Politikzwischendurch

Berlin: „Rot-Rot-Grünes Experiment – Deutsche, schaut auf diese Stadt“

Berlin: „Rot-Rot-Grünes Experiment
Deutsche, schaut auf diese Stadt“

So langsam wird man wach. Man steckt in Berlin bereits bis zum Hals im Unrat und es geht tiefer. Drei Artikel zum Thema. Rot-Rot-Grün drückt alle immer noch tiefer.

Die Maßnahmen sind nicht finanzierbar und sie verursachen einen Schaden, der weitere Kosten verursachen wird. Merkel oder #r2g (Twitter-Hashtag des Übels) was ist nun schlimmer? Leider muss man erst durch Katastrophen, um diese Frage zu beantworten.

Deutsche, schaut auf diese Stadt

Jan Fleischhauer hat zum Thema einen Artikel bei Spiegel Online geschrieben: Rot-Rot-Grünes Experiment Deutsche, schaut auf diese Stadt.

Wer wissen will, wie Rot-Rot-Grün im Bund funktionieren würde, muss nur nach Berlin schauen: Statt über Videoüberwachung und Abschiebung diskutiert man lieber über „Geschlechtergerechtigkeit“ und „Energiearmut“.

Mit dem feministischen Lieblingsthema „Geschlechtergerechtigkeit“ der Koalition geht es über einfache Diskussionen allerdings weit hinaus. Ein Stichwort ist z. B. die „Reservequote„, die als „Instrument zur Durchsetzung der Geschlechtergerechtigkeit“ verkauft wird. Es ist allerdings nichts anderes als Diskriminierung des männlichen Geschlechts. Feminismus, wenn man ihn loslässt halt.

Neben Gender gibt es nichts

Fleischhauer sieht, dass sich Rot-Rot-Grün in keinster Weise um Terrorismus- und Kriminalitätsbekämpfung kümmert. Es scheint Rot-Rot-Grün in keinster Weise zu interessieren. Andere Dinge neben dem Genderstern scheinen nicht zu existieren.

(…) Man kann in Berlin in diesen Tagen ein interessantes politisches Experiment beobachten. Spätestens nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz hat sich die Lage für viele Bürger geändert, aber die Politik macht einfach so weiter, als ob alles beim Alten geblieben wäre.

Als kognitive Dissonanz bezeichnet die Psychologie einen Gemütszustand, der sich einstellt, wenn sich Wünsche oder Absichten an der Wirklichkeit stoßen. Wer nach Abschluss eines Kaufvertrags feststellt, dass er sich beim Kauf geirrt hat, wird alles tun, die Kaufentscheidung vor sich zu rechtfertigen. Dass die rot-rot-grüne Regierung an einer Dissonanzstörung leidet, ist das Mindeste, was man über sie sagen kann. (…)

Es geht der Koalition um „Energiearmut“, „solidarischen Wirtschaft“ und die Verbesserung der „Geschlechtergerechtigkeit“. Wie bereits erwähnt, diese Gerechtigkeit setzt man mit diskriminierenden Reservequoten durch.

Aber nicht nur beim Spiegel wird man wach. Auch in der Huffington Post gab es einen #r2g-kritischen Artikel.
Dr. Hugo Müller-Vogg hat sich die Mühe gemacht und in seinem Artikel Funkelnde Gendersterne am rot-rot-grünen Himmel über Berlin eben diese funkelnden Sterne gezählt.

Gezählte Sterne im Koalitonsvertrag

(…) Gleich 298 Mal – auf 251 Seiten – wird der „Genderstern“ verwendet, weil das große „I“ in BürgerInnen politisch nicht (mehr) korrekt ist. Würden doch Bi-, Trans- oder Sonstige-Sexuelle auf diese Weise diskriminiert, von den Geschlechtlosen wohl ganz zu schweigen. (…)

Das muss man denen erst einmal nachmachen: Bewusst eine falsche Sprache zu benutzen, um sich selbst moralisch über andere zu erheben, was allerdings mit einer Bruchlandung enden wird.

(…) Also wird kräftig gegendert: Es gibt nicht nur Berliner*innen, sondern auch Verbraucher*innenschutz oder „Bürger*innenschaftliches Engagement und Partizipation“. Zum Glück wurde selbst an die Kleingärtner*innen gedacht. Nicht auszudenken, was deren gendersprachmäßige Vernachlässigung an Leid zwischen Apfelbäumen und Blumenbeeten ausgelöst hätte. (…)

Stasi-Staatsekretär Holm schrieb Linksextremes

Dr. Müller-Vogg merkt an, dass der neue Staatssekretär und ex-Stasi-Mitarbeiter Andrej Holm kritikwürdige positive Worte in Bezug auf die Hausbesetzung verloren hat. Hausbesetzung ist nicht verfassungskonform.

(…) Schade, dass den Unterhändlern beim „Dichten“ offenbar unbekannt war, was der ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter und Stadtsoziologe Andrej Holm, der als „Staatssekretär für Wohnen“ soziale Missstände auf dem Wohnungsmarkt beseitigen soll, vor zwei Jahren zum sozialen Aspekt von Hausbesetzungen zu Papier gebracht hat.

Holm schrieb: „Die soziale Praxis des Besetzens ist nach wie vor zeitgemäß und verspricht eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu anderen Formen der politischen Intervention. Das Nutzen von Räumen ohne die Zustimmung der Besitzenden stellt nicht nur die bestimmende Rolle des Eigentums infrage, sondern eröffnet vor allem Räume für andere Formen des Alltags.“ Das wäre doch zumindest eine Fußnote wert gewesen – auf 251 Seiten! (…)

Es wundert nicht, dass eine untragbare Figur wie Holm bei Rot-Rot-Grün fest im Sattel sitzt. Das ganze Dilemma des Koalitionsvertrages habe ich bereits beleuchtet. Der Koalitionsvertrag hat unter rechtstaatlicher Betrachtung keinerlei Bestand. Hierfür reichen die Begriffe Willkommensinfrastruktur und Reservequote. Kaum jemand in Berlin hat diese Koalition letztendlich gewählt. Sie werden in ihrer Regierungszeit in Berlin wüten und ein Trümmerfeld hinterlassen. Wenigstens stehen aber bereits Parteien parat, um das alles wieder aufzukehren.

Rot-Rot-Grünes Experiment: Mit Dir kommt es zum Gau in Berlin. Berlin lässt sich dennoch nicht unterkriegen.

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