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zwischendurch: Die Berliner Zeitung über „Political Correctness“

zwischendurch:
Die Berliner Zeitung über „Political Correctness

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Die meisten Menschen leiden unter der politischen Korrektheit, die uns postmoderne Linke und Grüne übergestülpt haben. Die Menschen fühlen sich unterdrückter denn je. Sogar Bürger, die in der ehemaligen DDR groß geworden sind, sprechen von einer neuen DDR. Die, die diese Zustände kennen, empfinden die derzeitige Situation daher umso schlimmer.

Daher verwundert es, dass die Berliner Zeitung einen ansatzweise guten Artikel über die „political correctness“ veröffentlicht hat.

Berliner Zeitung: [dropcap color=““ boxed=“no“ boxed_radius=“8px“ class=““ id=““]Political Correctness[/dropcap] Dürfen wir wirklich nicht mehr sagen, was wir denken?

(…) Im Zusammenhang mit der Zuschreibung von politischer Korrektheit ist die Neigung zu rhetorischen Zuspitzungen unüberhörbar. Nicht wenige sehen sich einer Diktatur der politischen Korrektheit ausgesetzt, zu der sich die Annahme durchgesetzt hat, dass viele nicht mehr sagen dürfen, was sie denken. (…)

Über viele Dinge wird nur noch getuschelt. Wer in den Verdacht gerät, z. B. Homosexualität nicht bejubeln zu wollen, gilt als homophob oder noch besser direkt als Nazi. Je nachdem bei welcher Äußerung man erwischt wird, kann man auch seinen Job verlieren.

Auswirkungen der politischen Korrektheit

Die Organisation enough is enough hat sich hier negativ hervorgetan.

(…) 2015 Aktivisten von EiE durchsuchen soziale Netzwerke nach homophober Hetze und bringen diese nach Möglichkeit zur Anzeige. Da die Gruppe Klarnamen und Adressen auf ihrer Webseite betitelt mit: „Vollpfosten des Tages“ veröffentlichen, sah sich EiE auch innerhalb der Schwulencommunity des Vorwurfs des Aufstellens eins Online-Prangers ausgesetzt. (…)

Die Webseite queer.de ist ebenfalls als politisch-korrektes-Internetmagazin zu betrachten. Auch dieses Magazin bezeichnet völlig normale Menschen als homophob oder auch als rechtspopulistisch.

Der Nazivorwurf ist ohnehin das liebste Kind des politisch Korrekten. Leider gelten für ihn die eigenen Regeln allerdings nicht. Der political-correctness-Infizierte erlaubt sich auch schonmal das Steinewerfen und Autosanzünden auf Demos.

Richtig deutliche Worte werden verfehlt

Die Berliner Zeitung liefert einen recht guten Artikel zum Thema ab. Allerdings versäumt der Artikel letztendlich die deutlichen Worte zu verlieren. Die politische Korrektheit ist links zu verorten und dies ist deutlich zu benennen.

Die Sicht auf Donald Trump wäre objektiver, wenn es die politische Korrektheit nicht zur Deutungshoheit geschafft hätte.

Zum Abschluss politisch unkorrekt:

„Der linken Sprachpolizei gehört mehr als der Arsch versohlt. Ihnen gehört das Maul gestopft.“

Zu dieser Sprachpolizei gehören sämtliche Versuche, unser Denken über die Sprache einzuebnen.

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Artikel über die Spache.

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