Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Greta Thunberg und der Kimawandel – KW 10/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Greta Thunberg und der Kimawandel
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Greta Thunberg und der Klimawandel findet heute Erwähnung. Sie gilt als Heilsbringerin für die Welt. Das sollte hinterfragt werden.

Wirtschaft

Vom Fischer und seiner Frau
Feministische Ökonomik?

1 Warum „Feministische Ökonomik“?
2 Der Gegenstandsbereich der Ökonomik und ihre Paradigmen
3 Methodische Probleme der Wissenschaft der Ökonomik
4 Feministische Studien in der Praxis
4.1 Kampagne zur sogenannten gläsernen Decke
(…)

Feministische Ökonomik ist eine Selbstbezeichnung, die bereits zwei Unterstellungen enthält. Die erste und wichtigste ist die, daß die Kategorie Geschlecht für die Ökonomik in einem zentralen Sinne relevant sei, und die zweite, daß die vorgefundene Ökonomik eine angeblich männliche sei, aus dem ebenso schlichten wie fragwürdigen Grund, daß historisch gesehen bisher die meisten akademischen Ökonomen Männer waren, ein Sachverhalt, der auf andere Wissenschaften bekanntlich in ähnlicher Weise zutrifft. (…)

Klimawandel

Michael Limburg im Gespräch mit Beatrix von Storch: Die globale Kirche des Klimawandels

Greta Thunberg: Die völlig irrealen Forderungen einer 16-Jährigen

Die völlig irrealen Forderungen einer 16-Jährigen, die nach eigenen Bekundungen den Menschen die Angst einjagen will, die sie täglich selbst empfindet, werden von den Medien gehypt, als wären sie Offenbarungen. Greta rettet nicht das Klima, sondern die Klimaindustrie, von der auch ihr Vater als Klimaaktivist profitiert. Honi soit, qui mal y pense?

[Anmerkung: Honi soit qui mal y pense [ɔni swa ki mal i pɑ̃s] (altfranzösisch; wörtlich „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt“), heutzutage Honni soit qui mal y pense (von französisch honnir „[ver]höhnen, verachten, verabscheuen“, ersteres etymologisch verwandt) ist eine anglonormannische Redewendung. Die Schreibweise honi ist eine altfranzösische Variante der heute im Französischen üblichen Schreibung honni.
https://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense]

Klima und Politik – Klimageschichte: Der Dürre-Sommer 2018 war nicht ungewöhnlich

Baumringanalysen legen nahe: Das Mittelalter war trockener als bisher gedacht. Eine Arbeitsgruppe kommt zu diesem Ergebnis, indem sie moderne Düngungseffekte herausrechnet.

Kommentar GB:

Man kann die Klimaproblematik sicherlich unterschiedlich beurteilen, z. B. (…)

Politik

Feixende Väter bedrohen die Existenz von Frauen und Kindern

Hat die ‚Süddeutsche‘ auch einen Nachrichten-Fälscher in den eigenen Reihen? Hat sie etwa auch einen Relotius? Das haben sich in letzter Zeit verschiedene Blätter gefragt und inzwischen kennt man auch die Antwort: Ja, das haben sie. Die ‚Welt‘ meldet, dass sich die ‚Süddeutsche‘ von einem nicht namentlich genannten, preisgekrönten Journalisten getrennt habe, der überführt worden ist, sich Personen ausgedacht zu haben, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Richtig so. In dem Punkt sollte ein Qualitätsblatt keinen Spaß verstehen. Das finde ich auch.

Ich kann noch einen nennen, der sich Personen ausgedacht hat, die es nicht gibt. Die hat er dann in besonders schäbige Lumpen aus der Mottenkiste seiner Vorurteile gekleidet. Ich meine Heribert Prantl. Er ist – oder war – der wahre Relotius der ‚Süddeutschen‘, was sich besonders deutlich in seinem letzten Video zeigt, das er zu seinem Abgang veröffentlicht hat und den Titel trägt „Wie der Staat säumige Väter entwischen lässt“. Da sieht man es. Da hört man es: Er verachtet die Wahrheit und verachtet die Menschen. (…)

Kommentar GB

Dringende Lesempfehlung!

