„Die Welt“ stramm auf Kurs: „Anhänger von SPD und Grünen wollen Ausländer mitwählen lassen“

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„Die Welt“ stramm auf Kurs: „Anhänger von SPD und Grünen wollen Ausländer mitwählen lassen

Die linksideologische Stimmungsmache wird immer kranker. Die Welt spricht von einer Stimmung unter den Wählern der Grünen und der SPD, die es (hoffentlich) auf diese Arti nicht gibt.

Anhänger von SPD und Grünen wünschen sich eine Änderung des Wahlrechts zugunsten von Nicht-EU-Bürgern. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die „Welt“. Dabei ging es darum, ob Nicht-EU-Bürger, die dauerhaft in Deutschland wohnen, ein Mitbestimmungsrecht in der kommunalen Politik haben sollten. Das hatte zuvor eine Expertenkommission unter dem Vorsitz der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Aydan Özoguz vorgeschlagen. (…)

Eine „repräsentative“ Umfrage über das Internet

Die Welt ist natürlich bemüht, ein „ordentliches“ Umfrageergebnis zu erzielen.

Die Umfrage des „Meinungsforschungsinstituts“ ist eine Umfrage über das Internet. Die Umfrage findet sich hier:

Wer darf in Deutschland wählen gehen?

Die Umfrage ist also alles andere als repräsentativ. Die Welt bemüht sich hier um Stimmungsmache.

Schon seit Gründung der Europäischen Union 1992 dürfen sich EU-Bürger_innen, die in Deutschland leben, an Gemeinde- und Kreiswahlen beteiligen. Nun sorgt der Vorschlag einer SPD-Expertenkommission zum „Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft“ für Aufsehen. Dieser sieht vor, das Kommunalwahlrecht auch auf nicht aus der EU stammende Ausländer_innen, die dauerhaft in Deutschland wohnen, auszudehnen. Die Möglichkeit, über Fragen im eigenen Lebensumfeld mitentscheiden zu können, sei ein Teilhabefortschritt, so die Argumentation. Die Union hat bereits deutliche Kritik geäußert.

Civey fragt daher im Auftrag der Welt: Sollen Nicht-EU-Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben, auf kommunaler Ebene wählen dürfen?

Die Umfrage ist eine laufende Befragung. Registrierte Teilnehmer_innen, die abstimmen, sehen die aktuellen repräsentativen Ergebnisse. Civey wertet diese redaktionell aus.

Die Marschrichtung der „Studie“ sieht man bereits an der Sprache: EU-Bürger_innen, Ausländer_innen, … Die Umfrage wird redaktionell ausgewertet. Heißt das, das unliebsame Ergebnisse redaktionell aussortiert werden?

Fragwürdige Ergebnisse in der Welt

(…) In der Umfrage spricht sich unter Anhängern der Sozialdemokraten eine Mehrheit von 63,7 Prozent für eine entsprechende Wahlrechtsänderung aus. Bei Grünen-Wählern sind es 64,8 Prozent. Auch Anhänger der Linkspartei befürworten diese Idee mehrheitlich (51,9 Prozent). Ablehnung für ein solches eingeschränktes Wahlrecht äußern dagegen viele Anhänger der CDU und FDP: Dort sprechen sich 65,3 Prozent beziehungsweise 65 Prozent der Befragten gegen diese Idee aus. Nahezu alle befragten AfD-Wähler lehnen den Vorschlag ab (96,9 Prozent). (…)

Da keine zuvor ermittelte Umfragegruppe herangezogen wurde, muss man auf freiwillige Angaben bezüglich der Parteizugehörigkeit zurückgreifen. Die Umfrage ist alles andere nur nicht repräsentativ. Die Umfrage dient lediglich dazu, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. So funktioniert die Presse im Jahr 2017.

Wer sich bei dieser Art der Durchführung eine Umfrage als repräsentativ bezeichnet, hat seinen Job nicht verstanden.

Wer sich nicht um seine persönlichen Daten schert, kann sich gerne für diese Umfrage bei civev registrieren lassen.

 

 

 

 

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armin

Keine Besonderen Schwerpunkte bei Faktum. Er schreibt über die Dinge, die ihn augenblicklich beschäftigen.

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