JAWO 2015JAWOs Links

JAWOs Links am Mittwoch – KW 45/46 in 2015

JAWOs Links am Mittwoch - Faktum Magazin

JAWOs Links am Mittwoch!

Wöchentlich gesammelte nicht-feministische Links!

Jede Woche von Mittwoch bis Dienstag sammele ich Links, Artikel und Kurioses, um alles gesammelt hier zu präsentieren.

Diese Woche waren drei Jungs von uns im TV. Genauer gesagt: Sie waren im WDR in der Sendung mark im Beitrag „Gegen den Strich – eMANNzipation“ zu sehen. Den Clip habe ich bei Montag einsortiert. Da wurde es gesendet.
Was ich mich schon seit Tagen frage: Wie hat es EMANNZER geschafft, sich in den Titel zu schleichen? 😀

Nu‘ aber ma‘ los!


Mittwoch, 04.11.2015

Der pelz ärgert sich über ein Bild zu einer Ausstellung über Homosexualität im Berliner Historischen Museum.

Transsexualitäten im Deutschen Historischen Museum in Berlin

Man könnte tatsächlich darüber nachdenken, ob das Bewerben andersgearteter Sexualität nicht ein wenig zu aggressiv vonstatten geht. Das Bild wirkt auch eher als würde es eine Ausstellung zur Transsexualität bewerben. Als Erwachsener kommt man mit solchen Dingen einfacher klar: Man hat halt schon viel in seinem Leben gesehen. Ob so etwas aber öffentlich an Orten, an denen Grundschulklassen herumlaufen, da sollte man mal einen Pädagogen fragen, der nicht unter links-grünem Einfluss steht. 😉

Zumindest hat es den pädagogischen Zweck erfüllt, dass Vater und Sohn einmal etwas intensiver miteinander reden:

Mein Sohn war gestern im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Ich finde es ja gut, wenn er etwas für seine geschichtliche Bildung tun kann. Wenn ich aber anschließend eine Stunde darauf verwenden darf, ihm sexuell verwirrende Dinge zu erklären, finde ich das nicht mehr lustig.

Apropos Homoerotik und Transsexualität:

Wie viele Menschen sind überhaupt lesbisch, schwul, bi- oder transerotisch?

Leider nur auf Englisch:
How many people are lesbian, gay, bisexual, and transgender?

Ich bin zufällig unter „sozialen Umständen“ darauf gestoßen. Es passt aber gerade so gut. 😉

An estimated 3.5% of adults in the United States identify as lesbian, gay, or bisexual and an estimated 0.3% of adults are transgender

Das heißt nichts anderes als: „Geschätzte 3,5 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten identifzieren sich als lesbisch, schwul, bisexuell und geschätzte 0,3 % der Erwachsenen sind ‚transgender‘.“ (Umgangssprachlich transsexuell)

3, 5 % – diese Zahl setzt sich als Lesben, Schwulen und Bi-Erotikern zusammen. Einzeln genommen werden diese Zahlen natürlich noch kleiner. Wie kann man sich jetzt das ganze Theater um solche Minderheiten erklären? Wie kann es sein, dass wir unser Verhalten so derartig auf diese Personenkreise  anpassen müssen? Wäre es nicht einfacher, diese Personenkreise würden sich der natürlichen Mehrheit anpassen? Ich frage ja nur…

Die Zahl von 0,3 % an transsexuellen Menschen: Hier wird es extrem lächerlich, wenn wir unsere Sprache mit Sternchen nach diesen Menschen ausrichten müssen. Es gibt auch nach wie vor Personen, die behaupten, dass es sich bei Transsexualität um eine psychische Störung handelt:

Johns Hopkins Psychiatrist: Transgender is ‘Mental Disorder;‘ Sex Change ‘Biologically Impossible’

Heißt: „Transsexualität ist eine ‚psychische Störung‘. Ein Geschlechterwechsel ist biologisch unmöglich.

