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zwischendurch: Feministische Gewalt in der Sprache und Anti-Genderistisches

zwischendurch - Wand - Faktum Magazin

zwischendurch

Feministische Gewalt in der Sprache
und Anti-Genderistisches

Der Titel ist sperrig. Die Verweise ebenfalls. Daher war ich von meiner Kreativität her überfordert. Hier wieder einmal ein paar kurze Hinweise auf den Wahnsinn im Web.

Theologie wird endlich empathischer!

Wir haben Glück, dass ein Artikel von Presse.com

Nicht weil, sondern obwohl man Frau ist

heißt und nicht „…obwohl Mann Frau ist“ heißt. Dann ginge es nämlich schon wieder um Transsexualität hier. Das würde den Rahmen der Relevanz doch so langsam sprengen.

Es geht um die Theologische Fakultät in Salzburg. Diese wurde nämlich um drei Professorinnen-Stellen erweitert. Die Fakultät darf sich jetzt mit den Bereichen

  • ganzheitliche Gesundheit und
  • Wirtschaftsordnung sowie
  • Spirituelle Theologie

schmücken. Es wird sehr wissenschaftlich zugehen.

„Was die Menschen über nationale und kulturelle Grenzen hinweg verbindet, sind Lifestyle, Kapitalismus und der Wunsch nach Achtsamkeit“, sagt die Religionswissenschaftlerin Anne Koch. Die Professorin für Religious Studies an der Theologischen Fakultät der Uni Salzburg geht von einem globalen Mittelstand aus, der eine eigene Form der Spiritualität entwickelt hat.

Na, das klingt doch nach Wissenschaftsbetrieb, oder? Obwohl ich oft den Spruch „Glauben heißt nicht Wissen!“ gehört habe. Ich frage mich sowieso, warum man die Theologie nicht wissenschaftlicher betreiben kann. Allerdings könnte man sie auf unterschiedliche Disziplinen aufteilen und die Vermittlung von Glauben anderen Institutionen überlassen.

Für mich war eine Universität immer ein Ort, an dem Wissenschaft betrieben wird. Das wird aber immer mehr zu einer irrigen Auffassung, wenn man sich die Auslassungen von Frau Professor Anne Koch ansieht. Nun denn: In Österreich gehen die Uhren feministisch ein paar Minuten vor.

Epische (fette) Körper bei der Mädchenmannschaft

Das Lieblingsthema unattraktiver, fetter Feministinnen: Das s. g. fatshaming.

Wer also einen feministischen Artikel über das fett sein lesen möchte: Magda Albrecht über ihr nahezu einziges Thema:

Mehr Zum Thema Dicksein & Fat Empowerment gibt es in unserer Serie Mein Fett ist Politisch. Außerdem versende ich regelmäßig den FAT STUFF Newsletter, …

Fett ist also politisch. Dann hat unser Wolf Jacobs Pech: Er ist nämlich spindeldürr. Da muss er sich wohl auf anderen Feldern Politisches suchen.

Der Artikel ist irgendwie auch nicht auszuhalten. Wer Fat Empowerment möchte, soll trainieren gehen, aber keine Jammerartikel von Magda Albrecht lesen. Das ist aber Feminismus: Man muss ihnen überall das Leben vor die Füße legen und alles Recht machen. Nur bloß niemals selbst die Initiative ergreifen.

Kurz zum

Widerstand gegen Gender-Vorgaben in Thüringen

In Thüringen wächst der Widerstand gegen einen Vorstoß der Landesregierung, die Behördensprache „geschlechtergerecht“ umzugestalten. „Geschlechtergerechtigkeit wird bestimmt nicht dadurch hergestellt, daß man die Türschilder oder Briefköpfe irgendwelcher Behörden austauscht“, sagte der gleichstellungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Henry Worm.

Im Artikel stellt man eine

Vergewaltigung der deutschen Sprache

fest. Tja, das stellt man immer mehr fest.

Das Highlight bzw. wohl eher das Lowlight

Fantasievolles Geschwafel über eine „patriarchale Silencing-Strategie deluxe“ gibt es bei den im Wahnsinn alleingestellten Störenfriedas.

Im Artikel Entsolidarisierung mit Gewaltopfern geht es subjektiv, emotional um Prostituierte – glaube ich. Der Artikel ist in seiner emotionalen Betrachtungsweise nicht zu toppen. Mag sein, dass man dem Artikel einiges abgewinnen kann, wenn man gerade Gewaltopfer geworden ist. In der Sache bringt einen Emotionalität allerdings nicht weiter.

Man stellt bei Menschen, die sachlich über etwas reden wollen fest, dass sie

respektlos, empathiefrei, menschenverachtend und ignorant

seien.

Der ganze Artikel ist für mich nahezu unerträglich. Es wird die Tätigkeit als Prostituierte mit Vergewaltigung in der angeblichen Rape Culture (Vergewaltigungskultur) projiziert. Geht es noch unsachlicher?

Es soll aber unsachlich bleiben. Daher interessiert es auch nicht, dass viele Prostituierte männlich sind. Daher soll die Sprache auch so bleiben wie sie ist. Der Artikel schließt mit den Worten:

Huch, Emotionen, pfui, weg damit.

Ich muss das einfach mal „rationaler“ angehen.

Einen Scheißdreck werde ich.

Ich glaube mit den Störenfriedas haben wie die radikalste feministische Gruppe im deutschsprachigen Raum.

Zumindest ist das Feindbild ein sehr altes:

Über Vergewaltigungen, über frauenhassende Männer, die es geil finden, Frauen (in der Prostitution) zu erniedrigen.

Also ich kenne keinen.


 

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