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Die fünf großen Lügen des Feminismus

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Die fünf großen Lügen des Feminismus

Feminismus basiert auf einer Opferideologie

Ein jeder würde sich fragen

„Wofür ist Feminismus eigentlich gut?“,

wenn er nicht eingeredet bekommen würde, dass die Frau unterdrückt und benachteiligt sei. Damit die Existenzberechtigung des Feminismus nicht angezweifelt wird, hat der Feminismus fünf große Lügen in die Welt gesetzt. Ich möchte diese Lügen im folgenden kurz behandeln. Über jede einzelne Lüge kann man einen eigenständigen Artikel schreiben.

Die Lüge der Diskriminierung der Frau

Spricht ein Feminist von der Diskriminierung der Frau, spricht er zumeist über das angebliche Patriarchat und von Gesetzen, die Frauen „diskriminieren“. Fragt man nach diesen Gesetzen kommen schwammige Aussagen, die sich auf „irgendwas im Bereich XY“ reduzieren lassen.

Als Mann fällt es leicht, gesetzliche Benachteiligungen zu benennen. Aus dem Stand kann man das Unterhalts- und Scheidungsrecht, das Umgangsrecht zu seinen Kindern, Bundeswehr, Polizei und Feuerwehrhier werden unterschiedliche Leistungen gefordert -, Frauen werden weniger in Kriegsgebieten eingesetzt usw.
Fakt ist: Frauen werden gesetzlich nicht benachteiligt, sondern mittlerweile bevorzugt. Die Gesetze zur Quote hebeln z. B. das Prinzip der Leistung aus. Die Gleichberechtigung steht bereits im Grundgesetz.

Im Gesundheitssytem hat der Mann nach wie vor Nachteile. Dies ist z. B. bei psychischen und Krebserkrankungen der Fall.
Die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt, sie gilt aber nach wie vor ausschließlich für den Mann usw.

Das Pensionsalter für Frauen ist in Österreich 60 und für Männer 65 Jahre. Es ist eine ganz schöne Diskriminierung, dass Frauen früher aufhören sollen zu arbeiten.

Mir ist es bisher nicht gelungen, einen sinnvolle Aussage zur Diskriminierung der Frau zu erhalten.

Die Lüge des Gender Pay Gaps

Frauen verdienen weniger als Männer (im Durchschnitt). Das ist Fakt. Es liegt aber nicht am Geschlecht, sondern daran, dass Frauen sich tatsächlich für andere Berufszweige, andere Arbeitszeiten entscheiden. Feministen träumen von Halbtagsführungspositionen, damit Frauen ihre „Work-Life-Balance“ – Arbeit als Hobby! – hinbekommen können. Halbtagsführungspositionen sind allerdings absurd. Ein jeder Betriebswirtschaftswissenschaftler wird einfach erklären können, warum mehrere Halbtagsführungskräfte teurer sind als eine Vollzeitführungskraft und warum eine Vollzeitführungskraft effektiver ist als mehrere Halbtagsbeschäftigte.

Frauen entscheiden sich anders im Berufsleben. So ist auch der Unterschied im Gehalt zu erklären. Auf die (absichtlichen) Standardfehler (Vergleich ohne Berücksichtigung der Arbeitszeit/Überstunden etc.) muss hier nicht zum 1000. Male eingegangen werden.

Zu diesem Thema gab es bei NICHT-Feminist diverse Beiträge und Clips:

Gender Pay Gap – Die Mär der Ungerechtigkeit

Video (englisch): Gender Pay Gap – Respect Woman’s Choices

Das Thema „Gender Pay Gap“ baut ebenfalls auf Lügen und verfälschten Statistiken auf. Mittlerweile spricht man nicht mehr von „gleicher Arbeit„, weil Frauen dann den Kürzeren ziehen, sondern von „gleichwertiger Arbeit„. Die Feministin bestimmt dann, was gleichwertig ist. Eine Lüge bleibt allerdings eine Lüge. Da können Feministen soviel definieren, wie sie wollen.

Die Lüge über die erlittene Gewalt

Das Thema der erlittenen Gewalt ist eng verwandt mit der Rape Culture. Gerade in diesem Bereich werden Statistiken und Studien gefälscht bzw. schon so derartig erstellt, dass die Frau als alleiniges Opfer auftaucht. Studien werden erstellt, indem ausschließlich Frauen zu ihren Gewalterfahrungen befragt werden. Werden Männer gar nicht erst als Opfer in Betracht gezogen, können sie auch nur als Täter in der Studie auftauchen.

Dass es auch Ausnahmen gibt, zeigt eine Studie aus der Schweiz, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt:

Schweiz: Mädchen – und sie schlagen doch!

Die Presse behandelt Studien zumeist aus feministischer Perspektive:

Spiegel: Kinder sind ausschließlich Mädchen

Die Lüge der erlittenen Gewalt muss aufrecht erhalten bleiben. In diesem Artikel geht es um eine Studie von Unicef, die deutlich zeigt, dass erlittene Gewalt ein männliches Phänomen ist. Der Spiegel aber schafft es, alleine Mädchen/junge Frauen als Opfer darzustellen. Die Wahrheit wird komplett gedreht.

Kürzlich gab es immrthin im Tagesspiegel einen Artikel zu erlittener Gewalt von Männern:

Häusliche Gewalt gegen Männer: Mehr als Schläge – Tagesspiegel

In England soll es schon Gewalt sein, wenn sich der Mann über das Gewicht der Frau beschwert:

UK: Kommentare über das Gewicht einer Frau – häusliche Gewalt?

