DiskriminierungFeminismus

#unerwünscht – dieses Filmchen bestimmt.

Clips - Video - Faktum Magazin

Feministischer, sexistischer Rassismus

#unerwünscht – dieses Filmchen bestimmt.

von Wolf Jacobs

Was haben wir?

Feministen deren Rassismus gegenüber dem weißen, heterosexuellen Mann (WHM) versagt. Die Reaktionen der feministischen Front waren nach den Ereignissen von Silvester 2015 in Köln kläglich bis gar nicht vorhanden. Dies hatte einen Grund: Der feministische sexistische Rassismus gegen den WHM wurde enttäuscht: Der weiße Mann wollte die belästigte Frau beschützen und ein erneutes Vorkommen dieser Taten verhindern: Er hat die Taten geächtet. Der böse weiße, heterosexuelle Mann hat die rassistisch-sexistischen Vorurteile nicht bestätigt, er hat sie ad absurdum geführt. Dementsprechend fielen die Reaktionen aus.

Was bekommen wir?

Anne Wizorek hatte nichts Besseres zu tun, als die Vorkommnisse von Köln zu marginalisieren und mit angeblichen Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest zu vergleichen.

Dass Frauen im öffentlichen Raum sexuell belästigt werden, ist nicht neu. Aber die Massivität, in der das offenbar in Köln geschehen ist, die ist neu. Andererseits meldet das Oktoberfest pro Jahr im Schnitt zehn Vergewaltigungen; die Dunkelziffer wird auf 200 geschätzt. Im Karneval werden Frauen K.O.-Tropfen verabreicht. Darüber finden keine Debatten statt. Dabei zeichnet sich sexualisierte Gewalt dadurch aus, dass sie überall und von allen Schichten verübt wird, von Migranten ebenso wie von Nicht-Migranten.

Hier bedient sich die Netzaktivistin direkt zweier Lügen: Hier ist einmal die Lüge von der hohen Zahl angeblicher Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest und die Lüge von den K.O.-Tropfen. Opfer von K.O.-Tropfen sind zumeist Männer und eben nicht Frauen. Das Märchen von den vergewaltigten Frauen unter Einwirkung der Tropfen ist eine ähnliche Geschichte, wie die Geschichte der Trümmerfrauen. Fakt ist allerdings, dass an diesen Märchen vehement festgehalten wird. Ein Bericht mit Fakten zum Thema wurde sehr schnell gelöscht.

Stefanie Lohaus vom missy magazin hat

Keine Ahnung, viel Meinung
Die Mitherausgeberin eines feministischen Magazins wird im Radio zu den Angriffen auf Frauen an Silvester in Köln befragt. Was folgt, ist ein Offenbarungseid nach dem Motto: Ich weiß von nichts.

Wir haben also schon zwei unwissende weibliche Feministen. Da wird es doch Zeit für eine Dritte. Zeit für die Ex-Piratin Anke Domscheidt-Berg. Sie versucht nun das Bild wieder gerade zurückrücken.

Die „weiblichen Followerinnen“ werden nach exhibitionistischen Handlungen von „männlichen Männern“ gefragt. Gemeldet werden soll alles unter dem Hashtag #unerwünscht.

Da stellen sich mehrere Fragen:

  • Welchen Unterschied gibt es zwischen „weiblichen Followerinnen“ und einfachen „Followerinnen“?
  • Sind Followerinnen das Publikum von Speakerinnen?
  • Wir leben doch in einem Patriarchat mit Rape Culture (Vergewaltigungskultur):
    Müsste da nicht jede Frau täglich mindestens einmal #unerwünscht von einem Penis penetriert werden?
  • Wie erwünscht sind wohl die Brüste der Femen-Feministinnen?

Dass mit Gewalt ein bestimmtes Bild vom weißen, heterosexuellen Mann erzeugt werden soll, zeigt dieser extrem widerliche, hetzerische Videoclip:

Hier werden schon Jungs als Exhibitionisten und „öffentliche Wichser“ dargestellt. Eine solche Darstellung von pubertierenden Jungs ist nicht nur schädlich für Jungs in diesem Alter; sie ist schädlich für die gesamte Gesellschaft. Der Mann wird als sexueller Feind dargestellt. Opfer sind schon junge Mädchen. Dabei vergisst man gerne, dass es den Exhibitionistenparagraf zum Glück mancher Frau nur für Männer gibt.

Dass der Clip vom Verein Zartbitter stammt, macht das Ganze noch unerträglicher. Dieser Film ist mehr als unerwünscht. Zumindest zeigt er zusammen mit den Äußerungen der modernen Vorzeigefeministen, worum es geht.

Der Feminismus hat nach Silvester gezeigt, dass es ihm lediglich um ein Feindbild geht. Es geht um rassistische, sexistische Hetze gegen den weißen, heterosexuellen Mann.

EMANNZER hat sich ebenfalls zum Tweet von Anke Domscheidt-Berg geäußert.

Wer nicht genug von sexistischen Clips bekommen kann, wird bei Vimeo fündig.

 

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