert wird, dann sind die Mächtigen am Ende.“ (…)

Kommentar GB:

Im Vergleich mit dieser mentalen Seuche – einer echten Massenpsychose – handelt es sich bei der Corona-Pandemie um einen weltweiten Schnupfen, der lediglich alten Leuten nicht gut tut.

Zum Thema Identitätspolitik, dem Namen dieses Irrsinns, schreibt auch Sebastian Müller, wobei er den Versuch unternommen hat, diese – sagen wir: Sichtweise – mit der aktuellen sozioökonomischen Systementwicklung zu vermitteln; empfehlenswert: (weitere Links)

Trump’s Syria Policy Is Working – (Redaktion: Trumps Syrienpolitik funktioniert)

„Two years after celebrating victory in the Syrian civil war, the regime of Bashar Assad is facing renewed unrest. A mini-insurgency is under way in Daraa province, the birthplace of the 2011 revolt. Stormy demonstrations are under way in adjacent Suwayda. The economy is hurtling toward the abyss.

What has changed, in two short years? How has Assad’s triumph turned to disaster?

The answer is the Trump administration’s Syria policy. The application of quiet but unrelenting pressure is transforming the Syrian president’s victory into ashes. What it has yet to do is persuade Russia to cease backing the Assad regime, which means the strategy remains at a stalemate.“ (…)

(Redaktion: Zwei Jahre nach dem Sieg im syrischen Bürgerkrieg ist das Regime von Bashar Assad erneut mit Unruhen konfrontiert. In der Provinz Daraa, dem Geburtsort der Revolte von 2011, ist ein kleiner Aufstand im Gange. Im angrenzenden Suwayda finden stürmische Demonstrationen statt. Die Wirtschaft rast in Richtung Abgrund.

Was hat sich in zwei kurzen Jahren geändert? Wie hat sich Assads Triumph in eine Katastrophe verwandelt?

Die Antwort ist die Syrienpolitik der Trump-Regierung. Die Anwendung von leisem, aber unerbittlichem Druck verwandelt den Sieg des syrischen Präsidenten in Asche. (…)“)

Kommentar GB:

Aus geopolitischer Sicht überschneidet sich der uralte und immer wieder aktualisierte Konflikt zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen mit dem modernen Konflikt zwischen der einen Weltmacht, den USA – im Kernbündnis mit dem sunnitischen Saudi-Arabien, und seinen beiden Rivalen Rußland und China, denen taktisch und aus ökonomischen Interessen – insbesondere bezüglich der Ölversorgung Chinas – der schiitische Iran – mitsamt seinem „schiitischen Bogen“ – über den Irak und Syrien bis in den Libanon (Hisbollah) – zugeordnet ist. Daher ist das schiitisch geführte Syrien das militärische und ökonomische Kampffeld zwischen den großen geopolitischen Mächten, wobei die reislamisierte und antikemalistische Türkei in Nord-Syrien ihrer obsessiven Kurdenfeindschaft freien Lauf läßt. Und dieser Umstand trägt seinen Teil dazu bei, daß die Migration aus dem nahen Osten nach Europa nicht zur Ruhe kommt, geschweige denn, daß es zu einem Wiederaufbau des zerstörten Syriens käme. Das ist bitter, (…)

ISLAM/MIGRATION

„Deutschlands größte Außengrenze“ steht für Zuwanderer sperrangelweit offen

Bereits im März 2020 die Massenzuwanderung über Flughäfen zufällig in einer Serie für Flughafen-Fans aufgedeckt worden. Das BAMF meldete ein Vierteljahr später, dass mittlerweile über ein Drittel auf diesem Wege einreisen. Dazu kommt Einwanderung aus der Türkei.

(Links)

Racial Profiling. Zur Dialektik eines spekulativen Vorwurfs

Zur Dialektik eines spekulativen Vorwurfs

Ob es in Deutschland – unter der „Schirmherrschaft“ proislamischer und migrantophiler Herrschaftsideologie – tatsächlich eine gezielte und willkürliche Personenkontrolle nach Hautfarbe und Aussehen als strukturelles Phänomen gibt, ist eher unwahrscheinlich.