*seufz* Ich weiß, dass Homosexualität ebenfalls lange Zeit als psychische Störung galt. Dennoch darf man sich nicht verbieten lassen, über naheliegendes nachzudenken. Ich bin mal richtig politisch unkorrekt: Schaut Euch doch die meisten Transsexuellen an. Was fällt auf?

pelzilein ist Metaller. Irgendwo hat er auf den folgenden Link aufmerksam gemacht:

More things that are now „racist“: Thor, Heavy Metal music, Vikinng Cosplay
Professor says that dressing up as stereotypically white mythological figures oppresses minorities

Übersetzt: „Mehr Dinge, die jetzt ‚rassistisch‘ sind: Thor, Heavy-Metal-Musik, Wikingerverkleidungen. Professor sagt, dass das Verkleiden als steretype weiße, mythologische Figur Minderheiten unterdrückt.

Es ist also soweit: Die weiße Kultur soll endgülig ausgelöscht werden. Wir dürfen uns also alle nur noch als Buschmänner (das ist jetzt nicht rassistisch!) verkleiden und Reggae am Feuer singen. Obwohl Reggae durchaus auch Anleihen in der „weißen Musik“ hat, wenn es denn „weiße Musik“ gibt… Es ist ein Dilemma. Ich habe schon einen Termin beim Tätowierer und lasse mich dann komplett „Pigmentieren“, damit ich meine Solidarität zeigen kann. 😛

Die Welt dreht völlig am Rad. Merkt eigentlich niemand den Rassismus, der in solchen Aussagen (des Professors) steckt?

Ach so. Wer es noch nicht gemerkt hat:

Wenn Feminismus plötzlich sexy wird

Mich stößt Feminismus bei Frauen grundsätzlich ab. Das liegt grundsätzlich nicht an den grundsätzlichen Weltanschauungen, sondern an der Art und Weise, wie Feminismus die Frauen verändert: Sie sind nicht mehr in der Lage vernünftig zu diskutieren und haben einen sehr einseitigen Blick auf den Menschen. Der Mensch wird nur aus einer schlagseitenbehafteten Sicht aus der Perspektive einiger weniger Frauen betrachtet.

Beyoncé Knowles ist das Vorbild vieler Frauen. Sie ist eigenständig, erfolgreich, sehr weiblich und entspricht so gar nicht dem gängigen Klischee einer Feministin. Doch sie ist eine und das zeigt sie auch. An den VMAs 2014 trat sie vor einer riesigen «Feminist»-Leuchtschrift auf.

Okay, ich bin keine Frau. Ich kenne die Dame aber nur, wegen ihres Auftritts vor diesem Schriftzug. Ein Mann, der vor einem Schriftzug „Masculinity“ o. ä. aufgetreten wäre, ist undenkbar. Daran sieht man die Doppelstandards, die vom Feminismus ausgehen. Feminismus ist sexistisch.

Zu jener Frau Knowles – der Nachname war mir gänzlich unbekannt! – kommen dann noch wirre Aussagen über Barbara Schöneberger als neuer Stern im Feministenhimmel, weil sie doch ein neues „feministisches Magazin“ herausbringen würde.

Auch diesen Artikel habe ich nicht ausgehalten. Es ist unerträglich.


Donnerstag, 05.11.2015

Ich komme ja gar nicht mehr aus dem Sex heraus. Wie es allerdings ein Artikel der Express zu mir geschafft hat: Ich weiß es nicht. 😀

Express: Lehrer-Chef spricht Klartext
Sex-Unterricht versaut unsere Kinder

Ich habe den Artikel nicht intensiv gelesen, daher weiß ich nicht, wer oder was der „Lehrer-Chef“ ist.

Sonst treiben ihn Dinge wie überforderte Schüler, Vergleichsarbeiten und Pisa um. Doch jetzt bringen den obersten Chef der Gymnasiallehrer in Baden-Württemberg Themen wie Spermaschlucken, Gruppensex, Lack und Leder um den Verstand. „Die moderne Sexualpädagogik pornografisiert die Schule“, klagt der 60-Jährige.

