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Wir haben ein Feminismusproblem, und Frauen sind die Lösung!

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Feministische Propaganda

Wir haben ein Feminismusproblem, und Frauen sind die Lösung!

Heute wurde mir ein Link zum einem „unerträglichen“ Artikel geschickt. „Schau ihn Dir mal an, ich fand ihn unerträglich. Ein Mann hat ihn geschrieben!“
Meine Neugier war geweckt. Der Artikel ist wie ein beobachteter Unfall. Das Unfallergebnis mag unerträglich sein, dennoch ist man gezwungen hinzusehen. Ich war recht fassungslos als ich

Wir haben ein Männerproblem, und der Feminismus ist die Lösung

gelesen habe.

Die Misandrie (Männerfeindlichkeit) springt einem im Titel mitten ins Gesicht. Diese Männerfeindlichkeit ist Programm; sie wird im weiteren Verlauf feministisch begründet.

Worin besteht aber das Männerproblem überhaupt? Es wird (wieder einmal) die AfD als ein Problem gesichtet und lustig mit negativ besetzten Begriffen bedacht. (Für das Gendern und das Leid der Sprache in den Zitaten übernehme ich keine Verantwortung.

Das Erstarken der so genannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist ein ebenso aktuelles wie erschreckendes Phänomen. Die letzte Sonntagsfrage von EMNID beantworteten zehn Prozent der Wählerinnen und Wähler mit einem Ja zur vergleichsweise noch jungen Partei. Damit wären die Rechtspopulisten derzeit drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag.

Hier ist also wieder die einfache Verknüpfung AfD = Rechtspopulist = Mann. Diese Gleichung ist an jeder Stelle falsch. Man kann darüber diskutieren, ob die AfD eine rechtspopulistische Partei ist oder nicht: Fakt ist allerdings, dass viele Forderungen mit zeitlichem Abstand von anderen Parteien ebenfalls ins Rennen um die politische Macht geworfen werden. Nun ist der (unter-)durchschnittliche Jakob Augstein oder Anton Hofreiter zweifelsohne ebenfalls ein Mann. Spätestens an dieser Stelle ist auch der schlechteste Mathematiker überzeugt, dass mit dieser Gleichung etwas nicht stimmen kann.

Eine Feministin aus dem Dschungelcamp des Feminismus meldet sich zu Wort: Julia Schramm. Als B- oder C-Promi des deutschen Feminismus könnte sie sich im Camp zumindest einmal adäquat feiern lassen.

Was der Artikel feiert, sah bei Twitter so aus:

Mich erinnert es an den den Artikel „400.000 Franzosen und die moralische Entbindung der Frau „. Dort wird sehr schön gezeigt, dass man zu diesem Schluss eher kommen kann, wenn man sich das feministische Frauenbild betrachtet: Die Frau als Opfer, das für seine Handlungen juristisch nicht verantwortlich ist. Kinder sind für ihre Handlungen ebenfalls nicht verantwortlich. Haben Kinder in Deutschland Wahlrecht?

Diese Frage und dieser Vergleich sind natürlich rein rhetorischer Natur. Als Humanist wehrt man sich gegen das feministisch vermittelte Bild der hilflosen Frau. Wie passt dieses Bild auch zu der anderen Frau, die uns intelligent und stark erscheinen soll?  Aus diesem Dilemma hilft uns auch nicht das Bild des „Männerproblems“ heraus. Allerdings ist das Ziel logisch: Die Frau als Opfer und der Mann als böser Nazitäter. Vielleicht soll der Mensch letztendlich durch Opfer regiert werden. Wer weiß. Feministische Logik ist nicht leicht zu verstehen – wenn sie es denn überhaupt ist.

Was auf jeden Fall zu verstehen ist: Der Feminismus hat sich durch die Protagonisten Sally Miller Gearhart und Konsorten immer wieder als faschistisch gegenüber dem Mann gezeigt. Die Gleichung Feminist = Faschist = kein Wahlrecht ist leichter zu begründen. Ich konnte und wollte jetzt den Ausdruck Frau an keiner Stelle der Gleichung unterbrinen. Im Gegensatz zum Feministen ist Otto Normmanni nämlich humanistisch gegenüber den Geschlechtern eingestellt.

Natürlich wäre eine solche Maßnahme verfassungsrechtlich bedenklich und per se ein Rückschritt in Zeiten, als Frauen sich das Recht zum Urnengang erst mühsam erkämpfen mussten. Dennoch lohnt ein Blick auf die zugrunde liegende Problematik. Ganz offensichtlich treibt es vorwiegend Männer in die Arme von zum Teil offen rechtsextremistischen Gruppierungen. Die Frage lautet: Warum?

Interessant ist hier etwas im Besonderen: Es ist „verfassungsrechtlich“ bedenklich. Als ob es nicht vielfältige moralisch, ethische Gründe gäbe, die gegen den Entzug des Wahlrechts sprechen würde. Weiter geht es dann mit immer wiederkehrenden Lüge über das erkämpfte Frauenwahlrecht. Dafür müsste man sich aber einmal damit beschäftigen, wer damals überhaupt wählen durfte und wer nicht. Geschichtliche Details spielen allerdings feministisch nur eine Rolle, wenn sie verfälscht werden können.

