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Petition: Schluss mit Gender!

Genderwahn - Faktum Magazin

Petition:

Schluss mit Gender!

Aus dem aktuellen Newsletter der Initiative Familien-Schutz

(…) Unzählige aufgebrachte Bürger, insbesondere Eltern, warnen zusammen mit der Initiative Familien-Schutz seit Jahren vor den zerstörerischen Folgen der Gendertheorie: Die Politik stellt sich weiterhin taub, obwohl täglich immer mehr Menschen dank anhaltender Aufklärungsarbeit in den Protest einstimmen und dagegen tätig werden. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen soll in der Bildungspolitik trotz massiver Proteste die schulische Sexualerziehung mehr und mehr an Gender Mainstreaming ausgerichtet werden. Damit muss Schluss sein. Wir müssen noch lauter und größer werden.

Daher haben wir nun eine neue Kampagne auf der Plattform Civil Petition gestartet: Schluss mit Gender. Zeichnen Sie mit einem Klick hier. Ziel ist es, so viele Stimmen wie möglich zu einer großen Stimme zu bündeln. Wir werden in den kommenden Wochen bundesweit gezielt verschiedene verantwortliche Politiker in den Landtagen anschreiben, um weiter gegen Gender und für den Erhalt der klassischen Familie zu mobilisieren. Je mehr Bürger unterzeichnen, desto schlagkräftiger werden wir sein. Empfehlen Sie die Petition daher unbedingt weiter.

Die Gendertheorie muss verschwinden. Sie ist ein Lügengebäude, das dem Druck der Wahrheit nicht standhält. Ohne Ehe und Familie gibt es keine Zukunft.

Der Newsletter verweist auf Artikel der Presse:

Es geht als erstes um einen Artikel von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Würtemerg) in der Zeit. Hierzu gibt es einen Artikel auf baden-wuerttemberg.de online.

“Große Aufgaben, grüne Verantwortung”

Dort heißt es u. a.:

(…) Außerdem müssen wir deutlich machen, dass die neuen Freiheiten in der Lebensgestaltung ein Angebot und keine Vorgabe sind. Hier liegt ein häufiges Missverständnis. Es geht darum, dass jeder nach seiner Fasson leben kann und nicht darum, traditionelle Lebensformen abzuwerten oder die Individualisierung ins Extrem zu treiben. Individualismus darf nicht zum Egoismus werden, sonst wird gesellschaftlicher Zusammenhalt unmöglich. So ist und bleibt die klassische Ehe die bevorzugte Lebensform der meisten Menschen – und das ist auch gut so.

Was die political correctness betrifft, die di Lorenzo anspricht, geht es meiner Auffassung nach darum, eine neue Mitte zu finden. Schließlich brauchen wir eine Sprache, in der wir uns politisch verständigen können. Auf der einen Seite erleben wir eine tendenziell übersteigerte politische Korrektheit, auf der anderen Seite das krasse Gegenteil: einen Verbalradikalismus und eine Verrohung der Sprache. Wir müssen eine neue Tonlage finden, getragen von Klarheit und Respekt. Auf diesem Boden kann unsere politische Kultur gedeihen. (…)

Kritische Worte aus grünem Munde – wie kommt denn das? Sind es nicht auch die Grünen, die für einen unangemessenen Ton gegenüber dem Andersdenkenden verantwortlich sind? Tragen die Grünen nicht eine Mitschuld daran, dass es bereits unangenehm und mit Konsequenzen bedacht ist, wenn man sich beispielsweise als NICHT-Feminist bezeichnet?

Werten wir die Aussagen als Restvernunft eines Grünen. Der Angefeindete mahnt dies schon lange an.

Das Hetzmagazin queer.de, sieht natürlich Material zu neuerlicher Propaganda:

queer.de: Kretschmann und die Brandstifter

Mit seinem homofeindlichen Meinungsbeitrag in der “Zeit” hat der grüne Ministerpräsident seiner Partei einen Bärendienst erwiesen.

Homofeindlich – es reicht schon, traditionelle Werte wie Ehe und Familie verbal zu unterstützen, um als homofeindlich durch Buchstabenmenschen gebrandmarkt zu werden. Genau diesen Umgangston hat Kretschmann in seinem Beitrag angemahnt.

Akademisch gesprochen: Q. E. D.
(Quod erat demonstrandum – “Was zu zeigen war.”)

Den Rest des Artikel kann man sich schenken.

Außerdem geht es im Newsletter um eine Aussage des Papstes. Wer gläubig ist, kann sich im Artikel

Papst: ‘Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören’ von kath.net

schlau lesen.

Franziskus spricht erneut Klartext: „Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie“, es ist wichtig, die Ehe vor dieser „ideologischen Kolonisierung“ zu verteidigen. (…)

Hier erneut der Link zu Petition

Schluss mit Gender Mainstreaming
– Gender Mainstreaming zerstört Ehe und Familie

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Nachtrag:

Spiegel: Kritik an Kretschmanns Ehe-Äußerung – Und das war nicht gut so

Der baden-württembergische Ministerpräsident hat mit einem einzigen Satz zur Ehe Schwule und Lesben vor den Kopf gestoßen. Die Grünen sind in Aufruhr – und Winfried Kretschmann gibt sich ungewohnt reumütig. (…)

Seine Aussagen, die sich auch auf Klaus Wowereits Aussage “Ich bin schwul und das ist gut so.” bezog, haben Aufruhr unter den Politisch-Korrekten in der Partei erzeugt. Dies bestätigt seine Worte erneut. Damit verdient sich nun die Partei ein Q.E.D.

Kretschmann hat damit heftige Reaktionen in seiner Partei und in der Schwulen-und-Lesben-Community provoziert. Der Protest war so stark, dass Kretschmann am Donnerstagnachmittag sogar eine öffentliche Erklärung abgeben musste, die man als Entschuldigung verstehen kann: Er “bedauere” es, dass die Passage “offenbar für einige Menschen missverständlich war”, teilte er auf Facebook mit. “Die Ehe für Alle ist und bleibt mein politisches Ziel.”

Doch der Ärger lässt sich so schnell nicht wieder einfangen. Die Grünen sind stolz darauf, dass sie unterschiedliche Familienkonstellationen konsequent schützen wollen. Verantwortung ist gleich viel wert, “egal ob in klassischer oder wilder Ehe mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, in Patchwork oder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft”, lautet ein Grundsatz der Partei. Gerade jetzt, angesichts des Aufstiegs der AfD, will sie sich vom “Ideal der Hausfrauenehe” abgrenzen, progressiv sein, individuelle Lebensentwürfe fördern.

Damit ist wohl klar: Wer für die “altmodische, heteronormative Ehe” ist, hat bei den Grünen endgültig nichts verloren.

 


 

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2 comments

  1. zzz 7 Oktober, 2016 at 13:53 Antworten

    Lass sie doch. In einer Generation sind die (in der Regel kinderlosen) Kollegen/-innen/-essen ausgestorben und damit hat sich das dann erledigt.

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