alte Samstagsübersicht

Matthias‘ Woche: Links der KW 51/14

JAWOs Links - Feminismuskritische Links - Faktum Magazin

Jippiiieeeeeh, Kolumnen-Samstag!

Endlich kann man den Femis wieder die Levittchen lesen, einmal noch vor Weihnachten. Solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

Alles fällt, wie üblich, unter “meiner Meinung nach”. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

Allen voran sei das hier

http://sciencefiles.org/2014/12/19/die-wissenschaft-als-magd-des-staates-oder-wie-man-wissenschaft-von-innen-heraus-zerstort/

empfohlen.

Birgit Kelle:

http://frau2000plus.net/frau-2000plus-praesentiert-birgit-kelle-die-radioshow-2/

Man-tau bzw. Schoppe:

http://man-tau.blogspot.de/2014/12/die-herrschaft-der-unschuld.html

Cuncti:

http://cuncti.net/streitbar/848-mit-innerparteilicher-demokratie-gegen-lobby-und-klientelpolitik

http://cuncti.net/haltbar/847-oekonomische-wehrpflicht

http://cuncti.net/lebbar/846-ein-offener-brief-an-alle-maenner-vaeter-und-jungs-zu-weihnachten

BASTA-Kampagne:

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/12/keinen-bock-auf-angrabschen-vortrag.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/12/keinen-bock-auf-angrabschen-junge.html

Dazu auch:

http://linker-maskulismus.blogspot.de/2014/12/warum-jungs-lernen-mussen-gefuhle-zu.html

Nicht-Feminist:

http://nicht-feminist.de/2014/12/zitate-wir-brauchen-zitate/#more-1512322

http://nicht-feminist.de/2014/12/link-ein-kommentar-zum-metalgate/#more-1461679

Mann-om-Man:

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/12/hochqualifizierte-frauen.html#more

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/12/gewalt-in-gleichgeschlechtliche.html

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/12/statistik-in-hauslicher-gewalt.html

…und der Surftipp des Tages:

http://denken-erwuenscht.com/ (Birgit Kelle ihren Mann seinen Blog)

http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden “supitollen” Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

Normale “supitolle” Liste:

https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

Zu guter Letzt: Meine Reihe “Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern” (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Fest der Liebe (Soundtrack)

Special Biolehrer & Didaktiker Teil XIV:

Die Veranstaltung mit den ganz besonders supernetten Kommilitonen aus dem Lehramt (siehe letzten Samstag) ging also weiter. Erst passierte nichts nennenswertes, auch wenn ich mich manchmal darüber ärgerte, dass, wenn wir mal wieder in Gruppen arbeiteten, einige da so vor sich hinnuschelten, dass man Mühe hatte, sie auch nur akustisch zu verstehen.

Jedenfalls sollten wir – natürlich wieder zu mehreren – eine Unterrichtsstunde planen und durchführen, für eine Schulklasse, die das Institut besuchen sollte. In dem Unterricht sollte auch was Experimentelles vorkommen. Wir planten, sie mit kleinen Fischen arbeiten zu lassen – es ging dabei um eine Verhaltensbeobachtung im Aquarium.

Ich sagte während der Planung zu einer Kommilitonin: “Lass uns doch erstmal gucken, ob genug Fische da sind!” Ich war halt der Meinung, man solle sich erstmal vergewissern, wie viele Fische und Aquarien dieses Institut überhaupt zur Verfügung hat. Daraufhin ranzte mich der Dozent (ein Biolehrer im Hochschuldienst) bereits an: “Nneiin. Falsch! Sie planen erst und gucken dann, ob das geht!” – das waren jedenfalls sinngemäß seine Worte. Ich fand das in der Tonalität bereits ziemlich unverschämt. Was er damit erreichen wollte, weiß ich nicht. Es macht jedenfalls nur Sinn, mit Unterrichtsmaterialien zu planen, die auch da sind oder die sich leicht auftreiben lassen.

Jedenfalls ging die Planung weiter. Das Niveau dabei von meinen Kommilitonen fand ich zum Kotzen. Das ging oft kaum weiter. Man fordert eine auf, laut und deutlich zu sprechen, und nicht weiter vor sich hin zu nuscheln, aber wenige Minuten später nuschelt sie weiter. Auch inhaltlich war es ein Auf-der-Stelle-treten.