Gewalt wird je nach Geschlecht unterschiedlich wahrgenommen:

Clip: Ein weiterer Clip zum Thema männliche/weibliche Gewalt in der Öffentlichkeit

Die primären Opfer von Gewalt sind Männer. Ich frage mich allerdings auch, warum man sämtliche Themen nach Geschlecht angehen muss. Ist das die s. g. „Geschlechtergerechtigkeit“, wenn ausschließlich Frauen betrachtet, gefördert und beschützt werden? Ist das diese „Geschlechtergerechtigkeit„, die uns das Gender Mainstreaming verspricht? Auch diese Fragen waren rhetorisch: Überall wo Gender drauf steht, ist ausschließlich Frauenförderung drin. Da macht es auch nichts, wenn man Studien zur Gewalt so lange verfälscht, bis der Mann zwar als Täter da steht, im Endeffekt aber Opfer ist.

Die Lüge vom Patriarchat

Ich gehe exemplarisch anhand eines Arikels der feministischen Webseite Feminismus101 in der Betrachtung des Patriarchats vor.

„Das Patriarchat ist eine Gesellschaftsform, die die Unterwerfung von Frauen beinhaltet. Deshalb sind aber nicht alle Männer Patriarchen und unterwerfen generell Frauen.Männer als Gruppe unterwerfen und unterdrücken in diesem System aber Frauen als Gruppe.“

Beschuldigt “das Patriarchat” nicht pauschal alle Männer?

Hier wird zunächst von einer Gesellschaftsform gesprochen. Diese Gesellschaftsform ist aber eine reine Erfindung des Feminismus. Es gibt „die Männer“ nicht als Gruppe, die Frauen unterwirft.

Patriarchat: Eines der am häufigsten fehlverstandenen Konzepte kritischer Theorie. Das Patriarchat ist eine antike und anhaltende Gesellschaftsform, basierend auf Traditionen und Elitedenken (eine Hierarchie von Minderwertigkeiten), Privilegien und der Unterordnung von Frauen durch strikte Erwartungen an Geschlechterrollen, die deren persönliche Entfaltung beschränken.

Beispielhaft widerspricht sich Feminismus101 in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen. Das Patriarchat ist also „Konzept kritischer Theorie“ und „antike und anhaltende Gesellschaftsform“ zugleich. Die Idee eines Patriarchats sind aber noch nichtmals eine Theorie; denn

Eine Theorie ist ein System von Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität zu beschreiben beziehungsweise zu erklären und Prognosen über die Zukunft zu erstellen.

Durch die Verallgemeinerung, dass es sich um einen herrschenden Allgemeinzustand handelt, soll kein Ausschnitt der Realität, sondern die Gesamtsituation beschrieben werden. Dies ist aufgrund der unterschiedlichen Gesellschaftsformen auf dieser Welt nicht möglich.

Bei der Idee des Patriarchats handelt es sich ansatzweise um eine Hypothese.

Eine Hypothese (von altgr. ὑπόθεσις ypóthesis → spätlat. hypothesis, wörtlich: ‚Unterstellung‘) ist eine logische Aussage, deren Gültigkeit man zwar für möglich hält, die aber (ggf. noch) nicht bewiesen oder verifiziert ist, sich allerdings grundsätzlich beweisen oder verifizieren ließe. Bei der Formulierung einer Hypothese ist es üblich, die Bedingung/en anzugeben, unter der bzw. denen sie gültig sein soll/en.

Aus feministischer Sicht allerdings darf die Idee des Patriarchats keine Hypothese sein; sie ist nämlich das Fundament des Feminismus. Ohne das Patriarchat hätte der Feminismus ein großes Problem seine Daseinsberechtigung zu begründen. Daher wird die ursprüngliche Hypothese als bewiesen und Fakt dargestellt.

Die „Belegfreudigkeit“ der Feministen

Wer feministische Texte liest, wird bemerken, dass zwar immer vom Patriarchat die Rede ist, aber keinerlei Belege für das angebliche Patriarchat angeführt werden. Rhetorisch wird es einfach als wahr verkauft und dementsprechend auch oft nicht angezweifelt.

Einige Gesellschaften sind eher patriarchal geprägt als andere, aber patriarchale Traditionen sind überall zu finden. Nicht alle Männer sind Patriarchen. Ein Patriarch ist ein Mann, der Macht und Einfluss hat. Nicht nur über seine Familie, auch in der Gesellschaft, aufgrund von Privilegien, die ihm aufgrund von Alter, Leistungen, Abstammung, Unterstützung (“Boys Clubs”) und der Ausbeutung anderer zugesprochen werden oder von Geburt an vorhanden sind.

Sind Gesellschaften nun patriarchal oder doch nur patriarchal geprägt? Ist es nicht genau andersherum? Liegt die Macht über sexuelle Selektion nicht bei der Frau? Die Antwort lautet: Ja, durch die sexuelle Selektion der Frau ist die gesamte Gesellschaft auf die Frau ausgerichtet.

Männer sind aus feministischer Sicht von Geburt an privilegiert. Greifen die anderen erdachten Privilegien nicht, so ist der Mann es halt von Geburt an. Das ist eine etwas schlichte Sicht auf die Gesellschaft, hilft aber, den Mann von Anfang an als Unterdrücker darzustellen.

Dennoch ist die Gesellschaft immer noch in fast allen Organisationsformen anhand dieser patriarchalen Unterwerfung strukturiert – zum Vorteil derer, die an der Spitze stehen. Die männlichen, weißen Eliten haben immer noch die in keinem Verhältnis stehende Macht inne, über Lebenssituationen anderer Männer und besonders Frauen zu bestimmen.

Feminismus101 widerspricht sich hier erneut. Zunächst wird das Patriarchat als Gesellschaftsform dargestellt, die alle Männer privilegiert. Nun wird vom Vorteil derer, die an der Spitze stehen, gesprochen. Schlichte Beispiele für Männer, die an der Spitze stehen sind Angela Merkel und die Königin von England. Beide sind entweder im falschen Körper geboren oder sie sind die Ausnahme, die die patriarchale Regel bestätigen.

