Islamkritikzwischendurch

zwischendurch: Kopftuch und Regenbogen – ja, ne, is‘ klar.

zwischendurch - Wand - Faktum Magazin

zwischendurch:
Kopftuch und Regenbogen
– ja, ne, is‘ klar.

Dass der Feminismus mit dem Islam rummacht, hatten wir bereits. Jetzt macht die Regenbogenfraktion auch noch mit dem Islam herum. Bei den Feministen geht es eher lesbisch zu und bei den Menschen vom Regenbogen halt insgesamt homoerotisch. Wer es braucht.

Bei Queer.de gibt es einen Artikel zur Sache:

Reformmuslime gegen Homophobie

Und na klar: Die Homophobie ist zumindest als Angstgegner der Heterophoben wieder einmal mit an Bord. Es geht auch um Antisemitismus.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die alle Formen der individuellen Persönlichkeitsentfaltung respektiert und schützt, die alle Formen der individuellen Lebensgestaltung respektiert und schützt, die alle Formen des Miteinanders und alle Lebensformen respektiert und schützt“, heißt es in der „Freiburger Deklaration„. Alle Menschen seien gleichberechtigt und gleichwertig. „Darauf fußend lehnen wir Diskriminierungen jedweder Art ab. Dazu gehören insbesondere auch Antisemitismus und Homophobie.

Das klingt ja alles schön und nett nach Bienchen, Blümchen und einer sanften Frühlingsbrise. Schade ist dabei allerdings, dass die Regenbogenfraktion nicht gerade nett gegenüber der Heterosexualität mit ihren heteronormativen Auswüchsen wie Familien und Kindern sind. Die muslimische Seite darf man ebenso wenig außer acht lassen: Der Islam ist grundsätzlich nicht homofreundlich und auch nicht gerade zurückhaltend gegenüber dem Judentum.

Mit der Islamophilie kommt der Antisemitismus

Mit der Islamophilie in der westlichen Welt schleicht sich ein neuer Antisemitismus ein. Dieser kommt mit dem Islam daher. Wenn sich die Schwulen jetzt mit kleinen Splittergruppen aus dem muslimischen Bereich verbündet, ist dies für das Judentum und den Humanisten nicht erfreulich.

So aber kann der queere Homo erneut das Bild des menschenfreundlichen Bessermenschen von sich in den schrillsten Farben malen. Schrille Farben sind es nämlich, weil Homosexualität, der Islam und  Antisemitismus zueinander passen wie Feuer und Wasser.

In der „Freiburger Deklaration“ wird es offenbar auch bemerkt, dieser Widerspruch führt allerdins nicht zum Nachdenken.

Demokratie und Menschenrechte werden in der Erklärung als „Grundlage für das friedliche Miteinander aller Menschen in unserer Gesellschaft“ bezeichnet: „Der Artikel 30 der Menschenrechte (Auslegungsregel), die für uns bindend sind, steht über jedem Anspruch, der möglicherweise aus einer islamischen Rechtsprechung erwachsen könnte.“

Es fühlt sich an, als müsste man Menschen dabei zusehen, wie sie mit größtmöglichem Schwung direkt vor die Wand laufen. Sie bemerken, dass es durchaus gegensätzliche „Ansprüche aus islamischer Rechtsprechung“ gibt – nicht geben könnte. Dies führt allerdings nicht dazu, dass man seinen Glauben überdenkt: Es führt natürlich zu einer Erklärung mit homoerotischen Anteilen. Dem kann man nur kopfschüttelnd gegenüber stehen.

Säkularismus unter dem Halbmond und dem Regenbogen?

Halbmond und Regenbogen – das ist schwerlich vorzustellen. Säkularismus mit dem Islam ebenfalls.

Darüber hinaus bekennen sich die „Reformmuslime“ zu einer strikten Trennung von Staat und Religion: „Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die den Glauben als eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und dem Einzelnen sieht, die sich nicht davor scheut, ihre Religion kritisch zu hinterfragen und ihre Positionen immer wieder neu zu überdenken, weiterzuentwickeln und sie in Einklang mit der Lebensrealität zu bringen.“

Aha. Also für einen Säkularismus? Gut, dann können wir direkt staatliche Förderungen der islamischen Glaubensgruppen einstellen. Ich bin auch für Säkularismus. Wenn man allerdings so weltoffen eingestellt ist, warum stellen sich Moslems und Homoerotiker nicht gemeinsam gegen islamischen Terror auf? Warum fehlt hier die direkt Islamkritik? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Der Humanistische Pressedienst nannte die Initiative eine „erfreuliche Entwicklung, die nicht nur dem Islamismus entgegenwirkt, sondern hoffentlich auch positive Auswirkungen auf einen traditionellen und rückständigen Volksislam hat, der von einer Minderheit der MuslimInnen in Deutschland (organisiert bei DITIB, Milli Görüs, dem Zentralrat der Muslime und anderen) gepflegt wird“.

Schaut man sich die Unterzeichner an, sieht man, dass es eine enge Verküpfung zu Geldmitteln besteht. Ohne einen direkten Widerstand und der Einengung des Blicks auf die eigenen Erotik – nämlich der homoerotischen – wird die Gesellschaft immer weiter auf unlösbar erscheinende Probleme zusteuern.

Ja, ne, is kla‘ mit Kopftuch und Regenbogen auf in die Bessermenschenwelt. Der Terror erledigt sich unter dem Regenbogen bestimmt von selbst.

 

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