Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Terror in Neuseeland – KW 11/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Terror in Neuseeland
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Ein grausamer Terroranschlag in Neuseeland sorgt für Entsetzen. Im Gegensatz zum islamischen Terror ist dieser Anschlag eine Ausnahme.

Terror in Neuseeland

Terrorattacke auf zwei Moscheen

Neuseeland erlebt den schlimmsten Terroranschlag seiner Geschichte: Bei Angriffen auf zwei Moscheen in Christchurch werden mindestens 49 Menschen getötet. Vier rechtsextreme Angreifer werden festgenommen. Einer von ihnen überträgt die Attacke live im Internet.

(…) „Man kann nicht nicht auf das Massaker von Christchurch reagieren. Man wünscht, man hätte die Videoaufnahmen von Christchurch nicht gesehen. Wer unglücklich genug ist, das Video gesehen zu haben, der hat Menschen in den letzten Sekunden ihres Lebens erlebt. Man sagt ja stets, dass das Mitgefühl den Opfern und Familien gilt, doch selten war es intensiver wahr als heute.“ (…)

[Viele Links]

Wirtschaft

Was blüht dem Geldschein?
Ökonom zu Bargeldverbot und Negativzins

Das Bargeld in der Eurozone soll abgeschafft werden. Daran arbeiten der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank schon länger. Ob und wann dieser Plan von Erfolg gekrönt wird, bewertet der Finanzexperte und Ökonom Marc Friedrich in einer Analyse. Er erwartet einen Negativzins auf Bargeld.
„Nur Steuerhinterzieher, Terroristen, Kriminelle und Schwarzarbeiter verwenden noch Bargeld“, beschreibt Marc Friedrich, Bestsellerautor und Vermögensberater bei „Friedrich & Weik“, die offizielle Gangart im Euroraum. Wer mit Bargeld zahlen wolle, würde stigmatisiert denn, so Friedrich: „Uns soll das Bargeld madig gemacht werden.

Politik

Wie will die SPD-Spitze Mehrheiten gewinnen?

Dümmer als mit der Kritik an Wagenknecht gehts nimmer.

Weil das Nachtreten einiger prominenter Vertreter der SPD zugleich ein Signal dafür ist, dass dort jegliche strategische Einsicht fehlt und deshalb die Chance für eine politische Wende weg von der Führung durch die CDU/CSU immer mehr schwindet, muss noch einmal auf die Reaktion zum Rückzug von Sahra Wagenknecht eingegangen werden. Mit Wagenknecht an der Spitze (…)

Justizopfer Gustl Mollath verklagt Bayern auf 1,8 Millionen Euro

(…) „Mollath war 2006 nach Körperverletzungsvorwürfen seiner Frau vom Landgericht Nürnberg-Fürth in die Psychiatrie eingewiesen worden.
Im Zuge eines Wiederaufnahmeverfahrens kam er 2013 frei. Im August 2014 wurde er vom Landgericht Regensburg freigesprochen.“

Vergewaltigung? 53-Jähriger freigesprochen

Der Lohner wurde beschuldigt, seine 47-jährige Ehefrau vergewaltigt zu haben. Am Ende gab es massive Zweifel an den Vorwürfen. Waren die Behauptungen ein Racheakt der Frau?
Vechta /Lohne Das Schöffengericht sprach einen 53-jährigen Lohner vom Vorwurf der Vergewaltigung frei. „Die Beweise reichten nicht aus, es gab erhebliche Zweifel, und dann muss ein Freispruch erfolgen,“ so der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Das bedeute nicht, dass das Opfer die Unwahrheit gesagt habe. „Das Verfahren hat aber keine Klarheit gebracht.“

Kommentar GB:

Lesenswert!

„Dunstkreis“-Kritik: gegen Gender-Sprache

Zwischenstand der Aktion „Unterschriften gegen den Gender-Unfug“ am 13. März, 11 Uhr: 44.000 haben unterschrieben.

