Freitagsbrief – Vor der Wahl – KW 36/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Vor der Wahl

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Wir befinden uns vor der Wahl.
Deutschland wird von der „Pandemie“ gelähmt. Die Links der Woche.

CORONA | COVID-19

Die aktuellen Coronazahlen (täglich hier)

Dänemark – Kein Impfnachweis, keine Maskenpflicht: Deutsches Nachbarland hebt alle Corona-Beschränkungen auf

In Dänemark fallen ab sofort die letzten Corona-Beschränkungen weg. Damit sind auch die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen Geschichte.

Während in Österreich die Corona-Maßnahmen aufgrund steigender Infektionszahlen wieder verschärft werden, hebt ein anderes deutsches Nachbarland nun alle Corona-Beschränkungen im Land auf – und zwar Dänemark. Aufgrund der hohen Impfquote sei die Epidemie laut dem Gesundheitsminister Magnus Heunicke unter Kontrolle, wie der NDR berichtet. Derzeit sind mehr als 83 Prozent der Bevölkerung von über 12 Jahren vollständig geimpft. Bei den Menschen über 60 Jahren sind nach Angaben der Universität Roskilde mehr als 96 Prozent. Damit ist die Altersgruppe, die dem größten Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs ausgesetzt sind, fast vollständig geschützt. (…)

Schweden beendet faktisch die Pandemie

Kurz nachdem mein letzter Beitrag „Kinderimpfung: Nicht mit den Schweden“ bei Achgut.com veröffentlicht wurde, kam am Dienstag 7.9.2021 endlich die ersehnte Mitteilung der schwedischen Regierung. Im Prinzip alle verbleibenden, einschränkenden Corona-Restriktionen werden zum 29.9. aufgehoben. Übrig bleiben im wesentlichen grundlegende Hygieneempfehlungen (wenn möglich, Abstand halten, an gute Händehygiene denken usw.). Damit hat die schwedische Regierung das Ende der Pandemie erklärt. Auch wenn das so nicht explizit gesagt wird.

Ein vielleicht perfekter Zeitpunkt also, um ein kleines privates Resümee des schwedischen Coronaweges der Jahre 2020/21 anzubieten. (…)

Oberhausen: Das Schreiben der Ärzte

Im gestern, am 08.09.2021, veröffentlichten Artikel „Reaninmationen und ein Toter nach Massendrittimpung in Oberhausen“ über die Vorfälle in Oberhausen berichteten wir von einer akuten schweren Schädigung bei 10 Prozent der Impflinge im Zusammenhang mit der Impfung, darunter befanden sich laut Angaben einer Kreisstelle der KV Nordrhein ein Toter und zwei Reanimationsfälle.

Inzwischen gibt es relativierende Berichte und Stellungnahmen, auch in der Frage, ob es einen Todesfall gab. Es gibt deshalb zahlreiche Leseranfragen und auch Fragen anderer Medien an Achgut.com. (…)

Solidaritätsaufruf: Wozu haben wir uns impfen lassen, wenn wir weiter Angst vor Ungeimpften haben sollen?

(…) Wir Geimpften sind gegen schwere Verläufe einer Corona-Infektion sehr gut geschützt, wird uns versichert. Deshalb haben wir uns impfen lassen. Trotzdem denken sich die Politiker immer neue Arten der Ausgrenzung für Ungeimpfte aus, um diese von uns fern zu halten. Ich rufe alle Geimpften auf, dieses üble Spiel, das die Gesellschaft spaltet, nicht mitzumachen.

Entweder die Impfung schützt, dann brauchen wir keine Angst vor Ungeimpften zu haben, oder sie schützt nicht, dann hat man uns betrogen. Leute wie Jens Spahn und Karl Lauterbach, die dafür eintreten, Menschen, die sich nicht Impfen lassen wollen, per 2G weitgehend vom öffentlichen Leben auszuschließen, (…)

Ich ziehe es vor, zu glauben, dass die Impfung schützt. Deshalb rufe ich alle Geimpften auf, sich der Ausgrenzung und Schikane von Menschen zu widersetzen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, bisher nicht haben impfen lassen. (…)

DEUTSCHLAND

Wolfram Weimer stellt die SPD und die SED („Die Linke“)

Wer die SED („Die Linke“) wählt oder wer mit ihr kooperiert und koaliert, dem mangelt es an Moralität oder historischem Bewusstsein

Leute, welche die SED („Die Linke“) wählen, sind solche ohne jede höhere Moralität, ohne Geschichtsbewusstsein oder aber ohne ein Gewissen, welches der historischen Wirklichkeit gerecht wird. Siehe dazu beispielsweise (… Viele Links)

Was bedeutet eine „grüne“ Regierung für Deutschland?

