Gendering in Unternehmen/Organisationen

Heute habe ich einen Text zum “Corporate Wording” in einem größeren Unternehmen zugespielt bekommen. Bei “Corporate Wording” handelt es sich um sprachliche Vorgaben, wie ein Unternehmen durch sprachliche Konstrukte nach Außen zu repräsentieren ist.

In diesem Text wird auch das s. g. Gendering behandelt. Es heißt dort ausdrücklich:

KONSUMENT statt KONSUMENT_IN

Gendering: früher: Konsument/innen in der nave, Konsument_innen auf der Webseite XXXX; heute: wir verwenden grundsätzlich das Generische Maskulinum , siehe auch Standard-Antwort-Mail: link_auf_eine_interne_seite “Gendern” bzw. Generisches Maskulinum

Es handelt sich um ein “alternatives Unternehmen“. Es besteht also doch noch Hoffnung auf einen Erhalt unserer Sprache. Wir alle kennen ja mittlerweile diese durch den Feminismus verschandelten grausamen unlesbaren Texte, die einer natürlichen Sprache diametral entgegen stehen.

Man scheint also zumindest in einigen Unternehmen vom Gendering weg zu gehen. Hoffentlich setzt sich dieser Gedanke durch. Sprache darf nicht immer unverständlicher und komplizierter werden. Es nimmt ja mittlerweile extreme Formen an. Sogar “alternative Unternehmungen” scheinen zu begreifen, dass uns diese Sprache nicht nach vorne bringt.

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Die Striche und Sternchen samt “Innen” waren schon immer albern genug, dem Fass den Boden ins Gesicht geschlagen hat diese komische Professx mir ihrem Ziel, überall das “-er” zu tilgen und somit faktisch Männer in der Sprache unsichtbar zu machen – so sie denn jemals eine besondere Sichtbarkeit jenseits der von Frauen besaßen, bloß weil irgendwo ein “-er” statt “-in” dranhängt…

Es geht hier primär darum, dass sich Unternehmen anscheinend teilweise vom Gendern verabschieden. Hoffentlich setzt sich die Vernunft durch.

Schon verstanden, keine Sorge. Ich hielt das von Anfang an für Unsinn, selbst als Teenie schon 😉 Nur “Jungs und Mädchen” fand ich akzeptabel, alles andere unnötig…

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