(…) „Von einem „Dunstkreis der AfD“, in den sich die Aktion angeblich begeben habe, war bei manch obermotivierten Schreibern die Rede. Reiner Kunze, einer der namhaften Erstunterzeichner der Aktion hat darauf nun folgendes gesagt: „Ich las, ich hätte mich in den Dunstkreis der AfD begeben. Ich fühle mich tatsächlich in einer Art Dunstkreis – es ist der Dunstkreis einer mehr und mehr zurückkehrenden DDR, als dort die gleichen Methoden politischer Denunziation angewandt wurden.“ (…)

Kaum Verurteilungen wegen sexueller Übergriffe in Silvesternacht

Was wurde aus den zahlreichen Anzeigen von Silvester 2015? Laut dem Amtsgericht Köln sind nur drei Personen wegen Sexualstraftaten verurteilt worden.

Kommentar GB:

Hat irgendjemand etwas anderes erwartet als eben dieses mehr als höchst dürftige Ergebnis?

Ohne Wagenknecht droht der Linkspartei der Abstieg

Mit dem Rückzug Sahra Wagenknechts wird deren Partei zur dritten politischen Kraft für das linksakademische Milieu. Nun stellt sich erneut eine existenzielle Frage: Wie anschlussfähig will die Linke für die „kleinen Leute“ bleiben?

Kommentar GB:

Vor allem im Osten dürfte die LINKE wegbrechen, und das aus triftigen Gründen.

Sie hat es sich verdient, das muß man wohl einräumen:

Die Linke – grenzenlos feministisch – Das Frauenplenum auf dem Parteitag

Links erstarrt – Rückzug von Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht hat angekündigt, nicht mehr als Fraktionsvorsitzende der Linkspartei zu kandidieren. Zuvor hatte sie sich aus der von ihr selbst gegründeten Bewegung „Aufstehen“ verabschiedet. Richtig in Schwung war die Idee nie gekommen. Das könnte der Partei noch weh tun. (…)

Kommentar GB:

Die LINKE ist genauso postmodern kontaminiert wie – noch viel mehr – die Grünen, die hierbei ohnehin der Kern des Übels sind, sowie die SPD und der Merkel – Flügel der Union. (…)

Grüne: Irrationalität als Gruppenkitt

Kommentar GB:

Zitat:

(…) „Allen politischen Gruppen ist eine gewisse Grundneigung zum Extremismus eigen. Je extremer sie nämlich in ihrem Überzeugungssystem werden, desto stärker identifizieren sich ihre Mitglieder mit der Gruppe und desto effektiver können sie im politischen Wettbewerb agieren. Deshalb ist es in demokratischen, pluralistischen Gesellschaften notwendig, für Korrektive zu sorgen, vor allem durch eine kritische Öffentlichkeit, die verhindert, dass sich politische Gruppierungen zu stark in ihre Überzeugungssysteme verrennen, indem sie die Standards von Konsistenz, Logik und Plausibilität als Bedingung für die Beteiligung am politischen Wettbewerb einfordert. Wenn allerdings auch die Medien dem Mechanismus der Abgrenzung folgen, dann fällt das entscheidende Korrektiv weg. Unter solchen Bedingungen kann ein politisches System kippen und sich in eine DDR verwandeln, in der Zustimmung Macht generiert und Macht Zustimmung erzeugt.“ (…)

Dringende Leseempfehlung – denn die Grünen – samt ihrem weit ausstrahlenden politischen Umfeld – sind Kern des heutigen Irrationalismus-Problems der Gesellschaft.

