Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Leitkultur vs. Migrationspakt
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Beim Brexit geht es um die letzten Züge. So mancher spricht bereits vom „Dawn of Liberty“. Vom Tag als das Land eine Menge Freiheit zurückerlangt hat. Ein jeder soll es selbst beurteilen.

KLIMAWANDEL

Ursachen des Klimawandels

Seit dem Aufschwung der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts sind die globalen Durchschnittstemperaturen um etwa 1 Grad gestiegen. Die statistische Korrelation zwischen den beiden Größen ist kaum bestreitbar. Aber ist damit auch ein ursächlicher Zusammenhang gegeben? Ist der Temperaturanstieg wirklich allein „menschengemacht“ durch Emissionen von verschiedenen Gasen? Oder ist die derzeitige Warmzeit Teil einer langfristigen Klima-Konjunktur mit natürlichen Schwankungen? (…)

Kommentar GB:

Einem derart klaren, detaillierten und zuglich verständlichen Artikel zu diesem umstrittenen Thema kann man nur großes Lob zollen, was hiermit geschieht. Dringende Leseempfehlung!

Der Mann, dem sie die Sonne übelnehmen

„Shaviv gehört zu den Wenigen weltweit, die dem Klima-Hype entgegenhalten. Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit seiner Kollegen ist Shaviv überzeugt, dass es „keinen direkten Beweis dafür gibt, wonach CO2-Schwankungen zu großen Temperaturschwankungen führen.“ Das von Menschen produzierte CO2 spiele beim Klimawandel bloß eine untergeordnete Rolle. Zwischen 50 Prozent und zwei Dritteln der globalen Erwärmung sei auf die Aktivitäten der Sonne zurückzuführen, sagt er.“ (…)

Kommentar GB:

Lesenswert!

Nachruf auf die Gletscher: Eis zu Schmelzwasser

„Wissenschaftler haben belegt, dass die Gletscher der Erde bis auf wenige Ausnahmen auf dem Rückzug sind. Der Gletscher des Monte Sarmiento in Chile in Südamerika, der – als Darwin ihn 1836 gesehen hat, bis zum Meer reichte, ist nun vom Meer durch einen dichten Wald getrennt.

Der Jakobshaven-Gletscher auf Grönland ist seit 1869 um 6,4 Kilometer kleiner geworden und der Ost-Gletscher auf Spitzbergen ist heute mehr als 1,5 Kilometer von seiner Endmoräne entfernt. Die Schneegrenze in den skandinavischen Bergen wandert stetig nach oben. Die Gletscher haben sich gut einen Kilometer aus den Tälern zurückgezogen. (…)“

Der Aberdeen Herald beschreibt in guter schottischer Tradition das Ende der Gletscher, wie wir sie kennen. Der Aberdeen Herald ist zwischen 1890 und 1917 erschienen. Der Beitrag, aus dem wir zitiert haben, wurde am 13. Oktober 1910 veröffentlicht. (…)

Warum ich an den menschgemachten Klimawandel nicht glaube

Fast niemand weiß wirklich viel über all die Prozesse, die den Klimawandel ausmachen. Insofern wird uns allen ein Glaubensbekenntnis abverlangt. Es gibt gute Gründe, sich dem zu widersetzen.

Extinction Rebellion – Teil eines Aktivistensumpfes mit gesellschaftlichem Umsturz als Ziel

Ein normaler Bürger, der den Unterhalt seines Lebens selbst bestreitet, beginnt die Woche in der Regel damit, zur Arbeit zu gehen. Die wenigsten werden Zeit dafür haben, sich an einem Montag und darauf folgend den Rest der Woche in einem Zeltlager einzufinden, um es als Ausgangspunkt zu benutzen, von dem aus versucht wird, das normale (Arbeits-)Leben der normalen Bürger so massiv wie nur möglich zu beeinträchtigen. (…)

Wer ist dieses „Extinction Rebellion“?

Wo kommt diese Gruppe von Aktivisten her, die der Bevölkerung erzählen will, dass die Welt untergeht, wenn nicht schnell alle Bürger zum richtigen Glauben, den natürlich Extinction Rebellion verbreitet, konvertieren?

