Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Ursula von der Leyen in die EU? – KW 27/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Ursula von der Leyen in die EU?
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche: Ursula von der Leyen geht in die EU? Außerdem: Eine Schlepperin namens Rackete.

Ursula von der Leyen

EU-Kommission – Wrong way, wrong Woman

The decision of the EU Council to nominate the German Defence Minister Ursula von der Leyen for the Commission Presidency has had the effect of a bomb. It reveals serious shortcomings.

In Berlin, the SPD opposed the initiative of Chancellor Angela Merkel – Merkel therefore had to abstain in Brussels. An absurd process that shocks the GroKo.

Social Democrats and Greens are rehearsing the uprising in Strasbourg. They speak of betrayal and an attack on democracy – and could vote against the VdL in two weeks’ time.

If this were to happen, the CDU politician could only be elected with the help of liberals and right-wing conservatives. Already at the summit Merkel relied on the right-wing Visegrad states!

This shows that the wrong method was chosen here. The European Council tried to outdo the European Parliament – just one month after the European elections! (…)

dazu: Nicht Merkel, sondern Macron ist der Gewinner

Die Personalie von der Leyen

Für die meisten deutschen Leitartikler ist klar, dass die Nominiert Ursula von der Leyens für das höchste Amt der EU ein „veritabler“, „riesiger“ oder gar „triumphaler“ Sieg für Angela Merkel sei. Doch das ist falsch. Nicht Merkel, sondern Macron ist der große Sieger. Sollte von der Leyen im Europaparlament durchfallen, stünde Merkel sogar mit komplett leeren Taschen dar, während Macron seine wichtigsten Ziele durchgeboxt hat.

Uschi, die letzte Granate der EU

Es könnte immerhin eine gute Nachricht für die deutsche Bundeswehr sein: Ursula von der Leyen wird die neue EU-Kommissionspräsidentin. Das heißt, sie verlässt das Verteidigungsministerium und räumt den Posten vielleicht für einen fähigeren Nachfolger. Es wäre ja nicht schlecht, wenn eine Armee, die den Steuerzahler doch viele, viele Milliarden kostet, wieder einsatzfähige Hubschrauber, Flugzeuge, Panzer, Schiffe, U-Boote und Gewehre bekäme. Aber, ob das so kommt, hängt natürlich wiederum vom Nachfolger ab, und unter den möglichen Anwärtern sind auch nicht gerade viele Hoffnungsträger zu entdecken. Doch hier sollte am Anfang wenigstens etwas Positives stehen. (…)

Ursula von der Leyen – oder: die Bundeswehr atmet auf

[Links]

Kommentar GB:

Daß die Bundeswehr auf Frau von der Leyen sehr gut verzichten kann, das wird wohl kaum jemanden überraschen. Jedoch ist damit noch nicht gesagt, daß sie – die Bundeswehr – nicht noch vom kalten Regen in die warme Traufe geraten wird.

Und wer will ihr das schon wünschen.

AKK hat wohl für sich klug entschieden: sie dürfte wissen, was sie nicht kann: (…)

[Links]

Chaostage in Brüssel – Von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission?

So oder so bleibt ein Haufen Scherben und Beschädigte zurück. SPD und CSU können das eigentlich nicht mitmachen.

Röslein, Röslein, Röslein schwarz – warum von der Leyen eine Katastrophe für Europa wäre

Die Nominierung Ursula von der Leyens zur künftigen EU-Kommissionschefin ist ein Schlag ins Kontor. Der einstmals als Friedensprojekt gestarteten EU droht nun die Militarisierung und die endgültige Metamorphose zu einem Projekt der europäischen Eliten; ein rechtes Projekt zumal, da von der Leyen auf die Stimmen von Afd, Le Pen, Salvini und Co. angewiesen sein dürfte, um im Europaparlament eine Mehrheit zu bekommen. Von der Leyen ist jedoch auch unabhängig von Inhalten und ihrer Ideologie eine schlechte Wahl, hat sie doch bislang in jedem politischen Amt auf ganzer Linie versagt. Diese Defizite macht sie durch fanatischen Tatendrang wett. Europas Zukunft ist rabenschwarz.

Beispiel: von der Leyen – Die Gründe für eine Abberufung häufen sich

„Lame duck“ Merkel: Für Personalpolitik hat sie keine Kraft mehr.

POLITIK

Die Bundesrepublik ist kein Verfassungsstaat

Da die Karrieren der Funktionärscliquen ohne bürgerliche Bodenhaftung beendet werden müssten, die in den Parteien den Ton angeben, wird es eine Verfassungsdiskussion nicht geben. Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Verfassungsstaat.