Fukushima – Acht Jahre danach. Weltuntergang? Eine Bilanz

Kommentar GB:

Zitat:

(…) „Trotz der gigantischen Geldausgaben von über 500 Milliarden Euro wird Deutschland seine selbstgesteckten Ziele der CO2-Einsparung für das Jahr 2020 völlig verfehlen. Die Energiewende ist gescheitert. Die Hauptursache für dieses Totalversagen ist der überstürzte Atomausstieg. Kernkraftwerke sind nun mal die einzige CO2-freie wetterunabhängige Grundlastquelle. Gerichtet werden soll es jetzt mit einem genauso überstürzten Kohleausstieg. „Aussteigen ohne Einzusteigen“ ist das Motto, oder „Mehr vom Selben“. Wahnsinn ist, wenn man versucht, mit mehr von denselben Mitteln, die vorher schon nichts brachten, ein besseres Ergebnis zu erzielen.“ (…)

Dringende Leseempfehlung!

Merkels Phrasen

„Frau Merkel will sich nicht erklären, muss aber reden. Deshalb greift sie zu Phrasen. Das ist alles.“

Gespräch mit dem Leiter des Kulturteils der Monatszeitschrift Cicero über Phrasen, Framing, „Wir schaffen das“-Sätze, sein neues Buch („Widerworte – warum mit Phrasen Schluss sein muss“), die Applaus-Spirale, Wohlstandsdekadenz, Normalität heute und im Mittelalter und die Tendenz, öffentlich anders zu sprechen als privat.

Kommentar GB:

Merkel will sich nicht erklären, weil ihre Motive nicht öffentlich mitteilbar sind, was sie sehr genau weiß. Dies nicht zuletzt deswegen, weil fraglich ist, ob „Ihre Motive“ wirklich ihre Motive sind. Sind sie es nicht, dann (…)

Internationale Politik

Mays Deal mit der EU ist gestorben

Frau Merkel will sich nicht erklären, muss aber reden. Deshalb greift sie zu Phrasen. Das ist alles.“

Gespräch mit dem Leiter des Kulturteils der Monatszeitschrift Cicero über Phrasen, Framing, „Wir schaffen das“-Sätze, sein neues Buch („Widerworte – warum mit Phrasen Schluss sein muss“), die Applaus-Spirale, Wohlstandsdekadenz, Normalität heute und im Mittelalter und die Tendenz, öffentlich anders zu sprechen als privat.

Kommentar GB:

Merkel will sich nicht erklären, weil ihre Motive nicht öffentlich mitteilbar sind, was sie sehr genau weiß. Dies nicht zuletzt deswegen, weil fraglich ist, ob „Ihre Motive“ wirklich ihre Motive sind. Sind sie es nicht, dann ist ihr Verhalten vollkommen schlüssig. Aus diesen Gründen sondert sie wolkige Phrasen ab, während sie im Hintergrund mutmaßlich auftragsgemäß und sehr entschlossen Fakten schafft, um die dummen Wähler wieder einmal vor vollendete Tatsachen zu stellen. „Jetzt sind die Bestien halt da.“ (H. Krauss)

Der Bundestag hält Resolutionen gegen Israel für unbedenklich

Kein anderes Land wird von den Vereinten Nationen so häufig verurteilt wie Israel. Oft geschieht dies mit deutscher Unterstützung. Die FDP wollte das per Bundestagsbeschluss ändern – und scheiterte.

Kommentar GB:

Eine zentrale Passage lautet:

„Die FDP wollte im Bundestag mit einem Antrag auf das deutsche Abstimmungsverhalten bei antiisraelischen Resolutionen einwirken. Die Bundesrepublik solle sich distanzieren «von einseitigen, vorrangig politisch motivierten Initiativen und Allianzen antiisraelisch eingestellter Mitgliedstaaten».

Die Abgeordneten debattierten am späten Donnerstagabend über das Thema, danach folgte eine Abstimmung. Ausser der FDP- und der AfD-Fraktion lehnten alle Parteien den Antrag ab. 408 Parlamentarier votierten dagegen, 155 dafür, 63 enthielten sich.