Der Artikel kam schon am 03.11. Er hat allerdings ein paar Tage bis zu mir gebraucht:

Deutschland Radio: Extremismus unter Jugendlichen
Fehlende Väter, radikale Kinder

Was treibt junge Menschen in die Arme von Radikalen? Nicht die Ideologie ist es, sagt Thomas Mücke vom Violence Prevention Network. Vielmehr sind viele von ohne Väter aufgewachsen sind – und deshalb anfällig für „hypermaskuline Männlichkeitsbilder“.

Man könnte glatt meinen, dass Männlichkeit gar nicht so überflüssig ist, wie von Pädagogen und alleinerziehenden Frauen immer propagiert wird.

Darf ich Euch aber etwas verraten: Auch bei Mädels macht sich ein fehlender oder sehr „schwacher“ Vater oftmals negativ bemerkbar. Man schaue sich nur so einige Feministen an, die oftmals unter den gleichen Begleitumständen leiden. Da wollte eigentlich schon lange mal jemand was bei uns drüber schreiben… 😉 Nein, ich nicht. Ich muss auch noch arbeiten.

Berliner Zeitung: Woher kommt dieser neue Hass auf die konservativen Frauen?

Frauen hatten bislang einigermaßen Schonzeit, wenn sie sich kritisch gegenüber den aktuellen Zustanden in Politik und Presse geäußert haben. Diese Schonfrist scheint vorbei zu sein. Sie werden nun ebenfalls auf das Bösartigste bekämpft, beleidigt und diffamiert.

Besonders hart wird mit konservativen Frauen ins Gericht gegangen, die sich in der Öffentlichkeit profiliert haben, zum Beispiel mit Hedwig von Beverfoerde, Birgit Kelle und Beatrix von Storch. Sie werden in eine Reihe mit der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe und dem Massenmörder Anders Breivik gestellt.

Sie tanzen als wild gewordene hasserfüllte Kreaturen über die Bühne. Ihre Namen werden wie die von Verbrecherinnen anklagend ins Publikum geschrien. Sogar eine Wohnadresse wurde dem geneigten Publikum bekannt gegeben.

Mit solchen Dingen kommt man heutzutage aber durch. Während jede kritische Äußerung „der anderen Seite“ mit unendlichen Beschuldigungen, den Hass zu bedienen usw. bedacht wird.


Freitag, 06.11.2015

Was fällt an diesen Sätzen auf?

Der linke Maskulist XXXXXXX hat eine Liste von sinnvollen feministischen Anliegen zusammengestellt – samt einer Kritik, warum sie im derzeitigen Feminismus falsch umgesetzt werden. Die Liste ist vermutlich nicht einmal vollständig, wenn ich etwa an das Thema „Frauen in den Medien“ denke, wo ja z.B. in Comics und TV-Serien erst aktuell eine Abkehr von der klassischen Männerfixiertheit stattfindet.

Darf ich kritisch anmerken, dass ein Männerrechtler Besseres zu tun haben sollte, als die Arbeit von Feministen zu erledigen?

– Engagement gegen die Diskriminierung Homosexueller und für das Recht auf Ehe und das Adoptionsrecht von Homosexuellen ist berechtigt und entspricht auch dem linken Maskulismus wie z.B. Arne Hoffmann und ich ihn verstehen.

Was bitte ist am Adoptionsrecht für Homosexuelle ein berechtigtes Anliegen des Feminismus? Die Anliegen klingen insgesamt wie stark erweiterte feministische Forderungen. Sollte man den „linken Maskulismus“ vielleicht in feministischen Maskulismus umbenennen? Ich weiß, ich bin ein Lästermaul… Irgendwie kommt beides sehr ideologisch ‚rüber. Zumindest haben sich beide radikalfeministische Forderungen zu eigen gemacht. (Dies alles spiegelt lediglich meine Meinung wider.)