Kommentar GB:

Ein Auszug aus diesem wichtigen Artikel:

(…) „Dabei wäre eine Verfassungsdiskussion heute nötiger denn je. Sie könnte vielleicht das heilen, was von linkskollektivistischen Kräften sei gut einem halben Jahrhundert durch permanenten Kulturkampf als Spaltpilz in die bundesdeutsche Gesellschaft getragen wurde. Denn sie könnte klären, wer deutscher Staatsbürger ist und wer sich zum deutschen Volke zählen darf, ohne deshalb Staatsbürger eines Verfassungsstaates Bundesrepublik Deutschland zu sein. Sie könnte klären, dass Migranten und Migrantenkinder selbstverständlich Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sein können, ohne sich deshalb als Volksdeutsche begreifen zu müssen und ohne dass deshalb der Staat der Deutschen zu einem Staat der Zuwanderer umgeschrieben werden muss. Sie könnte klären, ob die Deutschen im Sinne des Grundgesetzes tatsächlich ihre Identität zugunsten einer EU-europäischen aufgeben wollen – oder ob sie lieber als Europäer mit deutscher Identität gemeinsam mit den anderen Nationen Europas unter einem gemeinsamen Dach leben möchten. Sie könnte auch klären, ob das Konstrukt, ein Staatsoberhaupt durch den Beschluss geheim tagender Dreiergremien zu bestimmen, angemessen und zeitgemäß ist. Sie könnte klären, ob die engen Verwebungen zwischen klerikalen Amtsträgern und Staat tatsächlich gewünscht ist. Sie könnte nicht zuletzt klären, ob die Übernahme des Staates durch die Parteiennomenklatura tatsächlich im Sinne des Volkes ist, oder ob nicht über ein anderes Wahlrecht und die Zurückbesinnung auf eine eindeutige Gewaltenteilung die konglomerale Melange aus Staatsmacht, Bürokratie und Parteien aufgelöst gehört.“ (…)

Ein gepflegter Profit

Finanzinvestoren entdecken die Pflegebranche als lukratives Investment. Letzten Sommer überlegte Jens Spahn ihre zweistelligen Renditen gesetzlich zu begrenzen.

Heute äußert sich sein Ministerium nicht mehr dazu.

Schuldenbremse – oder wenn Juristen Ökonomie betreiben

Neuverschuldung: Fehlt hier das Geld?

Das Grundgesetz verbietet Bund und Ländern weitgehend, neue Schulden aufzunehmen. Ist das sinnvoll? Ein Streitgespräch mit führenden Ökonomen des Landes

Ein bedrohliches Zins-Szenario

Fast sechs Jahre ist es her, seit der einstige Finanzminister der USA und Topökonom Larry Summers im November 2013 in einer nur viertelstündigen Rede beim Internationalen Währungsfonds einem beinahe vergessenen Begriff wieder neue Prominenz verschafft hat: «Secular Stagnation» – Jahrhundert-Stagnation. (…)

Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch

Wenn eine deutsche Kapitänin in Italien vor Gericht gestellt wird, beginnt die Volksseele zu kochen. Selbst Bundespräsident Steinmeier vergisst dann das Völkerrecht und greift zur Moralkeule.

Die Tendenz zur grünen Diktatur

Die alte neue Sehnsucht nach der Diktatur

Der Wunsch nach politischer Unschuld, das Unbehagen an der Demokratie und die Sehnsucht nach einen stärkeren, autoritären Staat hängen eng miteinander zusammen. Herr Habeck und die Effizienz der Diktatur In einer der vielen Netz-Aufregungen, die einen Tag lang viele beschäftigen und die am Tag darauf schon wieder vergessen sind, wurde dem Grünen Robert Habeck (…)

EU-Politik

Aufstand gegen Macron – wegen Mercosur

Ereilt den Mercosur-Deal dasselbe Schicksal wie TTIP? In Frankreich formiert sich massiver Widerstand gegen das geplante Freihandelsabkommen, er könnte auch Präsident Macron gefährlich werden.

Der Deal war am vergangenen Freitag bekannt gegeben worden – fünf Wochen nach der Europawahl und noch vor der Ernennung der neuen Kommissionschefin. Jean-Claude Juncker wollte (mal wieder) vollendete Tatsachen schaffen.