Ein Leser von ScienceFiles hat uns auf die Idee gebracht, dieser Frage einmal nachzugehen und bereits wertvolle Vorarbeit geleistet. Das Ergebnis unserer gemeinsamen Recherche haben wir in eine Grafik gepackt. (…)

Extinction Rebellion: Entlarvung in 9 Minuten

Britische Fernsehzuschauer konnten letzten Mittwochabend Folgendes bestaunen: In einem Londoner TV-Studio der BBC traf das Beste, was die Klima-Apokalyptiker von Extinction Rebellion intellektuell aufzubieten haben, auf einen Politikjournalisten, der seinen Job machte. (…)

Wo kommt das Geld für Extinction Rebellion her?

Die folgenden Zahlen stammen ALLE von Extinction Rebellion selbst. Die Rebellen sind, was ihre Finanzierung angeht, semi-transparent, d.h. sie genügen den Anforderungen an die Offenlegung von Spenden, die es im Vereinigten Königreich gibt. Weniger transparent sind die Rebellen dann, wenn es um Crowdfunding- und Paypal-Unterstützer geht, so dass man auf interessierte Zeitgenossen wie Paul Homewood angewiesen ist, die zuweilen eine Lücke im System finden, die auf George Soros und seine Open Society Foundations verweist.

Die folgende Liste zeigt die Unterstützer von Extinction Rebellion, die vom 1. März 2019 bis zum 30. September 2019 mehr als £5.000 an Compassionate Revolution Ltd, das Unternehmen, das Rising Up finanziert und Rising Up ist wiederum die Organisation, die hinter Extinction Rebellion steht, gespendet haben. Wir haben die Verflechtungen der Extinction Rebellion Unternehmen im Einzelnen hier zusammengestellt. (…)

DEUTSCHLAND

Studenten verhindern Vorlesung von Bernd Lucke an Uni Hamburg

„Nazischweine raus aus der Uni!“:

„Nach dem Ende als EU-Parlamentarier und seiner politischen Karriere arbeitet Bernd Lucke wieder als Wirtschaftsprofessor an der Uni Hamburg. Nicht allen dort gefällt das; am Mittwoch verhinderten lautstark protestierende und pöbelnde Studenten seine erste Vorlesung.
Die erste Vorlesung Bernd Luckes seit seiner Rückkehr an die Universität Hamburg wurde am Mittwoch von mehreren hundert Störern verhindert. „Hau ab“, riefen ihm diese im Hörsaal immer wieder zu. Und: „Nazischweine raus aus der Uni!“ (…)

Kommentar GB:

Es ist dies einer von wenigstens drei vergleichbaren Fällen, in denen die Professorenschaft von grünbraun gesteuerten Asten und Präsidien in die perspektivisch ökodiktatorische Zange genommen werden, weil sie sich dem grünbraunideologischen Meinungsdiktat entziehen. Die Methoden erinnern lebhaft an die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Und wer ist nun „Nazi“? Nun, „Nazi“ ist, wer deren Methoden anwendet. Der nächste erwartbare Schritt wäre also nun eine grünbraune Bücherverbrennung der Bücher mißliebiger Verlage.

dazu: Universität Hamburg – Bernd Lucke an Universität Hamburg niedergebrüllt

„Wenn wir es zulassen oder gutheißen, dass Menschen mit Gewalt aus dem Diskurs entfernt werden und mögen ihre Aussagen auch noch so verabscheuenswert sein, glaub‘ mir Gerd, dann sind wir Juden die Nächsten.

Kommentar GB:

Und was tun

die Präsidien und sonstigen Leitungsverantwortlichen der Universität? :

Stellen sie das Wüten des Mobs ab, oder lassen sie das zu, oder ermuntern sie es?

Und welche Rolle spielen dabei jeweils die Asten dieser Hochschulen?

Das ist die eigentliche, die politische Frage, die sich hier stellt!

