Sprache

Politische Korrektheit: Die Linke gendert sich in den Wahn

Antje Lann Hornscheidt - Gendersprech - Gender Mainstreaming - Faktum Magazin

Politische Korrektheit:

Die Linke gendert sich in den Wahn

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Die Linke hat sich – wie auch die Grünen und die SPD – ganz feministisch auf das Gendern eingeschossen. Demonstriert wird dies ausdrücklich in einem Newsletter mit einer Kurzinformation von der Sitzung des Landesvorstands.

Aktuelles

Der Landesvorstand zeigte sich erfreut vom Ausgang des Mitgliederentscheids und bedankt sich bei allen Genossinnen und Genossen, die durch ihre Hilfe zum Gelingen beigetragen haben. Das betrifft sowohl die Frankiererinnen und Frankierer der Briefumschläge, die Eintüterinnen und Eintüter und natürlich die Auszählerinnen und Auszähler.

Im Gegensatz zur korrekten Sprache von Frankierern, Genossen, Einütern und Auszählern bei der beide Geschlechter gemeint sind, wird durch die Genderisierung Sexismus erst geschaffen: Die Frauen werden nicht nur immer zuerst genannt, theoretisch befinden sie sich auch direkt in zwei Gruppen. Sie sind bei den -innen und in der normalen Form zu finden, da die normale Form korrekterweise beide Geschlechter beinhaltet.

Parität in der Linken

In der Linken ist es Pflicht, dass alles mindestens paritätisch (50 : 50) auf die Geschlechter verteilt wird. Dies ist bei Redelisten, bei Wahllisten, bei parteiinternen und bei Wahlerfolgen natürlich in den offiziellen Positionen so.

Das bedeutet im Endeffekt, dass sich viel weniger Frauen um Positionen konkurrieren müssen als Männer. Es gibt weitaus mehr Männer in der Partei als Frauen. Eine deutlich geringere Zahl von Frauen konkurriert um die gleiche Stellenanzahl wie die deutliche höhere Zahl an Männern. Dies nennt sich Gleichstellung. Gleichberechtigung wäre es, wenn alle um dieselbe Anzahl von Positionen konkurrieren würden.

Daraus folgt: Paritätisches Gendern!

In der obigen Sprachvergewaltigung der Linken wird immer die Frau zuerst genannt. Die Partei sollte sich ein Beispiel an ihrem Paritatswahn nehmen und auch die Sprache „paritätisieren“.

(…) die Eintüterinnen und Eintüter und natürlich die Auszählerinnen und Auszähler (…)

würde zu

(…) die Eintüterinnen und Eintüter und natürlich die Auszähler und Auszählerinnen (…)

Bei langen Aufzählungen wird es dann richtig kompliziert. Dies würde allerdings dazu führen, dass die Linke tagein, tagaus mit der Neu-Genderung von Texten beschäftigt wäre und die Gesellschaft mit ihrer Politik verschonen würde.

Die Grünen könnten sich dann noch anschließen. Vielleicht gilt dieser Wahn dann  irgendwann als pathologisch und sowohl die Linke als auch die Grünen können guten Gewissens eingewiesen werden.

 

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