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Dean Esmay: An meine Freunde, die nette Feministen sind

Feminismus - Bundesforum Männer - Misandrie - NICHT-Feminist

 

 

Ja, ich habe Freunde, die Feministen sind. Wieso auch nicht? Schließlich bin ich selbst ein ehemaliger Feminist. Obwohl ich mir sicher bin, dass sich einige Feministen fragen, ob ich nicht immer schon versteckte, bösartige Ideen gehabt hätte, die mich zu einem „nicht richtigen Feministen“ oder sonst irgendwie unrein gemacht hätten. Ist es nicht fantastisch wie Menschen den Ausdruck „richtiger Feminist“ benutzen, um alle feministischen Untaten, alle feministischen Lügen zu verwerfen?

Nun, das waren keine richtigen Feministen.“ Fuck you, waren sie doch.

Es tut mir leid, dass ihr es nicht mögen werdet, wenn ich sage, dass Feminismus immer schon eine Bewegung voller Hass ist und war. Eine rassistische, sexistische, gehässige, irrationale Bewegung des Hasses, die faschistisch und terroristisch bis tief in den Kern ist.

In den 1970ern haben Freunde von mir Bomben- und Todesdrohungen, Zensur und Schikanierungen erlebt. Es hat sich in den 40 Jahren seitdem nichts geändert – bitte hört auf zu lügen, wenn ihr sagt, dass es nun anders sei – denn es ist nicht anders.

Feminismus hat sich als Bewegung Millionen von Dollars eingesteckt und läuft nach wie vor mit Millionen von Dollars; daher ist der Vergleich mit der eher finanzschwachen Basisbewegung MHRM dumm. (Nun, es ist sowieso nur einer von mehreren Gründen, warum dies ein dummer Vergleich ist.)

Feminismus lügt über häusliche Gewalt.  Er lügt über Vergewaltigungen. Er lügt über Familien. Er lügt über Väter. Er lügt über kleine Jungs. Er lügt über kleine Mädchen. Er lügt über Frauen. Er lügt über die Geschichte.

Feminismus terrorisiert. Er terrorisiert Frauen, die sich ihm nicht anpassen. Er terrorisiert Männer, die sich ihm nicht anpassen. Er terrorisiert Kinder, die seine Regeln hinterfragen.

Jedesmal wenn ein Feminist seine hasserfüllten, rassistischen Lügen über das „Patriarchat“ oder die „Vergewaltigungskultur“ wiederholt und man diese Ideen nicht als giftige Pseudo-Wissenschaft, die auf scheinheiligen, hasserfüllten Vorurteilen basieren, identifiziert, macht man diese giftige, schikanierende, pseudo-wissenschaftliche Bewegung erst möglich.

Femen: Kastration - Header NICHT-Feminist

Nehmen wir an, man glaubt wirklich an jede einzelne Sache, dann lass mich Dir etwas sagen:

Ich bin 49 und ich habe über Feminismus gelesen – wahrscheinlich länger als Du überhaupt lebst. Erste Welle, Zweite Welle, dritte Welle, „Sex positiver Feminismus„, „Anarchafeminismus„, „Individualfeminismus„, „Marxistischer Feminismus“ – hört auf so herablassend schikanierend zu sein und mir vorzugaukeln, dass ich diese Dinge einfach nicht verstehe. Zieht einfach die Möglichkeit in Betracht, dass ich derjenige bin, der euch Dinge beibringen muss und nicht umgekehrt.

Falls Du ein Feminist bist, ist es zu 99 % so, dass Du einige dieser hasserfüllten Lügen glaubst. Ich habe lediglich eine handvoll Feministen getroffen, die sich von diesen Lügen tatsächlich distanzeieren; daher frage ich häufiger: Wenn Du diese scheinheiligen Lügen voller Hass erkennst, warum bezeichnest Du Dich immer noch als Feminist? Du ermöglichst damit eine Millionen Dollar schwere Hassbewegung, indem Du dies tust.