Ergänzend: (…)

BVerfG zur Lockerung im Strafvollzug Gefan­gene haben Recht auf Aus­füh­rung

Auch Strafgefangene, bei denen Fluchtgefahr besteht, haben einen Anspruch darauf, von Zeit zu Zeit die Gefängnismauern zu verlassen. Das gebietet das Vollzugsziel der Resozialisierung, so das BVerfG. (…)

Dünne Luft: Meinungsfreiheit ist in Deutschland ein seltenes Gut

Ausgerechnet bei der BILD-Zeitung scheint man die Meinungsfreiheit als wichtiges zu schützendes Gut entdeckt zu haben. Anlass sind je eine Umfrage von Allensbach und Infratest. Befragte von Allensbach geben zu 78% an, dass man zu bestimmten Themen seine Meinung nicht oder nur mit Vorsicht äußern könne. Befragte von Infratest, sächsische Befragte, äußerten sich ähnlich, so die BILD-Zeitung.

Wie steht es um die Meinungsfreiheit in Deutschland?

Schlecht sagt Werner J. Patzelt:

„Natürlich kann man in Deutschland seine Meinung frei äußern. Man hat aber mit sozialen Folgekosten zu rechnen, die sehr hoch sein können.“ Viele zögen deshalb „das Beschweigen ihrer Meinung dem Reden vor. Das freut zwar jene, die unerwünschte politische Positionen verstummen lassen wollen, (…) am Wahltag rechnen die dann ab, nämlich durch politisch erst recht unwillkommenes Wahlverhalten.“

Werner Patzelt ist offenkundig zum Sarkasmus gewechselt, nun, da er als Politikwissenschaftler emeritiert ist. Die sozialen Kosten, abgefackeltes Auto und die Versuche, Biographien und wirtschaftliche Existenzen zu zerstören, wie sie von den Gesinnungswächtern betrieben werden, als „soziale Folgekosten“ zu bezeichnen, verdient den Preis für die Untertreibung des Jahres.

Dass es um die Meinungsfreiheit in Deutschland schlecht bestellt ist, das haben wir schon im Jahr 2016 beschrieben, und zwar (…)

Denunzieren heißt jetzt reden – Wie der Bremer Verfassungsschutz die Öffentlichkeit täuscht

In Bremen will Dierk Schittkowski das Landesamt für Verfassungsschutz zu einem Amt machen, mit dem man reden kann. Und worüber will Schittkowski reden? Über Rechtsextremismus. Am besten, Bremer Bürger melden alle Verdächtigen, die Tattoos haben, die den Träger als Rechtsextremisten ausweisen könnten. Einer trägt ein verdächtiges t-Shirt, sieht aus, als wäre es von Thor Steinar? Melden. Einer trägt Schuhe, die nach Knobelbecher aussehen, ist aber kein Angehöriger der Bundeswehr: Melden! Nein, nicht melden: Reden, reden Sie mit dem Bremer Landesamt für Verfassungsschutz. Telefonisch, per eMail. ANONYM, wie auch immer der von ihnen präferierte Weg ist, um Mitbürger „beim Amt“ anzuschwärzen, reden sie mit dem Amt. (…)

Geistige Brandstifter: Die Mitschuldthese

Nach dem Anschlag von Halle hat sich kaum ein Politiker, der sich zum Establishment zählt, die Chance entgehen lassen, der AfD eine Mitschuld zu attestieren.

Die Mitschuldthese basiert darauf, dass es der AfD irgendwie gelingt, ein Klima zu schaffen. Dieses Klima, von dem niemand wirklich weiß, worin es besteht, weshalb es in einem logischen Zirkelschluss als das bezeichnet wird, was es hervorrufen soll: antisemitisches Klima zum Beispiel, hat irgendwie dazu geführt, dass ein Spinner aus Sachsen-Anhalt, Stefan Balliet mit Namen, sich Waffen besorgt, sich bis an die Zähne bewaffnet, sich eine Kamera auf einen Helm montiert und loszieht, um so viele Menschen wie nur möglich, zu ermorden.

Die Mitschuldthese steht in einer Reihe mit anderen Verschwörungstheorien, von der Dolchstoß-Legende bis zur Verschwörungstheorie der Alien-Annunaki, blutdrinkender und die Gestalt wechselnder Reptilen, die die Welt beherrschen.