Feministischer Rassismus

An dieser Stelle wird der feministische Rassismus deutlich: „die männlichen, weißen Eliten„. Bedeutet dies nun, dass das Patriarchat ausschließlich für „weißgeprägte“ Kulturen gilt? An dieser Stelle wird über das angebliche Patriarchat das Feindbild des weißen, heterosexuellen Mannes vorbereitet.

Patriarchat und Sexismus überschneiden und stützen sich: “Das “Männliche” ist der Standard und die Norm. Alles davon Abweichende wird in diesem System als Unzulänglichkeit eingestuft.

Für diese Aussagen gibt es keinerlei Beleg. Es muss allerdings festgestellt werden, dass der Feminismus alles auf das Geschlecht reduziert. Der einzige Sexismus, der stattfindet, ist der feministische Sexismus, der nicht in der Lage ist, den Mensch abstrakt als Mensch zu sehen, sondern den Menschen immer subjektiv aus weiblicher Sicht betrachtet und ständig neue weibliche Opferrollen generiert.

Daher lässt sich auch ein Zitat Schopenhauers auf die Hypothese des Patriarchats anwenden:

„Eine gefasste Hypothese gibt uns Luchsaugen für alles sie Bestätigende, und macht uns blind für alles ihr Widersprechende.“

Arthur Schopenhauer

Es gibt kein Patriarchat. Ausführlich wurde das Märchen vom Patriarchat durch Heike Diefenbach auseinandergenommen.

Es verwundert daher nicht, dass der Staatsfeminismus sich schwer tut, in der westlichen Welt und den meisten nicht-westlichen Staaten Elemente dessen festzustellen, was als Teil patriarchalischer Strukturen gelten könnte. Er hat sich dementsprechend darauf zurückgezogen, die Wirkung aktueller oder vergangener patriarchalischer Strukturen überall dort zu behaupten, wo ein gesellschaftliches Gut nicht zu mindestens fünfzig Prozent auf Frauen entfällt, …

An dieser Stelle macht man sich nun das Gendermärchen zunutze, das als Tarnbegriff für Frauenförderung benutzt wird. Das ist wiederum ein anderes Thema.

Fazit zum Patriarchat

Da es kein Patriarchat in der behaupteten Form gibt, fehlt dem Feminismus der wichtigste Teil des feministischen Fundaments. Der Feminismus sollte grundsätzlich in großer Erklärungsnot sein. Dies wird durch die rhetorische Darstellung des Patriarchats umgangen.

Die Lüge der Vergewaltigungskultur (rape culture)

Sie basiert direkt auf der Lüge des Patriarchats. Weiße heterosexuelle Männer haben angeblich eine Kultur etabliert, die von Vergewaltigung „bis in die hinterste Ecke durchdrungen“ ist, die auch nur Feministen erkannt werden kann.

Rapeculture sind die unzähligen Arten auf die Vergewaltigung stillschweigend und offenkundig begünstigt und angespornt wird, dass sie unsere Kultur bis in die hinterste Ecke so durchdrungen hat. So sehr, dass die Menschen nicht einmal ohne Weiteres erfassen können, was Vergewaltigungskultur wirklich ist.

Diese Lüge dient zur Etablierung weiblicher Macht in der Gesellschaft. Aus den USA schwappen Tendenzen zu uns herüber, die dazu dienen Frauen, Machtmittel an die Hand zu geben, die es ihnen erlauben, Vergewaltigung zu definieren. Aktuelle Bestrebungen zur Reform des Sexualstrafrechts, führen dazu, dass Frauen nahezu jede sexuelle Begegnung mit einem Mann als Vergewaltigung darstellen können. Die Unschuldsvermutung wird ad absurdum geführt.

Vergewaltigung wurde historisch immer in derart definiert, dass ausschließlich der Mann als Täter, aber nicht als Opfer in Frage kommt. Auch die Bestrebungen durch Heiko Maas gehen in diese Richtung. Es wird ausschließlich von der Frau als Opfer gesprochen.

Falschbeschuldigungen

Es gibt bereits genug FalschbeschuldigungenJörg Kachelmann, Karl Dall, Andreas Türk – und Fehlurteile. Dies wird durch die Neuregelung des Sexualstrafrechts katastrophale Ausmaße für den Mann annehmen. Dies lässt die Lügen vom Patriarchat und der Vergewaltigungskultur in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Zu Andreas Türk heißt es z. B.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main erhob im Mai 2004 Anklage gegen Andreas Türck wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung. Er wurde am 8. September 2005 freigesprochen, nachdem auch die Staatsanwaltschaft dies wegen erheblicher Zweifel an der Glaubwürdigkeit des angeblichen Opfers beantragt hatte. Ausschlaggebend waren zwei psychologische Gutachten, die zu dem Schluss kamen, dass die Aussage des mutmaßlichen Opfers nicht den tatsächlichen Ereignissen entsprach. Der Fall erhielt hohe mediale Aufmerksamkeit und stellte eine Zäsur in der Karriere Türcks dar, durch die seine Moderatorentätigkeit im Fernsehen über acht Jahre unterbrochen wurde.

Es ist also ein massives Machtmittel das Frauen gegen Männer einsetzen können. Die Karierre wird auch zerstört, wenn der Mann unschuldig ist. Die Tendenzen gehen eher zu einer Verstärkung dieses Machtmittels.

Dass Vergewaltigung als Waffe gegen Jungs und Männer eingesetzt wird, hat der Femokratieblog gezeigt:

Männer- und Jungenvergewaltigung als grausame Kriegswaffe « FemokratieBlog.

Die Frage, die sich stellt: Wie kann in einem Patriarchat mit einer Vergewaltigungskultur gegenüber Frauen, die Vergewaltigung als Kriegswaffe gegen Männer und Jungs eingesetzt werden? Wie kommt es, dass in Kriegsgebieten und in Gefängnissen die männliche Opferzahl unwahrscheinlich hoch ist?

Bei uns erschienen die folgenden Artikel zum Thema:

Feminist Heiko Maas – Sexualstrafrecht, jetzt erst recht!

