zwischendurch

Lesbe versus Lesbe: Bascha Mika – Das System Alice Schwarzer

Frankfurter Rundschau: Das System Alice Schwarzer

Mein Beitrag war zunächst nur als Newsbeitrag gedacht. Es ist aber zu unterhaltsam, welche Schlacht sich Feministinnen momentan liefern. So wurde mein Artikel aus den News hierhin gezerrt.


Bascha Mika schießt auf das „System Alice Schwarzer“. In der EMMA wurde zunächst gegen die Hetzfeministinnen geschossen. Ein Verweis auf eine Antwort.

Seit 40 Jahren will die „Emma“ eine Zeitschrift von Frauen für Frauen sein, doch eigentlich geht es dabei nur um eine Frau. Achten und schätzen kann Alice Schwarzer ihr eigenes Geschlecht wohl nicht.

Es wird mittlerweile scharf unter Feministinnen geschossen. Die EMMA hat sich kürzlich selbst am Schusswechsel aktiv beteiligt: Frauen können’s besser – Hetzfeministinnen unter sich. Nun beteiligt sich Bascha Mika am Gefecht. Mal sehen, welche Leichen zu Tage treten werden.

Ein heftiger Schuss ist erfolgt: Der Vorwurf an Alice Schwarzer, Frauen wären nicht ihr Interesse ist in zweifacher Hinsicht heftig. Zunächst ist sie Lesbe und zum anderen gibt sie als Feministin vor, sich für Frauen einzusetzen. Dass Feministen sich nicht für die Menge aller Frauen einsetzen ist bekannt. Sie setzen sich für eine kleine Menge bereits privilegierter Frauen ein.

Was hat Bascha Mika noch für uns?

(…) Denn Alice Schwarzer liefert sich seit Jahren immer wieder heftige Gefechte mit feministischen Aktivistinnen, die ihre Enkelinnen sein könnten. Ob es Anne Wizorek ist, die die „Aufschrei-Kampagne“ gegen Alltagssexismus initiiert hat, oder die „Alphamädchen“, die das gleichnamige Buch schrieben.

Stets geht es dabei um Deutungshoheit und darum, den eigenen Marktanteil in der Öffentlichkeit zu sichern. Schließlich versteht sich die Altfeministin seit mindestens 40 Jahren als alleinige Interessensvertreterin der deutschen Frau. Das hat ihr nicht nur das Bundesverdienstkreuz eingebracht, sondern auch einige Millionen Euro auf einem Schwarzgeldkonto.

Derzeit hat sie als Aggressionsobjekt vor allem „Netzfeministinnen“ ausgemacht, die sie als „Hetzfeministinnen“ beschimpft. Und eben „Missy“. Als angebliches „Verlautbarungsorgan des jungen Feminismus“ ist das Magazin für sie ein rotes Tuch. (…)

Na, da kann man nur hoffen, dass das fleißige zerfleischen unter „Hetzfeministinnen“ und „Altfeministinnen“ in noch einige weitere Runden geht. Am besten wäre es, wenn beide Parteien am Ende besinnungslos zu Boden gehen würden. Dann wäre vielleicht endlich Ruhe und man könnte sich endlich wieder den tatsächlichen Menschenrechten widmen.

Vielleicht wird die Zwischenzeit wenigstens unterhaltsam bleiben.

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