Die Vertreter der Mitschuldthese stehen zudem in einer Kontinuität, die zeigt, welche Geisteshaltung notwendig ist, um die Gunst der Stunde auszunutzen, und den politischen Gegner auf Grundlage einer an Idiotie kaum zu übertreffenden These schädigen zu wollen. Zunächst ein paar Vertreter der Mitschuldthese: (…)

Was Juden zur AfD treibt

Sie alle kennen –, nein, nicht die wilde Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glücks ergreift, sondern die Ankündigung, ein Buch erscheine gerade zur rechten Zeit oder, noch termingenauer, zum richtigen Augenblick.

Eine solche Schrift ist die erste Publikation der Jüdischen Bundesvereinigung in der AfD, kurz JAfD, erschienen unter dem Titel: „Was Juden zur AfD treibt“.

Ich hatte die Gelegenheit, die Gründungspressekonferenz der JAfD live zu erleben. Beim anschließenden Frage-Antwort-Spiel traten die Medienvertreter routiniert auf die üblichen moralischen Hühneraugen und versuchten, die gewohnten Reflexe auszulösen. Der Effekt war gleich Null; die auf dem Podium blieben völlig unbeeindruckt und zogen stattdessen so elanvoll vom Leder, dass einigen Journalisten ganz blümerant zumute gewesen sein mag. Eure Tabus sind nicht unsere, lautete die frohe Botschaft, wenn ihr jemanden ins Bockshorn jagen wollt, sucht euch dafür jemand anders. (…)

Staatliche Betroffenheitsheuchelei: Ein Nachtrag zu Halle

Den Herrschenden geht es nicht um „Kampf gegen den Antisemitismus“, wie dieses Beispiel zeigt, wo die muslimische Identität des Täters so lange und so weit wie möglich verschwiegen und er, da kein Deutscher, aus dem  man hätte politisches Kapital schlagen können,  wieder auf freien Fuß gesetzt wurde: https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/messer-mann-23-an-synagoge-in-berlin-mitte-gestoppt, sondern um die neototalitäre Bekämpfung der islam- und migrationskritischen Opposition mit den Mitteln perfider massenmedialer Aufmerksamkeits- und Bewertungsmanipulation einschließlich absolut unausgewogener Hyperdramatisierung hier, Verharmlosung und Verschleierung dort. (…)

Pathologische Toleranz

„Am Freitag, dem 4. Oktober versuchte ein Syrer in Berlin, mit gezücktem Messer in eine Synagoge einzudringen. Um keine Zweifel an seiner Absicht zu lassen, rief er sowohl den mittlerweile aus Dutzenden Terror-Attacken bekannten Schlachtruf Allah hu akhbar als auch Fuck Israel – für die deutsche Justiz kein Grund, den Mann in Haft zu nehmen. „Nun ist er auf freiem Fuß, unauffindbar – und gewaltbereit“, schrieb Filipp Piatov in der Bild-Zeitung, der einzigen deutschen Tageszeitung, die noch wagt, den Kern des Problems zu benennen. „Denn was für jeden Bürger mit gesundem Menschenverstand nach einem versuchten antisemitischen Terrorangriff aussieht, ist für Berliner Behörden leider kein Haftgrund.“

Vier Tage später versuchte ein Deutscher, in die glücklicherweise fest verrammelte Synagoge in Halle einzudringen und erschoss, da seine Sprengkörper nicht funktionierten, zwei völlig Unbeteiligte auf offener Straße. Beide, sowohl der Syrer als auch der Deutsche, hatten sich Tage ausgesucht, an denen in den selten besuchten deutschen Synagogen mit Sicherheit betende Juden, also potentielle Opfer anzutreffen waren: Freitag, 4. Oktober Beginn des Shabat, Mittwoch, 9. Oktober Jom Kipur, der jüdische Versöhnungstag. (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

EU-Politik

BREXIT

Der Brexit-Deal zu Nordirland erklärt [in aller Kürze]

Weil uns eine Reihe von Lesern und Kommentatoren darum gebeten haben, etwas zum Brexit-Deal im Hinblick auf den Status von Nordirland zu sagen, hier die Regeln, die gelten, wenn der Deal heute durch das House of Commons kommt, wonach es immer mehr aussieht …

Dawn of Liberty – Der Tag, an dem das UK wieder unabhängig wurde

(…) Wer live miterleben will, was im House of Commons vor sich geht, dem empfehlen wir den YouTube Channel von Mahyar Tousi (…)

Brexit. Der militärische Teil

(…) Dem Figaro, im Besitz des Rüstungskonzerns Dassault, sowie dem Auftritt BREXITcentral ist es zu danken, daß die wichtigste Komponente des Brexit an die Öffentlichkeit kommt: Die Rolle Großbritanniens im westlichen Verteidigungssystem. (…)

Johnson gelingt in Brüssel in letzter Minute ein Deal

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel haben Grossbritannien und die Europäische Union doch noch ein Austrittsabkommen vereinbart. Die Frage ist nun, ob das britische Parlament an dem Text Gefallen findet.

