Politik

Kommentar: „Merkel wird durchhalten“

Angela Merkel - Faktum Magazin

Kommentar:
Merkel wird durchhalten

Die Achse des Guten hat einen Artikel zur Haltbarkeit Angela Merkels veröffentlicht:

Achgut: Merkel wird durchhalten

(…) Alle Spekulationen, ihre Amtszeit könnte vorzeitig enden, halte ich für unbegründet:

Nur einmal in der bundesdeutschen Geschichte gab ein Bundeskanzler sein Amt freiwillig auf. Das war im Mai 1974 Willy Brandt, als sein enger Mitarbeiter Günter Guillaume als DDR-Spion entlarvt wurde. (…)

Niemals einen schweren Fehler zugeben

Die einzige Hoffnung, die man an dieser Stelle paradoxerweise haben muss und vielleicht auch haben kann, ist Angela Merkel.  Ihre großen Fehler sind bekannt:

  • Der überstürzte Ausstieg aus der Kernenergie, die falsch angelegte Energiewende
  • Die Aufgabe der Währungsarchitektur des Maastricht-Vertrages zugunsten einer kopflosen Rettungspolitik
  • Der Verzicht auf eine Reform der Sozialsysteme, die hemmungslose Abgabenpolitik
  • Vor allem aber der opportunistische, leichtfertige und gedankenlose Umgang mit der Fluchtmigration und ihren Folgen

Angela Merkel befolgt eine Grundregel des politischen Machterhalts, niemals einen schweren Fehler zuzugeben. Entsprechend patzig und wegwerfend reagiert sie, wenn sie mit den sachlichen und politischen Folgen ihrer Fehlsteuerung von 2015 konfrontiert wird.  (…)

Kommentierend hierzu:

Klar ist, daß sich Merkel weiterhin ignorant gegenüber ihren Fehlleistungen verhalten wird, die bereits in der Vergangenheit für mehrere Rücktritte ausreichend gewesen wären. Der Autor hat dazu Hinweise gegeben.

Es wird allerdings vieles davon abhängen, was noch geschehen könnte und geschehen wird, den berüchtigten Unwägbarkeiten also. In turbulenten Zeiten sollte nicht unterschätzt werden, was alles an Überraschungen möglich ist.

Das eigentliche Geheimnis dafür, daß Merkel wieder und immer noch in diesem Amt ist, dürfte darin liegen, daß sie es irgendwie verstanden hat, innerparteilich jeglichen Widerstand und jegliche personelle Alternative wegzumobben. Diese machtpolitische Leistung ist unbestreitbar  bedeutend, bemerkenswert und erklärungsbedürftig; leider ist sie nicht positiv.

Eine entmannte CDU und das LS-Feminat

Man könnte mit nur wenig Zuspitzung sagen, sie hätte die CDU kastriert, und die Frauenunion hätte – in Abstimmung mit ihren Schwesterorganisationen in den anderen Parteien und den ebenso übergreifend organisierten Lesben&Schwulen (LS) – die Partei übernommen.

Ähnliches ist anscheinend in der SPD, in der  LINKEN  und den Grünen abgelaufen, woraus sich der auffällige Quer- und Queer-Zusammenhalt dieser Parteien samt ihrem medialen und zivilgesellschaftlichen Unterbau erklären könnte.

Man könnte diese merkelistische machtpolitische Struktur das LS-Feminat nennen, das jetzt noch einmal regiert, ohne jedoch als solches direkt in Erscheinung zu treten.

 

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