Dann jedenfalls planten wir dieses Schülerexperiment mit den Fischen, den Zebrabuntbarschen. Ich fragte dann irgendwann eine der Kommilitoninnen aus meiner Gruppe, ob sie sich denn vergewissert hätte, dass wir dafür genug Fische haben. Sie sagte laut und deutlich, diesmal nicht nuschelnd “Ja!”. Ich hatte danach keinen Zweifel mehr, dass sie sich wirklich vergewissert hatte. Ich hatte den Punkt vorher mehrfach angesprochen. Aber sie sagte so klar “Ja”, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass sie nicht geguckt hat, ob wirklich genug Fische da sind.

Ich hatte dann – ich hielt mich hierbei nur an alle Vereinbarungen mit den Kommilitonen und dem Dozenten – einen Tag, bevor die Schüler kamen, mich morgens zum Institut für Biologiedidaktik begeben, um wie angesprochen die notwendigen Aquarien mit Wasser zu füllen und die Zebrabuntbarsche auf die Aquarien zu verteilen. Es war noch morgens, und ich ahnte nichts Böses. Ich hielt es eher für eine Formalie, für eine Sache, die nicht schiefgehen kann. Ich wurde dann jedenfalls von den zuständigen Leuten PLÖTZLICH UND VÖLLIG UNERWARTET damit konfrontiert, dass nicht mal annähernd genug Fische da waren. Einen Tag, bevor diese Schüler kamen, und die letzte gemeinsame Sitzung mit diesen blöden Kommilitonen vor dem Unterricht mit der Schulklasse war bereits zwei Tage her. Der Unterricht war also so schnell nicht mehr umzuplanen, zumal wir – zumindest ich – am gleichen Nachmittag noch andere Lehrveranstaltungen hatten. Und wir standen unter Druck, denn die Lehrveranstaltung war geblockt. D. h. der Unterricht am nächsten Tag und die Folgesitzungen an diesem Tag und ich glaube auch danach machten mehr als 20 % des ganzen Kurses aus. Wenn man den fehlt oder sonstwie versemmelt, hätte man den Schein nicht gekriegt.

Ich war noch nicht richtig wach, und gerate plötzlich richtig unter Druck. Immerhin musste ich nun mal eben schnell zwischen Tür und Angel die anderen erreichen und mit ihnen schnell umplanen. Als die eine Mitarbeiterin des Instituts mir die Hiobsbotschaft mit den zu wenigen Fischen eröffnete, platzte aus mir heraus “Ja, das ist scheiße!” Es war aber von der Höflichkeit noch im Rahmen. Ich versuchte, es richtigzustellen, und ihr klarzumachen, dass das nicht gegen sie ging, aber sie bezog es natürlich auf sich, und die andere, die dabei war, auch. Die verstanden es so, als hätte ich mich über die Aussattung des Institut beschwert, und sollte ich mich doch lieber beim Institutsleiter beschweren, und dann kamen noch von einer belehrende Sprüche, ich müsste später ja auch oft mit wenig Unterrichtsmaterialien vorlieb nehmen usw. – das ein Student vollkommen unverschuldet unter Druck geraten kann, und es ihm um was ganz anderes gehen kann, dafür waren sie zu blöd. Aber belehrende Sprüche. Als ich dann den Dozenten des Kurses kritisierte, weil er mich ja angeranzt hatte, wir sollten erst den Unterricht planen, und dann gucken, ob genug Fische da sind, kam eine dann auf die Idee, mich zu ihm im Nebenzimmer zu führen. Ich wollte das natürlich nicht, weil ich erstmal meine blöden, unzuverlässigen Kommilitonen aus dem Lehramt per Handy verständigen wollte, aber sie überrumpelte mich. Vorher wusste ich gar nicht, dass er da war.