Eine Katastrophe, meint Matthias Matussek. Staat und Gesellschaft würden sich radikal zum Schlechteren verändern.

(Link zum Video)

Mitglied der Leopoldina zur Corona-Politik:
»Deutschland ist kein Rechtsstaat mehr«

In einem Interview mit der »Epoch Times« erklärt der Wissenschaftsphilosoph Dr. Michael Esfeld, der auch Mitglied der Leopoldina und Professor in Lausanne ist, dass Grundrechte unveräußerlich seien und bedingungslos gelten müssten, sonst seien sie kein Grundrechte mehr.

Die Corona-Politik habe die Grundrechte ausgehebelt. Es sei nicht hinnehmbar, dass Politiker normalen Bürgern vorwerfen, andere Bürger zu gefährden, nur weil sie ein normales Leben führen. Das dürften sich die Bürger von den Politikern nicht einreden lassen.  (…)

Diskussion „Forschung und Lehre sind frei!?“ des „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“

Diskussion mit den MdB Dr. Jens Brandenburg (FDP), Kai Gehring (Grüne), Prof. Dr. Heribert Hirte (CDU/CSU), Dr. Marc Jongen (AfD), Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD), Dr. Petra Sitte (Linke), Moderation Heike Schmoll (FAZ)

(Video)

Wissenschaftsfreiheit heute

Prof. Peter Hoeres, Lehrstuhlinhaber für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über den kulturellen Bürgerkrieg an den Universitäten: Lagerdenken, Denunziation, Kontaktschuld verdrängen die wissenschaftliche Freiheit. Gegen diese Tendenz hat Hoeres das netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de mitgegründet.

Listen to „Flg.160 – Wissenschaftsfreiheit heute“ on Spreaker.

WIE SCHÜTZEN SIE DIE WISSENSCHAFTSFREIHEIT? GAR NICHT!

Meine Frage an Bildungsministerin Karliczek zur zunehmenden Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit an deutschen #Universitäten im Rahmen der Regierungsbefragung am 14. April 2021. Die Bundesregierung sieht hier keinen Handlungsbedarf, wie sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der #AfD aus meinem Büro im Dezember 2019 ausgeführt hat. Durch die Konstituierung des „Netzwerkes #Wissenschaftsfreiheit“ hat diese Frage neue Brisanz erhalten. Frau Karliczek leugnet das Problem aktiv, wie man insbesondere ihrer Antwort auf meine Nachfrage entnehmen kann.

(Link zum Video)

Kommentar GB:

Die Ministerin argumentiert hier mit bewußt (?) irreführendem Verweis auf das Fach Medizin, also auf die sogenannte Gender Medizin, obwohl in der Medizin bekanntlich die beiden biologischen Geschlechter immer schon als medizinisch zu unterscheidende behandelt wurden. Es mag dabei – so wie überall – Forschungslücken geben, aber das hat mit genderistischen Vorstellungen nichts zu tun. Sicherlich kann man – in einem Universitätsklinikum z.B. – etwas „Gender Medizin“ nennen, wenn an meint, dadurch Finanzierungsvorteile zu gewinnen, aber in der Sache ist und bleibt das bloß ein Etikettenschwindel. Als Ökonom nennt man so etwas: Mitnahmeeffekte. Man kann sie nicht einmal verübeln (…)

Das Portal für anonymes Steuersünderdenunzieren in Baden-Württemberg

Das Portal für anonymes Steuersünderdenunzieren in Baden-Württemberg ist laut Annalena Baerbock ein Modell für ganz Deutschland. Ausgerechnet Baerbock, die „versehentlich“ vergaß, 25.000 Euro Einnahmen an die Bundestagsverwaltung zu melden.

„Game over“: Laschet und Merz – Arm in Arm in die 3. Liga

Für die Unionsparteien und für ganz Deutschland ist Abstieg angesagt. Den wird Armin Laschet wird mit seiner Reservemannschaft nicht verhindern können.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) wird am 28. September 2021 stolze 70 Jahre alt.