Meine Freunde aber, meine richtigen Freunde, haben ihre Gründe, während ich diese allerdings nicht verstehe, sieht es aus wie eine emotionale Bindung an ein Wort – als ob man nicht aufgeben wollte, sich einen Baptisten oder so zu nennen. Ich akzeptiere das sie sich mit einer schikanierenden, zensierenden, rassistischen, faschistischen Hassbewegung und einem irrationalen pseudoreligiösen Kult identifizieren wollen. Sie müssen allerdings auch akzeptieren, dass ich in dieser Weise über ihre Bewegung denke.

Und nein: Ich werde meine Ansichten nicht beschönigen, um sie glücklich zu machen. Entweder akzeptieren sie, dass dies meine Schlussfolgerungen sind oder sie tun es nicht. Die Intelligenteren wissen besser zu argumentieren und wie man Meinungsverschiedenheiten wie ein erwachsener Mensch akzeptiert.

So, falls Du ein Feminist bist, der meine Schlussfolgerungen, die allesamt auf Jahrzehnten der Erfahrung und Forschung basieren, akzeptieren kann, dann will ich meinerseits akzeptieren, dass Du ein Teil dieser Sache bist, die ich als hässliche, bösartige Hassbewegung betrachte und ich werde immer noch mit Dir reden. In anderen Worten: Ich werde Dich akzeptieren, wenn Du mich akzeptierst.

Aber ich werde Dich nicht akzeptieren, wenn Du die feministischen Lügen mir gegenüber wiederholst. Ich werde jedes einzelne Mal reagieren. Wenn Du nicht willst, dass ich handele, dann verspucke keinen hasserfüllten, feministischen Müll, wenn ich da bin.

Jeder Feminist, der rotzig-trotzige Bemerkungen über meine angebliche Ignoranz gegenüber dem Feminismus oder mein angebliches Bedürfnis, mich in Bezug auf den Feminismus bilden zu müssen macht, bringt mich zum Lachen. Der durchschnittliche Feminist attackiert mich in meinem persönlichen Leben, versucht mich sexuell zu beschämen, spricht abfällig über meine Kinder, über meine Frau oder meine Ex-Frau (beide unterstützen mich übrigens in dem, was ich tue) und meine angebliches Programm (mein Gleichberechtigungsprogramm). Das alles zementiert nur meine Sicht darauf, dass Feminismus eine giftige, Hassbewegung ist, die jeden, der sie berührt heftig verletzt. Sogar jene, die davon profitieren, werden langsam vergiftet.

Und jedesmal, wenn Du Deinen Mund aufmachst und anfängst zu sagen, dass ich „den Feminismus einfach nicht verstehe“ oder dass „nicht alle Feministen so sind„, dann respektiere ich Dich immer weniger als Person und sehe dich immer als ein kleines bisschen beschämender, ein kleines bisschen oberflächlicher, ein bisschen egoistischer und als gedankenlos an.

Und das ist alles. Ich bin kein Feminist. Ich werde nie wieder einer sein und ich werde mich dem Feminismus aktiv entgegenstellen. Akzeptiere das und rede mit mir über andere Dinge oder geh weg. Für mich funktioniert beides.

Der Artikel erschien zunächst auf A Voice For Men als To my friends who are nice feminists.
Übersetzt von Wolle Jacobs.

9 comments

    • Wolf Jacobs
      Wolle Pelz 15 Juli, 2015 at 21:50 Antworten

      Ich war auch mal so etwas wie ein Feminist. Nun ja, niemals aktiv, aber ich habe die Märchen von der unterdrückten Frau geglaubt. Ich bin während meiner ganzen Schulzeit schon von Lehrerinnen mit diesem Bild gefüttert worden.

      Ich bin noch nicht so lange wach. Seitdem aber richtig.