Das Ergebnis (…)

Verlogenes Schauspiel: Milliarden für Syrien

„Bloß nicht für Assad“

In Brüssel tagt aktuell eine internationale Geberkonferenz für Syrien, organisiert von der Europäischen Union (EU) und der Uno. Berlin hat bereits 1,4 Milliarden zugesagt, die EU hofft auf vier Milliarden. „Solange strukturelle Probleme in Syrien nicht gelöst sind, bringt das Geld wenig“, so Nahost-Experte Fritz Edlinger im Sputnik-Interview.

Europa – EU – Brexit – Frexit

In den Kommentaren zum Brexit in deutschen und französischen Medien geht es meist um die negativen Auswirkungen des Brexits, des Ausstiegs aus der Europäischen Union, aus „Europa“, für Bürger, Wirtschaft und Finanzen der Briten. Diejenigen Abgeordneten, die im britischen Unterhaus für einen Verbleib in der EU stimmten, darunter nicht wenige, deren Wahlbezirke mehrheitlich für den Brexit waren, schließen sich dieser Ansicht an. (…)

[Viele Links]

dazu: No-Deal-Brexit unwahrscheinlich? Mitnichten

Im Englischen gibt es die Formulierung: To run down the clock. Mehr oder minder kann man annehmen, was in London gerade geschieht, ist genau das. Gestern wurde die Frage nach der Befindlichkeit der MPs gestellt, am deutlichsten im sogenannten Spelman/Dromey-Amendment. Darin ging es im Wesentlichen um diese Passage: “this House rejects the United Kingdom leaving (…)

Tibet – Die spektakuläre Flucht des Dalai Lama vor seinen chinesischen Häschern

Am 17. März 1959 musste der Dalai Lama seine tibetische Heimat wohl für immer verlassen. Er entkam dem chinesischen Militär nur knapp. Für Peking ist der Dalai Lama auch sechzig Jahre danach die Personifikation des bösen Separatisten.

Vor 20 Jahren: NATO-Bomben auf Belgrad

Wer vor 20 Jahren wissen wollte, konnte wissen, was gespielt wird.

Am 24. März 1999 begann der Krieg gegen Rest-Jugoslawien, der sogenannte Kosovokrieg. Er hatte große Bedeutung für die Außen- und Sicherheitspolitik unseres Landes. Bis dahin hatten wir die Bundeswehr zur Verteidigung. Seit dem 24. März 1999 haben wir die Bundeswehr vor allem zur militärischen Intervention in anderen Ländern. Das ist ein gravierender Einschnitt. Heute möchte ich den Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten einen subjektiven Eindruck von dem geben, was sich mir zwischen der Bundestagswahl im September 1998 und dem Kriegseintritt bot und warum man damals ohne irgendwelche speziellen Informationen oder gar Geheimdienstinformationen wissen konnte, was gespielt wird.

Erneut «Gelbwesten»-Proteste in Frankreich

Tausende von Menschen haben in Frankreich abermals gegen die Sozialpolitik von Staatspräsident Emmanuel Macron demonstriert. Sie forderten seinen Rücktritt sowie eine Abkehr von seinem Reformkurs.

Islam/Migration

Die Idee der Eindämmungspolitik auf islamische Expansion übertragen

(…) Die lange Ignoranz der Europäer
Das Problem: Europa hat diese Expansion ganz lange überhaupt nicht wahrgenommen. Kulturelles Überlegenheitsgefühl beherrschte die Gedanken und die Debatte. Diese Muslime, die so technologisch unterlegen sind, werden uns nie dominieren und irgendwann auf den rechten Weg der säkularen Tugend finden, war die inhärente Theorie dahinter. Die westliche Linke glaubt noch heute daran und wird sich bis zu ihrem Untergang nicht davon abbringen lassen.