Definitionsmacht mit Feminist Heiko Maas – es wird ernst.

„Vergewaltigungsparagrafen“ – Änderung des Sexualstrafrechts durch Heiko Maas.

Defintionsmacht mit JustizministerIn Heiko Maas

Kriminologin Monika Frommel – Sexualstrafrecht: „Der Gesetzentwurf ist Unsinn“

Clip (englisch): „There Is No Rape Culture in the West“ (Vergewaltigungskultur)

Fünf Lügen und nun?

Die fünf großen Lügen des Feminismus sind also entlarvt. Das bringt aber so lange nichts, so lange Frauen dazu neigen Frauen zu bevorzugen und auch die Tendenz beim Mann eher dahin geht, dass die Frau bevorzugt wird. Beide wollen die Wahrheit nicht sehen. Die ganzen männlichen Feministen – besser: Allies – sprechen da eine ganz eigene Sprache. Auch aus männlicher Sicht müssen Frauen die Opfer sein.

Jan Deichmohle: Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur)
Während Männer von Natur aus in Debatten wie bei Entscheidungen Frauen meist bevorzugen, oder unparteiïsch sind, niemals aber Frauen benachteiligen, gibt es bei Frauen laut obigen Studien (unter anderen) eine deutliche und systematische Bevorzugung von Frauen, wogegen leider keine unparteiïsche Einstellung festgestellt werden konnte. Dies geht so weit, daß nicht nur einseitige, parteiïsche Entscheidungen getroffen werden, sondern massive Zensur und Unterdrückung Andersdenkender, ja sogar die Manipulation ganzer Gesellschaften und Generationen von früher Kindheit an entsteht.

NICHT-Feministen, Männerrechtler und Humanisten sprechen die Wahrheiten immer wieder an. Alles wirkt wie der Kampf eines Don Quichotes gegen Windmühlen. Alles wirkt wie der Kampf eines Don Quichotes gegen Windmühlen. An dieser Stelle ist die evolutionäre Programmierung des Mannes leider hinderlich.

Die Evolution hat allerdings nicht mit dem Feminismus gerechnet.

 

Wolf Jacobs

9 comments

  1. Gereon 30 August, 2015 at 19:14 Antworten

    Also es geht auch ohne Lügen:

    Mir hat (als junger Mann) eine Feministin versucht weiszumachen, das es gerecht ist, das Männer heute benachteiligt werden weil ja früher Frauen (also nicht die heute lebenden) benachteiligt worden wären und es gerecht ist heute Männer die nichts daran gewirkt haben zu bestrafen.

    • Wolf Jacobs
      Wolle Pelz 30 August, 2015 at 19:23 Antworten

      Selbst wenn es so wäre:

      Klar! Es ist immer gerecht Menschen zu bestrafen, die nichts mit einer Sache zu tun haben! 😉
      Ich bestrafe meinen Sohn auch immer, weil Generationen von Kindern zuvor irgendwann mal unartig waren!

      Nun ja, Feminismus und Moral, Ethik und Logik… Ein Begriff passt da nicht. 😉

  2. Jana 27 März, 2017 at 21:22 Antworten

    Hallo Wolle Pelz,

    Mehr durch Zufall als durch gezielte Suche bin ich auf ihren Beitrag gestoßen, und habe ihn trotz anfänglichem Widerstreben mit Interesse gelesen.

    Zuallererst möchte ich dringlich darauf hinweisen, dass man nicht verallgemeinert über DIE Feministen und DEN Feminismus reden sollte, genauso wie man auch nicht davon reden sollte, dass „DIE Männer alle Teil einer Vergewaltigungskultur sind“. Die Feministischen Bewegungen die sie größtenteils thematisieren sind die besonders extremen Lager, die selbst von gemäßigten feministischen Gruppen oftmals kritisiert werden. Demnach bitte ich darum zu differenzieren.

    Ich habe einige weibliche, aber zum größten Teil vor allem männliche Freunde und würde deswegen behaupten, beide Seiten des Sexismusses gut zu kennen.

    Zum einen trägt die Frau ihre „Opferrolle“ zumindest nicht komplett zu Unrecht:
    Ich und viele meiner Freundinnen haben schon persönlich erfahren, was es bedeutet von fremden erwachsenen Männern vulgäre Kommentare zu hören zu bekommen oder gar unangemessen angefasst zu werden. Das ist unglaublich beängstigend als Frau oder Mädchen.
    (Bewerten sie selbst, wie zuverlässig sie meine persönlichen Erfahrungen als Argumentation werten. Es ist jedoch offensichtlich, warum ich mich auf diese anstelle von Statistiken beziehe.)
    Zudem finde ich persönlich es unangemessen, wie sie die Frau als privilegiert darstellen was die Partnersuche angeht. Ich bestreite nicht, dass der Zeitgeist (leider) hauptsächlich die Männer vorsieht den ersten Schritt zu machen. Lieber möchte ich auf die „Objekttivizierung“ eingehen, unter der viele Frauen nicht nur in der Öffentlichkeit sondern auch privat leiden. (Natürlich werden Männer auch in den Medien als Objekt des Verlangens dargestellt. Im privaten Leben betrifft das Männer allerdings deutlich weniger, als Frauen.)
    Aber ich stimme zu, dass die Behauptung es existiere
    eine patriarchische Vergewaltigungskultur im Westen eine Maßlose Übertreibung ist.

    Trotzdem warne ich davor, derartige Misstände zu unterschätzen oder gar zu verharmlosen!

    Zum anderen weiß ich aber von männlichen Freunden, dass Sexismus auch nicht nur die Frau betrifft.
    Es stimmt, dass Gewalt gegenüber Männern nicht bloß ignoriert, sondern auch extrem verharmlost wird. Und auch, dass gerade was die Kinder oder die Anklage wegen sexueller Belästigung angeht, Männer sehr stark benachteiligt sind. Und, dass letztendlich nicht nur auf Mädchen von Kind auf ein großer Druck bezüglich ihrer Geschlechterrolle lastet, sondern das Problem genauso auch Jungen betrifft.