Und dann? Nun, dieser “Dozent”, besser: dieser Biolehrer im Hochschuldienst, ließ mich gar nicht zu Worte kommen. Ich wollte ihm erklären, was vorgefallen war und dass ich nichts dafür konnte, mich nur an alle Vorgaben und Vereinbarungen gehalten hatte, aber er unterbrach mich. “WENN SIE NICHT GENUG FISCHE HABEN, HABEN SIE EIN ECHTES PROBLEM. […] ICH HATTE IHNEN RECHTZEITIG GESAGT, DASS SIE SICH DIE MATERIALIEN BESORGEN SOLLTEN …”

Ich versuchte immer wieder, höflich sogar, zum Sprechen anzusetzen, aber er ließ mich nicht ausreden, und das mehrfach. Ich habe dann an einer Stelle nur noch ein “Ich darf nicht mal ausreden?” von mir gegeben, und dann wurde er richtig sauer und drehte noch mehr auf. Ich konnte ihm nicht mitteilen, warum ich für die ganze Sache gar nichts konnte. Die Sache gipfelte jedenfalls mit “ICH DISKUTIERE NICHT MIT IHNEN!!!” und einem sinngemäßen “SIE GEHEN JETZT! RAUS HIER!!!”

Er wusste, dass ich bereits damals mehr als doppelt so viel Biologie studiert hatte wie er. Angesichts seines Auftretens mir gegenüber vorher, also außerhalb dieser Konfliktsituation, denke ich, dass das der wahre Grund gewesen sein könnte für diese Art und Weise. Er hatte vermutlich auf so einen Anlass gewartet. Aber wenn nicht, ist sein Verhalten ebenfalls ziemlich daneben.

Ich habe mich dann aus purem Selbstschutz krankgemeldet, mir ging es damals ohnehin nicht besonders gut, da ich erkältet war. Ich musste aus diesem Kurs mit DIESEM Dozenten und DEN Kommilitonen raus. Aber das war ich dann auch, weil der nächste Tag mehr als 20% der Veranstaltung ausmachte, und man mehr als 20% auch nicht entschuldigt fehlen darf.

Auf meine Krankmeldung per E-Mail antwortete er ohne Anrede und saute einfach einen belanglosen Satz zwischen meine Zeilen meiner Krankmeldung – aber der Ranghöhere darf mit dem Rangniederen natürlich machen, was er will, auch, wenn er sonst zu den Leuten gehört, die immer von sozialen Kompetenzen und blabla herumschwafeln. Gottseidank war dieser Schein aus dem Wahlpflichtbereich nichts Unersetzliches für mich.

Fazit: Leute mit Diplom oder Diplomstudenten haben in Lehramtskreisen nicht viel verloren. Unabhängig davon gehen auch Didaktiker, die eigentlich als Fachleute für den Umgang mit Lernenden gelten, oft auf saumäßige Weise mit Untergebenen um.

Ich finde, dass das ein Grund mehr ist, nicht nur die Gender-“Wissenschaft”, sondern auch die Didaktik und überhaupt einige Wissenschaften, die etwas mit der Lehrerausbildung zu tun haben (Pädagogik, Soziologie) auf den Prüfstand zu stellen. Und ich bin dafür, dass Lehrer sich nicht länger in der Lehrerausbildung, und dazu gehören ja auch didaktische Institute an Universitäten, derart breitmachen dürfen, dass dort Menschen aus den entsprechenden Diplomstudiengängen oder aus verwandten Fächern dort gar nichts mehr zu Lachen haben, wenn sie da hinkommen. Vielfalt muss auch dort als Bereicherung gelten, nicht als Bedrohung. Von vielen Lehrämtlern habe ich den Eindruck, dass sie sich abschotten wollen, dass dort Leute, die das Schulfach auf Diplom, Magister u.ä. studieren, da aus ihrer Sicht nicht reindürfen, um selbst einen Protektionismus auf dem Arbeitsmarkt zu haben und um keine Deutungshoheit zu verlieren. Vermutlich ist die Didaktik auch stark ideologisch (wenn z.B. “Wissen” durchgestrichen und “Kompetenzen” drübergeschrieben wird, obwohl “Wissen” da inhaltlich wunderbar hinpasst!) geprägt, weshalb auch Dozenten dort lieber nicht den selbstständig denkenden Diplomstudenten oder Diplom-Biologen sehen, sondern lieber den ideologisch formbareren Lehramtsstudenten, der weitaus eher mitspielt und eher selbst an die ideologischen Vorstellungen glaubt, die dort für gewöhnlich verzapft werden.

Im Groben waren das jetzt alle negativen Erfahrungen mit Didaktikern, vieleicht kommt aber noch ein ausführlicheres Fazit zum Thema nächsten oder übernächsten Samstag.

Ansonsten allen Interessenten an meinem Samstags-Posting erstmal ein frohes & besinnliches Weihnachtsfest.

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