Für alle diejenigen, die an dieser Idee aber Zweifel gekommen sind, muss gelten: Die Internationale Politik der kommenden Jahrzehnte muss eine Politik der Eindämmung des Islam(ismus) bilden. Dazu muss natürlich (…)

Kommentar GB:

Das nächstliegende Problem ist allerdings die Islamkollaboration, und um zu wissen, wer diese aktiv und passiv betreibt, genügt es, die Tagesnachrichten zur Kenntnis zu nehmen. Allein das ist schlicht erschütternd. In Politik und Medien finden sich fortlaufend Stimmen, die der (illusionären) Islamintegration das Wort reden.

[Links]

Das haben die Schweizer Muslim-Vorschriften bis heute gebracht

Der Bundesrat entscheidet am Freitag über die Burkaverbots-Initiative.

Ob beim Bau von Minaretten oder bei der Einforderung des Handschlages: Solche Vorschriften sorgen für viele Emotionen – jedoch nur bedingt für viel Wirkung.

[Links]

Frauen in der Türkei begehren auf

Erdogan beschuldigt demonstrierende Frauen, den Islam nicht zu respektieren

Kommentar GB:

Den Islam zu „respektieren“ bedeutet, sich ihm zu unterwerfen. Nichts anderes.

dazu: Zehn Jahre Kerker und 148 Peitschenhiebe

„Es ging heute die Meldung rum, dass die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh im Iran zu 33 Jahren Gefängnis (von denen sie 10 absitzen muss) und 148 Peitschenhieben verurteilt wurde. Unter anderem, weil sie zu einer Anhörung ohne Kopftuch erschienen war oder Frauen verteidigt hat, die ohne Kopftuch unterwegs waren.“ (…)

[Diverse Links]

und: Für alle islamophilen Frauen – In Saudi-Arabien bleibt geschiedene US-Bürgerin Mann untertan

Ohne Einwilligung ihres Ex-Mannes darf die Frau weder ausreisen, noch auf der Bank Geld abheben. Menschenrechte gelten nichts.

Kommentar GB:

Es könnte sein, daß islamophilen Männern das alles recht gut gefällt. Mir nicht.

…: Der Islam ist der Islam – „Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam“

Feministinnen üben scharfe Kritik an einer Kunst-Ausstellung zum Kopftuch im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt.
Dessen Direktor weist Vorwürfe der Verharmlosung zurück:
Das Kopftuch sei für ihn Zeichen einer multikulturellen Gesellschaft.

Kommentar GB:

Der Islam ist der Islam; einen unpolitischen Islam gibt es nicht.

Das Museum scheint von einem Namenlosen geführt zu werden. Also sind die folgenden Hinweise allererst an diese Person gerichtet: (…)

Iran – Hinrichtungen von Kindern, Amputationen, Auspeitschungen

(…) Es ist jetzt an der Zeit, dass die EU ihre Beschwichtigungspolitik gegenüber einem Regime einstellt, das nicht zögert, Menschen auszupeitschen – öffentlich, als Botschaft an andere – und jeden Bürger, den sie ins Visier nehmen, zu foltern, grausame Strafen wie Amputationen ohne fairen Prozess zu verhängen und Kinder hinzurichten, die gerade erst ihr Leben beginnen. Dies sind Handlungen, die verurteilt werden sollten – nicht durch Beschwichtigungspolitik, moralische Verderbtheit und rohe Gier geduldet.  (…)

Wir müssen endlich unsere Außengrenzen schützen

Sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Emmanuel Macron betonen die Notwendigkeit des lückenlosen Schutzes der europäischen Außengrenzen. Das war auch vor 20 Jahren schon richtig, passiert ist nichts, außer völlig unzureichender Maßnahmen einzelner EU-Mitgliedsländer, schreibt Rainer Wendt auf Facebook.