    • freakyfreed 16 Juli, 2015 at 15:20 Antworten

      Es beschämt mich das zuzugeben, aber ich selbst war auch eine Zeit lang – oder vielmehr den Großteil meines bisherigen Lebens – Feminist. Wie Wolle nie aktiv, aber habe die ganzen Lügen und Mythen treudoof geglaubt. 24 Jahre lang habe ich mich und mein Geschlecht gehasst, verteufelt und mich für Dinge geschämt, für die ich gar nichts kann, sondern mir natürlich angeboren sind. Umso ironischer, wie ich letztens zum Nicht-Feminist wurde: Mir wollte sich nicht so recht erschließen wie es möglich ist, dass Frauen 22% weniger für den gleichen Job verdienen können, in Zeiten der Emanzipation, des AGG und allem was ich über unsere Demokratie bzw. den Rechtsstaat kennen gelernt habe. Also habe ich beschlossen den Sachverhalt näher zu untersuchen, um rauszufinden, was genau da vorgeht, damit ich was gegen diese schiere Ungerechtigkeit unternehmen kann…

      Tja, da wurden mir dann die Augen geöffnet. Je mehr ich recherchiert habe, desto mehr hat sich das alles als widerliche Lüge offenbart. So kam ich dann mit der Zeit auf den Trichter und habe dann auch die etlichen anderen feministischen Mythen und Thesen auf den Prüfstand gestellt. Anfangs sogar noch zur „Ehrenrettung“ des Feminismus, weil ich das nicht so recht glauben wollte und mir dachte, „es kann ja nicht alles schlecht sein“. Je mehr ich mich aber in feministische Literatur eingelesen habe, desto mehr zerbröckelte und verflüchtigte sich dann auch mein quasi gesamtes bis dahin vorherrschendes Weltbild. Ich kam mir im Leben noch nie so verarscht und benutzt vor… Das war echt hart. Alles Lügen. Alles Hetze. Für nichts anderes als Hass. Hass gegen Männer. Und das Schlimmste: Das auch noch zu unrecht!

      Ich habe bis heute keine feministische Literatur gelesen, die nicht stumpfe, stupide, ekelerregende Lügen verbreitet, nur um Menschen wie Marionetten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und in mir keinen tiefschürenden Ekel auslöst (naja, bis auf Christina Hoff-Summers, aber die ist ja viel zu feminismuskritisch und männerfreundlich, als das man sie auch nur annähernd als repräsentativ für den (modernen) Feminismus nehmen könnte). Feminismus widert mich einfach nur noch an… BAH!

  1. Christine 15 Juli, 2015 at 08:09 Antworten

    Vielen Dank für die Arbeit des Übersetzens, Wolle. Ich kann die Argumente gut nachvollziehen, habe ich doch gerade ähnliche Probleme mit meiner Freundin, obwohl die nie eine Feministin war, dafür hatte sie bei 5 Kindern keine Zeit und für Politik hat sie sich eh nie interessiert. Trotzdem spüre ich bei ihr einen latenten Männerhaus und darauf angesprochen, warum das so ist, konnte sie mir keine Antwort geben.

    Ich hoffe, das unsere Freundschaft nicht daran zerbricht, denn immerhin besteht sie mit Unterbrechungen 40 Jahre.

    Ich war im übrigen auch nie eine Feministin, obwohl ich mich zeitlebens für Politik interessiert habe. Irgendwie haben mich die Themen nie angesprochen und aktiv wurde ich erst durch die Väterbewegung, weil ich die Ungerechtigkeiten nicht begreifen konnte.

    • Wolf Jacobs
      Wolle Pelz 15 Juli, 2015 at 21:54 Antworten

      Wie gesagt: Ich wurde während meiner ganzen Schulzeit damit gefüttert, dass die Frau so unterdrückt wird und das alles die Männer schuld seien.

      Ich versuche die Tage noch zwei Artikel vom Fidelbogen zu übersetzen. Es ist schade, wenn viele Leute Artikel von manchen Aktivisten aus dem englischsprachigen Raum nicht lesen können. Ich finde auch die Webseiten, die auf Leute keine Rücksicht nehmen, die kein Englisch sprechen, widerlich elitär. Der Feminismus schadet der ganzen Bevölkerung, daher muss auch die ganze Bevölkerung in der Lage versetzt werden, dass sie sich informieren kann.

      Ich wünsche Dir viel Glück mit Deiner Freundin. 😉

    • Wolf Jacobs
      Wolle Pelz 22 Juli, 2015 at 17:03 Antworten

      Freut uns. Es nervt, dass viele einfach voraussetzen, dass jeder Englisch kann. Es folgen bald noch zwei Artikel vom Fidelbogen.

      Danke, freut mich.

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