    Insofern finde ich es gut, dass sie diese oft vergessenen Misstände hier thematisieren. Es ist übrigens auch für mich als Mädchen erfreulich zu sehen, dass auf diese Dinge besonders im Netz vermehrt Aufmerksam gemacht wird.

    Ich plädiere gerne für eine „equalistische“ Debatte, in der es nicht „Mann gegen Frau“ heißt, sondern „Wir für ein freiheitliches Zusammleben, in möglichst großer Gleichheit“.
    Zu utopisch, zu romantisch?!
    In 50 Jahren werden sie staunen!

    (Entschuldigung, ich schweife ab…)

    Auch wenn ich ihnen in einigen Dingen nicht zustimme, hat ihr Beitrag mich ein bisschen im Denken weiter gebracht und mir sogar ein oder zwei Aha-Momente beschert.

    In dem Sinne bedanke ich mich bei Ihnen.
    Lieben Gruß
    Jana (15)

  3. Fiete 30 März, 2017 at 15:12 Antworten

    Hallo @Jana,
    Zunächst mal finde ich es Klasse, daß Du Dir zu den üblichen Geschlechterkriegsthemen Gedanken machst, offenbar sogar recht differenzierte, was heutzutage gar nicht so einfach ist, besonders für Mädchen. In dem Punkte sind Mädchen m.E. nämlich tatsächlich ( noch ) etwas benachteiligt, einfach weil ihnen so massiv höhere Qualitäten und mehr Rechte angedichtet, vorgelebt und sonstwie untergejubelt werden, daß es bequem ist, sich in den daraus zu generierenden Vorteilen genüßlich zu suhlen. Warum sich scheinbar ( so genau weiß ich alter Mann das nicht ) sehr viele, möglw. sogar der größte Teil der Mädels und jungen Damen immer noch zu ganz normalen Frauen entwickelt, könnte mal zum wissenschaftlichen Forschungsthema werden. Ich vermute, da sind die Genetik und die ersten Bindungs- u. sozialen Grundbildungserlebnisse wohl doch prägender, als das was Fremderzieher ( besonders feministische, wie bspw. PinkStinks ) später daraus zurechtzudengeln versuchen.
    Hut ab vor den jungen Menschen, die der Manipulationsflut zu widerstehen versuchen!

    Nun aber en Detail zu Deinem Kommentar. Meine Kritik daran ist also rein inhaltlich zu verstehen und stellt nicht meine Meinung zu Mädchen, Younsters an sich, oder gar Dir dar. Ich zitiere mal drauflos:

    „Zuallererst möchte ich dringlich darauf hinweisen, dass man nicht verallgemeinert über DIE Feministen und DEN Feminismus reden sollte, genauso wie man auch nicht davon reden sollte, dass „DIE Männer alle Teil einer Vergewaltigungskultur sind“.“

    Danke für den Hinweis! ( Ehrlich, ich glaube, Du hast ernsthaft so gemeint )
    Trotzdem muß ich Dich jetzt darauf hinweisen, daß der in dem Satz enthaltene Vorwurf, nicht trifft, denn:
    Wolle kennt das Argument schon lange. Es ist üblich, daß Feministen, wenn sie sich bedrängt fühlen, diese Standardformel verwenden, um sich aus der Affäre zu ziehen, indem sie damit suggerieren, „ihr Feminismus“ würde, kritisierte Eigenheiten gar nicht aufweisen.
    Es gibt aber auch Schnittmengen zwischen nahezu allen Feministen. Die Summe dieser Eigenschaften verschiedener Strömungen wird „der Feminismus“ genannt, wie das beim Kapitalismus, Kommunismus, Rassismus u.s.w. auch ist.
    Eine andere Meinung in einem der vielen Unterthemen des Feminismus ändert daran zunächst gar nix. Kurz und keineswegs überspitzt: Alice Schwarzer und die Intersektionalen beharken sich in letzter Zeit zwar gern untereinander, Femis, die einen Geschlechterkrieg führen, sind sie aber trotzdem.

    Wenn z.B. eine meinungsführende Feministin Hassparolen propagiert ( sagen wir mal: „I bathe in male tears“ ), diverse feministische Gruppen das „voll luschtick, ey!“ finden und nicht mal eine ansatzweise Distanzierung selbst der allergemäßigsten ( öffentlich wahrnehmbaren ) Gruppen kommt, so ist es sicherlich legitim zu sagen: „Feminismus hat was gegen Männer“. Wieviel und in welcher Qualität, ist an einem solchen Vorfall natürlich noch nicht feststellbar ( aber es gibt ja noch ein paar mehr, wie im Folgenden wohl deutlich wird ).