Das Indianerkostüm – Sinnbild für Genozid [?]

(…)

Kommentar GB:

Ein wirklich sehr schönes und sympathisches Zitat:

(…) „Nun, wenn wir an unsere Kindheit zurückdenken, die Zeit, zu der man noch Indianer sein konnte, ohne dass man von pseudo-intellektuellen Spinnern des Rassismus bezichtigt wurde, dann müssen wir feststellen, an Fasching ein Indianer zu sein, das war eine ernste Angelegenheit, denn man musste die großen Fußstapfen, die Winnetou, der edle, moralische und gute Indianer hinterlassen hat, ausfüllen, musste sich seiner würdig erweisen.“ (…)

Amadeu Antonio Stiftung vor Gericht

Darf im besten Deutschland, das wir je hatten, ein mit Steuergeldern bezahlter Veranstalter einen angemeldeten Teilnehmer ausschließen, weil er nicht die Meinung des Veranstalters vertritt?

Was ist legitime Kritik an Israel?

Und wo beginnt der Antisemitismus?

Unter den amerikanischen Demokraten ist ein offener Streit um Äusserungen der muslimischen Abgeordneten Ilhan Omar entbrannt. Die Parteiführung wirkt überrumpelt, doch die zugrunde liegende Diskussion ist überfällig.

Internationale Politik

Chinas schneller Marsch zur Supermacht

Vor vierzig Jahren entschied sich die Volksrepublik zu wirtschaftlicher Reform und Öffnung. Das ermöglichte ihren geopolitischen Aufstieg. Staats- und Parteichef Xi Jinping muss jetzt beweisen, dass sein Land auch in einem konfrontativen Umfeld erfolgreich sein kann.

[Diverse Links]

dazu:
Wenn China das Zwei-Kind-Prinzip einführt, wird es unschlagbar

Über Chinas entfesselten Aufstieg tröstet man sich im Westen gern mit dem Hinweis hinweg, dass das Reich der Mitte alt werde, bevor es reich werde. Doch was, wenn China die «Zweikindpolitik» einführt? Die Mittel, sozialtechnisch Druck zu erzeugen, wären bereits vorhanden.

Hanoi-Gipfel endet ergebnislos

Kim Jong Un war Trump zufolge „überrascht“, dass die Amerikaner über eine weitere Nuklearanreicherungsanlage außer der in Yongbyon Bescheid wussten und auch deren Schließung forderten.

Dr. Neuendorf – Der Vertrag von Aachen

Der Vertrag wird ausführlich als der „Vertrag über Zusammenarbeit und Integration (französisch Traité sur la coopération et l’intégration franco-allemandes) bezeichnet. Kurz wird er als Vertrag von Aachen oder Aachener Vertrag (frz. Traité d’Aix-la-Chapelle) bezeichnet.

Warum das Euro-Projekt gescheitert ist

Das Kernproblem der Europäischen Währungsunion ist nicht die gemeinsame Währung als solche, sondern der gemeinsame Zins, mit dem die EZB den Euro steuert.

Vor der EU-Wahl – Ein Aufstand gegen die „Feinde Europas“?

Kommentar GB:

Sehr lesenswert und zugleich diskussionswürdig, aber auch -bedürftig!

Hier nur eine sehr kurze und sicher unvollständige Anmerkung hierzu:

Es ist doch sehr zweifelhaft, ob ein europäischer Parlamentarismus jetzt wenigstens in einem minimalen Sinne funktionsfähig ist oder es zukünftig wäre, wenn man doch beobachten kann, daß diese Funktionsfähigkeit bereits auf nationaler Ebene derart geschwächt worden ist, daß sie dringend einer Rekonstruktion bedarf. (…)

Macron fordert die Renaissance Europas und macht mobil gegen den Nationalismus

In einem Appell an die «Bürger Europas» fordert Frankreichs Präsident europäische Lösungen für die grossen Probleme der Gegenwart.