EMANNZER: Mit dem Zweiten sieht man schlechter

Es geht um die Medien. Hier geht es speziell um die ARD. Presse, Funk und Fernsehen… Was soll man von denen noch halten? Zählen wir eigentlich auch zur Presse? 😀

Und mit der Truppe aus der “ARD”, welche sich den Claim (Slogan) “Wir sind Eins” gegeben hat, im Übrigen auch kein Stückchen besser. Eigentlich ist es ein Witz, was beide Sendeanstalten in ihren Werbesprüchen, auch genannt Reklame, da an einem Paradoxon, welches man getrost als Paralleluniversum bezeichen könnte, hingelegt haben!

 


Samstag, 07.11.2015

Aus Neukölln in Berlin kommen Warnungen vor einer sozialen Krise. Na, wird man in Berlin zumindest örtlich wach? 😉

Zeit: Neuköllner Bürgermeisterin warnt vor sozialer Krise

Bei der Belegung von Turnhallen sei Schluss mit der Akzeptanz für Flüchtlinge, warnt Franziska Giffey. Die Situation in der Hauptstadt sei schon jetzt hoch problematisch.

Also ich habe davon gehört, dass in einigen Städten schon die meisten Schulturnhallen mit Flüchtlingen belegt sind. Das birgt zumindest zwei Probleme:

  1. Es kann kein Sportunterricht stattfinden.
  2. Ein sozialer Brennpunkt in der Nähe der Schulen wird geschaffen.

Könnte man einmal drüber nachdenken.

Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Neukölln warnt davor, Flüchtlinge in Turnhallen unterzubringen. Schon jetzt sei die Situation in der Hauptstadt „hoch problematisch“ und die Stimmung in der Bevölkerung könne bald kippen, sagte Franziska Giffey der Tageszeitung B.Z. Neben hilfsbereiter Zugewandtheit gebe es auch Entrüstung und Empörung: „Wenn es zu Lasten der Kinder, des Schul- und Vereinssports geht, fängt der Verteilungskampf an. Wenn Dinge der Daseinsvorsorge für die Normalbevölkerung nicht mehr gewährleistet sind.“

Interessant: Ich dachte, dass linke Volk habe die Restbevölkerung in Berlin eindeutig im Griff. Scheint aber nicht so zu sein. Es kocht offenbar überall im Land.

Ich weiß nicht, wie und warum: Ich bin aber über einen Text beim Arbeitgeberverband gestolpert:

Es gendert

Ja, sagt sie. Den Artikel über Gender hab ich schon gelesen. Und ich hab mich im Internet gerade mal über diese Genderideologie schlau gemacht. Und dann liest sie mir vor: Eine Frau Dale O’Leary hat ein Buch geschrieben: The Gender Agenda – und da verkündet sie, was sie vorhaben. Frau O’Leary glaubt, dass es weniger Menschen auf dieser Welt geben sollte und mehr sexuelle Vergnügungen.

Der Text ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Bruno Jonas:
„Vollhorst. Der Erfolgstyp in Politik, Kultur und Gesellschaft“ im Piper Verlag erschienen.

Der Text ist allerdings schon von Mai 2015. Es gibt mehr als man denkt.

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Thomas Gesterkämpchen testet seine Stimme:

Aufschrei im Abendland

Flüchtlingsdebatte Die „Emma“ schwimmt unverhohlen und reflexhaft im rechten Fahrwasser. Wenn Rechtspopulistinnen zu Feministinnen werden – und umgekehrt.

Ist dem Feministen Gesterkamp denn jetzt nichts mehr heilig? Die arme Frau EMMA!

Ist es nicht auch populistisch, wenn man sich der Sprache, des vermeintlichen Gegners bedient?

Auf keiner Pegida-Demo und bei keinem Talkshow-Auftritt der AfD fehlt inzwischen der Hinweis, dass 70 Prozent der Neuankömmlinge männlich seien. Muslimische Männer unter 30, da weiß man doch, was abgeht: Voller Hormone, gelangweilt und ohne sinnvolle Beschäftigung lungern sie vor den Wohnheimen herum und kommen auf dumme Gedanken. Zum Beispiel, vorbeilaufende Frauen anzuquatschen, zu belästigen oder Schlimmeres. Im Netz pöbeln Kommentatoren gegen „nordafrikanische Verbrecher, die aus den Gefängnissen nach Europa verschifft werden“ und warnen vor Verhältnissen, wo sich junge Frauen „ihre blonden Haare schwarz färben müssen, um einer Vergewaltigung zu entgehen“.