Macron hatte schon während der Verhandlungen Bedenken angemeldet, war jedoch übergangen worden. Wie neuerdings in der Handelspolitik üblich, setzte sich Kanzlerin Angela Merkel durch. Sie ist eben die größte Merkantilistin und erwartet die größten Profite. (…)

David Sassoli wird neuer EU-Parlamentspräsident

Das Europaparlament hat einen neuen Präsidenten: Der italienische Sozialdemokrat David Sassoli konnte sich unter anderem gegen die deutsche Grüne Ska Keller durchsetzen.

Die Migrations-Politik der EU ist gescheitert

Vortrag von Herr Köppel bei der EKR (Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer) im Europaparlament in Brüssel am 17.06.2019, als Beitrag zur Diskussionsrunde „Die EU nach den Wahlen – weniger Europa“. Herr Köppel erläutert, warum die Schweiz mit der EU bestens zusammenarbeiten will, aber ohne Beitritt und Anbindung.

Internationale Politik

Sun Tzu: militärische Führungsprinzipien Chinas

Von 481 bis 221 v. Chr. erlebte China wieder einmal eine Periode des Zerfalls des Gesamtstaates. Dieser Zerfall wird als Chan-kuo-Periode, als die Zeit der streitenden Reiche, bezeichnet.[1] Die Herrscher der Teilstaaten führten mit dem deklassierten Kleinadel ihre Vendetten aus. Diese durch den Zerfall des Gesamtstaates besitzlos geworden Kleinadeligen verdingten sich bei den Herrschern als Offiziere, Philosophen und Künstler und wurden durch Barzahlungen entlöhnt. Der Kriegstheoretiker und General Sun Tzu dürfte zu dieser depossedierten Schicht gehört haben. Um 510 v. Chr. dürfte er sein Werk der «dreizehn Grundprinzipien» des Krieges verfasst haben. Das Werk, das als Ratschläge an einen Herrscher gerichtet ist, wurde in China seither immer wieder gedruckt und interpretiert und gehört nach wie vor zum Lehrstoff an chinesischen Militärakademien. (…)

Kommentar GB:

Bei der Herstellung von EURABIA mittels der Mittelmeerpolitik, des Barcelona-Prozesses, des Migrationspaktes und der OIC-Machtausübung innerhalb der UNO kommt die folgende Strategie, bei der die europäischen Islam-Kollaborateure eine herausragende operative Rolle spielen, zum Einsatz (Zitat); wir befinden uns in der ersten Phase (fett gedruckt):

Die von Sun Tzu empfohlene «Indirekte Strategie» kann wie folgt zusammengefasst werden. (…)

China stellt größten Flughafen der Welt fertig – Fotos & Video

Die Errichtung des größten internationalen Flughafens der Welt Beijing Daxing International Airport ist in China laut örtlichen Behörden abgeschlossen.

Kommentar GB:

Ich schlage dem bekanntlich besonders tüchtigen Berliner Senat vor, das BER-Projekt an die Chinesen zwecks Fertigstellung zu übergeben, denn: „Die schaffen das“.

Globaler Migrationspakt der UNO: Was geschieht als nächstes

Diese Initiative [zur „Vorlage eines globalen Aktionsplans gegen Hassrede und Hassdelikte auf Basis von Schnellverfahren“] sollte zutiefst beunruhigen und dürfte nur dazu dienen, Kritiker der UNO, einschließlich ihrer Agenda zur Migration und des GCM, zum Schweigen zu bringen.

Die EU ihrerseits scheint sich nach Aussagen Ungarns und Österreichs nicht darauf zu einigen, dass die Umsetzung des globalen Paktes jedem EU-Mitgliedstaat überlassen bleiben sollte. Stattdessen arbeitet die EU daran, ihn rechtsverbindlich zu machen, auch für diejenigen EU-Länder, die den Pakt nicht angenommen haben.

„Es wurde ein ‚geheimes Dokument‘ über die Arbeit des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission publik, um ‚lange und hinterhältige‘ Rechtsgrundlagen zu formulieren, die darauf hindeuten, dass der Pakt schließlich für die EU-Mitgliedstaaten verbindlich wird. (…)

Islam/Migration

Umsiedlung, Ansiedlung und Verdrängung – 1,44 Millionen Flüchtlinge warten auf Umsiedlung

Für mehr Solidarität und geteilte Verantwortung hat UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi am Montag in Genf geworben. Laut dem UNHCR warten derzeit 1,44 Millionen Flüchtlinge in temporären Aufnahmelagern auf ihre Umsiedlung. Die Bereitschaft, Flüchtlinge permanent aufzunehmen, sei jedoch weit niedriger als der Bedarf.