Diese Kampagne hat eher den gegenteiligen – möglicherweise beabsichtigten – Effekt der „positiven Diskriminierung“. D.h. es soll psychischer Druck auf Polizei und Sicherheitsorgane ausgeübt werden, ausländisch aussehende Personen lieber nicht zu kontrollieren, denn man könnte sich dann ja den Vorwurf des r.p.-Worts einhandeln. Also unterlässt am es lieber. Ergo: Ein „umgekehrt rassistischer Kontrollbonus“ für Migranten. Und das angesichts des Tatbestandes, dass Ausländer und Zuwanderer (bei polizeistatistischer „Unsichtbarmachung“ von Menschen mit Migrationshintergrund) eine objektiv deutlich höhere bzw. überproportionale  „Kriminalitätsbelastung“ gerade auch bei schweren Deliktarten aufweisen.

Einige Beispiele zur Illustration aus den letzten Tagen: (…)

(Viele Links)

Graue Wölfe in Wien – Warum werden sie nicht verboten?

Ende Juni griffen die „Grauen Wölfe“ in Wien Teilnehmer einer kurdischen Demo für Frauenrechte an. Die Kundgebung war zwar eine Provokation, doch die Gegenwehr überforderte sogar die Polizei. Seyran Ates über einen Konflikt, der sie 1984 fast das Leben gekostet hätte.

Kommentar GB:

Nachdem wir nun – siehe unten – wissen, daß die Türken nicht vor Wien, sondern in Wien stehen, bleibt noch die Frage offen, was das – möglicherweise – mit der NSU-Mordserie in Deutschland zu tun haben könnte, die bekanntlich vollständig und restlos aufgeklärt worden ist, nachdem die Geständnisse der Täter mittels konkludentem Handeln vorlagen. Nun ja, das Leben ist nicht immer einfach, das gilt selbst für Richter.

(Links)

Zur Rolle der Islam-Konvertiten

Konvertiten als Brückenkopf der weltweiten Islamisierung

Anläßlich der  gestrigen talk show mit Anne Will, siehe: „Mein Leben für Allah – Warum radikalsieren sich immer mehr junge Menschen?“ ist es notwendig, auf die folgende kritische Analyse von Dr. Gudrun Eussner hinzuweisen (s. u.), die bereits 2006 von ihr veröffentlicht worden ist, und die die heutige Lage ebenso trifft. (…)

Religion, Herkunft und „Haarfarbe“ – wurde Chebli etwa bevorzugt?

Sawsan Chebli ist einer jener Menschen, die aufgrund ihrer „Herkunft, Hautfarbe und Religion“ –  trotz offenbar mäßiger Eignung und Begabung – eine bestens entlohnte Zukunft spendiert bekommen hat. Genau das weiß die „Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei“. Und genau deshalb stimmt sie einmal (…)

(weitere Links)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Empathie auch für Männer
Menschenrechtsverbände kritisieren Empathielücke gegenüber Männern

Politik und Medien gehen unterschiedlich mit den Schicksalen von Frauen und Männern um“, sagt Schriftsteller Gunnar Kunz und ruft dazu auf, diese Doppelmoral zu beenden. Dabei bekommt er Unterstützung von Menschenrechtsverbänden, die am 11. Juli 2020 zum dritten Mal den Tag der Geschlechter-Empathielücke begehen.

Die Gesellschaft verweigert Männern jegliches Mitgefühl, obwohl sie fünf Jahre früher als Frauen sterben, den weitaus größten Anteil an Obdachlosen stellen und doppelt so häufig Opfer außerhäuslicher Gewalt werden. Das zuständige Bundesministerium kümmert sich jedoch nahezu ausschließlich um Frauen.

Der 11. Juli symbolisiert als Gedenktag diese Empathielücke, steht er doch für das Massaker von Srebrenica, das sich 2020 zum 25. Mal jährt. Bosnisch-serbische Einheiten ermordeten damals achttausend Männer und Jungen, während Frauen und kleine Kinder vorab durch die UN in Sicherheit gebracht worden waren. (…)

Da sich der Gedenktag nun jährt, haben wir für unsere Website zum Gender Empathy Gap eine Reihe neuer Artikel eingestellt. Erstmals gibt es auch englische Artikel mit ihrer Übersetzung von Gastautoren wie Dr. John Barry und Dr. Warren Farrell.