REST EU

Frankreich und Deutschland machen Front gegen die USA

Den Text gibt es online nicht, man darf ihn nicht einmal anlesen. Es ist aber trotzdem klar, gegen wen  die unförmige Angela Merkel und der ihr Händchen haltende große Schauspieler Emmanuel Macron die gemeinsame Front bilden: Gegen Donald Trump! (…)

Midi Libre unterstreicht, worum es geht, und wen man in Okzitanien gegen wen überzeugen muß, mit dem grimmig dreinblickenden Präsidenten der USA, ein Glas Rotwein in der Hand – nicht jeder weiß, daß er keinen Alkohol trinkt -, die durch seine Zölle geschädigten Winzer. Zum Wohl! (…)

Mehr als ein Jahr, das bedeutet hier drei Jahre, denn schon unmittelbar nach der Wahl Donald Trumps, als er noch nicht im Amt war, und Emmanuel Macron eben entschieden hatte, daß er Präsidentschaftskandidat 2017 sein wollte, wußte die Regierung Frankreichs, daß es ab sofort gilt, sich gegen die USA zu formieren. Die Überschrift des Figaro-Artikels verfälscht den Inhalt des Textes; denn nicht die EU28 „macht der Verteidigung Dampf“, sondern Premierminister Jean-Marc Ayrault und Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian gemeinsam mit ihren deutschen Kolleginnen Angela Merkel und Ursula von der Leyen: (…)

Die Wiedergeburt der Grande Nation

Europas neuer Kaiser. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Bundeskanzlerin Angela Merkel als mächtigsten Inhaber eines politischen Amts in der EU abgelöst. Sein Ziel: ein souveränes Europa unter französischer Führung auf den Gebieten Militär, Wirtschaft und Energie.

Die Wahl in Polen

Polens rechte Wähler tragen die Regierung zum Sieg, aber das Land ist polarisierter denn je
Die Partei Recht und Gerechtigkeit unter Jaroslaw Kaczynski kann weitere vier Jahre regieren. Es ist ein Triumph mit Wermutstropfen.

Geburtenraten in Europa: Entscheidend sind wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung

[Diverse Links]

INTERNATIONAL

Pulverfass Nordsyrien – Die Interessen der Kriegsparteien und ihre Handlungsoptionen

Im Nordosten Syriens nehmen die Spannungen nach Beginn der türkischen Militäroperation zu. Während die Türken und ihre Stellvertreter vorrücken, verteidigen sich die Kurden und ziehen sich zurück – und zwar möglicherweise direkt in die Arme von Damaskus.

[Links]

Trump über den Syrienkonflikt

Trump: Unter Barack Obama wurden 500.000 Menschen in Syrien abgeschlachtet

US-Präsident Donald Trump erntet heftige Kritik für seinen Syrien-Kurs.
Doch Trump sagt, dies sei kein Krieg der Amerikaner.

 

Neue Weltsprachen: Arabisch und Chinesisch auf dem Vormarsch

Bevölkerung: Ägypten hat die 100-Millionenmarke überschritten

„China wächst zur Weltmacht heran. Und die arabischsprachige Welt hat ein enormes Bevölkerungswachstum: Allein Ägyptens Bevölkerung ist in ca. 200 Jahren von 2 Millionen auf rund 100 Millionen gestiegen. Arabisch und Chinesisch werden als Verkehrssprachen weltweit an Bedeutung gewinnen.“ (…)
„Ägyptens Bevölkerung ist in nur 60 Jahren von 27 Millionen auf rund 100 Millionen gestiegen