Kommentar GB:

Und deshalb wird faktisch Zwang angewendet, verpackt in windelweiche faule UN-Pakte.

Die Schlepperhelfer

Auch die „Alan Kurdi“ nimmt Kurs auf Lampedusa

Die „Alan Kurdi“, die am Morgen 65 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer aufgenommen hatte, steuert auf den Hafen von Lampedusa zu. Dabei hatte das italienische Innenministerium zuvor die Sperrung seiner Häfen und Hoheitsgewässer bekräftigt.

Kommentar GB:

Malta, Tunesien … es gibt Alternativen. Sie werden bewußt verworfen. Und spätestens das macht aus Seenotrettern Schlepperhelfer, mit politischen und ökonomischen Absichten dahinter. (…)

dazu: Carola Rackete und SeaWatch sind Komplizen der Schlepper

[Videos]

außerdem: Die Schlepperei wird fortgesetzt

Mit dem Schicksal der „Sea-Watch 3“ an Bord

Die „Alan Kurdi“ hat die Such- und Rettungszone vor Libyen fast erreicht. Von der Verhaftung Carola Racketes und dem lautstarken italienischen Innenminister lässt sich die Crew nicht abschrecken, berichtet unsere Autorin von hoher See.

Und so läuft das ab

und: EKD-Ratsvorsitzender: Seenotretter dürfen nicht kriminalisiert werden

(…) Kommentar GB:

Der einzige Skandal und das moralisch Verwerfliche besteht hier darin, daß die Migranten-Schlepperei aktiv unterstützt wird, nicht zuletzt von der EKD.

Sea-Watch hätte nordafrikanische Häfen anlaufen können, hat das aber (…)

Kindesmissbrauch: Der protestantische Eros

Was wusste der Kirchentag? Verdrängung von Kindesmissbrauch ist nicht nur ein katholisches Problem. Jahrelang hofierte ein evangelisches Milieu den Haupttäter der hessischen Odenwaldschule.

Ajatollah droht mit Meer aus Blut – Warnung vor Flüchtlingskrise

Der einflussreiche iranische Ajatollah Ali Mowahdei Kermani bekräftigte beim Freitagsgebet in der Hauptstadt Teheran, das Land wolle die Urananreicherung trotz Drohungen der USA wieder hochfahren. Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn warnt unterdessen vor einer neuen Flüchtlingskrise im Falle einer weiteren Verschärfung des Konflikts.

Kein Frieden, solange die iranischen Mullahs an der Macht sind

Bereits vor acht Jahren prahlte der Chef der iranischen Quds Force, Qassem Soleimani, vor dem US-General David Petraeus: „Sie sollten wissen, dass ich… die Politik des Iran gegenüber dem Irak, dem Libanon, dem Gazastreifen und Afghanistan kontrolliere. Der Botschafter in Bagdad ist ein Mitglied der Quds Force. Die Person, die ihn ersetzen wird, ist ein Quds Force-Mitglied.“

Eine ehrliche Analyse der Terrorakte im Nahen Osten und auf der ganzen Welt zeigt, dass fast jeder Konflikt, Krieg und jede Spannung im Nahen Osten auf die iranische Regierung zurückzuführen ist. Trotz der Illusion, die diejenigen, die die iranischen Führer beschwichtigen wollen, zu schaffen versuchen, ist es klar, dass der Iran, der nach wie vor die Fähigkeit zum nuklearen Erstschlag anstrebt, kein Interesse am Frieden hat. (…)

Christian Slaves, Muslim Masters: White Slavery in the Mediterranean, The Barbary Coast, and Italy, 1500-1800

Early Modern History: Society and Culture (Englisch) Paperback – September 16, 2003

Kommentar GB:

Das obige Thema ist das im folgenden Artikel sicherlich nicht zufällig ausgelassene Kapitel:

Piraten und Piraterie: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (…)

Der Anteil Muslime an der europäischen Bevölkerung wird weiter wachsen: Wie will Europa damit umgehen?

Die Willkommenskultur ist in Europa zwar erst einmal vorbei, die Zusammenführung von Migrantenfamilien findet aber über die nächsten Jahre dennoch statt. Was es braucht, ist eine unvoreingenommene Diskussion über einen Werte-Konsens. Die Zauberworte lauten «Leitkultur» und «Euro-Islam».