Auch hier: Die AfD als „offen rechtsextremistische Gruppierung„. Wäre die AfD eine solche, könnte man sie verbieten. Es sprechen sich aber doch schon Vertreter von CDU, SPD und der Linken dagegen aus, sie überhaupt vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Die Grünen allerdings pflichten Herrn Gabriel, der diese Forderung ins Spiel brachte, bei. Beide Parteien sind extrem feministisch. Beide Parteien ziehen die Hose herunter und zeigen was drunter ist: Der große böse Demokratiefeind. Der Umgang mit der AfD aus Bessermenschenkreisen ist demokratiefeindlich. Nichts anderes.

Rückenwind für die überwiegend männlichen Nationalisten in Deutschland sind dabei die Silvester-Vorfälle rund um den Kölner Hauptbahnhof. Ganz plötzlich entdeckten viele ihre bis dahin eher in homöopathischen Dosierungen vorhandene Solidarität mit den Frauen.

Ein weiterer negativ besetzter Begriff wird eingeworfen: Der Nationalist! Man sollte dem Autoren verraten, dass Rudi Dutschke durchaus nationalistische Einstellungen hatte. Das ist allerdings ein anderes Thema. Die „homöopathische Dosierung der Solidarität mit den Frauen“: Was meint der Autor, warum Männer Diskriminierung ertragen (geringere Lebenserwartung, Bildungsverlierer Jungs, Gesundheitssystem ppp.), Frauen ebenfalls unter diesen Diskriminierungen indirekt leiden müssen und wir alle mit einer Sprachvergewaltigung (Gendern) leben müssen? Alles wegen der „mangelnden Solidarität“.

Wenn Feministen sehen könnten, dass sich gerade der böse, weiße heterosexuelle Mann für die Frau einsetzt, würden sie sich für die eigenen Aussagen schämen. Dabei wird er auch nicht müde – trotz Feminismus‘. Der weiße, heterosexuelle Mann ist in seinem Einsatz für die Frau unermüdlich – leider zu unermüdlich. Dem Feminismus ist es nämlich niemals genug.

Die Faz wird dann ebenfalls zitiert. Der Autor fühlt sich bestätigt.

Die AfD ist das Sprachrohr einer Männerriege, der ihr als natürlich empfundener gesellschaftlicher Machtanspruch allmählich entglitten ist und die jetzt durch die Flüchtlingskrise noch einmal die wohl letzte Chance wittert, sich in archaischer Weise als Beschützer der Horde aufzuspielen.

Aus sprachlichen Gründen erübrigt sich jeder weitere Kommentar man muss nur zitieren:

  • Männerriege
  • natürlich empfundener Machtanspruch
  • archaisch
  • Horde

Das alles ist im feministischen Sprachgebrauch als Vokabular für das männliche tiefverwurzelt. Ich stelle allerdings fest, dass es putzig von der Männerriege ist, dass sie zwei Frauen derartig zu Wort kommen lassen. (Frauke Petry, Beatrix von Storch) Da wirkt das Gerede von archaischen Männerriege, die eine Horde beschützt tatsächlich wie feministisches Maunzen.

Ich teile diese Einschätzung der taz. Das gefühlte Patriarchat ist für diese Gruppe Männer oft die letzte Bastion vor dem Eingeständnis, dass die Zeiten sich geändert haben, sie selbst aber in keiner Weise das Potenzial zu nötiger Veränderung besitzen. Die Gründe bleiben in ihrer eigenen Wahrnehmung ebenso diffus wie ein möglicher Ausweg.

Der Autor teilt also diese Einschätzung. Wer hätte das in diesem Artikel erwartet? Wenigstens spricht er vom Patriarchat als lediglich gefühlt und nicht als Tatsache. Der Feminismus legt für seine Theorien immer wieder das Patriarchat als Faktum zugrunde. Das Patriarchat ist allerdings lediglich eine Hypothese. Der Feminismus ist seit über 40 Jahren bestimmend in der BRD. Eine ganze Generation ist feministisch verblendet aufgewachsen. Von welchen Zeiten spricht der Autor? Die Zeiten haben sich die letzten Jahre extrem gewandelt: Von der Vernunftsgesellschaft zur feministischen Empathiegesellschaft. Die Empathien in dieser Gesellschaft sind allerdings einseitig verteilt. Empathie gibt es nur für die Frau – auf den weißen Mann drischt man ein und bekommt nicht genug.

So wehren sie sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln (Hinweis des Verfassers: Das sind oft erschreckend wenige) gegen ein neues Männerbild, das von gegenseitiger Verständnisbereitschaft und Empathie und weniger von Dominanz und Manipulation geprägt ist. Sie greifen dabei zu dem ihnen einzig zur Verfügung stehenden Mittel: der Leugnung von Verantwortung und der Suche nach vermeintlich Schuldigen außerhalb ihrer peer group. Wie gut, dass es die Flüchtlinge gibt.

