Islamkritik

Apostasie – Tod für Abtrünnige des Islams

Islamkritik - Faktum Magazin

Apostasie

Tod und andere Strafen für Abtrünnige des Islams

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Der Islam ist menschenfreundlich und bunt. Er ist so bunt, dass er den Tod nicht nur durch Terrorismus, sondern auch durch religionsbegründete Todesurteile beschert. Die Rede ist von Apostasie im Islam. Bevor der Terror richtig in Europa angekommen ist, gab es schon lange Todesurteile für Abtrünnige des Islams.

Was ist Apostasie im Islam?

Sogar das politisch-korrekte Nachschlagewerk der anderen Wahrheit – die Wikipedia – ist diesbezüglich deutlich.

Apostasie, im Islam Ridda oder Irtidad genannt (arabisch ردة, DMG ridda, ارتداد, DMG irtidād), bezeichnet den „Abfall vom Islam“; der Abtrünnige selbst wird Murtadd (arabisch مرتد) genannt. Auf Grundlage von Hadithen und Idschmāʿ ist die Apostasie islamrechtlich mit der Todesstrafe zu ahnden, obwohl der Koran selbst keine Strafe im Diesseits vorsieht. (…)

In der Hadithliteratur ist der Befehl zur Tötung desjenigen, der seine Religion wechselt, in mehreren Überlieferungen verzeichnet. Nach der allgemein gültigen islamischen Rechtsauffassung wird der Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft. Die älteste Rechtsquelle, die die Todesstrafe bei Apostasie legitimiert, ist, wie oben dargestellt, nicht im Koran, sondern – wie eingangs erwähnt – in der zweitwichtigsten Quelle der Jurisprudenz, im Hadith und in dem damit verbundenen Konsens (Idschmāʿ) der Rechtsgelehrten nachweisbar. Der Prophetenspruch: „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab“ erscheint in der kodifizierten Rechtsliteratur erstmals im Muwaṭṭaʾ des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas mit einem zunächst unvollständigem Isnād als Rechtsdirektive Mohammeds. (…)

„Nach der allgemein gültigen islamischen Rechtsauffassung“ – allgemein gültige Rechtsauffassung (!) – der Islam kann sich also nicht mit einer angeblichen Friedfertigkeit herausreden.

In den islamischen Rechtsschulen

Dort ist man sich einig: Wer vom Islam abfällt muss sterben.

Ausgehend von Koran und Hadith und ihrer Auslegung wurde das islamische Recht entwickelt. Die vier sunnitischen Rechtsschulen und das schiitische Recht sind sich im Wesentlichen darin einig, dass ein Muslim, der vom Islam abfällt, getötet werden müsse. – Als Abfall vom Islam wird gewöhnlich angesehen, wenn ein Muslim das islamische Glaubensbekenntnis leugnet oder auch, wenn er grundlegende islamische Verpflichtungen oder Verbote ablehnt bzw. den Koran schändet. (…)

Rechtfertigung der Tötung

Bis in die heutige Zeit rechtfertigen muslimische Gelehrte die Auffassung, dass Abgefallene vom Islam getötet werden müssten. In der Regel begründen sie dies mit dem Hinweis, dass in allen gesunden Staaten Hochverrat und Rebellion mit dem Tod bestraft würden. Der Islam ist nicht lediglich eine persönliche religiöse Auffassung, sondern ein politisch rechtliches System, das alle Lebensbereiche umfasst. Deshalb sei Abfall vom Islam nicht nur ein rein privater Religionswechsel, sondern Auflehnung gegen die islamische Ordnung – und damit zugleich Rebellion gegen die Verwirklichung der Herrschaft Gottes auf der Erde. Auf solchen Verrat könne die islamische Gemeinschaft nur mit härtesten Strafen antworten.

In „gesunden Staaten“ wird also „Hochverrat und Rebellion“ mit dem Tod bestraft. Der Islam ist mit dieser Ansicht „nur ganz knapp“ am Humanismus vorbei gegangen.

Die gegenwärtige Praxis

In islamischen Staaten werden gegenwärtig nur selten Menschen offiziell wegen „Abfall vom Islam“ zum Tode verurteilt. Manche werden wegen anderer Vergehen angeklagt und hingerichtet, z. B. Bahai-Anhänger im Iran wegen „Verrat“ oder „Spionage für Israel“. Einzelne Konvertiten (wie Mehdi Dibaj im Iran) wurden jahrelang inhaftiert, dann freigelassen – und einige Zeit später ermordet aufgefunden.

Menschen, die dem Islam entsagen, werden also oft nicht direkt wegen der Entsagung, sondern wegen vorgeschobener Dinge angeklagt und hingerichtet. In Unrechtstaaten handelt man derartig.

