Bürgerkrieg - Faktum Magazin
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Islamterror:
Sie sind mitten unter uns

Über das Versagen von Politik und Presse in Bezug auf potentielle Terroristen in unserer Mitte.

Die Presse und die Politik versagen völlig. Die Politik versagt, weil sie blindlings im Flüchtlingschaos durch die Weltgeschichte eiert, ohne sich überhaupt die Mühe zu machen, den Islam aus objektiven Augen zu sehen. Die Presse schließt sich dieser Verblendung an, indem sie das Versagen der deutschen Politik mit beschönigenden, verharmlosenden Worten begleitet.

So heißt es in einem Artikel von n-tv:

Sind die deutschen Behörden wachsam genug, wenn es darum geht, Menschen ausfindig zu machen, die in Syrien und im Irak für islamistische Terrorgruppen gemordet haben? Ein ehemaliger Gefangener des IS meint, da sei noch viel Luft nach oben.

Dieser Artikeleinstieg – man entschuldige – kotzt bereits an. Es werden islamische, terroristische Mörder als „Menschen, die in Syrien und im Irak für islamistische Terrorgruppen gemordet haben“ bezeichnet. Aus dem Morden für eine Ideologie wird eine Tätigkeitsbeschreibung als handle es sich um eine x-beliebige Tätigkeit. Auch die harmlose Frage nach der „Wachsamkeit der Behörden“ widert an. Hat den Leuten von n-tv noch niemand erzählt, dass bei Terroranschlägen in ganz Europa – und auch in Deutschland – Menschen sinnlos ermordet werden?

Ich gebe einmal die Antwort:
Nein, die Behörden sind nicht wachsam genug, wenn es um Terroristen unter den Flüchtlingen geht. Sie sind nicht nur nicht wachsam genug, sie haben sogar Schlafmittel in Form der Politischen Korrektheit geschluckt. Sie setzen die Bevölkerung Deutschlands einer unverantwortbaren Gefahr aus.

Wer die Grenzen so unverantwortlich aufgemacht hat, ist bekannt.
Das Schlachtvieh wird sie aber wieder wählen.

„Es ist noch Luft nach oben.“ Na, da sind die Opfer und deren Angehörigen aber dankbar, dass die deutsche Presse erkennt, dass noch Luft nach oben ist. Das völlige Versagen wird mit diesen Worten beschönigt. Gibt es noch deutlichere Beispiele, dass die deutsche Presse, hier vertreten durch die Welt/n-tv, nur noch ein Minimum an Kritik für die deutsche Bessermenschenregierung übrig hat?

„Terroristen sind unter uns“
Syrischer Flüchtling klärt über IS auf

diese Überschrift prankt über dem zitierten Abschnitt. Ein ehemaliger Gefangener des IS findet garantiert andere Wort als „da ist noch Luft nach oben“. Jemand, der den Schrecken des IS erlebt hat, ist darum bemüht eindringlich vor der Gefahr des Terrors zu warnen. Die Aussage sagt doch schlussendlich nichts anderes als „es könnte besser sein“ aus. Hier geht es aber um die Sicherheit des deutschen Volkes und natürlich auch um die Sicherheit der Gäste Deutschlands. Da könnte einiges „besser“ sein.

Aber immerhin schildert man das Leiden des ehemaligen Gefangenen des IS:

(…) Neun Monate verbringt Masoud Aqil in Syrien in der Gewalt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die IS-Kämpfer foltern und demütigen den Journalisten. Sie schleppen ihn von einem Kerker zum nächsten. Der junge Kurde muss Schmerzen ertragen und unbeschreibliche Grausamkeiten mit ansehen, bevor er im September 2015 bei einem Gefangenenaustausch freikommt. (…)

Menschen, die solche Grausamkeiten durchgeführt haben, kommen also nun nach Deutschland, der Staat verpennt die Identifikation dieser Täter, aber „es ist ja noch Luft nach oben„.

Was hilft der Presse und der Politik?

n-tv findet aber schnell eine Lösung, wie man die Verantwortung von Politik und Presse auf das Volk umwälzt. Man dreht einfach die Rolle im Spiel um. Der gemeine „Nazi“ im Volk, der auf die islamische Terrorgefahr hinweist und dementsprechend unmittelbar mit der Nazikeule bearbeitet wird, wird zum Naivling im Spiel. Dabei ist es doch der Durchschnittsbürger, der auf Facebook zensiert, beschimpft und geblockt wird, wenn er auf die Umstände aufmerksam macht.

Heute lebt der 24-Jährige mit seiner Mutter in Deutschland – einem Land, von dem er sagt, seine Bevölkerung sei im Umgang mit der Gefahr durch eingesickerte Terroristen erstaunlich naiv. Um sie aufzurütteln, hat der Flüchtling jetzt mit Hilfe des deutschen Journalisten Peter Köpf ein Buch verfasst. Es heißt: „Mitten unter uns. Wie ich der Folter des IS entkam und er mich in Deutschland einholte“.

Nicht die Bevölkerung ist naiv, es ist die Bundesregierung, die Deutschland bewusst ins Dunkle führt. Der Presse geht es in diesem Artikel offensichtlich darum, ein Buch an den Naivling zu bringen. n-tv schafft es „zum Glück“ noch, uns den Geflüchteten als integrierten Helden zu vermitteln.

(…) Aqil hat inzwischen einen Job und eine kleine Wohnung gefunden. Der junge Mann mit der dicken schwarzen Brille will eigentlich nicht klagen. Er will auch trotz der in Gefangenschaft erlittenen Qualen nicht, dass man in ihm in erster Linie ein Opfer sieht. Er will gegen den IS kämpfen, hier in Deutschland. Indem er die Menschen aufklärt und die Behörden informiert, wenn ihm wieder einmal jemand auffällt, der in sozialen Medien zur Gewalt gegen „Ungläubige“ aufruft oder mit Gräueltaten prahlt, die er in Syrien oder im Irak verübt haben soll. (…)

Dass es einen Flüchtling braucht, der auf diese Prahlereien in sozialen Netzwerken aufmerksam macht, ist klar. Hier wird nur darauf achtgegeben, dass der Rest des noch kritischen Volkes artig bleibt und die Klappe hält. Hier geht es nur um deutschen Hate Speech. Islamkritik geht hier gar nicht. Der Islam aber kann sich dort recht frei austoben. Die Maas’schen Zensurbestrebungen greifen nur bei Deutschen.

Der Artikel ist sich dann nicht zu schade, fast alle syrischen Terroristen von einer möglichen Schuld zu befreien. Fast alle syrischen Terroristen sind natürlich (nicht näher bezeichnete) Ausländer.

(…) „Mehr als die Hälfte der Terroristen, die in Syrien für den IS kämpfen, sind Ausländer. Von den Syrern haben sich vor allem die Ungebildeten, die Armen und die Dorfbewohner dieser Gruppierung angeschlossen.“ (…)

So viele Gefährder wie nie

An  manchen Stellen funktioniert es wohl doch einigermaßen.

(…) Als vor wenigen Wochen der Verfassungsschutzbericht für 2016 vorgelegt wurde, sagte Innenminister Thomas de Maizière (CDU), es gebe mit 680 Gefährdern so viele von ihnen wie nie zuvor. Ihnen wird jederzeit ein Anschlag zugetraut. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte bei der Vorlage, es habe bislang insgesamt 930 Ausreisen von Islamisten ins Kriegsgebiet der Terrormiliz Islamischer Staat nach Syrien und den Irak gegeben. Doch so sehr Aqil auch daran gelegen ist, vor islamistischen Terroristen zu warnen: Für Deutsche, die alle Flüchtlinge unter Generalverdacht stellen, hat er kein Verständnis. (…)

Wenn also zumindest einige Zahlen bekannt sind, warum passiert dann nichts? Warum finden keine Grenzkontrollen statt? Warum werden Flüchtlinge, die aus sicheren Drittländern kommen, nicht abgewiesen? Die meisten Flüchtlinge kommen nach Deutschland über sichere Drittländer. Angela Merkel aber war es, die über die Grenzöffnung signalisiert hat: „Kommt alle her, wir freuen uns über Euch! Auch wenn ihr Terroristen seid!“ Würde die deutsche Gesetzgebung eingehalten werden, wäre die Gefahr viel geringer.

Was wäre ein Bessermenschen-Artikel ohne flache „Anekdote“?

Die Anekdote des Artikels muss man nicht kommentieren. Sie ist an den Haaren herbeigezogen.

(…) In seinem Buch beschreibt er, wie er wenige Tage nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt, wobei mehrere Menschen ums Leben kamen, seine Mutter zum Arzt begleitet. Der Arzt habe ihn, als er erfahren habe, dass er aus Syrien stamme, gefragt, ob er einen Lastwagen steuern könne. Als er dies bejaht habe, antwortete der Arzt zynisch: „Dann nimm‘ zusammen mit deiner Mutter einen Lastwagen, suche einen belebten Platz und fahre mitten in die Menschenmenge hinein“, erinnert sich Aqil. (…)

Auch wenn die potentielle Gefahr beschönigt daher kommt: Zumindest ahnt man, dass sich in Deutschland eine Menge „Gefährder“ – also potentielle Terroristen – herumtreiben.