Zum Vergleich: Um 1800 hatte Ägypten 2-3 Millionen Einwohner. Um 1960 waren es 27 Millionen. 1980 waren es schon 44 Millionen (Quelle: Weltbank). 97 Millionen waren es offiziell im Jahr 2017 (Quelle: World Fact Book 2018). Mittlerweile hat das Land die 100-Millionenmarke überschritten. Heute (2019) hat das Land rund 101 Millionen Einwohner. (…)

ISLAM/MIGRATION

Besuch des Kalifen: Deutsche Ahmadiyya eröffnet in Wiesbaden größte Moschee

Der Islam ist nichts Gutes

In Anwesenheit des Kalifen Mirza Masroor Ahmad aus London hat die Wiesbadener Ahmadiyya-Gemeinde am Montag offiziell ihr neues Zentrum bezogen. Der Bau lief geräuschlos ab, die Moschee will sich auch den Nachbarn öffnen.

Kommentar GB:

Diese muslimische Sekte setzt auf Mission und Täuschung (taqiyya). Aber die Wahrheit des Islam zeigt sich gleichwohl, nämlich in der koranisch gebotenen Praxis des IS.

Daher: der Islam ist nichts Gutes.

[Links zum Islam und Ahmadiyya]

dazu: Ahmadiyya-Bewegung des Islam

Diese Studie ist die erste analytische Arbeit über die „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“. Gezeigt wird, dass die 1889 im indischen Punjab gegründete islamische Sekte trotz anderslautender Darstellungen aus ihrer Propaganda-Werkstatt im Grunde dieselben Ziele verfolgt wie alle islamistischen Gruppierungen: den Weltsieg des Islam über alle anderen Religionen und die Errichtung einer islamischen Weltordnung mit Kalifat und Schariarecht.

Die Moscheen der Ahmadiyya auf fünf Kontinenten sind Stützpunkte des in London residierenden vierten Kalifen, der wie der Gründer der Bewegung und seine ersten drei Kalifen (Nachfolger) zur Ahmad-Mirza-Dynastie gehört.

Das 100-Moscheen-Neubauprojekt der Ahmadiyya in Deutschland ist Bestandteil ihres Eroberungszuges und der Machterweiterung der Herrscherdynastie.

Migrationsproblem nimmt wieder merklich zu

Zypern meldet rund 1000 Ankömmlinge pro Monat, in Bosnien wird die Schließung eines Aufnahmelagers gefordert. Istanbul wiederum schiebt Zehntausende Migranten, meist Syrer, aus dem Stadtgebiet ab.

Die Türkei überschwemmt Europa mit Migranten

  • „Die griechische Regierung hat gesagt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan persönlich die Migrationsströme nach Griechenland kontrolliert und sie ein- und ausschaltet, um der Europäischen Union mehr Geld und andere politische Zugeständnisse zu entlocken. In den letzten Monaten hat die türkische Regierung wiederholt gedroht, die Schleusen der Massenmigration nach Griechenland und damit auch nach Europa zu öffnen.
  • „Wenn sie [die Europäische Union] uns nicht die notwendige Unterstützung in diesem Kampf geben, dann werden wir die 3,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien und weitere zwei Millionen Menschen, die von Idlib aus unsere Grenzen erreichen werden, nicht aufhalten können.“ — Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
  • „Wenn wir die Schleusen öffnen, wird keine europäische Regierung mehr als sechs Monate überleben können. Wir raten ihnen, unsere Geduld nicht zu strapazieren.“ — Der türkische Innenminister Süleyman Soylu.
  • Mehr als sechs Millionen Migranten sollen in den Ländern rund um das Mittelmeer darauf warten, nach Europa zu gelangen, so ein klassifizierter Bericht der Bundesregierung, der an die Bild-Zeitung durchgesickert war… Mehr als drei Millionen andere warten in der Türkei.“ (…)

Lawrow warnt vor dramatischer Entwicklung in Libyen: „Hauptstützpunkt für Terroristen“

Libyen riskiert laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, sich in einen Hauptstützpunkt der Terroristen im Norden Afrikas zu verwandeln, von wo sie sich in viele Länder des Kontinents weiterbewegen.