Boostedt: Polizei verheimlicht Verbrechen in Asylunterkunft

BOOSTEDT. Die Polizei im schleswig-holsteinischen Boostedt hat Straftaten in der örtlichen Landesunterkunft für Flüchtlinge verheimlicht. In den vergangenen drei Monaten hätten sich in der Einrichtung 117 Verbrechen ereignet, berichten die Kieler Nachrichten und berufen sich auf interne Polizeiberichte, die ihnen vorliegen.

Dies war von der Polizei jedoch nicht bekannt gegeben worden. Das CDU-geführte Innenministerium begründete, eine „aktive Pressearbeit“ zu den Anzeigen in der Unterkunft wäre „unverantwortlich“. Es sollten keine Vorurteile geschürt werden. (…)

IS-Gefangene: „Wir werden uns rächen, das Blut wird euch bis zu den Knien stehen“

Besiegte Männer und Frauen aus der letzten syrischen IS-Bastion bei Baghouz bereuen nichts und träumen von einer Auferstehung ihres „Kalifats“.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung! Zitat:

„Die IS-Anhänger, die aus den letzten Überresten des Kalifats geholt wurden, bleiben weitgehend reuelos, entschlossen und radikalisiert“, bemerkte am Donnerstag der US-Kommandant im Mittleren Osten, General Joseph Votel.

Mehr als 50.000 mutmaßliche IS-Anhänger haben sich seit Dezember den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) ergeben. Nun sind sie im Lager von Al-Hol interniert, das inzwischen völlig überbelegt ist.“ (…)

Artikel 4 Grundgesetz

Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (…)

Das grundlegend Falsche in der Argumentation von juristischen Befürwortern der Vereinbarkeit von Islam und Grundgesetz ist die mechanistische Trennung von Glaubensüberzeugung und Glaubensausübung in Anwendung auf den Islam.

Demgegenüber ist gerade der Islam in seiner Eigenschaft als rigorose Gesetzesreligion dadurch wesensmäßig charakterisiert, dass die Befolgung von Handlungsvorschriften in allen Lebensbereichen als wahrer „Gottesdienst“ bzw. praktische Bezeugung von gotteskonformer Lebenstätigkeit gilt, die zum angeblichen Heil im Jenseits führt.

Das heißt: Der Islam, der den einzelnen Gläubigen als Gottesknecht formiert, erhält seine operative Wirksamkeit überhaupt erst in Form einer autoritären Ethik, die als ein allumfassender alltagspraktischer Regel- und Pflichtenkatalog in Erscheinung tritt. (…)

Anmerkungen zum GAM-Newsletter vom 14. 01. 2019

Öffentliche Massengebete von Muslimen habe die nichtmuslimische Bevölkerungsmehrheit zu ertragen

von Hartmut Krauss

Es gibt drei weltanschaulich-politische Grundformationen, von denen aus von entgegengesetzten Akteuren Strategien und Tätigkeitsziele entworfen wurden/werden:

  1. Die herrschaftskritisch-emanzipatorische Vernunft im Kontext und im Anschluss an den Diskurs der Radikalaufklärung (Französische Revolution, Oktoberrevolution/hier bedeutsam und grundstrukturell lehrreich: Der Sieg über die innere  und äußere Konterrevolution: Wer wen?) (…)

Feminismus/Genderismus

Inkompetenz-Signalling: Stadt Gießen führt Gendersprech ein

„Dietlind Grabe-Bolz ist nicht nur eine Vertreterin der zwischenzeitlich antiquierten Doppelnamen-Generation, sie gehört auch noch zu den Ewiggestrigen, die denken, Gerechtigkeit sei eine Frage von Sprechen, nicht von Tun. Also redet sie: „Eine faire und geschlechtergerechte Sprache gehört heute zu den Grundlagen einer modernen Verwaltung.“ Das hat sie, als Besetzer der Position eines Oberbürgermeisters gegenüber der Gießener Allgemeine gesagt und als Begründung dafür angegeben, dass die Stadt Gießen eine „genderneutrale Sprache“, wie die Gießener Allgemeine schreibt, eingeführt habe.“ (…)