Zumindest hat er sämtliche bösen Stichwörter eingebaut. Kommt einem so vor, als hätte er sich eines Setzkasten für diesen Text bedient. Was wären solche Menschen nur ohne diese ganzen Nazis, die an jeder Ecke lauern und auch noch Wahlrecht haben?

Bei Jan Deichmohle geht es um

Weibliche Wahl und Feminismus

Dieser Artikel beweist, daß das weibliche Geschlecht biologisch dominant ist. Sexuelle Selektion, Fortpflanzung und eine schiefe Wahrnehmung der Geschlechter beim Menschen tragen zu dieser Dominanz bei. Weibliche Dominanz wurde von allen „feministischen Wellen” verstärkt. Das Gleichgewicht der Geschlechter, das unbewußt in der Menschheitsgeschichte stets Frauen bevorzugte, aber auch Männern Wert gab, wurde vollständig umgestoßen.

 


Sonntag, 08.11.2015

Einen Tag zu spät lese ich bei Hadmut Danisch:

Der korrupte Niedergang von ARD und ZDF

Immer mehr Kritik an der Mainstream-triefenden Staatspropaganda von ARD und ZDF.

Gestern abend fiel mir gerade schon wieder auf, dass die ZDF heute show von Oliver Welke überhaupt nichts Witziges mehr hat. Das ist längst völlig hirnlos geworden, es geht eigentlich nur noch darum, alles, was nicht exakt linkem Mainstream entspricht, nach den immer selben Schemen zu verhöhnen und zu beschimpfen. Immer wieder aufs Neue erinnerin die mich an von Schnitzler mit seinem schwarzen Kanal.

Ich hatte ja schon auf die FAZ verlinkt, die sich mittlerweile an dem Propaganda-Geseier stört, nun bringt auch die WELT eine Kritik am Staatsfernsehen:

Ja, die heute show kann ich auch schon lange nicht mehr ertragen. Was mir aber auffällt: Wie sehr die Sympathiewerte direkt sinken, wenn die Botschaft schon daneben ist. Den Welke finde ich mittlerweile genauso widerlich und unerträglich. Jetzt muss ich auch beim Fußball schon den Ton ausmachen. 😀

Auf einen Artikel aus dem Oktober hat die Frankfurter Erklärung irgendwann in diesen Tagen aufmerksam gemacht.

Da an diesem Sonntag nicht viel los ist, komme ich dazu, ihn heute zu lesen.

Welzheimer Zeitung: Die Thesen von Anti-Gender-Aktivistin Birgit Kelle

Wo zum Teufel liegt eigentlich Welzheim?

Das Problem, das noch alle Redner der vielen Anti-Gender-Veranstaltungen der vergangenen Monate hatten, war, dass sie ihren Gegner erst mal aufbauen mussten. Denn erst mit gut zwanzigjähriger Verspätung hat sich rumgesprochen, dass das sogenannte Gender-Mainstreaming staatliche Verbindlichkeit bekommen hat. Vorher will’s keiner auch nur bemerkt haben. So zeigte sich nach Birgit Kelles fast zweistündigem Vortrag denn auch Claus Paal entsetzt darüber, „welche Dramatik“ die Sache habe.

Mal in deutlichen Worten: Klugscheißen kann jeder, wenn das Kind fast schon in den Brunnen gefallen ist. Dieser ganze Gendermüll wurde klammheimlich hinten rum durchgeboxt. Ich habe lange nichts von diesem Wahnsinn mitbekommen. Ich würde nur gerne wissen, seit wann der Autor des Textes zu dem Thema Stellung bezieht. Egal, wer kennt schon Welzheim? 😉

Jetzt haue ich mal wieder etwas völlig Unpassendes heraus:

Gunnar Kunz – Hörbuch: Märchen der Welt

Der Gunnar Kunz schreibt ja auch hier. Seine Arbeit als Schriftsteller ist recht umfassend. Hier stellt er ein Märchenhörbuch für Kinder vor.