Allensbach-Studie – das Einstellungsbild der jungen Generation

(…) Die pauschale Verleumdung von islam- und migrationskritischen Einstellungen als „populistisch“ gehört heute  – gerade auch auf Seiten der abhängigen (regierungskonformen) Auftragswissenschaft – zum herrschenden Propaganda- und Meinungsmanipulationssystem  –  und kann von daher eigentlich nur noch ein müdes Lächeln hervorrufen.

(…) Zwischen Januar und März befragten die Wissenschaftler um „Jugend-Erklärer“ Klaus Hurrelmann von der Berliner Hertie School of Governance mehr als 2500 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren. Aus den Antworten erstellten sie das Portrait einer so ganz und gar nicht einheitlichen Generation.

Im Schatten der Engagierten, das ist eine Haupterkenntnis der Studie, wächst eine Gruppe heran, die sich von Politik missverstanden, ignoriert und sogar manipuliert fühle – und die in Teilen Denk- und Verhaltensmuster von Populisten übernommen habe, schreiben die Autoren.

„In Deutschland darf man nichts Schlechtes über Ausländer sagen, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden“ – dieser Aussage stimmen 68 Prozent der Befragten zu. (…)“

SPD – Ein schlimmer Finger, dieser ehemalige OB von Osnabrück.

Hier hatte ich ihn „eingerahmt“:

„Islamfeindlich ist jeder, der den Islam als feindliche und aggressive Religion ansieht“. Mit diesem antidemokratischen und freiheitsfeindlichen Gesinnungsdiktat, das im Endeffekt darauf hinausläuft, jede Form inhaltsbezogener Islamkritik als illegitim zu diskriminieren und tendenziell zu kriminalisieren, zitierte die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD). (NOZ vom 21. Juni 2013, S. 5)

Im Grunde erfüllt Pistorius mit seinem Gesinnungsdekret lediglich die Vorgaben der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der zentralen muslimischen Institution, die den globalen Herrschaftsanspruch des Islam in der Gegenwart vertritt. Denn seit Jahren ist die OIC auf zahlreichen internationalen Konferenzen immer wieder eifrig darum bemüht, die westlichen Medien auf eine islamgerechte Berichterstattung zu verpflichten und islamkritische Äußerungen konsequent zu unterdrücken. So betonten die Oberhäupter der OIC-Staaten auf der dritten außerordentlichen Sitzung des Islamischen Gipfels in Mekka am 7./8. Dezember 2005 die Notwendigkeit, die Islamophobie „zu bekämpfen und auszurotten als ein Verfahren, das die Qualität des gegenseitigen Verstehens zwischen den verschiedenen Kulturen verbessert“ (zit. n. Bat Ye’or 2013, S. 49).

Die drei Fronten des Judenhasses

«Der muslimische Antisemitismus ist der gefährlichste», sagt Michael Wolffsohn
Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn sieht drei Quellen des wieder aufflammenden Judenhasses. In der jüngsten Ausgabe von «NZZ-Standpunkte» spricht er über das Bündnis von linkem und muslimischem Antisemitismus und erklärt, wieso ihn die Ausfälle der AfD am wenigsten schrecken.

(…) „In Europa finde dieser muslimische Antisemitismus zudem offene Verbündete bei Linksextremen. In diesem Milieu gebe es auch einen «liquidatorischen» Judenhass, so Michael Wolffsohn. Er verweist auf den ersten Anschlag einer Vorläufergruppe der Rote-Armee-Fraktion im Jahr 1969. Ziel des Bombenanschlags im damaligen Westberlin war ein jüdisches Gemeindehaus. «Die Etikette war antiisraelisch, antizionistisch, antikolonialistisch. Aber es richtete sich gegen Juden.» “ (…)

Kommentar GB:

Das aktuellen rhetorischen Absonderungen hierzu – besonders von seiten der SPD – gehen mir nur noch auf den Senkel. Wenn sie doch endlich ihre Klappe hielten. (…)

[Diverse Links]

Jüdischer Bürger zu Steinmeier, Maas, Kleber: „Scheinheiliges Getue“

Der Bundespräsident, der Außenminister und ein Fernsehjournalist heucheln um die Wette, schreibt Thorsten Kraft.

Für ihn als jüdischen Bürger ist es unerträglich, wie sich nach Halle deutsche Politiker selbst inszenieren, während sie zugleich diejenigen hofieren, die den Staat der Juden vernichten wollen.