Wir können beruhigt sein, dass beispielsweise die berühmten Aufklärerinnen, die den Begriff der Menschenrechte sehr geprägt haben, Frauen waren:

Die Idee der Menschenrechte und deren staatlicher Umsetzung wurde in der Aufklärung besonders von den Philosophen

  • Thomas Hobbes,
  • John Locke,
  • Jean-Jacques Rousseau und
  • Immanuel Kant

geprägt.

Die großen männlichen Friedensnobelpreisträger hatten bekanntlich alle insgesamt einen fehlenden Bezug zur Empathie – ist klar. Die Frage, die sich stellt ist die: Von welchem neuen Männerbild spricht er? Von dem Männerbild des Feminismus, dass der Mann ausschließlich Vergewaltiger (rape culture) und noch Schlimmeres ist? (Natürlich nur so lange er weiß ist.) Das feministische Männerbild oder das humanistische Menschenbild – was ist hier gefragt?

Man muss auch nach Gründen für die Ohnmacht forschen, die der Machtverlust bei vielen Männern offenbar auslöst. Sie sind häufig frustriert, weil der ihnen bekannte Handlungsraum, innerhalb dessen sie mehr oder weniger sozialisiert wurden, aus ihrer Sicht immer weiter beschnitten wird. Doch statt einer Analyse folgt allzu oft Entfremdung und die Annahme einer vermeintlichen Opferrolle. Und schließlich die Suche nach Feindbildern.

Gründe der Ohnmacht muss man nur im Feminismus suchen. Er hat in Bezug auf die Vorkommnisse von Köln völlig versagt. Er hat versagt, bis er einen Weg gefunden hat, wieder in gewohnter rassistischer Manier gegenüber dem WHM (weißen, heterosexuellen Mann) zuzuschlagen.

Doch statt einer Analyse folgt allzu oft Entfremdung und die Annahme einer vermeintlichen Opferrolle. Und schließlich die Suche nach Feindbildern.“ Die Opferrolle schreibt der Feminismus immer wieder ausschließlich der Frau zu. Allerdings sucht der Feminismus nicht nach einem Feindbild. Er hat es im WHM längst gefunden.

In meinen Augen sind die ungleiche Wähler-Verteilung bei der AfD und die extremen Reaktionen vieler Männer im Zuge der Kölner Vorfälle ein Indiz dafür, dass die Lösung auch und gerade im Feminismus liegen kann und vielleicht sogar muss. Denn sobald ein Großteil der Männer begreift dass es sich bei der feministischen Agenda nicht um ein rein weibliches Projekt handelt, sondern dass die Ideen und Forderungen sehr wohl im Interesse beider (beziehungsweise aller) Geschlechter liegen, kann sich Entscheidendes ändern.

Nicht die Vorfälle von Köln sind das Schlimme; es sind die Reaktionen des WHM auf sie. Alles andere würde nicht in das feministische Weltbild passen. Dieses Weltbild wird seit über 40 Jahren durch alle gesellschaftlichen Schichten vermittelt. Es kann und darf doch nicht sein, das es zusammenbricht, nur weil sich der Feind der feministischen Frau für die Frau einsetzt. Ob Feministen es bemerken werden, dass sie vom eigentlichen Täter auf einen Wunschgegner zeigen?

Was ist aber nun die Lösung für das feministische Dilemma?

Die Frau ist der Notausgang aus diesem Dilemma. Der Feminismus hat es so weit gebracht, dass es der Frauen bedarf, die ihre Stimmen gegen den Feminismus erheben. Kein Mann kann etwas gegen den Feminismus sagen, ohne als Nazi, Macho, „Ewiggestriger“ oder Träger sämtlicher Phobien dieser Welt zu sein. Es ist an der Zeit, dass Frauen mehr tun, als Schilder in die Kamera zu halten. Einige haben schon damit begonnen und werden leider auch schon in der beschriebenen Art attackiert.

Birgit Kelle darf sich den Vorwurf des Rechtspopulismus genauso gefallen lassen, wie der männliche Feminismuskritiker. Beatrix von Storch und Frauke Petry werden durch den Feminismus als reine Galeonsfigur einer rechtspopulistischen Partei disqualifiziert. Dennoch liegt momentan viel Hoffnung auf der Frau. So bald sie verstanden hat, dass der Feminismus lediglich einer privilegierten Klasse zugute kommt, kann die realistische Sicht auf den Feminismus stattfinden. Nicht nur der Mann muss verstehen, dass der Feminismus im Kern menschenfeindlich ist. Diese Menschenfeindlichkeit manifestiert sich durch Misandrie. Diese Misandrie ist schädlich für die gesamte Gesellschaft. In unsere Kinder wird schon der schlechte Kern des Feminismus eingeimpft. Wenn der Großteil der Frauen dies erkannt hat und bereit ist, Feminismus abzulehnen, spätestens dann ist der ganze Spuk vorbei. Spätestens dann müssen wir solche rassistischen, menschenfeindlichen Artikel in der Huffington Post nicht mehr ertragen.

Wahrscheinlich können und müssen die Frauen die Lösung für das Feminismusproblem sein.

 

 

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