Kommentar GB:

Den Tibi-Begriff des „Euro-Islam“ hatte Tibi in früheren Artikeln zwar selbst bereits als gescheitert erklärt, kommt aber hier auf ihn zurück:

„Der Begriff der Leitkultur wurde oft missdeutet und verzerrt dargestellt. Eigentlich bedeutet Leitkultur nichts anderes als eine Hausordnung für Menschen aus verschiedenen Kulturen in einem werteorientierten Gemeinwesen. (…)

„Ihr seid mehr?“ Wirklich?

Wer einseitig nur den einheimischen, aber nicht den zugewanderten Rechtsextremismus orientalischer Prägung anprangert, die  Augen vor den negativen Folgen der irregulären Masseneinwanderung aus vormodern-rückständigen Regionen verschließt,  die islamische Herrschaftskultur schönfärbt und de facto nichts anderes repräsentiert als ein dekadentes Spektrum von Cheerleadern des globalkapitalistischen Herrschaftskartells, sollte aufpassen, dass ihm seine größenwahnsinnigen Parole „Wir sind mehr“ nicht wie ein Bumerang um den Hals fliegt: (…)

Muslimbruderschaft, Hamas: Kein Frieden, solange Israel existiert

Israels arabische Nachbarn versuchen zunehmend, das Kriegsbeil nach Jahrzehnten eines formellen Zustandes des Krieges zu begraben, nicht aber die Muslimbruderschaft.

EU spielt Schlüsselrolle bei der Finanzierung von palästinensischen Terror-Häftlingen

Die EU hat der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Juni erneut 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wie Palestinian Media Watch aufgezeigt hat, ist dies die zweite derartige Spende.

BVerwG zur Religionsfreiheit – Helmpf­licht gilt auch für Sikh-Anhänger

Seit 2013 streitet sich ein Sikh-Anhänger mit den deutschen Gerichten. Nun hat das BVerwG endgültig entschieden: Von der Helmpflicht beim Motorradfahren wird auch aus religiösen Gründen grundsätzlich nicht abgewichen.

Kommentar GB:

Es wäre wichtig, das Urteil im Hinblick auf seinen möglichen Präzedenzcharakter hin zu prüfen, besonders im Hinblick auf analoge Fallkonstellationen.

Massengrab mit mindestens 200 Toten im syrischen Raqqa entdeckt

Unter den Toten seien auch mehrere Hinrichtungsopfer der Terrormiliz IS. Im Februar war in der Nähe der Stadt bereits ein Massengrab mit 3500 Toten entdeckt worden.

„Raqqa – In der Nähe der früheren syrischen IS-Hauptstadt Raqqa (Raka) ist ein Massengrab mit mindestens 200 Toten entdeckt worden. Darunter seien auch mehrere Hinrichtungsopfer der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS), teilten der örtliche Leiter der Exhumierungen, Yasser al-Khamis, und die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ am Mittwoch mit.

So seien die Leichen von fünf Männern in orangefarbenen Overalls gefunden worden, die typischerweise von IS-Geiseln getragen wurden.

Feminismus/Genderismus

Ein Schul-Übungsheft führt Zehnjährige in die Porno-Welt ein

Was ist ein Sadist? Ist Prostitution gut?

Eine Publikation des Kerpener Kohl-Verlags zeigt beispielhaft, wie leicht das Vertrauen zwischen Eltern und Schulen gestört werden kann, wenn Lehrer ihre Schüler zu »sexueller Vielfalt« aufklären wollen. Das im Jahr 2015 erschienene Übungsheft sollen schon Kinder ab zehn Jahren bearbeiten.

Demo für Alle: Ehe und Familie vor!

Kreativ-Protest für Familie = Vater+Mutter+Kinder und gegen Gender- und LSBT-Ideologie

Wir haben mal beim Regenbogenministerium vorbeigeschaut. Elternteil 1 und Elternteil 2 waren natürlich nicht weit… Familie ohne Vater-Mutter-Kinder? Nicht mit uns!

Schwangerschaftsabbruch – Urteil gegen Ärztin Kristina Hänel aufgehoben

Die Revision der Gießener Ärztin war erfolgreich: Laut Oberlandesgericht Frankfurt muss der Fall neu verhandelt werden. Grund sei die Änderung des Paragrafen 219a.

