Glosse: Links-grüner Gesetzentwurf – beschränkte Verwendung von Possessivpronomen

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Gemeinsamer Gesetzesentwurf von links-grün geplant

Gebrauch von Possessivpronomen: weitreichende Einschränkungen!

In Zukunft dürfen Possessivpronomen – besitzanzeigende Fürworter – nur noch in Bezug auf Sachen gebraucht werden!

In Verbindung mit Personen wird der Gebrauch von Possessivpronomen strikt untersagt!

Wie die giftgrüne Sprach-Expertin Louise P. Fusch darlegte, widerspreche der Gebrauch der Pronomen „mein, dein, unser, euer“ und ähnlicher Wörter sowohl Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes als auch der Erklärung der Menschenrechte, da kein Mensch das Eigentum eines anderen Menschen sein darf.

Ebenso kann durch Gebrauch dieser Wörter in Bezug auf Personen bei Menschen, die Opfer des Menschenhandels waren, schwere Retraumatisierungen (Trigger!) hervorrufen.

Die Restriktion nimmt die Zuordnungen von Müttern und ihren Kindern in Sorgerechtsstreitigkeiten aus.

Für die kommende Kampagne ist das Label #nopossessive vorgesehen.

Die SPD und vor allem die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) diskutiert heftig, ob sie die große Koalitiondurch die Unterstützung des Vorhabens riskieren wollen. Justizminister Maas und Familienministerin Schwesig sollen bereits ihre Sympathien bekundet haben.

An der Humbold-Universität Berlin wird zeitgleich in einer Arbeitsgruppe unter Begleitung von ProfessX Horn-Scheide untersucht, wie weit in der Grammatik der „2. Fall“, also der „Genitiv“, aufgeteilt werden soll in einen Genitiv für sächliche Bezüge und einen „Genderitiv“ für personelle Bezüge – oder ob der Genitiv gar ersatzlos ausgemerzt werden soll.

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kardamom

Er ist unser direkter Draht in die Schweiz. Er hat sowohl sozial als auch arbeitspolitsch so gut wie alles im Blick.  

Blog Comments

Das wird meiner Sklavin aber garnicht gefallen, wenn sie mich nicht mehr ‚mein Herr‘ nennen darf

Bei der Planung für den Artikel ist etwas schief gelaufen. Der 1. April kommt erst in einigen Wochen.

Glossen sind unabhängig vom 1. April. Der 1. April ist sowieso diskriminierend und überbewertet. Lustig ist allerdings, dass ich die 1.-April-Meldung von der EMMA letztes Jahr nicht als solche erkannt habe. 😀

Im Feminismus ist halt nichts zu blöd. Nächstes Jahr ist dieser Artikel bestimmt lächerlich, weil der Feminismus ihn um Längen geschlagen hat. 😉

Nun ja, Aprilscherze sind nur Aprilscherze, wenn sie nicht als Scherz gekennzeichnet sind. Und dieser Artikel ist ja eindeutig als Glosse katalogisiert…

Zum anderen: Man kann sich nicht an die Jahresplanung halten, wenn Twitter einem diese Planung über den Haufen wirft:

https://twitter.com/erzaehlmirnix/status/687588703431225344

Das es sich um eine Glosse handelt ist mir schon klar. Natürlich steht und stand es ausdrücklich dabei.

Nur kann ich keinen Spott oder Polemik entdecken. Ich halte das Beschriebene leider für sehr realistisch. 😉

Kardamom ist auch unser Zukunftsforscher. Die Redaktion hat ihn dazu gezwungen, es als Glosse zu bezeichnen. 😉

Poe’s Law:
Without a winking smiley or other blatant display of humor, it is impossible to create a parody of Fundamentalism that SOMEONE won’t mistake for the real thing.

Auf Deutsch: Ohne einen Smiley oder einem andereren eindeutigen Hinweis ist es nicht möglich, Fundamentalismus zu parodieren, ohne dass nicht mindestens einer das Ganze für echt hält.

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