Interview mit Susanne Schröter – „Butler hat nichts verstanden“

Kritik am politischen Islam gerät schnell unter Rassismusverdacht.

Ein Interview mit Susanne Schröter vom Forschungszentrum Globaler Islam.

Kommentar GB:

Interessant ist an dem Interview, welchen hier nur angedeuteten aber massiven Zwängen sich Frau Schröter offensichtlich ausgesetzt sieht. Die erklären vielleicht z. T. die unten erkennbare Schiefe in der Argumentation:

„Wir sind das einzige Zentrum im deutschsprachigen Raum, das sich dezidiert mit diesem Thema beschäftigt, das über den politischen Islam, mit repressiven islamistischen Ordnungen forscht und die Dinge klar beim Namen nennt. Das gilt als heißes Eisen und entspricht nicht dem herrschenden akademischen Mainstream, so dass man schnell Gegenwind bekommt.

Warum? (…)

Grüne drängen auf zügige Rücknahme von IS-Kämpfern

Das Bundesinnenministerium will keine pauschale Übernahme ehemaliger IS-Kämpfer, sondern eine Einzelfallprüfung. Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour fordert jedoch wegen dem Angriff der Türkei die verstärkte Rücknahme der aus Deutschland stammenden IS-Kämpfern.

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

On Popular Demand: Unser Gender Trash Ranking

(…) Rechnet man einen Vorlauf von acht Semestern für das Absolvieren des „Studienfaches“ Gender Studies ein, dann haben gerade einmal 42 Studenten pro Semester Gender Studies abgeschlossen. Rund zwei Drittel derjenigen, die Gender Studies studiert haben, machen keinen Abschluss in Gender Studies. Schon diese Maße zeigen, dass die Nachfrage nach Gender Studies kaum vorhanden ist. Zum Vergleich, der Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik der Universität Mannheim hat pro Semester rund 120 Absolventen vorzuweisen.

Was kein Wunder ist, denn – wie wir in unzähligen Beiträgen dargestellt haben, handelt es sich bei Gender Studies nicht um Wissenschaft, sondern um Ideologie. (…)

„Falscher“ Vater fordert Alimente zurück – Bewusste Täuschung?

OGH lässt neu prüfen:

Sollte die Frau den Mann bewusst falsch informiert haben, muss sie den Unterhalt zurückzahlen.

BVerfG: Kein Recht der Eltern auf Anwesenheit bei Kindesanhörung

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 05.06.2019
– 1 BVR 679/19 –
Kein Recht zur Mitverfolgung der Kindesanhörung mittels Videoübertragung

„Den Eltern steht grundsätzlich kein Recht zu bei der Anhörung des Kindes durch das Familiengericht anwesend zu sein. Es besteht auch kein Recht darauf, die Kindesanhörung mittels Videoübertragung mitverfolgen zu können. Dies hat das Bundes­verfassungs­gericht entschieden.“ (…)

VERSCHIEDENES

Nobelpreis für Peter Handke

Die zweite Rache der Meinungsmacher

Für seine Standpunkte zum Jugoslawienkrieg wurde der Dichter Peter Handke schon einmal von zahlreichen mutmaßlichen Kriegspropagandisten diffamiert. Nun wurde Handke mit dem Nobelpreis ausgezeichnet – und sieht sich erneut einem Tribunal der medialen Heuchler ausgesetzt.

Nobelpreis für Wirtschaft

„Der Wirtschaftsnobelpreis in diesem Jahr geht an Esther Duflo aus Frankreich, Abhijit Banerjee aus Indien und den Amerikaner Michael Kremer. Ausgezeichnet werden die drei Ökonomen für ihre Forschungen zur Bekämpfung der globalen Armut.“ (…)

„Der Generalsekretär der Wissenschaftsakademie, Göran Hansson, machte klar, Duflo erhalte den diesjährigen Preis nicht, weil sie eine Frau sei, sondern wegen ihrer herausragenden Forschung.“ (…)

[Diverse Links]

Chemie – Nobelpreis

John Bannister Goodenough (geb. 1922 in Jena) mit 97 ältester Person,
die je einen Nobelpreis erhielt (…)

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