Weiter in der Wikipedia

Ausgehend von Koran und Hadith und ihrer Auslegung wurde das islamische Recht entwickelt. Die vier sunnitischen Rechtsschulen und das schiitische Recht sind sich im Wesentlichen darin einig, dass ein Muslim, der vom Islam abfällt, getötet werden müsse. – Als Abfall vom Islam wird gewöhnlich angesehen, wenn ein Muslim das islamische Glaubensbekenntnis leugnet oder auch, wenn er grundlegende islamische Verpflichtungen oder Verbote ablehnt bzw. den Koran schändet.

Unterschiedliche Länder, ähnliche Praxis

Muslime im Iran, die zu einer anderen Religion konvertieren, gelten als der Apostasie schuldig und werden mit lebenslanger Haft, selten auch mit dem Tode bestraft. Frauen werden eher mit lebenslanger Haft bestraft. Im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Apostasie und Blasphemie verurteilte der damalige iranische Staatschef Khomeini den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie mittels einer Fatwa am 14. Februar 1989 zum Tode und rief alle Muslime dazu auf, die Strafe zu vollstrecken. Ferner wurde ein Kopfgeld von drei Millionen US-Dollar ausgesetzt. (…)

Die Rechtsprechung zur Apostasie in Ägypten ist widersprüchlich. Im Jahre 2005 wurde ein Mann, der zum Christentum übertrat, zwangsweise in die psychiatrische Anstalt eingewiesen und später auch von der Polizei gefoltert.  (…)

Afghanistan ist eine islamische Republik, der Islam ist daher die Staatsreligion. 2006 drohte in Afghanistan Abdul Rahman wegen Konversion zum Christentum die Todesstrafe, bis das Verfahren – laut offiziellen Angaben wegen Verfahrensmängeln – vor der Prozesseröffnung eingestellt wurde. Er wurde für geisteskrank erklärt und bekam von Silvio Berlusconi in Italien Asyl. (…)

Im Sudan wurde im Mai 2014 der Fall der hochschwangeren Maryam Yahya Ibrahim Ishaq bekannt. Die 27 Jahre alte Ärztin hatte einen muslimischen Vater, war aber als Christin erzogen worden. Da sie sich weigerte, ihrem christlichen Glauben abzuschwören, wurde sie zum Tode verurteilt. Zusätzlich wurde sie wegen „Hurerei“ zu 100 Peitschenhieben verurteilt, da ihre Ehe mit einem christlichen Südsudanesen nach islamischen Recht ungültig sei.

Salman Rushdie – Satanische Verse und Todesurteil

Der Schriftstelle hat die Bedrohung wegen der Apostasie am eigenen Leib zu spüren bekommen. Das war bereits im Jahr 1989.

Einen weiteren Erfolg verzeichnete er 1988 mit seinem Werk Die satanischen Verse. Die in den Albträumen eines Protagonisten widergespiegelte Lebensdarstellung des Propheten Mohammed war der Anlass für den iranischen Staatschef Khomeini, Rushdie mittels einer Fatwa am 14. Februar 1989 zum Tode zu verurteilen. Begründet wurde diese Fatwa damit, das Buch sei „gegen den Islam, den Propheten und den Koran“. Khomeini rief die Muslime in aller Welt zur Vollstreckung auf. Die iranische „halbstaatliche“ Stiftung 15. Chordat setzte ein Kopfgeld von zunächst einer Million US-Dollar aus. Rushdie erfuhr von seinem Todesurteil durch eine Reporterin der BBC am Tag der Beisetzung seines langjährigen Freundes und Reisegefährten Bruce Chatwin (1940–1989). (…)

Kopfgeld für Abtrünnige

Im Islam werden sogar Kopfgelder für Abtrünnige ausgesetzt.

Aber auch nach dem Tode Khomeinis am 3. Juni 1989 wurde das Todesurteil aufrechterhalten. 1991 wurde das Kopfgeld der Chordat-Stiftung verdoppelt. Der Dichter lebte wegen der erhaltenen Morddrohungen in erzwungener Isolation an ständig wechselnden Wohnorten und unter Polizeischutz. Die zahlreichen Drohungen und Anschläge gegen die Verlage und die Ermordung eines Übersetzers verhinderten den Erfolg des Buches nicht. Es errang eine weite Verbreitung. Die Drohungen werden bis heute vom geistlichen Führer des Irans und Nachfolger Khomeinis, Chamenei, ebenso wie von der Iranischen Revolutionsgarde vertreten.

Manifest der 12

Intellektuelle aus dem Kulturkreis des Islams haben unter Lebensgefahr ein das Manifest der 12 erstellt und unterschrieben.

Das Manifest der 12 ist ein Manifest von zwölf überwiegend aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Intellektuellen, das sich gegen den Islamismus als „neue weltweite totalitäre Bedrohung“ richtet und am 1. März 2006 in der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Reaktion auf die Kontroverse um die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht wurde. Sie rufen damit zum Widerstand gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung der Freiheit, Gleichheit und des Laizismus auf. Zu den prominentesten Unterzeichnern zählen Ayaan Hirsi Ali, der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie sowie der französische Publizist Bernard-Henri Lévy.

Anmerkungen

Ich habe mich bemüht, so wenig wie möglich zu kommentieren und die Fakten für sich alleine sprechen zu lassen. So ganz ist es mir natürlich nicht gelungen, weil sich der Islam als menschenverachtende Religion/Ideologie darstellt.

Wenn Todesurteile auf einer Religion basieren, muss man diese Religion spätestens aus humanistischer Sicht hinterfragen. Der Islam verurteilt Menschen zum Tode, weil sie dieser Religion entsagt haben. Letztlich macht es aber keinen Unterschied, ob man als Ungläubiger oder als Abtrünniger getötet wird. Der Allmachtsanspruch des Islams zielt auf beides hinaus.

Während man das Christentum noch mit Begriffen wie Nächstenliebe in Verbindung bringt, bringt man den Islam mit Terror, Todesurteilen, Kopftuch und eine Reglementierung des gesamten Lebens in Verbindung. Warum allerdings das Bessermenschentum uns versucht einzureden, dass mit dem Islam alles bunter, friedlicher und schöner wird, ist nicht zu erklären. Bessermenschentum und Feminismus arbeiten hier Hand in Hand.

Es ist einfach unerträglich, dass eine ideologische Religion, die mit dem Tod durch Terrorismus und Todesurteiler daherkommt, nicht an breiter Front bekämpft wird. Der Islam ist weder mit unserem Grundgesetz noch mit dem Humanismus zu vereinbaren. Der Islam ist genauso ein direkter Angriff auf Menschen der christlichen Religion.  Zur Friedfertigkeit und der „ganzen Liebe“ im Islam kommen die Ehrenmorde hinzu. Deutlicher geht es kaum noch: Der Islam ist keine friedliche Religion.

Der Islam ist im Kern das Problem und kann nicht weiter geduldet werden, gerade wenn es um Menschenrechte geht.

Warum ist die ehemals aufgeklärte westliche Welt dem Islam gegenüber derartig blind, während unsere Kultur dies umgekehrt nicht erwarten kann? Umgekehrt ist es doch so, dass eine direkte Bedrohung durch den Islam vorherrscht. Terrorismus, Todesurteile wegen eine Apostasie, Christenverfolgung und Ehrenmorde sprechen eine deutliche Sprache.

Nachtrag zum Thema „Homosexualität“ (mit Clip)

Clip: Nachtrag Apostasie – Ein Schwuler warnt vor dem Islam

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Weitere Links

Huffington Post: Warum der Islam nicht friedlich ist

(…) Islam und Gewalt

Verglichen mit den Schriften des Judentums oder des Christentums ist es einfach, im Koran mehr oder weniger direkte Gewaltaufrufe zu finden, die sich nicht nur an bestimmte Personen oder Stämme richten, sondern an gläubige Muslime allgemein.

Ein Beispiel lautet: „… tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“ (Sure 9. Vers 5). Fest steht, dass der Koran an mehr als nur einer Stelle direkt zur Gewalt aufruft. Das geschieht häufiger, als er zum friedlichen Miteinander aufruft.

„Seit Mohammed hat sich der Islam bis zum Ende des Osmanischen Reiches durch Kriege und Eroberungen ausgebreitet.“

Wenn man sich das Leben Mohammeds ansieht, an dem sich Muslime orientieren sollen, wird es noch deutlicher. Er hat zum Beispiel eines Tages einen ganzen Stamm enthaupten lassen. Mohammed war Feldherr in über einem Dutzend Schlachten und befahl, Abtrünnige vom Islam zu töten. (…)

Zeit: Hamed Abdel-Samad – „Der Islam ist keine Religion des Friedens“

(…) ZEIT ONLINE: Herr Abdel-Samad, in den letzten Wochen gab es neue Mordaufrufe gegen Sie. Von wem?

Hamed Abdel-Samad: Das darf ich nicht sagen, weil das BKA ermittelt. Aber diesmal ist die Gefahr viel näher und viel konkreter als beim letzten Mal. Nach der Veröffentlichung meines neuen Buches über Mohammed bekam ich eine erhöhte Gefährdungsstufe. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel nicht mehr durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen gehe, sondern direkt in einer gepanzerten Limousine bis zum Flugzeug gefahren werde. Auch im Flugzeug sitzen Beamte neben mir. Auf der Buchmesse bin ich nur mit einer schusssicheren Weste aufgetreten. (…)

ZEIT ONLINE: Welche Allmachtsfantasien?

Abdel-Samad: Der Islam unterteilt bis heute die Welt in Gläubige und Ungläubige. Er legitimiert Gewalt gegen Ungläubige nicht nur, sondern fordert und fördert sie. Unsere Religion zählt immer noch viel zu viele Gläubige, die von der absoluten Wahrheit der heiligen Texte überzeugt sind. Das ist unaufgeklärt. Und trotzdem behauptet die Bundeskanzlerin, diese Religion sei ein Teil des aufgeklärten Deutschlands.

http://www.islamdebatte.de/konfliktfelder/apostasie-religionsfreiheit/#begriff

Das Tötungsverbot im Islam

Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Koran

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