Sozialeszwischendurch

Päderastie und die “sexuelle Revolution”

dunkle Welt - Gewalt - Faktum Magazin

Päderastie und die “sexuelle Revolution”

Die Mitte der 60er-Jahre einsetzende „sexuelle Revolution“ war Teil der zweiten, der Nachkriegs-Jugendbewegung des 20. Jahrhunderts, die als die sogenannte 68er-Bewegung zu begreifen ist.

Ebenso wie die Wandervogel – Jugendbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts handelte es sich um eine Revolte gegen eine starre, als einengend erlebte Lebenspraxis ihrer Elterngeneration, die ein Treibhaus der Neurosen darstellte (siehe Sigmund Freud), von der damals nur das Künstlermilieu und die sogenannte Halbwelt befreit war.

In den 60er-Jahren

kam die historische Hypothek dieser Elterngeneration hinzu: mit dem Hinweis auf „den Muff der tausend Jahre“ war wohlbegründet die damalige jüngste Geschichte, also die Periode 1933 – 45 gemeint.

Das Aufbrechen tatsächlich überlebter aber überkommener und weiter existierender lebenspraktischer Traditionen, z.B. mit Blick auf die Institution der Familie, leitete einen sozialen Wandel ein, der im Rückblick unterschiedlich bewertet werden kann und bewertet worden ist, und das war bei der ersten Jugendbewegung nicht anders.

Beide Jugendbewegungen splitterten sich im Laufe der Zeit auf und hatten sowohl positive wie negative Folgen. Die historischen Beurteilungen hängen davon ab, welche Teile herausgegriffen und untersucht werden. In negativer Hinsicht mündeten z. B. Teile der ersten Jugendbewegung  letztlich in den Nationalsozialismus, Teile der zweiten Jugendbewegung hingegen mündeten in die RAF und in den Kader-Maoismus, der Ende der 70er Jahre in den Grünen, also den in ihrem Selbstbild besonders Guten, aufging.

Ein positiver Aspekt der sexuellen Revolution dieser zweiten Jugendbewegung war sicherlich die Überwindung von Zwängen, aber zugleich wurde damit, das ist der negative Aspekt, die „Büchse der Pandora“, die Emanzipation der Perversion geöffnet. Denn der Wegfall der Zwänge und teils der Strafandrohungen öffnete den Weg eines fast unbegrenzten Fortschritts der Perversion, dessen Grenzen, wie sie im Fall der Pädophilie strafrechtlich noch gezogen sind, politisch umkämpft sind.

Die Grenzen verschieben sich also fortwährend in Richtung auf zunehmende Libertinage mit immer absurderen Zumutungen, und mittlerweile ist die heteronormale Lebenspraxis (90 – 95% der Bevölkerung) politisch in die Defensive geraten. Darin kann schwerlich etwas anderes als ein Mißstand gesehen werden.

Das Päderastie-Motiv gab es bereits in der Antike,

und im 20. Jahrhundert wiederum, hierzu die Artikel über George und  Frommel, sowie mit Blick auf die Odenwald-Schule. Ich verweise außerdem auf Fachliteratur und beipielhaft auf aktuelle, öffentliche Demonstrationen, die auf mehr als Toleranz, nämlich auf eine beanspruchte Akzeptanz abzielt, auf eine aktiv positive Bewertung also, und dies ist es, was im HAZ-Artikel naiv artikuliert wird.

Der Kampf um die von der Minderheit – mit politischer Macht – eingeforderte Akzeptanz durch die Mehrheit ist die derzeitige Kampflinie, die umgekehrt auch als Kampf gegen die „Frühsexualisierung“ oder als  „homosexuelle Aufklärung in den Schulen“ bekannt ist.

 

Links

Der Artikel erschien zunächst in der Frankfurter Erklärung: Päderastie

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