Stop Gendersprache jetzt!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, BürgerInnen, Bürger/innen, Bürger_innen, Bürger*innen,

möchten Sie so angesprochen oder angeschrieben werden? Diese „Gendersprache“ spaltet die Gesellschaft, ganz im Sinne der Ideologie des Gender Mainstreaming und der politischen Korrektheit. Behörden, Institutionen und Verbände wollen uns zwingen, die Sprachregelungen einer Minderheit zu übernehmen. Alle möglichen sexuellen Orientierungen sollen sich in Amts- und Umgangssprache repräsentiert sehen – ohne jegliche demokratische Legitimation.

Richtig gendern

Für die Gendersprache gibt es bereits einen Duden „Richtig gendern“ mit erstaunlichen Wortschöpfungen, beispielsweise als „gendergerechter“ Ersatz für das Wort „Mitarbeitergespräche“: alternative Wortungetüme wie MitarbeiterInnengespräche, Mitarbeiter/innengespräche, Mitarbeiter_innengespräche, oder Mitarbeiter*innengespräche. Aus „Fußgänger“ werden Zu Fuß Gehende (in der StVO 2013) und aus dem „Studentenwerk“ das Studierendenwerk mit nicht unerheblichen Umbennungskosten. Unerbittlich sollen wir zur politischen Korrektheit erzogen werden. Eine Schreib- und Sprach- und Denkwillkür droht.

AUFRUF

Wir lehnen eine Bevormundung durch amtliche Sprachregelungen ab.
Wir erklären, in der Gendersprache weder schreiben noch sprechen zu wollen.
Wir empfehlen allen, den Gebrauch der Gendersprache mit ihren gekünstelten Formeln und Zeichenkombinationen zu verweigern.

Schließen Sie sich unserem Aufruf an! (…)

dazu: „Schluss mit dem Gender-Unfug!“ – Zwei Petitionen gegen die Gender-Sprache

Gegen „zerstörerische Eingriffe in die deutsche Sprache“ durch die Gender-Ideologie konnten zwei aktuelle Petitionen bisher zehntausende Stimmen sammeln. (…)

Gleichstellung bedroht Gleichberechtigung

Diskriminierungs-Rechtfertigungsstelle: Männerdiskriminierung ist in Ordnung

Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass in Berlin einmal mehr ein Mythos, nämlich der, dass Frauen durchschnittlich 21% weniger Lohn erhalten, und zwar, weil sie benachteiligt sind, gepflegt wird. Mythen haben in der marxistischen Diskurstheorie, wie sie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe zusammengeschrieben und von Linken an Hochschulen und in Parteien angehimmelt wird, eine besondere Bedeutung. Sie stellen den erfolgreichen Versuch dar, einen leeren Begriff als fixierte Wahrheit zu inszenieren.

Außerhalb marxistischer Diskurse nennt man das: LÜGE. (…)

Polens Bischöfe: LGBT-Charta fördert „die Diskriminierung anderer“

Mit einem kraftvollen Statement widerspricht Polnische katholische Bischofskonferenz der aktuell in Polen vieldiskutierten LGTB-Charta –

Charta fördere homosexuelle Umgebungen, stigmatisiere aber Menschen mit anderem Weltbild oder anderer Religion.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Und hierzulande geschieht folgendes: (…)

Gerichtsurteil: Frau darf Kind von ukrainischer Leihmutter adoptieren

In Deutschland ist Leihmutterschaft untersagt. Das Kind darf nicht als Kaufobjekt behandelt werden. Doch wie sieht es mit Adoption aus? Nun hat das Oberlandesgericht Frankfurt dazu entschieden.

Kommentar GB:

Irren ist menschlich. Richter sind Menschen. Also können Richter irren.