Zwar hat das BVerfG offiziell erst am 28. September Geburtstag. Am Dienstag vor 70 Jahren nahm es jedoch bereits seine Arbeit auf. Zu diesem Anlass hier die wichtigsten Entscheidungen und ein Blick in die Zukunft.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) wird am 28. September 2021 stolze 70 Jahre alt. Wegen der Pandemie findet die Feier dieses Jahr anders als zu anderen runden Geburtstagen statt. Am Dienstag vor 70 Jahren jedoch, am 7. September 1951 und damit bereits vor der offiziellen Gründung, konstituierte sich das Gericht zum ersten Mal und nahm seine Arbeit auf. Zu diesem Anlass hier ein Blick zurück und nach vorn. (…)

EU-Politik | EUROPA

Was, wenn die Inflation doch nicht temporär ist?

Die westlichen Zentralbanken halten die aktuell erhöhten Inflationsraten für ein vorübergehendes Phänomen. Die Finanzmärkte teilen die Meinung.

Doch was geschieht an den Börsen, wenn es anders kommt?

Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris

Der aufwendigste Prozess der französischen Rechtsgeschichte startet. Der „Bataclan“-Prozess umfasst 1800 Nebenkläger und 300 Anwälte.

Sechs Jahre nach den Terror-Anschlägen beginnt das Verfahren gegen die Verdächtigen.

Die Erinnerung an die schwersten Anschläge in der Geschichte ihres Landes verfolgt die Franzosen noch immer. Fast sechs Jahre ist es her, dass islamistische Terroristen in Paris ein Blutbad anrichteten. Bei den Attentaten des 13. November 2015 starben 130 Menschen. Der „Bataclan“-Prozess gegen die überlebenden Attentäter beginnt an diesem Mittwoch in Paris. Ein mutmaßlicher Haupttäter und 19 weitere Personen müssen sich verantworten. Der Präsident des Schwurgerichtes Jean-Louis Périès soll die Verhandlung am Mittag eröffnen. (…)

EU-Irrsinn: 500.000 € Luxusreisen.

Kann man sich nicht ausdenken: Die EU sponsert mit Steuermillionen Abenteuer-Urlaube für Jugendliche – Kite-Surfen, Weinproben & Übernachtung im Schloß inklusive. Natürlich per Flieger, total öko! Man will schließlich den Planeten retten – meinen jedenfalls die Teilnehmer…

(Link zum Video)

Kritik an der Europarechtsprechung

Prof. Dr. Klaus F. Gärditz – In seinem neuen Buch antwortet der Ex-BVerfG-Präsident auf Kritik an der Europarechtsprechung in seiner Amtszeit. Für Klaus Ferdinand Gärditz ein Schlüsselwerk zur Ära Voßkuhle, das auch drohende Gefahren für den Verfassungsstaat aufzeigt.

INTERNATIONAL

Was existierte vor Israel?

Was ist überhaupt Palästina?

Eine der ältesten schriftlichen Nachweis des Wortes „Palästina“ findet sich bei dem antiken griechischen Geschichtsschreiber und Völkerkundler Herodot. Im 5. Jahrhundert vor moderner Zeitrechnung benannte er das Gebiet „Syria palaistinē“ und zwar in Anlehnung an das Volk der Philister, das da einst gelebt hatte. (…)

Der Begriff „Palästina“ hat mit dem Wort „Philister“ somit einen hebräischen Ursprung. (…)

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff „Palästinenser“ als Synonym für „Jude“ benutzt. In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden. Die Fahne der Region Palästina sah damals so aus: (…)

Maas und die Taliban, Laschet und der Terror – und die Lage auf Lesbos

Was für eine Überraschung! Die Taliban haben ihre erste Regierung vorgestellt – und sie entspricht nicht den EU-Standards! Einer zeigte sich besonders enttäuscht: Noch-Außenminister Maas.

„Die Verkündung einer Übergangsregierung ohne Beteiligung anderer Gruppen und die gestrige Gewalt gegen Demonstrantinnen und Journalisten in Kabul sind nicht die Signale, die optimistisch stimmen“, erklärte Maas.

Die Taliban hatten 33 Regierungsmitglieder vorgestellt, darunter keine Frau und niemand aus einer anderen politischen Gruppierung. Deutschland und die EU wollen aber eine “inklusive Regierung”, der nicht nur Taliban angehören.