    Der zweite Satzteil ist damit nicht vergleichbar, weil es darin um etwas ganz anderes geht, nämlich um einen abstrusen, um nicht zu sagen vollständig erlogenen Vorwurf seitens der meisten hochaktiven Feministen ( nicht DES Feminismus, aber eben eines sehr großen Teils der Feministen und andere Teile hegen andere Antipathien gegen Männer; sie wären Schuld an allen Kriegen, sie wären unmenschlich, genetisch behindert etc.pp. ).
    Ob es überhaupt „Vergewaltigungskulturen“ auf der Welt gibt ( ich vermute, leider ja ), ist dabei ja gar nicht Thema, sondern es werden ganz klar und gezielt „die Männer“ oder „die Gesellschaft“ insgesamt adressiert. Lässt sich ungefähr so übersetzen: „Männer sind Teil einer Vergewaltigungskultur, oder sie sind die Vergewaltigungskultur selbst, stellen sie also vollständig dar, oder vertreten dieselbe. Frauen auch, aber nur als ’stillschweigende Erdulder‘ der sie dominierenden Männer und die meisten Frauen eigentlich gar nicht“. So etwa kann man wohl die Meinung des feministischen Mainstreams in der westlichen Welt zusammenfassend übersetzen. Und genau diese westliche Welt ist damit auch ganz besonders gemeint, denn in keinem Rapeculturetext findet sich der Hinweis „in Saudi-Arabien“ o.ä.
    Nun, niemand hat in der westlichen Welt aber einen schlechteren Ruf als Vergewaltiger, besonders natürlich Kindesvergewaltiger. Und das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, oder nur mittelbar. Besonders Männer reagieren auf vermeintliche Vergewaltiger sogar besonders extrem.
    Der Unterschied ist, daß Frauen i.d.R. gar nicht zugetraut wird, überhaupt einen Menschen vergewaltigen zu können, was Unsinn ist. Zumal gerade die Feministen schon einen schiefen Blick, oder ein paar unklare Worte als sexuelle Gewalt verkaufen, um die Masse der Opfer zu erhöhen und zu vernebeln. Somit wird von ihnen der Aspekt unterdrückt, daß möglw. es zwar für eine adulte Frau nicht ganz so einfach sein könnte, einen adulten Mann rein körperlich zu vergewaltigen, als ungekehrt, daß sie ansonsten in Punkto „Möglichkeiten sexuelle Gewalt anzuwenden“ aber eher die Nase vorn haben ( Erpressung zum Sex mittels Denunziationsdrohung ist z.B. ein sehr probates Mittel, daß auch verwendet wird und das Männern praktisch gar nicht zur Verfügung steht ). Schon allein weil es ihnen keiner zutraut, es also für betroffene Männer ein erhebliches Glaubwürdigkeitsproblem gibt ( und das ist nicht deren einziges Problem dabei ).

    „Die Feministischen Bewegungen die sie größtenteils thematisieren sind die besonders extremen Lager, die selbst von gemäßigten feministischen Gruppen oftmals kritisiert werden. Demnach bitte ich darum zu differenzieren.“

    Genau das ( differenzieren ) versuche ich ja gerade ( schwitz … ). 😉
    Der Feminismus heutzutage versteht sich ja als eine Bewegung ( nicht mehrere ), welche Synonym zur Frauenbewegung zu setzen sei. Schon das hakt natürlich gewaltig, denn die meisten Frauen, auch wenn ihnen evtl. eine Frauenbewegung wohl gefallen würde ( gibt o. gab es je eine? ), sind gerade keine Feministen und finden den Feminismushype in etwa genau so unsympathisch wie die meisten Männer. Einfaches Beispiel wäre Birgit Kelle, die zwar gelegentlich mal einen „neuen Feminismus“ fordert, ansonsten aber gewiss nicht als Feministin zu bezeichnen ist und die ist immerhin Vorsitzende von Frau 2000+, was einer hypothetischen Frauenbewegung wohl vermutlich zuzurechnen wäre ( so es denn eine gäbe ).
    Daß Wolle hier besonders die extremsten Auswüchse des Feminismus implizit kritisiert, ist wohl richtig, er spricht i.d.R. aber überwiegend ganz übliche Praktiken und Ansichten an. Im obigen Artikel z.B. das vom Feminismus über die davon beeinflussten Mainstreammedien in die Gesellschaft transportierte Geschlechterbild. Das ist extrem. Und es ist ein mittlerweile sehr mächtiges Bild, man könnte es wohl durchaus als das staatlich vorgegebene in D. bezeichnen. Allein das widerlegt übrigens die Patriarchtstheorie so ausreichend, daß sie sich damit eigentlich vollständig erledigt haben müßte ( hat sie aber nicht, im Gegenteil, sie wird immer massiver propagiert ).
    Dadurch wechselt die herrschende Regierungsideologie nicht gleich strukturell vom Patriaracht zu Matriarchat, aber das käme sowieso letztendlich auf genau das gleiche heraus, nur einzelne Untervorzeichen würden wechseln. Was aber entsteht dabei, ist ein staatsfeministisches strukturelles, ideologisches Patriarchat, um mal einen einigermaßen passenden Begriff dafür zu schaffen. In der politischen Männerszene z.T. als „Staatsfeminismus“ abgekürzt.

    Kurz gesagt: Was Du da zu Recht als extrem kritisierst und nicht für Dich annimmst, ist statistisch betrachtet und von den Auswirkungen her hier bei uns der Mainstream, medial wie politisch, also der Mittelbau des Feminismus, wiewohl es wahrscheinlich tatsächlich relativ kleine Grüppchen sind, die diese extremen Meinungen real vertreten und durchsetzen. Sie schaffen es aber und regieren in dem Punkt nicht nur unser Land hier. Was z.B. Maas u. Schwesig in Windeseile an grobem Unfug durch unser Palaverment gepeitscht haben, belegt das wohl recht eindrucksvoll. Die vollständige Anerkennung der UNkrk dauerte von 1992 bis 2010, obwohl es dabei um alle Kinder weltweit geht und die Vorbehalte von vornherein eigentlich lächerlich waren.
    Die nutzlosen populistischen Strafrechtsverschärfungen und -umgestaltungen in D. gelangen jedoch in wenigen Monaten, ohne nennenswerten Widerstand! Das Verstümmelungsgesetz ( keine rein feministische Forderung, aber stark vom Feminismus beeinflusst ) wurde auch blitzartig durchgewunken.