Mein Märchenbuch „Ein Koffer voller Wunder. Märchenreise um die Welt“ gibt es ab sofort als Hörbuch, leider nicht auf CD, aber immerhin zum Herunterladen.

Die Geschichten werden von mir gesprochen und von handgemachten Geräuschen begleitet. Vom Donnerblech bis zur Kaffeemühle ist alles vertreten. Hein Schneider hat atmosphärisch dichte Musik dazu komponiert. Das Hörbuch kann ab sofort auf allen relevanten Portalen heruntergeladen werden.

Ist mir auch gerade egal, ob das hierhin passt oder nicht. Ich will nur zeigen, dass wir nicht nur meckern und hadern können. 😉 Im Artikel gibt es auch einen Verweis auf die Hörprobe zum Hörbuch.

Die Frankfurter Erklärung vermeldet:

Hirschfeld-Stiftung verteilt Viertelmillion in vier Jahren

Geldsegen für die queere Community: Seit ihrer Gründung am 27. Oktober 2011 hat die auf Druck der FDP noch von der schwarz-gelben Bundesregierung errichtete Bundesstiftung Magnus Hirschfeld 70 externe Bildungs- und Forschungsprojekte gefördert. Dabei wurde ein Gesamtvolumen von bisher 247.558,92 Euro vom Kuratorium genehmigt, heißt es im jüngsten Newsletter der Stiftung.

Kinder- und Altersarmut – egal! Die queere-Förderung ist wichtig! Wann schreibt hier endlich mal jemand über die Weltfrauenkonferenzen? Die haben uns das alles eingebrockt…!


Montag, 09.11.2015

Tag der Videoclips!

Danisch: Modern Educayshun

Drei Jungs von uns sind beim WDR im TV zu bewundern! Der Bernhard Lassahn, der Gunnar Kunz und der Wolf Jacobs.

Wenn ich gut drauf bin, mache ich diese Woche noch eine Übersicht über die Reaktionen zur Sendung.

Der Sexismusbeauftragte:

Wenn eine Frau die Männerkrise für beendet erklärt…

Constanze Ehrhardt hat sich in der FAZ auf sechs Seiten mit der vermeintlichen Männerkrise beschäftigt.

Sie ist Akademikerin und 32 Jahre alt, da unterstelle ich ihr einfach mal, dass sie noch keine männlichen Kinder hat, mit denen sie persönliche Erfahrungen zum Thema Männerkrise sammeln konnte, sonst würden solche Tatsachen kaum unter den Tisch fallen:

  • Jungen machen 76 Prozent der diagnostizierten ADHS-Patientienten unter 19 Jahren aus.
  • Für gleiche Leistung werden Jungen schlechter bewertet.
  • Jungen landen eher an der Sonderschulen (sie stellten 2009 64 Prozent der Sonderschüler in Baden-Württemberg).
  • Jungen gehen häufiger ohne Abschluss von der Schule ab (2009: 64 Prozent der Schulabbrecher).
  • Jungen stellen 78 Prozent der Selbstmörder unter 26.

Das alles findet in Frau Ehrhardts Text keine Beachtung. Ohne die persönliche Erfahrung mit meinen Kindern würde ich dem Klagelied der Männerkrise vermutlich wenig Beachtung schenken.

Die ScienceFiles vermelden einen Anstieg der HiV-Infektionen.

Nachtrag zum Bildungsplan: AIDS-Neuinfektionen nehmen zu

Wie sich das wohl verträgt? Wie vermittelt man den Kindern, dass die gefälligst auszulebende Vielfalt auch Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringt?