„Ein von einer Leihmutter ausgetragenes Kind darf von seiner genetischen Mutter adoptiert werden. Wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss (Az. 1 UF 71/18) des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervorgeht, stellt die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft keine „gesetzes- oder sittenwidrige Vermittlung oder Verbringung“ dar.“

Nicht sittenwidrig? Das ist allerdings eine höchst fragwürdige Sichtweise des Gerichts.

dazu: Abstammungsrecht – Mutter und Mit-Mutter

Barley will lesbische Elternpaare gleichstellen

Justizministerin Barley plant eine rechtliche Reform der Mutterschaft. So soll die lesbische Partnerin einer Frau, die ein Kind bekommen hat, als Mit-Mutter anerkannt werden. An der Regelung für schwule Väter ändert sich jedoch nichts.

Kommentar GB:

Die SPD meint, mit Minderheitenpolitiken Mehrheiten bekommen zu können, oder sie hat die Absicht, sich quantitativ auf das Niveau des Anteils dieser Minderheiten zu begeben, also auf knapp 5 %. Sollen sie machen. Denn: „Wer wählt sowas?“

und: Schatz, lass uns ein Baby kaufen!

Ein Bericht von der Kinderwunsch-Messe in Berlin

Am vergangenen Wochenende fanden in Berlin bereits zum dritten Mal die „Kinderwunsch Tage“ statt. Dort werben internationale Unternehmen für Leihmutterschaft, Eizellen- und Embryonenspende, obwohl diese Praktiken in Deutschland verboten sind. Knuddelige Babies, lachende Schwangere und glückliche Familien. Wer am vergangenen (…)

Geschlechtsumwandlung – Kanada: Vater darf 14jähriger Geschlechtsumwandlung nicht verbieten

Das Mädchen verstehe die Risiken und Folgen der Behandlung mit Testosteron. Würde die Behandlung abgebrochen, würde dies wahrscheinlich zu einem weiteren Selbstmordversuch führen, begründete der Richter sein Urteil.

Kommentar GB:

Man faßt sich nur noch an den Kopf angesichts dieses offensichtlichen Irrsinns.

Verschiedenes

Das Beste von Andrés Segovia
Gitarrenmeisterwerke für Klassische Musikfreunde

Südafrika – Tauchlehrer wird beinahe von Wal verschluckt

Ein 51-Jähriger ist bei einem Tauchgang in das Maul eines Brydewales geraten. Kollegen fotografieren den Moment.

Gentechnik – Crispr-Entdecker fordern weltweiten Stopp von Embryonenversuchen

Die Gen-Schere Crispr macht Designerbabys zur Realität. Nun gerät der Umgang mit dem Werkzeug außer Kontrolle. Forscher appellieren: Die Welt müsse sofort handeln.

Gentherapie: Wunsch und Wirklichkeit

Ende November 2018 ging ein Aufschrei um die Welt, als bekannt wurde, dass das Team des chinesischen Genforschers He Jiankui an der Universität Shenzhen erfolgreich in die Keimzellen der Zwillings-Mädchen Lulu und Nana eingegriffen hat, um eine Anlage für HIV/AIDS auszuschalten.

(…) Emmanuelle Charpentier, jetzt Direktorin des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin, konnte zeigen, dass man mit der nach dem Vorbild bakterieller Virenabwehr entwickelten „Gen-Schere“ CRISPR/Cas9 auch bei höheren Pflanzen und Tieren (einschließlich der Menschen) mit vergleichsweise geringem Aufwand unerwünschte Gene mit hoher Präzision eliminieren und eventuell durch nützlichere ersetzen kann. Daher die Versuchung, diese Technik nicht nur in der Pflanzenzüchtung sowie in der Tier- und Humanmedizin, sondern auch für die Züchtung von Wunschkindern einzusetzen.
Dagegen gibt es nicht nur ethische Bedenken. Vielmehr mahnen auch bisherige zwiespältige Erfahrungen mit Versuchen der Gentherapie zu großer Vorsicht. (…)

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