Die wird es nicht geben – was man sich fast schon denken konnte. Dass die Islamisten vom Hindukusch die demokratischen EU-Standards anwenden, war nie zu erwarten – auch wenn Maas einen anderen Eindruck vermittelte. (…)

John McWhorter: Antirassismus als Angriff auf die Würde des Menschen

Der afroamerikanische Sprachwissenschaftler John McWhorter lehrt an der Columbia University in den USA. In eine heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Ideologie des Antirassismus als einen Angriff auf die Würde des Menschen. Die entsprechende Ideologie leugne insbesondere die Würde der Minderheiten, in deren Namen sie spreche, weil sie deren Fähigkeit zur Eigenverantwortung leugne. […]

Der Afghanistan-Schock (3):
Ursachenforschung voller Tabus

Mit seinem „Nation Building“ ist der Westen in Afghanistan gescheitert. Die Aufforderung, „Lehren zu ziehen“, ist eine rhetorische Geste. Über die tieferen Ursachen wird nicht geredet, statt dessen über „Rassismus“ und „Kolonialismus“ räsoniert. Letzter Teil der Reihe.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Broders Spiegel: Maas und die moderaten Mörder

(Link zum Video)

ISLAM | MIGRATION

Europa bereitet sich auf den Tsunami afghanischer Migranten vor

(…) „Die Eroberung Afghanistans durch die Taliban wird eine beispiellose Welle afghanischer Migration nach Europa auslösen, das sich auf die Ankunft von Hunderttausenden – möglicherweise sogar Millionen – von Flüchtlingen und Migranten aus dem vom Krieg zerrütteten Land vorbereitet.“ (…) „Seit 2015 haben nach Schätzungen der EU rund 570.000 Afghanen – fast ausschließlich junge Männer – Asyl in der Europäischen Union beantragt. Im Jahr 2020 war Afghanistan nach Syrien die zweitgrößte Quelle von Asylbewerbern in der EU. (…)

Von USA ausgeflogene Afghanen beantragen Asyl in Deutschland

Zwischenlandung in Ramstein zur »Flucht von der Flucht« genutzt

Die USA machen auf ihren Evakuierungsflügen aus Afghanistan Zwischenstop auf der Basis Ramstein im Westen Deutschlands. Obwohl den ausgeflogenen »Ortskräften« ein Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten versprochen wird, springen sie lieber ab und wollen Asyl in »Germoney«.

Dänemark will Einwanderer zur Arbeit verpflichten

Sie sollen „sich nützlich machen“
Migranten sollen in Dänemark künftig 37 Stunden pro Woche arbeiten.

Andernfalls erhalten sie keine staatliche Leistungen mehr. Das sorgt für Kritik.

(Diverse Links)

Kommentar Günter Buchholz:

Die Vernunft residiert in Europa derzeit abwechselnd in Kopenhagen, Budapest und Warschau, mit Abstechern nach Wien, Prag und Bratislava. Der ansonsten vorherrschende dekadente Irrationalismus mit seinen Zentren in Brüssel, Berlin und Paris ist damit zwar am weiteren Blitzkrieg-Durchmarsch gehindert, aber noch nicht wirksam eingehegt, oder gar rückläufig gemacht. Darauf aber wird es ankommen.

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Grüne reagieren verärgert auf geplantes Genderverbot an Schulen

Die Grünen in Schleswig-Holstein haben empört auf einen Erlaß zum Gendern von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) reagiert. Darin wird betont, daß weder Gender-Stern noch Gender-Unterstrich zum Regelwerk der deutschen Rechtschreibung gehören, berichtete der NDR. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Ines Strehlau beklagte nun: „Wir haben keine Eingriffsmöglichkeit, weil es eben Ministeriums-Handeln ist.“ Der Erlaß wirke sich nicht positiv auf die Stimmung in der schwarz-grünen Koalition aus.

Die Vizepräsidentin im schleswig-holsteinischen Landtag, Aminata Touré (Grüne), schrieb auf Twitter: „Dieser Bundestagswahlkampf tut der CDU nicht gut. Die Bildungsministerin möchte unabgesprochen das Gendern an Schulen verbieten. Wir Grüne sind klar gegen Genderverbotsirrsinn. (…)
(Links)

Kommentar GB:

Genderverbotsirrsinn oder Genderirrsinn ?