Nachdem es u.a. in Baden-Württemberg Gegenstand des Unterrichts ist, sexuelle Orientierungen zu thematisieren und zu normalisieren, um damit die Toleranz und Akzeptanz gegenüber homosexuellen, inter- und transsexuellen Menschen zu steigern, zeigen Ergebnisse, die das Robert-Koch-Institut (RKI) gerade veröffentlicht hat, dass es notwendig ist, das schulische Curriculum um Risiken und Nebenwirkungen, die sich mit den entsprechenden sexuellen Orientierungen verbinden, zu erweitern.

Ob dies aber geschieht, wage ich zu bezweifeln. Das würde ja einen dunklen Schatten auf die bunte Vielfalt werfen.

NRWjetzt; GenderGaga am Rhein: Die Ministerin und der „Fehlerteufel“


„Allerdings irritiert mit die Anrede ‚Mitglieder/-innen“. Nach meiner Kenntnis der deutschen Sprache ist das Wort Mitglied sächlich, also ‚das Mitglied‘. Wenn man überhaupt aus dem sächlichen eine weibliche Form ableiten würde, müsste es ‚die Mitgliedin‘ heißen. In der Mehrzahl, wenn schon, ‚Mitgliedinnen‘. Das setzt aber voraus, dass es nicht ‚das‘ Mitglied, sondern ‚der‘ Mitglied heißt. Das ist mir nicht bekannt.“

Unser pelz schreibt erneut über

Plan – sexistische Hilfe für Mädchen

Es geht um die Hilfsorganisation „Plan„, die von prominenter Seite unterstützt wird und sich an erster Stelle um Mädchen in Entwicklungsländern kümmert. Ulrich Wickert, Senta Berger, Mario Götze, Udo Lindenberg, Joachim Löw und Marion Kracht gehören unter anderem zu den prominenten Unterstützern.

Was letztes Jahr schon eine starke Schlagseite in Richtung nahezu reiner Mädchenunterstüztung hatte, scheint dieses Jahr völlig in Richtung Mädchenförderung zu kippen. Konsequent wäre es, die Förderung von Jungs völlig herauszunehmen, das wäre wenigstens ehrlich. Man würde allerdings damit Menschen verprellen, denen es tatsächlich doch noch an Gleichberechtigung gelegen ist.


Dienstag, 10.11.2015

In einem bekannten maskulistischen (?) Nachschlagewerk werden wir als Gegenstück zu einem Blog beschrieben.

 Nicht-Feminist ist das deutsch­sprachige Gegenstück zum englisch­sprachigen The Counter-Feminist.

Vielleicht kann man mir ja die Parallelen zwischen unserem Magazin und dieser Webseite erklären. Damit das nicht seine Runden macht, verlinke ich den Beitrag des Nachschlagewerks nicht. Vielleicht gehen wir irgendwann ja auch als schlechte Kopie von Chefkoch.de durch. 😀

Ne, da sollte insgesamt nochmal ordentlich recherchiert werden. Der Counter-Feminist – Fidelbogen – ist zwar mit uns befreundet und einige Texte von ihm sind hier in der Übersetzung erschienen, aber hier sind einige Texte von unterschiedlichen Leuten erschienen. Die Feststellung ist recht absurd. Nun ja, weiter machen. 😀

Akif Pirinçci vermeldet, dass sein Buch

Die große Verschwulung

wieder bei Amazon vertrieben wird.

Dort wird allerdings nur auf sein Buch bei Amazon verlinkt.

Man kann von ihm halten, was man will: Was man aber versucht an ihm zu beweisen, dass man unliebsame Zeitgenossen ganz einfach mundtot machen und wirtschaftlich ruinieren kann, ist eine Schande für einen demokratischen Staat. Wie gesagt: Man kann von seinen Texten halten was man will. Wir haben aber ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Wer eine Meinung nicht erträgt, kann sie meiden.

Komme ich auch mal wieder aus dem Meckermodus heraus? Schauen wir einfach weiter…

Es wird jetzt nicht mehr gemeckert, es wird jetzt traurig.

Helmut Schmidt ist mit 96 Jahren verstorben.

Einen besonderen Nachruf hat Hadmut Danisch.

Wisst Ihr, was mir gerade so einfällt?


 

Ich grüße Euch

JAWO

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