    „Ich habe einige weibliche, aber zum größten Teil vor allem männliche Freunde und würde deswegen behaupten, beide Seiten des Sexismusses gut zu kennen.“

    Beide Seiten vielleicht, aber über die Bandbreite sagt das noch nicht viel aus. Oder diskutiert Ihr in der Schule über verfassungsrechtliche Aspekte von BGleiG u. GleibWV o.ä.?
    Auch das ist ( politischer ) Sexismus, also eine direkte Form der Diskriminierung, hier sogar durch geschlechtsspezifischen Grundrechteentzug ( Wahl- u. Vertretungsrecht wird Männern vorenthalten ).
    Als Ausrede wird dieser Sexismus dann einfach zu etwas positiven erklärt ( sog. „positive Diskriminierung“ ein Kampfbegriff, der heute kau noch gehört wird, das wäre zu auffällig, aber inhaltlich wird es so suggeriert und auch tatsächlich betrieben ). Diskriminierung ist aber niemals „positiv“ sondern immer eine unzulässige Benachteiligung.
    Nur um mal ein Beispiel zu nennen, daß Dir u.U. gar nicht, oder nicht in ausreichendem Maße bekannt, o. bewußt ist.

    „Zum einen trägt die Frau ihre „Opferrolle“ zumindest nicht komplett zu Unrecht:
    Ich und viele meiner Freundinnen haben schon persönlich erfahren, was es bedeutet von fremden erwachsenen Männern vulgäre Kommentare zu hören zu bekommen oder gar unangemessen angefasst zu werden. Das ist unglaublich beängstigend als Frau oder Mädchen.“

    Das mag so sein. Es lässt sich so aber ( leider, denn das wäre interessant ) nicht wirklich Qualifizieren, oder Quantifizieren und somit auch nicht sonderlich differenziert betrachten ( und das möchtest Du ja, schreibst Du ).
    Vielen Jungen geht es ähnlich, wobei zu beachten wäre, daß die erstens oftmals in einer ihnen ( übrigens großteils von ihren Müttern gelehrten ) Rollen festhängen, oder ganz konkrete – z.B. der feministischen Politik geschuldete – Ängste und sonstige Hindernisse haben, sich dazu in ähnlich akzeptierter Weise zu äußern. Und es belastet sie sicherlich in etwa genau so ( zumindest rein qualitativ ). Jungen sind nämlich keineswegs als grundsätzlich unsensibler als Mädchen zu betrachten.

    „(Bewerten sie selbst, wie zuverlässig sie meine persönlichen Erfahrungen als Argumentation werten. Es ist jedoch offensichtlich, warum ich mich auf diese anstelle von Statistiken beziehe.)“

    Selbstverständlich, ich denke, Du versuchst Deine ganz konkrete persönlich Meinung aufgrund Deiner speziellen Erfahrungen darzustellen und das ist auch völlig in Ordnung so.

    „Zudem finde ich persönlich es unangemessen, wie sie die Frau als privilegiert darstellen was die Partnersuche angeht. Ich bestreite nicht, dass der Zeitgeist (leider) hauptsächlich die Männer vorsieht den ersten Schritt zu machen.“

    Dazu finde ich in Wolle’s Artikel gerade nix ( habe ich da was übersehen? ). Kann es sein, daß diese Sätze sich auf einen anderen Artikel o. Kommentar beziehen, den Du vorher gelesen hast?

    „Lieber möchte ich auf die „Objekttivizierung“ eingehen, unter der viele Frauen nicht nur in der Öffentlichkeit sondern auch privat leiden. (Natürlich werden Männer auch in den Medien als Objekt des Verlangens dargestellt. Im privaten Leben betrifft das Männer allerdings deutlich weniger, als Frauen.)“

    Kann ich nicht beurteilen, da ich mich z.B. nicht auf Frauenklos o. in Kaffeedamenkränzchen herumtreibe. 🙂
    Im Ernst, solche Eindrücke können nur aus dem herrühren, was man in gemischten Gruppen so an üblicher Redeweise zu erkennen meint. Da sind Mädchen möglw. etwas sensibilisierter als Jungen ( schon durch den feministichen Einfluss bspw. in der Schule ), nehmen also auch mehr wahr und das möglw. eher auf vermeintliche Sexismen bezogen. Auch ein wenig traditionelles Rollenbild ( Jungen sind oft lauter und „rüpelhafter“ im Umgangston, auch in gemischten Gruppen ) beeinflusst das Ergebnis noch.
    Allerdings ist es auch wahrscheinlich so, daß Jungs darunter, einfach nicht so leiden solange diese Objektifizierung sie nicht gerade als Idioten darstellt. Anders gesagt, sie identifizieren sich selbst eher als Objekte und stören sich v.dh. nicht so sehr daran.

    „Aber ich stimme zu, dass die Behauptung es existiere
    eine patriarchische Vergewaltigungskultur im Westen eine Maßlose Übertreibung ist.“

    Mehr als das, Jana, es ist eine glatte Lüge. Eine Propagandalüge noch dazu.
    Das Bild von der Gruppe Männer, die die Gruppe Frauen vergewaltigt, oder das aus angebl. Solidarität fördert o. zumindest verharmlost, ist schlichtweg falsch.

    Dem Rest Deines Kommentars stimme ich großteils zu, aber ein par Anmerkungen scheinen mir noch angebracht.

    „Und auch, dass gerade was die Kinder oder die Anklage wegen sexueller Belästigung angeht, Männer sehr stark benachteiligt sind.“

    Dabei gilt es zu bedenken, daß die schlimmsten Opfer die Kinder sind, auch was Falschbeschuldigungen angeht ( nicht nur wegen sexueller o. sexualisierter Gewalt, sondern bezüglich Gewalt und dissozialem Verhalten allgemein ). Sie verlieren ihre Väter und bekommen sehr oft auch noch massive Ängste u.ä schlimmeres eingetrichtert, wodurch ihre Entwicklung zu freien, selbstständigen Erwachsenen ggf. erheblich beeinträchtigt wird.