Hierzu: (…)

(Diverse Links)

Wer die Sprache beherrscht, braucht keinen Gender-Stern

Die Mehrheit der Deutschen lehnt die „Gender“-Sprache ab. Erfreulich ist es, dass sich immer wieder Meister (und Meisterinnen!) der deutschen Sprache öffentlich diesem Unsinn widersetzen. Zuletzt Dieter Hallervorden, der Gendern eine Vergewaltigung der Sprache nennt.

Kommentar GB:

Man lese hierzu das amüsante kritisch-spöttische Buch: „Die Gender*´ – Fibel – ein irres Konversationslexikon“; mit vielen drollig-bitteren Beispielen für die Dekadenzwelle in der deutschen Sprache.

Die Gender-Fibel: Ein irres Konversationslexikon

Wer die Macht besitzt, Wörter und Begriffe umzudeuten, verschafft sich Zugang zu unserer Gedankenwelt. Auf diese Weise ist es möglich, unser Denken zu steuern und uns so zu Erfüllungsgehilfen von Ideologien zu machen. Die Gender-Fibel will mit dieser Erkenntnis die Rückkehr zum Umgangsdeutsch, zum Normaldeutsch bekräftigen. Sie ist jenes kleine Sprachlexikon, das dringender denn je nötig ist für alle, die gerne verstehen wollen, was ihnen mit neuen Begriffen und Definitionen untergejubelt wird. Nicht wenige Bürger fragen sich, was mit all den neuen Gender-Wortschöpfungen wohl gemeint sein soll, welchen ungeschriebenen Gesetzen das Gendern folgt und ob man das eigentlich mitmachen muss? Es ist daher an der Zeit, dem Leser eine Übersetzungshilfe an die Hand zu geben, um sich in jenen Begriffen zurechtzufinden, die sich formelhaft über die tatsächlich gesprochene Sprache gelegt haben. Diese Gender-Fibel ist ein kleiner Führer durch den Gender-Sprach-Dschungel, das ultimative Wörterbuch „Gendern – Deutsch“, das so niemals im Duden-Verlag erscheinen würde.

Sachsens Kultusminister stoppt Gender-Schreibung an Schulen

Sächsische Schüler werden zumindest im Unterricht nicht in gegenderter Sprache unterrichtet.

Genderkorrektiv – Anmerkungen zur Fälschung unserer Gegenwart

(…) Da sich Verantwortliche in Politik und Medien, Institutionen und Behörden von der geballten Kompetenz bedeutender Sprachwissenschaftler nicht im Geringsten haben beeindrucken lassen, es stattdessen vorziehen, sich den Partikularinteressen einer lautstarken Clique machtbewusster Genderaktivisten anzudienen, wird es Zeit, die Register zu wechseln und die Tragweite der um sich greifenden Sprachbeschädigung auch in medienökologischer, politpädagogischer und psychosozialer Hinsicht auszumessen. (…)

Tamara Wernli:  Was Männern droht, wenn DIESE PARTEI an die Macht kommt

FDP ist mittlerweile offiziell eine feministische Partei

Die FDP hat 22% weibliche und 78% männliche Mitglieder. Der Frauenanteil an den Abgeordneten der FDP im Bundestag beträgt 24%. Von einer Benachteiligung der weiblichen Mitglieder kann also nicht die Rede sein.

In den letzten drei Bundestagswahlen wurde die Partei vorrangig von Männern gewählt. (…)

Für uns ist folgende Passage interessant:

Ohne Abstimmung übernahm der Bundesvorstand die Passage, dass die FDP ‚für einen liberalen Feminismus‘ stehe.

(…)

VERSCHIEDENES

1500 Jahre alter Goldschatz entdeckt

„Traumfund“ in Dänemark

Ein Fund von rund 1500 Jahre altem Gold begeistert Forscher in Dänemark. Es handle sich um einen der größten, wertvollsten und schönsten Goldschätze der dänischen Geschichte, teilte der Museumsverbund der Stadt Vejle am Sonntag mit.

Ein Hobbyarchäologe habe die 22 Stücke, die vermutlich aus dem 5. Jahrhundert stammen und ein Gesamtgewicht von 945 Gramm, also fast einem Kilogramm, haben, mithilfe eines Metalldetektors entdeckt. Den Metalldetektor hatte er sich gerade erst angeschafft und fand den Schatz nur kurze Zeit später. Der Fundort liegt in der Nähe von Jelling, das einst als wichtiges Zentrum des Landes galt und eine bedeutende archäologische Stätte ist. (…)

No More Lockdown by Van Morrison

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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