Putin in Osaka – Putin warnt Lesben und Schwule: „Lasst die Kinder in Ruhe!“

(…) Kommentar GB:

Was ist falsch an dem Satz: Lasst die Kinder in Ruhe! ? Was ? Zitat:

(…) „In Osaka warf Putin nun vielmehr Schwulen und Lesben vor, ihren Standpunkt auf aggressive Weise einer Mehrheit aufdrücken zu wollen. „Lassen wir doch einen Menschen in Ruhe aufwachsen, zu einem Erwachsenen werden und dann entscheiden, wer er ist. Lasst die Kinder in Ruhe“, sagte Putin. Eltern wollten nicht, dass Homosexuelle in Schulen gehen und Kindern ihre Sicht aufbürden wollen.“ (…)

Hierzu ergänzend der Beitrag der Nachdenkseiten (4. Juli 2019): (…)

Exzellenz geht nur mit Diversität – Frauenförderung an Unis

Bis zur Geschlechterparität wird es an vielen Unis beim jetzigen Tempo Jahrzehnte dauern. Ein Fehler: Exzellenz geht nur mit Diversität, sagt unser Kolumnist.

Kommentar GB:

Wenn das nicht „dummer Quatsch“ (Helmut Schmidt) ist, was dann?:

„Wenn man die zitierten und weitere Aufgeregtheiten zur TU Eindhoven liest, bekommt man eine Idee, woran das liegen könnte. Offenbar haben viele in Deutschland immer noch nicht begriffen, dass Exzellenz und Diversität – zu der Gender-Gerechtigkeit zählt – nicht im Widerspruch zueinanderstehen, sondern einander bedingen.“

Erstens werden an Hochschulen Köpfe berufen und nicht Geschlechtsorgane.

Zweitens gibt es dazu eine GG-Norm, nämlich Art. 33: (…)

Zurück ins dunkelste Mittelalter: Das Projekt „Gender Studies“ [Buchvorstellung]

„Gender Studies: Wissenschaft oder Ideologie?“, so lautet der Titel eines von Harald Schulze-Eisentraut und Alexander Ulfig herausgegebenen Sammelbandes, den wir unseren Lesern hiermit ans Herz legen wollen.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Verschiedenes

Biederfrau und die Brandstifter

Max Frisch 1963 – Film

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Die Sowjetwelt von DDR-Maler Tübke

Von Petersburg bis Samarkand – Neue Ausstellung – Interview

Statt „real existierendem“ Sozialismus und Bildern vom „neuen Sowjet-Menschen“ schuf der Vater des Malstils „Leipziger Schule“ altmeisterlich anmutende wegweisende Werke. Inspiriert wurde Werner Tübke dazu bei einer „sein Gesamtwerk prägenden Reise“ in die UdSSR, so Kurator Gerd Lindner im Sputnik-Interview zur aktuellen Schau im Panorama-Museum.

Klimawandel

Klimareligion – Die Jünger des Klimawandels sind unempfänglich für Fakten

Myron Ebell ist Direktor for Global Warming and International Environmental Policy am Competitive Enterprise Institute, einem Think Tank in Washington. Ebell hat sich die letzten 20 Jahre mit wenig anderem als Klimawandel, Ozonloch und Treibhausgasen beschäftigt. Heute gehört er zu denjenigen, die im Feld den größten Überblick über Politiken, Interessen und vor allem: Profiteure hat. Das zeigt sich schon darin, dass ihn Desmog zum Enemy No. 1 der Klimawandel-Anhänger ernannt hat.

Wir sind durch Zufall auf ein Interview gestoßen, das Ebell dem Herausgeber der Epoch Times Jan Jekielek gegeben hat. Wir kennen kein anderes Interview, in dem die Anomalien, die Fehler, die Widersprüche und der Versuch, die Öffentlichkeit mit der Klimareligion zu täuschen, so komprimiert und klar zum Ausdruck gebracht wird. Deshalb haben wir uns entschlossen, dass Interview unseren Lesern zugänglich zu machen. Da es sich um ein Interview in englischer Sprache handelt, haben wir die wichtigsten Stellen für die Leser zusammengefasst, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. (…)

Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel!

Wir haben zu wenig, nicht zu viel CO2 – von käuflichen Mainstream-Klimaforschern

An der ETH in Zürich wurde gerade bahnbrechende Forschung veröffentlicht. Die ARD berichtet natürlich: Bäume, so hat man dort wohl festgestellt, absorbieren C02. Wenn man ganz viele Bäume pflanzt, ungefähr die Fläche der USA aufforstet, dann, so haben die Forscher mit einem ganz elaborierten Modell berechnet, mit einem Modell, das „Methoden der künstlichen Intelligenz“ anwendet, (…)

Ausbruch des Stromboli: So viel CO2 produzieren Vulkane

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