(Links)

Briefe ins Leere

Väter verlieren nach einer Trennung oft ungewollt den Kontakt zum Kind. Ein Verein versucht zu helfen.

Kommentar GB:

Es ist dankenswert, daß dieser Teil der Realität endlich öffentlich zur Sprache kommt:

(…) „In der Fachliteratur wird dieses Phänomen als Eltern-Kind-Entfremdung (EKE, englisch: Parental Alienation, kurz PA) beschrieben: Das Kind gerät durch den Rosenkrieg der Eltern in einen Loyalitätskonflikt, solidarisiert sich mit dem Elternteil, bei dem es lebt – meist die Mutter –, und wird von diesem in vielen Fällen manipuliert oder zumindest unbewusst beeinflusst. In der Folge lehnt es den anderen Elternteil immer stärker ab. Selbst wenn das Gericht schlussendlich befürwortet, dass das Kind weiterhin beide Elternteile sieht, ist die Mauer, die sich zwischen beiden gebildet hat, oft bereits zu hoch. Dabei ist dieser Prozess nicht nur für die entfremdeten Väter oder Mütter traumatisch, sondern auch für die Kinder, die damit einen wesentlichen Teil ihrer Identität verlieren. Viele von ihnen leiden noch Jahre später unter Verlustängsten, Bindungsstörungen oder Depressionen.“

JK Rowling hat Recht – Geschlecht ist real und kein „Spektrum“

JK Rowling, die Autorin von Harry Potter, sah sich kürzlich in den sozialen Medien heftiger Kritik ausgesetzt, weil sie getwittert hatte, „das biologische Geschlecht ist real“. Die Tweets begannen, als sie einen Meinungsbeitrag verspottete, in dem der Begriff „ Menschen, die menstruieren “ anstelle von „Frauen“ verwendet wurde. Dies sollte dem Umstand gerecht werden, dass Transgender-Männer auch menstruieren und es vorziehen, nicht als Frauen bezeichnet zu werden.

Giffeys Mondlandung

(…) „Motivation und Interesse bringen einen zwar recht weit, aber wenn man kein ausreichendes Talent hat und die Erfolgserlebnisse ausbleiben, verliert man irgendwann auch die Motivation. Deshalb studiere ich heute auch nicht Chemie, sondern Jura. Andere Mädchen haben vielleicht mehr Talent und studieren Chemie, wollen dann aber doch nicht in die Wirtschaft – sondern werden lieber Chemielehrerinnen. Und die Frauen, die Chemie bis zum Ende mit Bravour absolvieren und dann in die Wirtschaft gehen und dort bestehen, werden dort meist mit der Stellung glücklich, die sie sich erarbeitet haben und haben gar keine Bestrebungen, in die Führungsebene aufzusteigen – denn auch hier gilt wieder: Es macht nur Spaß, was man kann.

Wenn man selber merkt, dass man die Qualitäten nicht hat, die man als Anführer braucht, hat man meist gar keine Lust darauf. Die Wenigen, die sie haben, halten die Klappe und arbeiten sich hoch – und diejenigen, die sie nicht haben, aber trotzdem nach ganz oben wollen, treten in die SPD ein, werden Familienministerin und schreien nach ‚ner Frauenquote.“

Kommentar GB:

So ist das. Ausgezeichne! Sehr dringende Leseempfehlung!

dazu: Eine bittere Bilanz: 25 Jahre Frauenquote in der SPD

Gastbeitrag von Klaus Funken, dem ehemaligen wirtschaftspolitischen Referenten der SPD-Bundestagsfraktion

(…) „Die Frauenquote war in Münster auf 25 Jahre befristet worden. Aus gutem Grund, denn eine Verletzung verfassungsrechtlicher Grundsätze und die Beschränkung demokratischer Regeln, wie es bei einer Quotenregelung zugunsten eines Geschlechts der Fall ist, können nur als zeitlich befristetes Mittel zur Erhöhung des Mitgliederanteils legitimiert und gerechtfertigt werden.“ (…)

(Redaktion: Nein, eine Verletzung “verfassungsrechtlicher Grundsätze” kann gar nicht “legitimiert und gerechtfertigt” werden: Es sind Grundsätze.)

weiter: Die CDU und die Quotenpilotinnen

(…) Ich betone noch einmal: Der Test hat nicht ergeben, dass Frauen weniger geeignet sind, sondern dass sie weniger Interesse am Beruf des Piloten haben. Das aber wusste man schon vor dem Test, da sich viermal so viele Männer wie Frauen angemeldet hatten. Die zwingende Vorgabe der Quote führte nun dazu, dass man auch Frauen mit geringerer Eignung akzeptieren musste. Und so bewahrheitet sich später in der Praxis das traditionelle Vorurteil: Männer sind eben doch die besseren Piloten.