Kommentar GB:

Die Global Governance macht mobil für die Europawahl, diesmal durch Macron, während Merkel noch schweigt. Klar ist: es geht in Europa um ein „weiter so“ mit Timmermans, Weber  und Co., oder alternativ hierzu um eine Rücknahme der Macht der EU-Zentralinstitutionen zugunsten vor allem der nationalen Parlamente. (…)

Warum können Terroristen Bürger mit Raketen beschießen, ohne dass die UN das verurteilen?

Deutschland hat seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat übernommen und will sich für Menschenrechte einsetzen. Das ist eine gute Nachricht. Aber das Gremium bedürfe dringender Reformen, schreibt Shir Gideon, Sprecherin der israelischen Botschaft. Derzeit laufe etwas grundsätzlich schief.

Kommentar GB:

Frau Gideon formuliert auf diplomatische Weise, was von der deutschen Regierung erwartet werden müßte, aber ob die ihre inneren Zwiespältigkeiten in der Nahostfrage wird überwinden können oder wollen?

Südkorea will zwischen USA und Nordkorea vermitteln

Präsident Moon will dem nach ergebnislosem Gipfel in Hanoi keine lange Verhandlungspause zwischen Kim und Trump entstehen lassen.

[Diverse Links]

Russland schickt humanitäre Hilfe an Nordkorea

Russland hat laut einer Montagsmitteilung der russischen Botschaft in Pjöngjang über 2000 Tonnen Getreide als humanitäre Hilfe an Nordkorea geliefert.

Merkel-Regierung will wieder mehr Waffen nach Saudi-Arabien liefern

Kurzzeitiger Export-Stopp soll wieder aufgehoben werden

Wegen des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi war kurzzeitig ein Exportverbot von Waffen nach Saudi-Arabien verhängt worden. Doch für die Merkel-Regierung ist es höchste Zeit, dieses Verbot wieder aufzuheben. Saudi-Arabien soll wieder voll beliefert werden, will die CDU. Die SPD will (noch) nicht mitziehen.

Islam/Migration

Anmerkungen zum GAM-Newsletter vom 14. 01. 2019

Öffentliche Massengebete von Muslimen habe die nichtmuslimische Bevölkerungsmehrheit zu ertragen

Es gibt drei weltanschaulich-politische Grundformationen, von denen aus von entgegengesetzten Akteuren Strategien und Tätigkeitsziele entworfen wurden/werden: (…)

[Sehr ausführlich, viele Links zu unterschiedlichen Bereichen!]

Berlin will Jihadisten den deutschen Pass abnehmen

Deutsche mit doppelter Staatsangehörigkeit, die für ausländische Terrormilizen wie den Islamischen Staat aktiv werden, sollen ausgebürgert werden. Die Opposition kritisiert den Ansatz der Regierungskoalition, sich der Kämpfer einfach zu entledigen.

Kommentar GB:

Es ist ein Skandal. Denn die jetzt anvisierten Rechtsregelungen hätten schon 2016 kommen können und kommen müssen, und nicht erst jetzt.

Die SPD im Justizministerium hat das Thema absichtlich oder grob fahrlässig verschleppt, so daß die IS-Personen, um die es jetzt praktisch geht, davon nicht mehr erfaßt werden können, womit das aktuelle Problem ungelöst bleibt. (…)

„Islamismus“ und „neuer arabischer Antisemitismus“

Diejenigen, die verbreiten, daß der Antisemitismus nichts mit dem Islam und seiner Tradition zu tun hätte, daß er erst durch Nazi-Propaganda über die Muslime gekommen wäre, von 1937 bis 1945, durch die Muslimbrüder und den Mufti Haj Amin al-Husseini, die mit deutscher Hilfe diese Bewegung in den Nahen Osten gebracht hätten, sie sind heute einen Schritt weiter und ordnen den im Koran geforderten Antijudaismus den Phantasiebegriffen „Islamismus“, ungefähr 1 500 000 Google-Ergebnisse in 0,43 Sekunden, und „neuer Antisemitismus“ zu; französisch „nouvel antisémitisme.“ (…)

Zum Status des Islam

Angesichts mancher Ver-Rücktheiten der letzten Tage war es mal wieder Zeit für eine grundsätzliche Intervention.

