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JAWO am Mittwoch – KW 31/16 – Beschneidungsdebatte

JAWOs Links am Sonntag - Faktum Magazin
JAWOs nicht-feministische Links am Mittwoch

Es ist Mittwoch – Zeit für feminismuskritische Links. Auch heute gibt es wieder wahnsinniges aus den unendlichen Weiten zu berichten. Den Feminismus treiben merkwürdige Gedankengänge an. Das will protokolliert werden.

Heute geht es u. a. um die Beschneidungsdebatte. Die Beschneidung von Jungs wird immer noch inhuman behandelt.

Sonntag, 31.07.2016

Sch… Patriarchat!

Der Standard: Indien: Wenn Frauen Frauen unterdrücken

(…) Nichts fürchten viele Frauen auf dem Subkontinent mehr als ihre Schwiegermutter. Überall in der Welt werden Witze über Schwiegermütter gerissen, meist klagen Männer. Doch nur selten spielen Schwiegermütter eine so zentrale Rolle dabei, patriarchalische Strukturen zu zementieren und junge Frauen zu kontrollieren, wie im mehrheitlich hinduistischen Indien.

Die „Saas“ hat das Sagen

Zwar verändert sich Indien rasant. Kleinfamilien nehmen zu und die jungen Frauen von heute lassen sich weniger gefallen. Aber noch immer folgen viele Paare der alten Tradition, nach der Hochzeit zu den Eltern des Mannes zu ziehen. In der neuen Familie stehen die jungen Frauen unter der Fuchtel der „Saas“, wie die Schwiegermutter auf Hindi heißt. Man erwartet, dass sie sich der älteren Frau klaglos unterwerfen. (…)

Ich stelle fest: Frauen stützen ein angeblich patriarchales System. Wie patriarchal kann dieses System denn dann noch sein? Diese Frage muss erlaubt sein.

Über die unerträgliche Situation von Männern in Indien gibt es einen Artikel:

Indien – Die Menschenrechte der Männer

Im Falle Indiens kann man sehr schlecht von einem patriarchalen System sprechen.

Cliptipp bei Jungs und Mädchen (Elmar Diederichs):

Warum hat der historische Islam keine Aufklärung erlebt?

Merkels Geschwätz von gestern

Hillarys Nominierungsparteitag – gekaufte Jubler — RT Deutsch


Montag, 01.08.2016

Über den Umgang mit Hate Speech endlich anders bei Luisman’s Blog:

Hate speech kontern

Alternativvorschlag für die No-Hate-Speech Kampagne. Unter Hate Speech kontern werden auf deren Webseite folgende Themengruppen angezeigt:

Rechtsextremismus

Antisemitismus
(…)

Karl Albrecht Schachtschneider: Es gibt keine Religionsfreiheit

Dr. Taxifahrer

 


Dienstag, 02.08.2016

„Grüne diskutieren über Beschneidung“

Ob das so eine gute Idee ist? Für die Grünen fängt der Humanismus doch erst beim weiblichen Geschlecht und Schwulen an.

Humanistischer Pressedienst:In 10 Jahren sollten Kinder dieselben Rechte haben wie Hunde

(…) Otte fasste die Geschichte des § 1631d BGB („Beschneidungsgesetz“) zusammen und merkte an, dass die damalige Debatte 2012 einen erheblichen Anstoß zur Gründung des BAK Säkulare Grüne gegeben hatte. Nachdem das Thema der Jungenbeschneidung auch bei den Grünen lange von der Tagesordnung war, sei es nun nicht zuletzt dem Abschlussbericht der Kommission „Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat“ zu verdanken, dass die Grüne Partei das Thema wieder aufgreife. (…)

Trotz des positiven Tenors war der Abend nicht gut besucht. Das sommerliche Wetter hatte den Veranstaltern einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass das nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird sondern vielmehr erst der Anfang war, das Thema der Jungenbeschneidung endlich auch in Deutschland in eine respektvoll geführte Diskussion zu integrieren und ihm den entsprechenden Raum zu geben. Vielleicht nicht nur bei den Grünen sondern auch in anderen Parteien? Der LAG Säkulare Grüne Bayern jedenfalls gilt der höchste Respekt, dass hier mutig ein Anfang gewagt wurde!

