Dumme weiße Männer – eine rassistische Kolumne der taz

  • Home
  • Feminismus
  • Dumme weiße Männer – eine rassistische Kolumne der taz

Dumme weiße Männer

– eine rassistische Kolumne der taz

[separator style_type=“shadow“ top_margin=“40″ bottom_margin=“40″ sep_color=““ icon=““ width=““ class=““ id=““]

Eine Betrachtung der der Kolumne „Dumme weiße Männer“ der taz. Es handelt sich um Rassismus unter antirassistischer Flagge.


Mit dummen schwarzen Männern und Frauen auf 180

[dropcap color=““ boxed=“no“ boxed_radius=“8px“ class=““ id=““]M[/dropcap]an stelle sich einen Moment lang eine Zeitungs-Kolumne „Dumme schwarze Männer“ oder „Dumme schwarze Frauen“ in der US-Zeitung USA TODAY vor. Da wären die selbsternannten Antirassisten auf mindestens 180! Und die deutschen Bessermenschen könnten ihren dumpfen Antiamerikanismus, der sich derzeit auf Donald Trump entlädt, freien Lauf lassen. Nun gibt es in der taz die Kolumne „Dumme weiße Männer“. Nicht jeder weiße Mann ist dumm, klaro. Aber was soll diese Banalität bedeuten?

Nur Männer haben eine Hautfarbe – wenn sie weiß ist.

Der Autor kritisiert die Sendung Anne Will vom 05.06.2016: Es werden gleich vier Männer als „dumm und weiß“ bezeichnet, eine Frau als „klug“ und offenbar farblos, weil ihre Hautfarbe ungenannt bleibt. Machogenerös darauf verzichtet? Welche Hautfarbe weist Herr Sandor denn Frau Ayata zu? „Braun“ passt ja irgendwie nicht. Denn da geht es stramm in Richtung Rassismus. Für mich spiegelt der Artikel einen Gender-Rassismus auf unterstem Niveau. Wäre Sander eine Frau würde ich ihn als „Misandriene“ bezeichnen. Ich kann mir jedenfalls eine Debatte auch ganz ohne weiße Menschen vorstellen, die über den Rassismus schwarzer gegenüber weißen Menschen diskutieren, z. B. in Simbabwe! Warum soll das nicht möglich und sogar sinnvoll sein?

Herr Maas und das Andersdenkende „Pack“

Herr Maas bezeichnet hierzulande Andersdenkende schon mal als „Pack“. Das sei eben seine Meinung und es gelte Meinungsfreiheit. Befragte ihn Anne Will am Sonntagabend dazu? Nein. Nachbarn haben aber im Rahmen eben dieser Meinungsfreiheit das Recht als Bürger zu sagen, dass sie neben bestimmten Nachbarn – übrigens unabhängig von deren Abstammung, Herkunft, Hautfarbe, Rasse oder Religion – nicht wohnen möchten.

Ich möchte zum Beispiel keine militanten Antifa-Leute als Nachbarn, mit einem Boateng gäbe es dagegen keine unguten Gefühle. Klingelt`s? Mein 13jähriger Sohn, US-Staatsbürger, fragte mich, was der Begriff „farbig“ eigentlich bedeute, wie könne jemand farbig sein? Das sähe dann ja lustig aus. Denn es gebe doch nur Pigmentunterschiede in der Hautfarbe, nämlich weiß, braun und schwarz, in allen Schattierungen. Das lernte er bei seiner Lehrerin im Biologieunterricht. Ich gab ihm Recht. Insofern ist eine Zeitung, welche die Hautfarbe als Kriterium hervorhebt mindestens selbst fragwürdig. So wird rassistisches Denken, das man vorgibt zu bekämpfen, schlicht nolens volens perpetuiert.

Rassismus ist erst überwunden, wenn die Hautfarbe keine Rolle mehr spielt

Im Grunde haben wir Rassismus erst dann überwunden, wenn die Hautfarbe, sprich die unterschiedliche Pigmentierung bei Menschen oder gar ihr Aussehen überhaupt keine Rolle mehr spielen. Die taz und speziell Herr Sander können ja selbst mal überprüfen, wie rassistisch sie in diesem Sinne schreiben. Warum wird denn sonst in einem Absatz mehrfach auf die Hautfarbe hingewiesen? Welcher Zweck wird damit verfolgt? Und der Sexismus der taz stets nur gegenüber dem Mann ist ohnehin seit Jahren legendär und geprägt von Ignoranz mit Blick auf die Lebenswirklichkeit. Die Kolumne „Dumme weiße Männer“ betrachte ich fortan als Projektion der Redakteure, die dort arbeiten, quod erat demonstrandum. Mir ist es nämlich völlig egal, welche Pigmentierung die Fußballer Höwedes, Kimmich, Boateng oder Rüdiger haben, Hauptsache, die verteidigen fehlerfrei den deutschen Strafraum! J

Lehrbeispiel für unseriöse Medienvertreter

Bleibt was? Doch! Der Journalist Lohse wurde überzeugend als jemand bloßgestellt, der anstatt zu berichten, was andere zu sagen haben, politisch Andersdenkenden eigene Worte in den Mund legt, die er selbst zur Konstruktion seiner Argumentation benötigt. Ein Lehrbeispiel für die Arbeit unseriöser Medienvertreter, die andere absichtlich hereinlegen. Wer ist nun eigentlich rassistisch, diskriminierend und unehrlich? Und warum werden immer und immer wieder sprachlich Rassen konstruiert und Aussehen wie Hautfarben benannt?

Eine Debatte über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kulturen und einen offenen Diskurs ohne Denkverbote über „das Fremde“ finde ich viel zielführender.

[separator style_type=“shadow“ top_margin=“40″ bottom_margin=“40″ sep_color=““ icon=““ width=““ class=““ id=““]

Tags:
    %d Bloggern gefällt das: