MGTOW - Faktum Magazin

Passend zum Thema ein kleiner Witz zur Einstimmung:

Ein gestresster Vater, der für seine Tochter ein Geburtstagsgeschenk braucht, stürmt in den Spielzeugladen und bittet eine Verkäuferin: „Ich hätte gern eine Barbie-Puppe für meine Tochter.“

Die Verkäuferin fragt: „Welche soll es denn sein? Wir haben verschiedene Modelle:
… Barbie beim Shopping für 34,95 Euro,
… Barbie heiratet für 54,95 Euro,
… Barbie auf dem Ponyhof für 74,95 Euro und
… Barbie nach der Scheidung für 527,95 Euro.“

Fragt der Mann: „Wie bitte, wie war das letzte Modell?“

Verkäuferin: „Barbie nach der Scheidung. für 527,95 Euro“

Der Mann: „Hm, warum kostet denn das ,Barbie nach der Scheidung’-Modell satte 500 Euro mehr als die anderen?“

Darauf erwidert die Verkäuferin: „Naja, Barbie nach der Scheidung kommt mit einer Menge Zubehör daher: „Kens Haus, Kens Auto, Kens Motorrad, Kens Stereo-Anlage, Kens Eier…“

Das ist nur eines der unzähligen Gründe, warum mir als überzeugter MGTOWer diese ganze Debatte um die Öffnung der Ehe so ziemlich am Sack vorbei geht. So sehr sogar, dass ich Schiss habe, dass es mir vor lauter Durchzug meine linke Arschbacke wegfetzt… Und ich liebe meine fette, linke Arschbacke! Die ist voll bequem, ey!…

Ehe für alle„. Ja ne, ‘is klar, das klingt so furchtbar-schön demokratisch, nicht wahr? Aber in Wirklichkeit geht es nicht um „Alle“, sondern nur um Homosexuelle. Was ist denn mit den etlichen anderen Sexualitäten? Von mir aus sollen sich auch Menschen „anderer“ – nicht in der gesellschaftl.-polit. Debatte mitgemeinten – Sexualitäten der Knechtschaft der Ehe unterwerfen können dürfen (bis auf Pädosexuelle natürlich), wenn sie denn so hirnverbrannt sind, sich das tatsächlich als etwas Erstrebenswertes einzubilden. Wenn Dendrophile unbedingt einen struppigen Baum ehelichen und Zoophile ihren knuddeligen Mops vor den Altar führen wollen, sollen sie doch. Bockt mich nich.

Wenn es bisweilen (dank Gender*hust*“wissenschaften“) über 60 bis hin zu 400 und je nach Quelle auch 1000 Geschlechter geben soll, die streng genommen kein Geschlecht sondern lediglich Sexualitäten bzw. sexuelle Vorlieben darstellen, wer wagt es da bitte sich anzumaßen andere sexuelle Präferenzen und Fetische nicht auch als eigenständige Sexualität anzuerkennen? Das ist doch Diskriminierung! Die haben genauso ein (An-)Recht auf Anerkennung, Akzeptanz und Gleichstellung! Sexuelle Befreiung! Toleranz über alles! Blablubb! Sülz und Krakehl! Überhaupt: Wer nimmt sich bitte das Recht raus bestimmen zu dürfen, welche Sexualitäten akzeptabel bzw. „heiratskompatibel“ sind und welche nicht? Streng genommen wäre jeglicher Ausschluss jeder auch nur denkbaren Sexualität „Diskriminierung einer Minderheit“. Und wie wir alle wissen, sind Minderheiten schutzwürdiger und grundsätzlich mehr wert, als die doofe, pöhse Mehrheit…

Wenn’s nach mir ginge könnte man diese völlig veraltete und überholte Institution auch gleich ganz abschaffen. Was gewinnt man(n!) denn bitte heute noch aus einer Ehe? Auf steuerliche Erleichterungen kann ich wunderbar verzichten; als Single bleibt mir immer noch zigmal mehr Kohle übrig, als dass das als Vorteil durchgehen könnte. Und alles andere wurde doch unlängst durch die konsequente feministische Dauerbeschallung entwertet und eliminiert.

Als (Ehe-)Mann wird dir kein Respekt (mehr) gezollt, man(n) wird nur noch als Witzfigur wahrgenommen (v. a. in den Medien, denn Frauen müssen grundsätzlich als kompetent(er) dargestellt werden, denen Männer diametral als gutmütige, tollpatschige Trottel entgegengesetzt werden) und steht zumeist voll und ganz unter der Fuchtel der werten Ehefrau, die sich die Macht über den Privatraum „Familie“ und „Haushalt“ nahezu gänzlich unter den Nagel reißt, als „Haupternährer“ wird dir der Großteil an wertvoller Familienzeit verwehrt sowie Beziehungsarbeit als Vater und Vorbild (besonders in den prägendsten und wichtigsten Jahren des Nachwuchses) versagt, nur um dir später vorwerfen lassen zu müssen, dass du „nie da warst“ und angeblich ein schlechter Vater gewesen seist, obwohl du all deine Zeit, Mühe und Kraft für die Familie und deren finanzielle Absicherung geopfert hast und spätestens nach der Geburt des ersten Kindes richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit von „Du“ auf ein kollektivistisches „Wir“, dem sich alles unterzuordnen hat.

Das alles ist aber kein Problem; schließlich ist der Nachwuchs ja dein neu gewonnener Lebenssinn. Das große Lebensglück, das sich mit nichts auf der Welt auch nur annähernd vergleichen lässt; so wunderschön und transzendetal…

Naja, zumind. solange bis dir mit nur einem Schlag(!) alles – inklusive deines gesamten (neugewonnenen) Lebenssinns und Lebensglücks! – einfach so, mir nichts dir nichts, durch die (aller statistischen Wahrscheinlichkeit nach eintretenden!) Scheidung genommen wird und du letztlich zum Zahlsklaven (ab-)degradiert wirst (taz: Erzeuger und Geldmaschine), der 2-3 Nebenjobs annehmen muss um überhaupt noch Zeit mit seinen Kindern verbringen zu können bzw. zu dürfen(!) (geschweigedenn diese qualitativ gestalten zu können), weil man(n) was Sorgerecht und gesellschaftlich vermutete Erziehungskompetenz angeht ohnehin die Arschkarte gezogen hat und einem sowieso keine andere Wahl bleibt, wenn man(n) halbwegs über die Runden kommen möchte, während man am Rande des Existenzminimums (verel)endet und mit jeder weiteren, quälenden, nahezu endlos wirkenden Minute seines (Rest-)Lebens mit der erlösenden Absolution, Güte, Milde und Gnade des Stricks liebäugelt…

Ne, danke. So toll sind Frauen auch nicht, dass ich Russisch Roulette mit einer Abkratzwahrscheinlichkeit von 95% spiele (VAFK – Unterhaltszahlungen für minderjährige Kinder in Deutschland – Kurzfassung). Mittlerweile wird fast jede zweite Ehe geschieden (Welt: Die Ehe hat nur noch eine Fifty-fifty-Chance).

Das sind keine bloßen Zufälle, die man einfach ausblenden kann! Das Risiko in der Hälfte aller Fälle seinen gesamten(!) Lebenssinn zu verlieren, sollte niemals von dem Gutdünken und Wohlwollen eines einzelnen Menschen und seinen Launen abhängig sein! Und dennoch werden 60% aller Scheidungen von Frauen eingeleitet (nimmt man die unverheirateten Paare übrigens noch hinzu, steigt die Zahl der von Frauen initiierten Trennungen sogar auf satte 85%: Tagesanzeiger: Single, männlich, sucht keine Heirat), welchen zumeist als Hauptgrund der Umstand zugrunde liegt, dass sie „sich langweilen“ und in dir nicht mehr „den Mann“ sehen, in den sie sich einst „verliebt haben“, nachdem sie es geschafft haben, dich komplett nach ihren Vorstellungen umzuerziehen und deswegen lieber hingehen und nen anderen ficken, der halt grad bisschen mehr Rückgrat und Integrität vorweist, weil er sich nicht gutgläubig wie nen frisierter, dämlicher Dackel „domestizieren“ lässt und stattdessen an seinen Eiern festhält.

Dass Frauen selbstsüchtige, opportunistische oder rachsüchtige, hinterhältige Schlangen sein können hat ja auch noch nie jemand gehört, ne? Völlig weltfremd sowas! Frauen sind doch das soviel emphatischere und grundsätzlich bessere Geschlecht; geradezu engelsgleiche Wesen! Weiterhin würden Frauen auch niemals auf die Idee kommen in 40% der Scheidungsfälle beim Sorgerechtsstreit Falschbeschuldigungen gegen den Ex-Mann zu äußern und dabei absolut durchtrieben und selbstsüchtig darauf zu scheißen, dass man damit einen unschuldigen Menschen bis an sein Lebensende stigmatisiert und sein Leben für immer ruiniert (False Allegations of Abuse in Divorce).

Ist auch nicht so, dass sich letztlich aufgrund der enormen, nicht vernachlässigbaren Häufigkeit (fast die Hälfte wohlgemerkt!) eben solcher Falschbeschuldigungen sogar ein eigener juristischer Begriff dafür etabliert hat; der sog. SAID (Sexual Allegations in Divorce), oder so. Nein, nein. Frauen würden sich niemals derart dreckiger, erbärmlicher und widerlicher Lügen bedienen (auch wenn es dafür aufgrund der enormen Häufigkeit mittlerweile sogar einen eigenen juristischen Begriff gibt), schließlich haben sie immer ganz fest und doll das „Wohl des Kindes“ im Auge (und sonst nichts! – ein Schelm wer anderes denkt…), das allem als oberste Priorität untergeordnet wird; und wie jeder weiß, ist es für Kinder besonders gesund und förderlich ohne Vater aufzuwachsen (Das Elend der Vaterlosigkeit).

Ich meine, ist ja nicht so, dass 75% aller männlichen Straftäter/Gefängnisinsassen vaterlos aufgewachsen sind und von einer alleinerziehenden Mutter aufgezogen wurden. Hierin zeigt sich übrigens auch ganz deutlich die absolut überlegene und natürlich angeborene Erziehungskompetenz der Frauen, die ihnen schon von Geburt an in die Wiege gelegte wurde und gegen die Väter grundsätzlich abstinken. Sowieso.

Aber hey: „Euer Mädel“ ist ja „gaaanz anders“. „Die is nich so, wie die anderen.“ Ja ne, schon klar.
Ist auch nicht so, dass all die Väter unglücklich geschiedener Ehen, die bei der ersten Gelegenheit wie ein kaputter Toaster entsorgt und emotional verkrüppelt zurückgelassen wurden und seitdem ihr jämmerliches Dasein als reinen Zahlautomaten fristen dürfen, nicht etwa genau das Gleiche gedacht hätten, oder so. Nein, nein. Die sind die Ehe bestimmt nur eingegangen, weil sie grade nix Besseres zu tun hatten, obwohl sie schon im Vorhinein ahnten, dass es keine Zukunft hat und zu Brüche gehen würde, so in der Art „Meh“. Die Kosten für eine Hochzeit, die sich so auf die 4.000, je nachdem 5.000 bis hin zu weißgott-wieviel-man-für-den-Schmarrn-rausschmeißen-möchte-Euro belaufen, hat doch jeder gerade so auf seinem Nachttisch rumfliegen, ne? Vergeudet man doch gerne einfach so aus Scheiß, wenn einem langweilig ist.

Pfff. Schiebt euch eure hormongeblendete, emotional durchwachsene Fantasterei sonstwo hin! Wie sagt ein altes, japanisches Sprichwort doch so schön?: „Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man nur fest genug daran glaubt.“ Die Ehe ist eben dieser stinkende, verweste Sardinenkopf. Die Frage ist nur: Will man wirklich so ein Hohlkopf sein? Die Tatsachen sprechen jedenfalls eine gänzlich andere Sprache, ob euch das nun passt oder nicht. Und wenn man sich die Geschichten solcher (Ex!-)Väter (oder vielmehr lebender, aber nicht „wirklich“ mehr lebender Geldbörsen) mal so anhört, oder deren Erfahrungen in Foren durchliest, sticht einem eines ganz besonders ins Auge: Die Geschichten ansich können noch so unterschiedlich sein, noch so verschieden ausfallen; eine Sache haben all diese Erzählungen gemein – einen Satz der immer wieder fällt: „Das hätte ich nie von ihr gedacht, dass sie zu sowas fähig wäre.“

Nun kann man mich gerne als Pessimisten und Schwarzmaler abstempeln. Ich sehe mich jedoch eher als Realisten. Zahlen lügen nicht. Und ich kann schließlich nichts dafür, dass die Realität so beschissen ist. Sicher: Nicht alle Frauen sind so. Es gibt auch Ausnahmen. Und nicht alle Ehen laufen schlecht. Es gibt auch glückliche Ehen. Aber was all diese Ausnahmen miteinander gemein haben ist: Sie sind Ausnahmen. Ausnahmen von der Regel. Eine Sonderheit. Die Gewinnchancen sind realistisch betrachtet nicht nur einfach bescheiden, sondern regelrecht beschissen! Denn wer es wider besseren Wissens trotzdem versucht, geht auch das Risiko ein, alles zu verlieren. Ein Spiel, bei dem mir der Einsatz schlicht zu hoch ist.

Da kann die persönliche Erfüllung von einem Menschen geliebt zu werden noch so hoch sein. Liebe… ein unheimlich mystisches wie machtvolles Wort, nicht wahr? Kaum einem anderen Phänomen wird mehr Aufmerksamkeit gewidmet als der Liebe. Egal ob in schnulzigen Popsongs, philosophischen Abhandlungen, Gedichten oder langweiligen, geistig verarmten Gesprächen am Nebentisch im Café: Unter Dauerbeschallung wird uns von überall eingeblökt wie toll und unverzichtbar die Liebe doch sei. Nun kann man in diesen Begriff freilich viel reininterpretieren, von Seelenverwandtheit über Magie bis hin zum Sinn des Lebens schlechthin. Man kann es aber auch rein materialistisch betrachten, als bloßen biochemischen Vorgang, der sich als evolutionär vorteilhaft etabliert hat. Völlig gleich welcher Seite man angehört, am Ende ist es doch nur so viel wert, wie man dem Ganzen auch selbst(!) an Wert zumisst.

Das ganze Gedöns kann sich noch so schön anfühlen; zu guter Letzt ist mir nur eines wichtig: ein erfülltes Leben gelebt zu haben. Nach meinen eigenen Vorstellungen. Die Gefahr als gebrochener Mann aus einer Ehe rauszugehen, dessen einziger, verbliebener Lebensinhalt nur noch darin besteht auf Kosten meines eigenen Lebensglücks Geld für andere zu erwirtschaften, ist mir zu hoch.

Wer beim Sorgerechtsstreit keine 50:50-Regelung beim Betreuungsanteil erkämpfen kann darf trotzdem den vollen Unterhalt zahlen (Anwalt.de: Kindesunterhalt beim „Wechselmodell“: Wer zahlt, wenn beide Eltern das Kind betreuen? ). In der Praxis bedeutet das, dass man quasi gar keine andere Wahl hat, als zum „Wochenendvater“ degradiert zu werden, der seine Kinder nur alle 14 Tage zu Gesicht bekommt (wenn überhaupt), denn Zeit die man in die Familie investiert kann man nicht gleichzeitig auch in den Beruf stecken. D. h. je mehr Zeit man mit seinen Kindern verbringen möchte, desto mehr Geld geht einem flöten. Geld, das man dank exorbitanter Unterhaltszahlungen sowieso kaum zur Verfügung hat. Geld, das man aber zahlen muss, wenn man nicht im Gefängnis landen und seinen Kindern für Jahre entrissen werden will.

Man muss also mehr arbeiten. Unter Umständen auch zusätzlich noch irgendwelchen Teilzeitjobs nachgehen, die einem wiederum Zeit rauben; Zeit, die man nicht (mehr) mit seinen Kindern verbringen kann. Das System zwingt Väter somit regelrecht in die Zahlvaterrolle und drängt sie aus dem Familienleben. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie sehr die Gesellschaft doch auf Väter scheißt, sie als (system-)„irrelevant“ betrachtet und gleichzeitig als solches stigmatisiert. Ich meine, wieso hat es ein öffentliches und durch Steuergelder finanziertes Amt wie das Bundesministerium „für alle außer Männer“ denn bitte sonst nötig das Wort „Männer“ aus dem Sammelbegriff der „Familie“ auszuschließen und damit als „unnötig“ zu brandmarken?

Wie auch immer, das wäre kein Leben für mich. Wie sagte Sandor Petöfi einst so treffend?: „Freiheit und Liebe sind all mein Streben! Für meine Liebe könnt‘ ich das Leben, doch für die Freiheit die Liebe selbst geben.“

Und mal ehrlich: Ist Liebe oder im weiteren Sinne eine Beziehung denn wirklich so toll? So unverzichtbar? Es gibt schließlich zahlreiche neurowissenschaftliche Studien, die belegen, dass Liebe, oder die „Phase des Verliebt-seins“, gerade mal bis 2 – max. 4 Jahre anhält (SWR2: Forscher entzaubern die Himmelsmacht). Danach ist es mit dem Hormonbad und der Synapsenverwirrung irgendwann aus. Danach lebt man im Prinzip nur noch in einer Art Wohn-WG „mit Vorzügen“ (wenn überhaupt). Die Euphorie ist längst verflogen. Man hat sich eingespielt und leiert geradezu sterilisiert tagtäglich den immergleichen Alltag in seinen immergleichen Rollen ab. Ohne große Leidenschaft. Roboterhaft. Weil einfach. Weil Gewöhnung.

Und überhaupt: Was steckt denn eigentlich drin für uns Männer? Warum sollte man(n) sich der Knechtschaft einer Beziehung unterwerfen und sich für den Rest seines Lebens binden und domestizieren lassen? Man(n) sollte nämlich bedenken: Welches Geschlecht hat denn das Beziehungsmonopol? Wer bestimmt denn bitte was romantisch ist, was Emotionen sind, wie sie gefälligst auszuleben sind und wie eine Beziehung auszusehen hat? Wer bestimmt denn bitte, wer das „schwache Geschlecht“ ist und stempelt dieses als solches ab, wenn man sich diesen Vorstellungen und Erwartungen nicht unterwürfig, stillschweigend und mit gespreizter Rosette beugt (Elite Daily: Why Women Need To Start Asking Men Out…Because Men Have No Balls)?

In einer gynozentrischen Welt, in der Frauen die Definitionsmacht über Gefühle und Beziehungen haben und als „ihre“ Welt vereinnahmen, können Männer doch nur einstecken! Wenn die männliche Seite der Münze, deren Gefühle, deren Definition, Wünsche und Bedürfnisse ignoriert – ja sogar verteufelt – werden (weil es ja das Verachtenswerteste auf der Welt ist einen Penis und einen Sexualtrieb zu haben), braucht man sich nicht wundern, wenn man(n) keinen Bock auf etwas hat, dass sogesehen einer (Selbst-)Verstümmelung gleichkommt. Wer sich aber dem weiblichen Diktat nicht unterwürfig beugt und dieser Selbstverleumdung verweigert, ist eben automatisch traumatisiert oder unreif, weil diese Volltrottel es doch tatsächlich wagen ein emanzipiertes, autonomes Wesen mit eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten zu sein.

Den meisten reicht es schon, in Schule und Beruf vernachlässigt, benachteiligt und vom feministischen Mainstream in Kunst, Kultur und Medien als Witzfigur, Hassobjekt und Quelle allen Übels verteufelt zu werden. Aber dann auch noch in einer Beziehung, bei der es eigentlich um beidseitige emotionale Erfüllung gehen sollte, genauso einstecken und den Kürzeren ziehen zu müssen, törnt die Meisten – verständlicherweise – nun mal ab. Nach der weiblichen Emanzipation, folgt jetzt nur folgerichtig die Männliche. Wenn Frauen heute die „Bindungsängste“ der Männer beklagen, so beklagen sie insgeheim die mangelnde Bereitschaft der Männer, sich deren Vorstellungen und deren Deutungshoheit unhinterfragt zu unterwerfen. Und das ist verflucht noch mal sexistisch und diskriminierend!

Ach und übrigens: Der Vorteil „(halbwegs) regelmäßiger Sex“? – Pustekuchen. Satte 60% der Frauen (im Gegenzug zu 15% der Männer) verspüren in einer Ehe mit den Jahren zunehmend sexuelle Unlust und sage und schreibe ein Fünftel aller Paare leben sogar in einer komplett sexlosen Ehe (http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-38/artikel-2010-38-wenn-die-lust-sich-davonmacht.html); besonders dramatisch sind die ersten Jahre nach der Geburt eines Kindes (Focus: Jede dritte Ehe sexlos nach Geburt eines Babys).

Und „wohliges, erfüllendes Beisammensein auf Augenhöhe“? Macht euch mal nix vor, liebe Männers! Wenn ich irgendeiner ollen feministischen Kamelle jederzeit und ohne Widerworte zustimmen würde, dann der, dass „Frauen den Männern in nichts nachstehen“… zumind. mit dem Zusatz: „auch nicht in Sachen Gewalt“. Dass Männer nahezu genauso häufig von häuslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen dürfte hinlänglich bekannt sein. Was aber emotionale und psychische Gewalt angeht sind Frauen die absoluten Spitzenreiter schlechthin! Da macht ihnen so schnell keiner was vor. Frauen wenden (besonders in einer Beziehung) in sehr viel größerem Maße als Männer psychische Gewalt an (Zeit: Gewalt von Frauen – Emanzipation mit dem Regenschirm ).

Männer hingegen dominieren das Feld der körperlichen Gewalt (welche aber überwiegend gegen andere Männer gerichtet ist: Welt: Neue Studie: Männer häufiger Opfer von Gewalt als Frauen). Welche Form von Gewalt nun schwerere Wunden reißt und tiefere Narben hinterlässt, darüber lässt sich freilich streiten. Darum geht es hier aber nicht. Das Problem um das es mir geht, ist, dass Demütigung, Herabsetzung, Unterdrückung, Diskriminierung aber allem voran auch Gewalt an und gegen Männer reziprok dadurch verstärkt wirkt, dass Gewalt geg Männer gesellschaftlich legitimiert (oder zumind. wesentlich „legitimierter“ als Gewalt geg Frauen) ist.

Vergessen darf man hierbei nämlich nicht die bereits erwähnte feministische Dauerdenunziation und Dämonisierung von Männern als Täter, Unterdrücker und Vergewaltiger. Nun wachsen Mädchen und Jungen mit dieser feministisch indoktrinierten und/oder induzierten männerverachtenden Mentalität auf. Insofern verwundert es nicht, dass Frauen zunehmend „aggressiver“ gegen Männer werden (weil sie sich durch alles und jeden angegriffen und unterdrückt fühlen) und Mädchengewalt immer weiter zunimmt (Spiegel: Kriminalstatistik: Gewalt von Mädchen nimmt rasant zu), während Jungen/Männer zunehmend verunsichert werden und sich mehr und mehr zurückziehen.

Das Phänomen, dass Männer sich zunehmend in Eskapismus flüchten und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen entsagen, hat mittlerweile auch einen eigenen Namen bekommen: Den sog. Sexodus: Breitbart.com: The Sexodus

Wenn Jungen diese männerfeindliche Mentalität internalisieren und vor lauter Selbsthass(!) dann auch noch meinen sie haben es sogar verdient so behandelt zu werden, um für das was vor 100 Jahren war „rückwirkend“ bestraft zu werden, dann werden sie sich diese Diskriminierung als legitim einreden und daher auch noch gefallen lassen, wenn nicht gar selbst dafür geißeln und kasteien.

Hierzu auch ein Auszug aus einem Interview zum Buch „Männerstreik“:

Sowohl Frauen als auch die Gesellschaft sind sich ihrer negativen Haltung gegenüber Männern nicht einmal bewusst. Ihnen wird einfach beigebracht, wenig Mitgefühl für Männer zu haben. Das gilt sogar für ihre eigenen Söhne. Um jemanden zu verstehen, bedarf es einer gewissen Empathie. Und in unserer Gesellschaft gibt es für die männliche Spezies hiervon wenig. Frauen und ihren Helfern wird einfach erzählt, dass an Männern nichts Gutes ist, dass sie Vergewaltiger, Perverse oder nur einfache Sexisten sind. Schon kleine Mädchen sehen T-Shirts mit der Aufschrift „Boys are Stupid, Throw Rocks at Them“ – „Jungs sind dumm, werft Steine nach ihnen“. Wie sollten Mädchen oder Frauen irgendwelches Mitgefühl für Männer entwickeln?

Dass man als Mann unter der Fuchtel der Frau steht und unter Dauerbombardement an psychischer Gewalt zu einem stummen, kastrierten, treudoofen Dackel abdressiert wird, lässt sich mittlerweile schon fast gar nicht mehr vermeiden und ist zur Normalität geworden. Ein nettes (Selbst-)Experiment zur Validierung: Einfach mal auf die Straße gehen und stichprobenartig wahllos Leute auf der Straße fragen: „Wer hat in deiner Beziehung die Hosen an?“ – Und Frauen sind auch noch stolz drauf, Männern die Raubzähne auszureißen und sie zu gehörigen Flausche-Pudel, einer jämmerlichen, mitleidserregenden Karikatur ihres ehemaligen Selbst ohne eigenen Willen und Selbstachtung, abzurichten…

Das Schlimm(st)e daran ist, dass es den Frauen nicht mal auffällt. Es geschieht weitestgehend unterbewusst. Von überall hört man Frauen verzweifelt in Foren nach Rat suchen, weil sie sich nicht erklären können, wieso ihr Mann kaum noch mit ihnen spricht und lieber vor sich hinschweigt, als seine Gefühle und Probleme zur Sprache zu bringen. Tjaja, woher mag dieses Phänomen des „schweigenden Mannes“ nur rühren? Daran, dass Frauen so furchtbar empathisch sind und Männer sich wahnsinnig verstanden und angenommen fühlen wohl eher weniger…

Die einzige Erkenntnis, die sich durchgehend bestätigt und hieraus Abhilfe schaffen kann: Alles ist verzichtbar. Auch Frauen. Mönche können ein Schweigegelübde ablegen und nie wieder ein Wort sprechen. Raucher können nach langem Kampf zu Nichtraucher werden. Und Männer können sich emanzipieren und gesellschaftlichen Erwartungen verweigern und der vergilbten Märchenstory vom glücklichen Beisammensein bis ans Lebensende entsagen. Es ist letztenendes nichts anderes als Gewöhnungssache

Also nein: Sich der Ehe zu verweigern hat nichts mit negativen oder traumatischen Erfahrungen zu tun, oder damit, dass man gefrustet oder verbittert sei. Es ist nur vernünftig! Die einzig vernünftige Reaktion auf derart ungerechte Verhältnismäßigkeiten und ungleich verteilte Risikoquoten. Denn, Fakt ist: Als Mann kann man mit einer Ehe nur verlieren. Frauen hingegen können in 90%(!) der Fälle nur gewinnen (taz: Gemeinsames Sorgerecht Papa gegen Mama gegen Kind). Wer gerne Russisch Roulette mit solchen Überlebenschancen spielt… go for it. Ich begnüge mich derweil lieber mit Sachen, die mir auch Spaß machen und mich erfüllen; und zwar nach eigenem Ermessen, nach eigenem, selbst gefälltem Entschluss.

Also ja: Ich kann nicht so recht verstehen, warum Homosexuelle so scharf auf die Ehe sind. Ehe ist ein Witz. Mehr noch: Ein schlechter Witz! Die wohl dümmste Erfindung irrationaler, hormonbetrunkener Geisteskranker und der global weitreichendste, größte (Selbst-)Betrug, seit Erfindung der Religion. Eine Venusfalle durch und durch…

(Anm.: Ich möchte den Artikel freilich nicht in einer solch negativen oder deprimierenden Note enden lassen. Zumal es ja auch Menschen geben soll denen Liebe, Beziehung, Ehe und der ganze Schmarrn tatsächlich etwas bedeutet und dem nicht entsagen bzw. keine persönliche „Erfüllung“ in alternativen Lebensweisen finden möchten oder können. Und bevor man mich der Schwarzmalerei oder Einseitigkeit bezichtigt: Führt euch den Artikel ruhig mal mit einer etwas anderen „Lesart“ zu Gemüte.Jede Medaille hat zwei Seiten und Kritik wird (meist) nicht einfach nur „des Motzens willen“ geübt, sondern intendiert insgeheim immer auch die „Verbesserung“ von Missständen. Statt nur rauszulesen, „warum alles so furchtbar schlecht ist“, lest lieber raus „was alles so schief läuft“. Vieles der erwähnten Punkte sind die Beziehungskiller schlechthin und (leider) viel zu weit verbreitet.

So kann man die kritisierten Punkte gerne auch im Sinne von „was man ändern sollte/worauf man achten sollte“ lesen… 😉 Oh, und der Vorwurf der „Frauenfeindlichkeit“?: Dass sich dieser Artikel hauptäschlich darauf konzentriert was viele Frauen falsch machen ist dem simplen Umstand geschuldet, dass die vorherrschende gesellschaftliche Mentalität, was Beziehungen angeht, meines Erachtens nach ohnehin viel zu stark gynozentrisch geprägt ist und die „Seite der Männer“ i.d.R. fast durchgehend vernachlässigt wird und so gut wie kaum (genügend) Beachtung erfährt. Im kollektiven Bewusstsein wird die Schuld für das Zerrütten einer Beziehung meist bei „unfähigen“, „empathielosen“ und „gefühlsarmen“ Männern gesucht. Dadurch wird aber der wohl simpelste und fundamentalste Grundsatz von Beziehungen schlechthin vergessen: „Zu einer Beziehung gehören immer Zwei“…)

 


 

Anmerkung der Redaktion
Da unser Magazin immer mit einem Blog gleichgesetzt wird: Wir geben unterschiedliche Meinungen unserer Redakteure wieder. Es gibt durchaus Menschen in glücklichen Beziehungen.
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