Das klingt ja alles schön und gut. Wenn man sich aber Zitate der Grünen „Politprominenz“ zur Beschneidungsdebatte 2012 ins Gedächtnis ruft, wirkt das ganze „ein wenig“ geheuchelt:

„Beschneidung keine Straftat“

Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) sagte, dass die Beschneidung zwar den Tatbestand einer Körperverletzung erfülle, es aber Gründe gebe, „warum Eltern als Treuhänder ihrer Kinder“ zu dem Ergebnis kommen, in eine Beschneidung einzuwilligen. Diese Gründe seien in der Religionszugehörigkeit zu finden.

Deshalb sei die Beschneidung keine Straftat. Sie wolle nicht, sagte Künast weiter, dass Polizei und Gerichtstermine in Deutschland die Antwort auf eine Beschneidung sind. „Ich will Beschneidung nicht kriminalisieren“, sagte sie weiter, „deshalb stimme ich für den Regierungsentwurf“.

Die weibliche Beschneidung ist kriminalisiert, geht es aber um die Beschneidung von Jungs, wird sie zugunsten der Religionsfreiheit geduldet. Religionsfreiheit steht in den Augen der Grünen also über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Abstimmungsergebnis  „Entwurf eines Gesetzes über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes

Vorgesehen ist, im Recht der elterlichen Sorge (§§ 1626 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs – BGB) klarzustellen, dass die Personensorge der Eltern grundsätzlich auch das Recht umfasst, bei Einhaltung bestimmter Anforderungen in
eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung ihres nicht einsichts- und urteilsfähigen Sohnes einzuwilligen. Dies soll nur dann nicht gelten, wenn im Einzelfall durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks
das Kindeswohl gefährdet wird.

In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Sohnes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen die Beschneidung vornehmen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und für die Durchführung der Be-
schneidung einer Ärztin oder einem Arzt vergleichbar befähigt sind.

BÜNDNIS`90/DIE GRÜNEN  haben damals folgendermaßen abgestimmt:

34 Ja
16 Nein
15 Enthaltung
0 Ungültig
Nicht abgegeben 3

Das Ergebnis ist eindeutig sexistisch gegenüber dem männlichen Geschlecht. Wäre es um die weibliche Beschneidung gegangen wäre das Ergebnis 68 Nein-Stimmen gewesen. Es ist also eine verlogene Heuchelei, wenn die Grünen nun auf Menschenrechte macht.

Im Jahre 2012 wurde die Beschneidung von Jungs endgültig legalisiert und die Grünen waren mit an Bord.

Ein Clip bei Jungs und Mädchen:

Wieviel Unterdrückung wird man wohl erlebt haben, wenn man gewohnt ist, so zu reagieren? Zum Glück nimmt die Sache ein gutes Ende.

Female Fat Shaming


Mittwoch,

Amadeu Antonio Stiftung. Weiterhin bei den ScienceFiles unter kritischer Betrachtung. Zurecht!

Topographie der Korruption – Der Aufstieg der Amadeu-Antonio-Stiftung

Wie kann eine 1998 gegründete Stiftung, die sich dem „Kampf gegen Rechts“ widmet, innerhalb nur weniger Jahre zur millionenschweren Unternehmung werden, mit einem Jahresbudget von 1,5 Millionen Euro, einem Stiftungsvermögen von rund 380.000 Euro und einer Nachfrage nach ihren vermeintlichen Leistungen, die der Stiftung und ihren 11 Angestellten ein üppiges Auskommen verschafft? Was mach den Kampf gegen Rechtsextremismus zu einem solchen Absatzschlager, dass sich die Amadeu-Antonio-Stiftung vor Nachfrage und Einnahmen kaum mehr retten kann?

Z.B. hat der Berliner Rechtsanwalt und Steuerberater Ansgar Neumann gerade ausgerechnet, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung zwischenzeitlich Rückstellungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro gebildet hat. Davon haben die wackeren Kämpfer gegen den Rechtsextremismus und den Kapitalismus, den viele der angestellten und bekennenden Marxisten der Stiftung ja ablehnen, u.a. Wertpapiere (600.000 Euro) gekauft. (…)


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