Die Quotenpolitik, die beweisen soll, dass Frauen den Männern im Beruf mindestens ebenbürtig sind, führt dazu, dass genau das Gegenteil demonstriert wird. Geht es noch absurder? (…)

Wirecard, Susanne Steidl, Wikipedia und die (Un-)Sichtbarkeit der Frauen

(…) Eine gewisse Frau Susanne Steidl hat bzw. hatte seit 2018 einen eigenen Eintrag in der Wikipedia; im Webarchiv ist die Seite nach wie vor abrufbar. Diesen Eintrag verdankt sie i.W. der Tatsache, dass sie Anfang 2018 in der Vorstand eben jener Wirecard AG berufen wurde; und die Wikipedia verkündete damals mit der üblichen Mischung aus Stolz und Bedauern: „Sie ist das einzige weibliche Mitglied im Vorstand“. Mitglied des Vorstands ist sie übrigens immer noch.

Nun, ihr Wikipedia-Eintrag wäre nicht weiter erwähnenswert gewesen – außer, dass er plötzlich verschwunden war: Am 22.06.2020 kochte der Wirecard-Skandal bekanntlich so richtig hoch (nämlich mit dem spurlosen Verschwinden der bereits erwähnten 1,9 Milliarden Euro), bereits am 26.06.2020 startete in der Wikipedia eine Löschdiskussion, und obwohl es ein Übergewicht der „behalten“-Wortmeldungen gegenüber den „löschen“-Wortmeldungen gab, wurde der Eintrag am 03.07.2020 gelöscht.

Begründung: „Keine enzyklopädische Relevanz“.

Moment mal. Der Eintrag stand zwei Jahre lang völlig unbeanstandet in der Wikipedia herum, und in diesen zwei Jahren war sie „nur“ ein Vorstandsmitglied eines DAX-Konzerns mit einem seit jeher schillernden Ruf – inzwischen ist sie aber Vorstandsmitglied in jenem Konzern, der gute Chancen hat, als die größte Bilanzbetrügerbude seit Bestehen der Bundesrepublik in die Geschichtsbücher einzugehen! (…)

Missbrauchsgefahr durch Leihmutterschaften

Noch sind Leihmutterschaften illegal, aber ihre Legalisierung steht als nächstes auf der Agenda der Gender-Lobby. Die FDP hatte in ihrem Wahlprogramm bereits gefordert, Leihmutterschaften unter Auflagen zu erlauben. Welche massiven Gefahren für die Kinder das birgt, zeigt ein abscheulicher Missbrauchsfall aus Berlin.

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele waren beteiligt?

(…) Die Frage, wer man ist, stellen sich auch alle Pubertierenden. Und die Antwort darauf, wird zunehmend schwierig. Die Fortpflanzungsmedizin sorgt dafür, dass aus dem Kinderwunsch Wirklichkeit wird, auch wenn biologische Voraussetzungen dem Steine in den Weg legen. Samenspende, Eizellenspende, Leihmütter – was möglich ist, wird gemacht. In der Schweiz ist zwar nur die Samenspende für verheiratete Paare erlaubt, doch Mütter und Väter mit dem Wunsch nach einem Kind können ins Ausland ausweichen, um ihren Wunsch Realität werden zu lassen. (…)

Kommentar GB:

Diese Praxen sind moralphilosophisch verwerflich, weil zutiefst inhuman.

Das wird sofort und unmittelbar erkennbar, wenn sie aus der Perspektive der Kinder betrachtet werden.

Dekadenz ist eben nicht nur ein Begriff für „lockere Sitten“, sondern zugleich für eine bösartige Störung.

VERSCHIEDENES

Ein Algorithmus lernt zu komponieren

(Link zum Video)

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Professor Dr. Günter Buchholz

Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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