Der Islam ist weder einfach eine „Religion“ (wie Mazjek und das proislamische Herrschaftskartell behaupten), noch gibt es einen unpolitischen oder einen säkularen Islam. Der Islam ist eine vormoderne, grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung mit einer monotheistischen Prämisse, die auf eine totalitäre Normierung des Diesseits abzielt – und zwar im Sinne der angeblich von Allah befohlenen Daseinsordnung. (…)

Wiener Appell gegen die Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur in Europa

Ein Plädoyer für ein breites Bündnis der fortschrittlich-menschenrechtlichen Islamkritik. Der Grundfehler der gesamten Islamdiskussion besteht darin, dass mit einem völlig unzureichenden Religionsbegriff operiert wird. Genau dies verhindert jedes Verständnis dieser zutiefst autoritären, menschenrechtsfeindlichen Weltanschauung, die mit absolutem Geltungsanspruch auftritt und eine vormoderne Herrschaftsordnung zu zementieren trachtet. Allerhöchste Zeit, etwas dagegen zu tun. In ihrem Wiener Appell zeigt die Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte dezidiert auf, womit wir es beim Islam zu tun haben und was ganz konkret zu tun ist, um unsere säkulare Demokratie zu verteidigen und auszubauen.

[ausführlicher Text, viele Links]

Ein Muslim als Kanzler – ja warum denn nicht?

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus kann sich einen Muslim als Bundeskanzler vorstellen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, kommentiert Andreas Niesmann. Denn wichtiger als die Religion ist etwas ganz anderes.

Kommentar:

Praktizierende Katholiken aus Ostwestfalen wie die gesamte parteichristlich hegemonierte  Regierungsclique sind natürlich besonders anfällig für Islamverharmlosung, monotheistische  Kumpanei und interreligiöses Arrangieren mit den Berufsmuslimen/Islamverbänden.

Der Gegendiskurs steht jedenfalls. Man muss nur darauf zurückgreifen: (…)

Wie Muslime die Schulen in Deutschland verändern

Bald läuft eine Übergangslösung zum Islam-Unterricht an Schulen in Nordrhein-Westfalen aus. Deshalb stellt sich nun die Frage, wie der islamische Religionsunterricht künftig geregelt werden soll.

[Viele Links]

Hamas scheitert erneut mit Klage gegen Terror-Einstufung durch EU

Die Hamas, die 2007 gewaltsam die Macht im Gazastreifen an sich gerissen hatte, ist von der EU bereits seit 2001 als Terrorgruppe gelistet.

Islam und Islamismus halten Skandinavien in Atem

Schweden, Norwegen und Dänemark verfolgten lange eine freizügige Einwanderungspolitik, so dass ihre muslimischen Communitys verhältnismässig gross sind. Heute kämpfen sie mit massiven Integrationsproblemen.

Feminismus/Genderismus

Feministische Sprache unsichtbar machen

Kann man sich gegen feministische Sprache im Internet schützen? Stören Sie die“ Bürgerinnen und Bürger“, die „BürgerInnen“, die „Bürger*Innen“? Wenn Sie Firefox oder Chrome nutzen, können Sie sich kostenlos ein kleines Programm herunterladen, das automatisch alle feministischen inspirierten Wortschöpfungen ausblendet. Wir zeigen Ihnen, wie das geht. (…)

Respektiert ihr Frauen? Dann hört auf mit dem Frauenzählen!

Nein, Frauen sind nicht unterrepräsentiert.
Weil niemand weiss, was richtig repräsentiert wäre.