    „Ich plädiere gerne für eine „equalistische“ Debatte, in der es nicht „Mann gegen Frau“ heißt, sondern „Wir für ein freiheitliches Zusammleben, in möglichst großer Gleichheit“.“

    Muß natürlich „Gleichberechtigung“ heißen, denn zu gleich wollen wir nicht werden, wetten?
    Ich vermute mal, daß Du rechtliche und weitestgehend Chancengleichheit gemeint hast, stimmt’s?
    Das ist übrigens weder romantisch, noch utopisch, sondern im Gegenteil, es ist das Weltbild, nach dem wohl der größte Teil der Menschheit – seit es uns gibt – zusammenlebt.
    Eine der „bösen Maskuseiten“ im Netz hat das zu ihrem ständigen Motto erhoben, nämlich der Agens-eV. ( Hoops, ich sehe gerade, die haben ihr Banner geändert, aus „Mann+Frau Miteinander“ wurde verkürzt „Die Miteinander“, könnte dem kompakteren Design geschuldet sein, keine Ahnung ).
    http://agensev.de/ueberagens/
    ( Im Googleergebnis steht es aber noch in der ursprünglichen Form )

    Und auch ein „Equalismus“ ( gab es so etwas schon mal? ) wird in feminismuskritischen Kreisen immer wieder mal angesprochen, der Sprecher der österreichischen Männerpartei z.B. erwähnt den Begriff desöfteren als seine Vorstellung eines adäquaten Weltbilds für alle.

    Du siehst, selbst unter den pöhsen Maskus wärest Du nicht allein 😉
    Die sind übrigens noch viel weniger einheitlich als die Feministen, was aber z.T. an den Femis selbst liegt, die fälschlicherweise so ziemlich jeden, der nicht ihre Positionen teilt, zum Maskulininininisten erklären, meist ohne die geringste Ahnung, wie man es richtig schreibt und was die dazugehörigen Inhalte sind. Ein sehr großer Teil der als Maskus beschimpften, hat damit tatsächlich gar nichts am Hut. Ich z.B. war nie einer und werde auch keiner werden, da können mir durchgeknallte Femis ruhig noch tausend mal hinterherschreien, daß ich ja Nazi wäre, Masku sowieso, Frauenhasser per se, sofort „auffe Fresse“ verdient hätte und an der nächsten Laterne aufgehängt gehöre. Das zeigt nur, daß die ( sehr oft übrigens Männer, die sich dann unterwürfigst als „Pro-Feministen“ bezeichnen, was auch ein dummer Witz ist ) keine sachlichen Argumente mehr zur Hand haben.
    Eine klassisch populistische Taktik, die sich auch in den Blocklisten, die auf Twitter rumgehen deutlich zeigt ( Ausgrenzung des Gegenüber und Selbstisolierung in einer Filterblase, bei hohem Wutpotential ).

    Puh, das war lang jetzt, aber nu, wenn sonst keiner aus’m Quark kommt, Deinen interessanten Kommentar mal zu beantworten, mach ich alter Langschwafler ( kann ich nich anders, sorry ) das eben.

    Gruß … Fiete

  4. Atze 31 März, 2017 at 13:16 Antworten

    Hi Fiete,
    ich hatte mir auch überlegt was zu Jana zu schreiben, dass ich das nicht getan hab, hatte mit „aus´m Quark“ kommen nichts zu tun. Eher damit, dass es mir als altem Sack unangemessen schien mit einer Fünfzehnjährigen zu Kommunizieren.
    Ist vielleicht ein gutes Beispiel von „verinnerlichter, feministischer Dressur“ 😉 .

    • Wolf Jacobs
      Wolf Jacobs 31 März, 2017 at 15:50 Antworten

      Ach ja… Ich bin momentan einfach nur „im Sack“. Darf man auch mal sein, nach jahrelangem, sinnlosem Diskutieren.

  5. Fiete 31 März, 2017 at 22:19 Antworten

    „Eher damit, dass es mir als altem Sack unangemessen schien mit einer Fünfzehnjährigen zu Kommunizieren.“

    Sehe ich exakt andersrum.
    Als alter Sack nehme ich mir die Freiheit von anderen vorauszusetzen, daß sie von mir soviel Abgeklärtheit, oder mindestens körperlichen Verschleiß erwarten, daß ich eine 15-järige Dame nicht ( mehr? ) sofort mit der Edelholzkeule zart betäube, in meine Höhle schleife und dort erstmal mehrfach brutal verwaltige ( Ja, was denn? Wenn Femen auf Welpenschutz setzen kann, weil junge hübsche Mädels, dann kann ich als morscher Knochen und ebenso „unterdrückte Minderheit“ das ja wohl auch, oder? ).

    Im Ernst, die in den Raum gestellten Streitpunkte sind es einfach wert, daß man auch was dazu sagt, denke ich. Ganz unabhängig davon, wer o. was Jana ist, ich sehe da sozusagen ein signifikantes öffentliches Interesse.

    Was auffällt ist ihre für eine 15-jährige vermutlich reichlich hohe Schreibkultur, sowohl sprachlich, wie von der Rechtschreibung her. Aber das kann mir eigentlich auch noch wurscht sein, ihr Kommentar wirft eine Menge Fragen auf, die allgemein in der Gesellschaft herumgeistern, sicherlich auch unter den 15-jährigen.
    Und gerade die haben es tatsächlich mehr als verdient, einmal ein paar verständliche Infos dazu zu bekommen, die ihnen ihre Lehrer vermutlich nicht so zuverlässig beschaffen, wie ja oben schon angedeutet…

    Immerhin sind es ja die potentiellen Partner „unserer“ Kinder und da finde ich es schon wichtig, daß die die Chance kriegen – schon vor dem ersten Trennungsverfahren! – sich mal ein paar Gedanken zu machen, ob z.B. auf dem Rücken des Kindes erkämpfte reale ( ! ) Alleinerziehung „ein Erfolgsmodell“ ( Edith Schwab, VAMv ) ist, oder doch oft eher ein Kindschaftsrechtsverbrechen. Und nochmehr, ob es eine Bandbreite dazwischen gibt, ggf. wie die aussieht u.s.w.

    Das war’s mir wert 🙂

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