Bei Epoch Times ist man deutlicher:

Radikaler Islam: 50.000 identifizierte Islamisten in Europa

Der Anti-Terror-Koordinator der EU, Gilles de Kerchove schätzt die Anzahl identifizierter radikaler Moslems auf 50.000 ein, potenzielle Schläfer nicht inbegriffen.

Na, jetzt ist aber immer mehr Luft nach oben. Wie bezeichnet man Menschen, die noch nicht in Syrien oder im Irak gemordet haben? Wenn es nach n-tv geht, nennt man sie wohl „die noch nicht so lange hier Lebenden, die zu tief in die Religion der Liebe geblickt haben„. Okay: Abregung. Bei Epoch Times ist man aufgeweckt.

(…) „Ich will jetzt nicht mit einer genauen Zahl spekulieren, aber es sind zehntausende, die in Europa leben, mehr als 50.000.“ Es sei schwierig, präzise Zahlen für die gesamte europäische Union zu veröffentlichen, so De Kerchove, er rechne aber mit weiteren Anschlägen. (…)

Nach diesen Zahlen muss man sich nur eins überlgen:

Was ist, wenn alle 50.000 zeitgleich zuschlagen und Europa mit Terror überziehen?

Richtig: Dann ist Europa platt und Geschichte.

Aber bald ist ja Wiederwahl: mit den Lemmingen in den Untergang.

 


Lesetipps:

Gudrun Eussner:

Der Islamische Staat in Europa

(…) Während die deutsche Regierung und ihre Medien zur Ablenkung von unseren Problemen die RAF aus der Mottenkiste holen, weil sich drei der Dritten Generation Knete für ihr täglich Brot im Alltag rauben, und Beate Zschäpe und die NSU einmal mehr für Sensatiönchen herhalten müssen, während man mit Phantasie vier Thesen zur Erklärung der Übergriffe, am Silvester, in Köln und anderen deutschen und europäischen Städten, durchspielt, kurz, während die deutsche Regierung und ihre Medien dokumentieren, daß ihr Personal vom Islam keine Ahnung hat, nicht versteht, nicht verstehen will oder schlicht lügt, liest man über die Zusammenhänge im Figaro, auf den Seiten 2 und 3. (…)

Der Islamische Staat in Nordeuropa

(…) Während Nicolas Barotte, Berlin-Korrespondent des Figaro, sich auf der Ebene der deutschen Ignoranz bewegt und die Äußerungen inkompetenter Regierungsmitglieder über die „massenhaften“ sexuellen Aggressionen zitiert, den Heiko Maas, der vor „Generalisierung“ warnt, die Manuela Schwesig, die meint, die Täter müßten nun aber „schnell verhört“ werden und „Rechenschaft ablegen“, und unser aller Angela Merkel, die über die „skandalösen Angriffe“ ihre „Empörung“ äußert: Des agressions sexuelles „de masse“ choquent l’Allemagne, liest man von Georges Malbrunot, dem ausgewiesenen Experten des Nahen und Mittleren Ostens, worum es geht: L’État islamique est désormais doté d’une branche extérieure. Der Islamische Staat (IS) verfügt von nun an über eine Auslandsabteilung. Der Artikel ist Abonnenten des Figaro vorbehalten. (…)

 

 

 

 

 

Wolf Jacobs

3 comments

  1. Ich 9 September, 2017 at 11:32 Antworten

    Das ist der Preis.
    Für eine Gesellschaft in Freiheit.

    Freiheit .
    Doch Grenzen zu Schließen bedeutet Ende der Freiheit.

    Sie wird nichts verhindern. Wenn unsere Grenzen geschlossen und alle gefährder gestoppt sind hilft das Internet.
    Muss hier grenzen ziehen.

    Usw.

    • Balthazar Vanitas
      Balthazar Vanitas 9 September, 2017 at 12:10 Antworten

      Allzu offene Grenzen führen zu einem noch viel schlimmeren Ende der Freiheit. Es werden Konflikte importiert. Vom sozialen Sprengstoff einmal ganz zu schweigen. Europa ist auch nicht für die Armut Afrikas verantwortlich.

      Man muss Grenzen im Internet ziehen? Also ein Ende der Meinungsäußerungsfreiheit, wie es gerade schon betrieben wird?

      Natürlich müssen die Grenzen gegen das Überrennen aus muslimischen Ländern geschlossen werden. Der Islam ist bereits von innen ein Problem.

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