Kein Geld für Lesben: Fußballerinnen boykottieren Finale

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Kein Geld für „diese paar Lesben“:

Fußballerinnen boykottieren Pokalfinale

Das Pokalfinale der italienischen Frauenfußball-Klubs ist abgesagt. Mit dem Boykott der Partie reagieren die Spielerinnen auf homophobe Äußerungen des Präsidenten der Amateurliga. Die Äußerungen haben es in sich, doch Felice Belloli dementiert.

Quelle: Kein Geld für „diese paar Lesben“: Fußballerinnen boykottieren Pokalfinale – n-tv.de

Vielen Dank an Terth, der es uns den Link in die Kommentare gepackt hat.

Mir fällt dazu nur ein:

Zum einen handelt es sich nicht um eine angebliche Homophobie. Wir behandeln dieses Thema später. Wir warten noch auf einen Artikel zu dem Thema von einem bekannteren Schriftsteller.

Hier sollen wieder Gelder, die durch Männer erwirtschaftet worden sind an Frauen fließen. Warum erspielen sich diese Frauen über ihren Fußball das Geld nicht selbst?

Die Antwort liegt auf der Hand: Frauenfußball ist einfach nicht attraktiv genug, dass er das Geld, das die Frauen haben wollen, nicht einspielt und gar nicht einspielen kann.

Es geht nicht um eine angebliche Homophobie. Es geht um die Gelder. Es geht um Gelder, die grundsätzlich dem Männerfußball zustehen. Der Männerfußball erarbeitet sich die Gelder schließlich auch selbst.

Es geht hier um Gleichstellung und nicht Gleichberechtigung. Frauen können so viel Fußball spielen, wie sie wollen. Frauen können sich eigene Vereine aufbauen, wie sie wollen. Sie können sogar in Vereinen spielen, die Männer gegründet haben und in Stadien spielen, die Männer erbaut haben.

Sie wollen aber nun ans Geld. Sie wollen an das Geld, das Männer erwirtschaftet haben. Sie kommen nicht auf die Idee, sich selbst Geld zu erwirtschaften – dafür gibt es die Gleichstellung. Gleichstellung heißt grundsätzlich Anrecht auf Dinge zu  haben, die man nicht selbst erarbeitet hat. Gleiches Ergebnis trotz geringerer Leistung. Das ist Gleichstellung.

Warum erarbeitet sich der Frauenfußball die Finanzen nicht selbst?

Es wird daran liegen, dass Frauenfußball einfach eine geringere Attraktivität hat. Muss der Männerfußball jetzt den Frauenfußball auf ewig durchfinanzieren? Kaum jemand will Frauenfußball.

Durch die vorwiegende sexuelle Ausrichtung der Spielerinnen ist die Gefahr natürlich groß, in die Sexismusfalle zu stolpern. Die Sexismus- und Homophobiekarte wird dann natürlich auch dementsprechend ausgespielt. Letztendlich geht es aber nur um Geld. Männer sind bescheuert, dass sie sich so vom Feminismus ausnehmen lassen.

Dass ein Boykott eines Spiels nicht zielführend ist, kann jemand anderes den Damen erklären.

 

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jawo

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Blog Comments

Ist aber eine typisch kindische Reaktion. Sie kriegen nicht, was ihnen nicht zusteht und… sind eingeschnappt. Fakt ist: nicht mal Frauen haben ein gesteigertes Interesse an Lesben-Fußball. Entweder sind sie Fans von richtigen Mannschaften, oder gar keine Fans. Das einzige, was diesen kantigen Spielverderberinnen einfällt, um auf sich aufmerksam zu machen ist? Sich nackt vor Kameras zu räkeln. Nur will auch das kaum einer sehen. Dilemma, Dilemma.
Am Ende noch der Boykott eines Finalspieles und fertig ist die politische Provokation. Hat leider mit Sport so rein gar nichts mehr zu tun. Im Sport nennt man das Unsportlichkeit und solches Verhalten wird zu Recht meistens mit einer Disqualifikation bestraft.

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