EMMA…? „Daniel Cohn-Bendit: Ich hatte Lust“

EMMA…?
„Daniel Cohn-Bendit: Ich hatte Lust

Die EMMA zählt nicht zu den bevorzugten Lektüren. Diesmal gibt es dort aber einen lesenswerten Artikel.

Bei der EMMA hat man sich die Mühe gemacht, einen Auszug aus Daniel Cohn-Bendits Buch „Der große Basar“ (Trikont Verlag, 1975) zu veröffentlichen. Es ist reichlich widerlich und skandalös, was er dort von sich gibt.

Ein Auszug aus „Der große Basar“

(…) Meine Entscheidung, mich mit Kindern zu befassen, hat Überraschung ausgelöst. Ich habe lange Diskussionen mit den Eltern geführt, die zum teil Linke, zum Teil Linksliberale waren. Sie wollten meine Motive kennen lernen. Ich habe ihnen gesagt, dass die Bedürfnisse der Kinder bei den Linksradikalen immer vernachlässigt worden sind. (…)

Bei den Kindern ist mir bewusst geworden, dass dieses Bedürfnis, den anderen von mir abhängig zu machen, tatsächlich in allen meinen Beziehungen vorhanden ist. Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. Es waren alles Kinder von Intellektuellen, von Studenten, also von Leuten, die viel gelesen haben. Die Kinder hatten eine Fähigkeit, sich überlegt auszudrücken, was auf Kosten einer gewissen emotionalen Ausdrucksfähigkeit ging. (…)

Weiter bei der EMMA – wer hätte sowas gedacht.

Wann reagiert die Masse endlich auf diese grüne Pädophilie?

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    armin

    Keine Besonderen Schwerpunkte bei Faktum. Er schreibt über die Dinge, die ihn augenblicklich beschäftigen.

    Blog Comments

    Warum die Aufregung?

    Cohn-Bendit war nur ‚intellektuell‘ die ‚Spitze der Beliebigkeit‘, keinesfalls zeitlich und gewiß auch nicht nicht ‚moralisch‘.
    „Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment“ war schon in den 60ern Freibrief und Begründung für sogenannte Intellektuelle, ihre Frauen wegzuwerfen oder Mann und Kinder allein zuhause zurück zu lassen.

    Im ( mißbrauchten) Namen der Freiheit (gerade auch durch EMMA) wurde die ‚Freizügigkeit‘ in der Sexualität von einer Option zur Prämisse. Bums was immer du bumsen magst, die Nachbarin oder den Nachbran, dessen Kinder und vielleicht gleich den Hund! Dein Bauch gehört Dir, deine Vagina auch und selbst dein Pimmel ist nur Dir verpflichtet. Also fick drauf los und scheiß drauf, was die ‚Kleingeister‘ dazu sagen – außer vielleicht dann, wenn Du ein richtiger Mann bist …

    Das Ausleben von Sexualität ist bröckelnder Weise dem nationalen Strafrecht unterworfen, generationenweise abhängig vom gesellschaftliche Konsens. Gestern waren schwule Handlungen noch mit ‚Zuchthaus bedroht‘, morgen wird Sex mit Kindern vermutlich ebenso zu einem ‚must have‘ geworden sein, wie es heute das Leben mit ‚Lebensabschnittspartnern‘ ist – obwohl dieses fast immer zumindest auf der ‚verlassenen‘ Seite mit tiefen und dauerhaften Verletzungen einhergeht, die sich in unserer Gesellschaft in jedem anderen Kontext (auch strafrechtlich) verbieten!

    Und wenn wir dann Kinder schon ‚zum Vögeln freigeben‘, warum dann nicht vorher Tiere ? Oder wenigstens danach ? Oder …

    In meinen Augen (intellektueller 60-Jähriger) mit Ekel vor der SPD und den Grünen und Zorn auf die FDP (haben allesamt zuviel kaputt gemacht), halte Cohn-Bendit seit den 60ern für ein ausgemachtes Schwein. Ich bin ‚altmodisch‘. Für mich sind Familien noch Keimzellen des Staates, Frauen und Kinder ein Segen und etwas absolut Schützenwertes und Männer (keine Schwulen) in der unmittelbaren Verantwortung für all das was diesen Staat groß und gut gemachte hatte.

    Ich sehe aber auch, daß gerade in dieser Verantwortung wir Männer kläglich versagt haben. Wir haben die ‚RitterInnen der Beliebigkeit viel zu lange tun lassen was sie gerne wollten, im Namen der Freiheit (KOTZ!).

    Ich weiß nie, was ich nach Deinen Kommentaren noch sagen könnte. 😉

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