Und nein, eine Quote hilft den Frauen nicht, sondern schadet ihnen bloss. Sie ist Ausdruck eines paternalistischen Denkens, das längst passé sein müsste.

Kommentar GB:

Es geht um eine bloß scheinbar legitimierte ökonomische und rechtliche Verteilungspolitik.

Über Dekadenz und ihre Kritik heute
Geliehene Bäuche – Gekaufte Kinder:
Big Business Leihmutterschaft

Schluss mit dem Gender-Unfug!

Aus Sorge um die zunehmenden, durch das Bestreben nach mehr Geschlechtergerechtigkeit motivierten zerstörerischen Eingriffe in die deutsche Sprache wenden sich Monika Maron, Wolf Schneider, Walter Krämer und Josef Kraus mit diesem Aufruf an die Öffentlichkeit:

Ein Aufruf zum Widerstand (…)

Verschiedenes

Was Palestine always an Arab country?

MYTH

Palestine was always an Arab country..

FACT

The term “Palestine” is believed to be derived from the Philistines, an Aegean people who, in the twelfth century BCE, settled along the Mediterranean coastal plain — now Israel and the Gaza Strip. In the second century CE, after crushing the last Jewish revolt, the Romans first applied the name Palaestina to Judea (the southern portion of what is now commonly called the West Bank) in an attempt to minimize Jewish identification with the Land of Israel. The Arabic word Filastin is derived from this Latin name (Yehoshua Porath, The Emergence of the Palestinian-Arab National Movement, 1918–1929, London: Frank Cass, 1974, p. 4).

The Hebrews entered the Land of Israel about 1300 BCE, living under a tribal confederation until being united under the first monarch, King Saul. The second king, David, established Jerusalem as the capital around 1000 BCE. David’s son, Solomon, built the Temple soon thereafter and consolidated the military, administrative, and religious functions of the kingdom. (…)

Faszinierend: Die winzige Erde neben der dunklen Seite des Mondes

Amateurastronomen haben das Bild des chinesischen Minisatelliten Longjiang-1 heruntergeladen und veröffentlicht.

Die Sowjetdeutschen: Ihre Republik, Kultur und dunkle Erinnerungen

Es war einmal ein deutsches Land – eine ganze Republik innerhalb der Sowjetunion. Dort erwuchs in den 1920er Jahren mitten in der UdSSR eine neue Identität: Die sogenannten Sowjetdeutschen. Mit ihrer einzigartigen Kultur, ihrer Sprache und ihrer tragischen Geschichte befasst sich das Buch „Literatur der Russlanddeutschen und Erinnerung“.
Carsten Gansel, Literatur der Russlanddeutschen und Erinnerung, Okapi-Verlag; Auflage: Erste, 2018, 400 Seiten, 49 Euro, ISBN: 978-3947965007

plus Audio-Interview; s. u. (…)

Die deutsche Hysterie

Der ungarische Staats- und Verwaltungsrechtler István Bibó hat 1942 bis 1944 in seiner praktisch vergessenen, aber lesenswerten Schrift: Die deutsche Hysterie, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs eine kritische Analyse der deutschen Geschichte geschrieben. Der Ausgangspunkt einer politischen Hysterie, so seine Grundthese, „ist immer irgendeine erschütternde historische Erfahrung der Gemeinschaft. Und zwar, eine Erschütterung, die die Belastbarkeit einer Gemeinschaft übersteigt und die daraus resultierenden Probleme unlösbar macht.“ (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung, einschließlich der Literaturhinweise!

Den Freitagsbrief abonnieren:

Datenschutzerklärung


Die Frankfurter Erklärung auf Twitter

Beiträge des
Freitagsbriefes in 2018

Die Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

Teilen:

Gefällt Ihnen unsere Arbeit?

Spenden Sie doch einen kleinen Betrag für unsere Kaffeekasse!

oder: Überweisungsdaten.

%d Bloggern gefällt das: