Freitagsbrief – Bundesnotbremse – KW 24/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Bundesnotbremse

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Die ohnehin fragwürdigen Inzidenzzahlen sinken. Die Bundesnotbremse bleibt. Die Links der Wocke.

CORONA | COVID-19

Bundesnotbremse und verlängerte Notlage – außer Spesen nichts gewesen?

Tichys Ausblick geht heute Abend in die fünfte Runde. Thema: „Bundesnotbremse und Verlängerung des Infektionsschutzgesetzes – außer Spesen nichts gewesen?“ Roland Tichy blickt mit seinen Gästen zurück auf die Entscheidungen der Politik, die Rolle der Medien und den Einfluss der Wissenschaft. Welche Maßnahmen waren notwendig, welche nicht? Welche Folgen haben Panik und Aktionismus für unsere Gesellschaft? Wann enden die Corona-Beschränkungen? (…)

(Link zum Video)

Die Inzidenz sinkt und sinkt – die Bundesnotbremse bleibt

Die Corona-Meldungen in MDR-Kultur klangen richtig gut: In Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt die Zahl inzwischen deutlich unter 20, Thüringen bei knapp über 20. Dabei, das kann man nur immer wieder betonen, werden alle positiv Getesteten, auch jene, bei denen lediglich nicht infektiöse Virentrümmer entdeckt wurden, als „Neuinfektion“ gezählt.

Kommentar GB:

Nun, das ist vermutlich so, weil das Durchregieren Spaß macht, warum sonst?

Im Notstand regiert sich´s ebenso bequem wie hemmungslos.

Und wann enden die Maßnahmen?

Über die Verhältnismäßigkeit und Willkür der Corona-Politik und den Weg in eine digitale Kontrollgesellschaft. Eine Einschätzung

Das herrschende Corona-Nonsens-Narrativ, zerlegt in 10 Minuten

(…) Ich möchte die Realität der Corona-Krise darlegen, auf deren Chronologie eingehen und deren zahlreichen Mythen und intellektuellen Absurditäten mit der Wissenschaftlichkeit konfrontieren. Die wichtigsten Studien sind im Text verlinkt. Weiter führende wissenschaftliche Informationen, mitsamt Links zu anderen wichtigen Studien, finden Sie bei Interesse auf den Homepages von „Aletheia – Medizin und Wissenschaft für Verhältnismässigkeit“, des „Corman-Drosten Review Report“ und von „Doctors for Covid Ethics“, deren Mitglied ich bin. (…)

Impffolgen: Wie viele wird es treffen?

Seit November 2020 berichten wir hier über die Wirkungslosigkeit und Gefahren der COVID-„Impfung“. Nun gibt es neue wissenschaftliche Berichte zu beiden Aspekten, die die bisher vorgetragenen Aussagen vertiefen und bestätigen. Wir haben immer wieder davon berichtet, dass die sogenannten COVID-“Impfstoffe” gegen die schwere Verlaufsform der Krankheit nicht wirken und daher lediglich immunogene Substanzen sind.

Florian Kramer und Kollegen von der Mount Sinai School of Medicine in New York berichten in der renommierten Fachzeitschrift Cell Ergebnisse, die auf molekularer Ebene erklären, warum das so ist. Sie haben Blutseren von Impflingen, die mit mRNA-Partikeln geimpft wurden, mit Serum von Patienten, die eine COVID-Infektion durchgemacht hatten, verglichen. Die mRNA dieser Partikel, die von Pfizer/Biontech und Moderna hergestellt werden, kodiert für einen Abschnitt des SARS-CoV-2-Spike Proteins. Die mRNA wird in Zellen des Körpers aufgenommen und zu Spike-Proteinfragment umgeschrieben. Immunkompetente Zellen zerlegen das Fragment in Stückchen (Epitope), die vom Immunsystem erkannt werden und das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern und epitopspezifischen T-Zellen anregen sollen. (…)

Antikörper sind zwar da, können aber wenig gegen das Virus ausrichten
Bei mRNA-Impflingen hingegen, und das ist der Clou der Studie, entstehen zwar hohe Antikörpertiter (Der Titer ist ein Maß für die Menge eines Antikörpers), doch entsteht nur ein sehr enges Spektrum von Antikörpern. Diese wirken aber zum Großteil nicht neutralisierend auf die Viren. Sie sind zwar da, können aber wenig gegen das Virus ausrichten. (…)

“Der Impfpass garantiert gar nichts”

Der neue, EU-weit gültige Impfpass wird “ausgerollt”. 14 Staaten haben ihn schon eingeführt, neben Deutschland ist auch Belgien dabei. Doch die hohen Erwartungen werden (noch) nicht erfüllt, die Reisefreiheit steht nur auf dem Papier.

Buchrezension: „Vom Verlust der Freiheit“

In Zeiten der Corona-Politik ist die Freiheit zu einem knappen Gut geworden. Der Staat reglementiert nicht nur, wer wann wohin und unter welchen Bedingungen reisen, sondern auch wie viele Menschen er treffen darf. Wenn Politiker heute von „Freiheiten“ sprechen, setzen sie diese mit Privilegien gleich, die der Staat seinen Bürgern gnädigerweise einräumt – wenn sie sich benehmen. Im Jahr 2021 ist es um die Freiheit schlecht bestellt. Wer würde das leugnen? Ihr Untergang wurde während der Corona-Krise lediglich zementiert, zeichnete sich aber schon weitaus früher ab.

Diese Meinung vertritt zumindest Raymund Unger, der in seinem neuen Buch «Vom Verlust der Freiheit» den schleichenden Prozess nachzeichnet.

Vom Verlust der Freiheit: Klimakrise, Migrationskrise, Coronakrise

(…) In seinem Buch „Vom Verlust der Freiheit“ führt Raymond Unger seine These eines Wirkzusammenhangs von transgenerationalen Kriegstraumata und einer Übersteuerung in den großen politischen Agenden Deutschlands fort. Die heutigen Entscheider in Politik, Medien und Kultur sind Kinder und Enkel von traumatisierten Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs; sie fühlen sich aufgrund der emotionalen Distanz ihrer Eltern und Großeltern ungeliebt und entwickelten Schuldgefühle, mangelnde emotionale Ausreifung und narzisstische Persönlichkeitsmuster. In der Folge wird alles als Missstand wahrgenommen, es wird stetig nach Verbesserung gesucht. Dabei gilt die Universalisierung humaner Werte als alternativlos. Partikuläre Interessen und Bedürfnisse nach soziokultureller Identität, Wohlstand und Sicherheit werden ausnahmslos tabuisiert. (…)

DEUTSCHLAND

Berlin – Rigaer versinkt im Chaos

Am Mittwoch kam es in der Berliner Ortsteil Friedrichhain zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Hausbesetzern der „Rigaer 94“ und der Polizei. Dabei wurden zahlreiche Personen verletzt.

(Link zum Video)

Der rot-rot-grüne Senat muss Farbe gegen Linksextremisten bekennen

Pflastersteine auf die Polizei?

Protegiert von Lokalpolitikern der Grünen, liefern sich militante Autonome in der Berliner Rigaer Strasse Strassenschlachten mit der Polizei. Das ist die Konsequenz einer langen Geschichte der Verharmlosung.

(Diverse Links)

Kommentar GB:

Man gewinnt von außen den Eindruck, das fragliche Gebäude – man sehe sich die Bilder an – sei der Kern des derzeitigen Berliner Senats selbst.

Broders Spiegel: Ein Hoch auf die Hochstaplerin

In der letzten Woche wurde ja nicht nur der Ausnahmezustand verlängert, auch beim Grünen- Parteitag gab es eine historische Abstimmung: Fast 100 Prozent der Delegierten votierten für Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin. Was für ein Erfolg für eine Hochstaplerin, mit einem Lebenslauf in vielen Varianten. Schade nur, dass es wohl kommen wird, wie 2017 für Martin Schulz (SPD): Ein Höhenflug zum Parteitag und ein Absturz bei der Wahl.

(Link zum Video)

Die Bundeswehr in der Krise: zwischen Elitetruppe und Reformruine

Deutschland tut sich schwer mit seiner Armee, aber auch die Bundeswehr hat es mit Deutschland nicht leicht: vor fast zehn Jahren, am 1. Juli 2011, wurde die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt. Inzwischen ist die Bundeswehr im Alltag kaum noch sichtbar und die Haltung ihr gegenüber oszilliert zwischen Gleichgültigkeit und Aversion.

Eine schwarze Woche für Deutschland

Selbstaufgabe des Bundestags

Das war eine schwarze Woche für Deutschland: Schändliche Gesetze wurden im Dutzend blitzschnell verabschiedet. Der Bundestag hat sich von der Nick-Maschine weiterentwickelt und sich selbst, Grundrechte und Souveränität aufgegeben.

Der Sommer 2020 markiert das Ende von uns Intellektuellen

Wie wir zu Claqueuren der Mehrheitsmeinung geworden sind, ohne es zu merken

So ratlos waren wir lange nicht. Und wir haben unser wahres Gesicht gezeigt: Wir beten bloss nach, was uns Politiker, Virologen und Antirassisten vorgeben. Zeit für einen letzten Abgesang auf den Typus des öffentlichen Intellektuellen, der vor 250 Jahren geboren wurde.

Angela Merkel outet sich als historisch ungebildet

Ausgerechnet im Gespräch mit Schülern gab die Bundeskanzlerin ihren Mangel an historischer Bildung zu. Die politischen Folgen ihrer Geschichtslosigkeit sind in den vergangenen 16 Jahren spürbar geworden.

Kanzlerschaft Angela Merkels – Das Ende der bleiernen Jahre

Sechzehn bleierne Jahre. Sollte Angela Merkel im Herbst tatsächlich das Kanzleramt verlassen, wird sie ähnlich lange regiert haben wie vor ihr nur Helmut Kohl – der Mann, der ihre politische Karriere in der CDU begründet hatte und dem sie bei passender Gelegenheit den Dolch in den Rücken rammte. Wer am 26. September als Erstwähler an die Urne tritt, hat in seiner gesamten politischen Sozialisation keinen anderen Regierungschef erlebt.

Das Erwachsenenleben dieser jungen Menschen beginnt in einem Deutschland, das sich während Merkels Regierungszeit radikal verändert hat: in einer gelenkten Demokratie mit grün-linker Herrschaftsideologie und unübersehbaren autoritären Tendenzen, deren Diskussionskultur so gefährlich unterminiert ist wie ihre ökonomischen Grundlagen und so zerrüttet wie ihre Staatsfinanzen. (…)

Eine Partei begeht Selbstmord: Die SPD

Die SPD hat sich in den vergangenen 15 Jahren von einer sozialdemokratischen Partei zu einer sozialistischen Partei gewandelt, meint der Parteikenner Gunter Weißgerber.

Kommentar GB:

Eine hellsichtige und m. E. zutreffende Analyse: dringende Leseempfehlung.

Worauf man sich aus meiner Sicht verlassen kann, das ist, daß irgendwelche relevanten Lernprozesse weder bei der SPD, noch bei der Linken, noch bei den Grünen stattfinden werden. Statt etwas zu lernen, werden kluge Parteimitglieder von weniger klugen Parteimitgliedern informell oder formell ausgeschlossen. Kritiker sind unangenehm und unerwünscht und werden daher umgehend sozial geächtet. (…)

Klimaschützer wollen Prozesslawine lostreten

Auf deutsche Unternehmen rollt eine Prozesswelle zu. Es geht um Klagen für mehr Klimaschutz, die die Deutsche Umwelthilfe vorbereitet. Der Verein rechnet sich gute Chancen aus, vor Gericht zu gewinnen. Vorbild ist ein Urteil gegen Shell, wonach der niederländisch-britische Ölkonzern seinen CO2-Emissionen drastisch einschränken muss.

Baerbock beim Parteitag der Grünen

EU-Politik | EUROPA

EU-Kommission will den EU-weiten Notstand ermöglichen

Die Überschriften der entsprechenden Meldungen klingen recht harmlos: „EU-Kommission legt Maßnahmenkatalog für Kampf gegen künftige Pandemien vor“, heißt es beispielsweise auf euractiv.de, einer Seite, in deren Focus vor allem die EU-Politik steht. Man denkt an die gemeinsame Impfstoffbeschaffung und die Versuche aus Brüssel, für Grenzübergangsregeln innerhalb des einst so grenzenlosen EU-Europa während des Corona-Ausnahmezustands bzw. der vielen nationalen Corona-Ausnahmezustände zu sorgen. Die Möchtegern-Mächtigen in Brüssel, die ja tatsächlich stark in den Alltag der Europäer hineinregieren konnten, bewiesen in der Corona-Krise unfreiwillig, wie machtlos sie plötzlich sein können. (…)

Kommnetar GB:

Von diesem undemokratischen bürokratischen EU-Monster ist nichts Gutes zu erwarten.

Das Europäische Parlament will Abtreibung zu einem „Recht“ erklären

Weisen Sie den Matic-Report zurück!

Aktualisierung 10. Juni 2021: Die Abstimmung des Europäischen Parlaments über den gefährlichen „Matic-Report“ wurde kurzfristig verschoben. Sie wird nach der neuen Terminierung voraussichtlich am 23. Juni 2021 erfolgen.

Bitte helfen Sie jetzt mit, die Annahme des „Matic-Reports“ zu verhindern und so viele Abgeordnete des Europäischen Parlaments wie möglich davon zu überzeugen, mit „Nein“ zu stimmen, indem Sie die Petition mit all Ihren Freunden und Bekannten teilen.

Russland-Politik: “Zurückdrängen, einschränken und einbinden”

Während sich US-Präsident Biden und Russlands Staatschef Putin zu einem Gipfel in Genf trafen, machte die EU in Brüssel alle Hoffnungen auf eine Annäherung zunichte. Der Außenbeauftragte Borrell setzt auf “zurückdrängen, einschränken und einbinden”.

INTERNATIONAL

Die USA, die NATO und die Türken in Europa

Der Islam in (West-)Deutschland geht wesentlich auf diese US-Intervention zurück:

„Zunächst hatte die christdemokratisch geführte Adenauer-Regierung die Anwerbung von Arbeitskräften nur auf europäische Länder ausgerichtet und die Türkei gar nicht im Blick gehabt. Erst als die Türkei in der damals zugespitzten Phase des Kalten Krieges mit dem eifersüchtigen Argument intervenierte, man wolle als NATO-Land nicht diskriminiert und mit Griechenland gleichbehandelt werden, wurde 1961 auch ein Anwerbeabkommen mit der Türkei vereinbart. Die Initiative zur Einwanderung von Türken nach Deutschland ging also in diesem konkreten Fall nicht von Westdeutschland, sondern von der Türkei aus. Im Endergebnis bildeten Anfang der 1970er Jahre Arbeitsmigranten aus der Türkei (605.000), dem damaligen Jugoslawien (535.000) und aus Italien (450.000) die größten Gruppen.

Zunächst hatte das zuständige Arbeitsministerium unter Führung von Theodor Blank ablehnend bis zurückhaltend auf die türkische Initiative reagiert, da es die konflikthaltige kulturell-religiöse Differenz der türkischen Zuwanderer gegenüber der westdeutschen Aufnahmegesellschaft durchaus als Problem erkannte. Als stärker erwies sich letztlich aber der Druck der Führungsmacht USA, die dem globalstrategisch wichtigen NATO-Partner Türkei zur Seite stand und dessen sozialökonomische Interessenlage unterstützte. So wurde schließlich die Verhandlungsführung vom Arbeitsministerium auf das Außenministerium übertragen und das Abkommen beschlossen.“

(Links)

Deutschland und der gute Onkel aus Amerika

Am Vorabend des Gipfeltreffens zwischen Joe Biden und Wladimir Putin muss festgestellt werden: Dass Russland sich Gesprächen „verweigert“, ist eine Falschbehauptung. Und: Die USA sind kein Vorbild für Frieden und Freiheit, einerlei wer dort an der Regierung ist. Seit mehr als einem halben Jahrhundert gehen von dort zerstörerische Ideologien und grauenhafte Kriege aus. Europa hat sich einem durch nichts gerechtfertigten US-Machtanspruch einhellig ergeben.

Joe Manchin, der harte Hund der US-Demokraten

Kommentar GB:

Ein ausführlicher und sehr informativer Artikel, der dringend zu empfehlen ist für jeden, der die innenpolitischen Verhältnisse in den USA besser verstehen möchte!

Geopolitik: Der große Krieg?

US-Militärs debattieren über einen Krieg der Vereinigten Staaten gegen China.

Der könnte „vielleicht schon 2026 oder 2024“ beginnen.

(Viele Links)

Kommentar GB:

Sehr, sehr wichtig! Aus US-stategischer Sicht wäre es unklug abzuwarten, bis die derzeit noch bestehende Übermacht der USA geschwunden sein wird. Das südchinesische Meer ist der Seeraum, durch den fast der gesamte Seeverkehr Chinas abgewickelt werden muß. Das ist die entscheidende Engstelle zur See.

Allerdings sind die möglichen Folgewirkungen eines solchen militärischen Konflikts unabsehbar; jedenfalls sind sie global zu fürchten.

ISLAM | MIGRATION

Imame made in Germany (GAM-Newsletter)

Aber die Mehrheit in Deutschland steht dem Islam nach wie vor kritisch gegenüber

(…) die Mainstreammedien und die etablierten Parteien jubeln: „Endlich werden Prediger für deutsche Moscheen in Deutschland ausgebildet.“ (DIE ZEIT) Anlass: Die Eröffnung des Islam-Kollegs in Osnabrück, wo fortan Imame auf Kosten der nichtmuslimischen Mehrheit ausgebildet werden sollen. Das utopische Ziel: Eine schwarz-rot-goldene Imam-Ausbildung, deren Absolventen Werte vermitteln, die ins 21. Jahrhundert passen (So die Fraktionsvorsitzende der Grünen Göring-Eckardt.) Bei Licht betrachtet müsste dann die objektive Gegensätzlichkeit zwischen islamischer Normativität und den Grundwerten der säkularen Moderne im Zentrum der Imamausbildung stehen. (Wer’s glaubt, mag selig werden, wird aber an der Realität scheitern.) (…)

(Viele Links)

Importierter Judenhaß durch muslimische Immigration

«Du bist wie die Juden, du suchst nur Probleme!» – Wie ich als Muslim zum Antisemiten erzogen wurde

Nach den judenfeindlichen Ausschreitungen in Deutschland ist oft von importiertem Antisemitismus die Rede. Zu Recht, wie ich als in Algerien sozialisierter Muslim weiß.

Kommentar GB:

Da Araber selbst Semiten sind, führt die Bezeichnung „Antisemitismus“ in die Irre: es geht allein um Judenhaß. Das ist zwar fachwissenschaftlich nichts Neues. Aber die Bedeutung dieses Artikels besteht darin, diesen Judenhaß als integralen Bestandteil muslimischer Sozialisiation zu erkennen, zu benennen und in die öffentliche Auseinandersetzung erneut einzuführen; vergleichbare Äußerungen gibt es von Bassam Tibi.

Zur Kritik steht damit in erster Linie die okzidentale Fehlwahrnehmung von Institutionen, darunter partiell auch der Wissenschaft, sowie Parteien und Presse, Judenhaß sei nur okzidental und nicht mehr noch und viel älter im Orient selbst verwurzelt, nämlich in der muslimischen Sozialisation. (…)

Bevölkerungswachstum in Deutschlands gespaltener Gesellschaft

Mehr als 100.000 Kinder mit Schutzstatus seit 2015 geboren

Auch ohne Zuwanderung dürfte sich das Bevölkerungswachstum in Deutschland in absehbarer Zeit dem in Afrika nähern. Das dürfte m. E. die Krisenerscheinungen incl. extremistische Tendenzen weiter verschärfen.

Studie sieht gespaltene Gesellschaft – zwei stark polarisierte Lager

(Links)

Auf dem muslimischen Auge blind? (Neue Maßnahmen gegen „Antisemitismus“)

Deutschlands Innenminister wollen antisemitische Taten genauer erfassen

An der Innenministerkonferenz gaben Horst Seehofer und seine Amtskollegen der Bundesländer einen Ausblick, wie sie die innere Sicherheit Deutschlands verbessern wollen. Zur Sprache kam auch die Aktion von Greenpeace beim Spiel der Nationalmannschaft.

(Viele Links)

Selbst mit einem Deal werden die Mullahs Atomwaffen anstreben

Es ist wichtig, davon auszugehen, dass das iranische Regime ungeachtet des Abkommens seine nuklearen Ambitionen und geheimen nuklearen Aktivitäten weiterverfolgen wird: dafür gibt es historische Präzedenzfälle.

Teheran behauptete, das „geheime Atomlager“ in einem Dorf in Turquz Abad in einem Vorort von Teheran sei ein Ort, an dem Teppiche gereinigt würden.

Die IAEA ignorierte die Berichte zunächst. Dies sollte nicht überraschen: Die IAEA hat eine lange Geschichte falscher Berichterstattung über die Einhaltung des Abkommens durch die Islamische Republik und von Weigerungen, glaubwürdigen Berichten über die illegalen nuklearen Aktivitäten des Iran nachzugehen. (…)

Untersuchungen zu Anis Amri

Das verheerende Fazit der Opposition – FDP, Linke und Grüne: Die Regierung hat kein Interesse an einer Aufklärung des islamistischen Terroranschlags.

Berlin – Die Bundesregierung hat kein Interesse, den islamistischen Terroranschlag vom Dezember 2016 in Berlin aufzuklären. Und der Attentäter Anis Amri kann kein Einzeltäter gewesen sein – auch wenn die Regierung das immer wieder behauptet. Das ist das Fazit der im Untersuchungsausschuss Breitscheidplatz vertretenen Oppositionsparteien FDP, Linke und Bündnis 90/Die Grünen.

Kommentar GB:

Hat sich die größte Oppositionspartei nicht dazu geäußert?

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Starke Frauen brauchen keine Quote!

„Frauenquoten sind ein Mittel des Zwangs. Sie greifen zutiefst in die grundgesetzlich garantierte Eigentumsfreiheit, die Berufsfreiheit sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Namhafte Staatsrechtler lehnen sie daher ab.“

(Link zum Video)

Wie Männer im Alltag DISKRIMINIERT werden

Die 20 heftigsten Benachteiligungen

Täglich liest man, warum Frauen diskriminiert sind. Aber auch leiden Männer unter Benachteiligungen. Der andere Blickwinkel.

(Link zum Video)

sowie ergänzend: 50 REAL Differences Between Men & Women

Die Gender-Sprache ist nicht inklusiv, sondern sie grenzt aus

Die neusten Entwicklungen und Verrücktheiten der Gender-Sprachverhunzung. Und was man dagegen tun kann.

Hochschulen: Gegen die Verunstaltung der deutschen Sprache

Die deutsche Sprache wurde weltweit als Sprache der Dichter und Denker geschätzt. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie sich zu einer herausragenden Literatursprache ebenso entwickelt wie zu einer präzisen Wissenschaftssprache. Zu den Eigenschaften, die die deutsche Sprache auszeichnen, gehört auch das sogenannte „Generische Maskulinum“, also die Möglichkeit, geschlechtsneutral zu formulieren, wie zum Beispiel der Zuhörer oder der Leser, so dass sich alle angesprochen fühlen können. Darüber hinaus gibt es im Übrigen auch das „Generische Femininum“, zum Beispiel die Person. Auch hier gilt, dass natürlich beide Geschlechter angesprochen sind. Und schließlich gibt es das „Generische Neutrum“, wie zum Beispiel das Kind oder das Individuum. Auch hier bezieht sich dieses Neutrum auf die Möglichkeit von Jungen oder Mädchen/Männer oder Frauen. (…)

Die Gendertheorie ist zwar in Mode, aber dennoch antiaufklärerisch

Wo sie irrt – und warum sie gefährlich ist

Der Mensch als Schöpfer seiner selbst, dem niemand Grenzen setzt: Das ist die Phantasie der Gendertheoretiker, die den Unterschied zwischen Männern und Frauen leugnen. Sie liegen falsch – und negieren einfachste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Kommentar GB:

Wieso „dennoch“ ? Der derzeitige Zeitgeist insgesamt ist irrationalistisch und daher antiaufklärerisch.

Der Herren Geist (Goethe) wünscht offensichtlich alles andere als Aufklärung durch Kritik, Selbstdenken und geistig-politische Mündigkeit. Der derzeitige Übergang in einen (identitätspolitischen) Irrationalismus ist der Ausdruck dieses Herrschafts-interesses. So werden selbständige Kognition und selbständiges Urteil – so wird kritische Rationalität überhaupt – marginalisiert.

Und das ist es, was (…)

Genderneusprech

Ist eine gendergerechte Sprache notwendig und wie verändert sich dadurch unsere Gesellschaft? Podiumsdiskussion mit Nicole Höchst MdB, Stephan Brandner MdB und Regine Stephan (Verein Deutsche Sprache)

(Video)

Kommentar GB:

Frankreich reagiert auf die Problematik: (Link)

Das feministische Standardargument gegen das sprachüblich und grammatisch richtige generische Maskulinum besteht in der Behauptung, „Frauen fühlten sich [angeblich] nicht mitgemeint“: aber bereits das ist ein – erster – Denkfehler. Diese Frauen haben – irgendwelche „Gefühle“ hin oder her – ganz einfach die Grammatik nicht verstanden, und nun kommt ein zweiter Denkfehler hinzu, wenn daraus nicht etwa gefolgert wird, daß dem weiblich-feministischen Unverständnis der Grammatik durch Lernen abzuhelfen wäre, sondern daß dieses fehlerhafte Verständnis einen allgemeinen fehlerhaften neuen Sprachgebrauch begründen solle. Das ist die Hybris der feministisch-sprachpolitischen Ideologie; oder auch der Dummheit; wählen Sie selbst.

Ungarn verbietet die Darstellung von Homosexualität

Ungarn stellt die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung in für Jugendliche zugänglichen Medien unter Strafe.

Die Gegner des neuen Gesetzes der Orbán-Regierung sehen eine Unvereinbarkeit mit der Europäischen Menschenrechtskonvention.

(Links)

NZZ: Die Europäische Menschenrechtskonvention hat sich verrannt

(…) „Statt sich, wie es dem Konzept der EMRK entsprach, auf den Schutz zentraler menschenrechtlicher Garantien zu konzentrieren, stellt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) heute unter Rückgriff auf die EMRK europäische Regeln auf, die nach klassischem Verständnis in die Kompetenz der nationalen Gesetzgeber fallen. Ein erheblicher Teil der Strassburger Rechtsprechung hat mit den in der EMRK «verankerten zentralen menschenrechtlichen Garantien» nichts zu tun – im Gegenteil.“ (…)

Über den Begriff der „kulturellen Aneignung“

Die Ethnologin Susanne Schröter lehrt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. In einem heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzt sie sich kritisch mit dem linksidentitären Konzept der „kulturellen Aneignung“ auseinander. Dieses verurteilt die Aufnahme von Elementen nichteuropäischer Kulturen durch Europäer als einen angeblichen Akt der Unterdrückung. (…)

VERSCHIEDENES

Theorie der Diktatur

Das Buch von Michael Onfray „Theorie der Diktatur“ bietet das Instrumentarium zur Analyse und Demaskierung politischer Propaganda, die der Errichtung einer Diktatur dient. (Buch auf Französisch.) (…)

Onfray wer­tet nach grund­sätz­li­chen Erwä­gun­gen zur Geschich­te der Dik­ta­tur, von Sul­la über Crom­well bis zum Kom­mu­nis­mus, und nach detail­lier­ten Dar­stel­lun­gen fran­zö­si­scher Vor­gän­ge die bei­den dys­to­pi­schen War­nun­gen Geor­ge Orwells (eigent­lich Eric Arthur Blair), 1984 und Farm der Tie­re, aus, um all­ge­mei­ne Ein­sich­ten zu gewin­nen. Aus erste­rem Werk destil­liert er eine „Theo­rie der Dik­ta­tur“, aus zwei­te­rem, das er für „noch düste­rer“ hält als 1984, eine „Theo­rie der Revolution“.

Onfrays Grund­aus­sa­ge stellt die Euro­päi­sche Uni­on in einen Zusam­men­hang mit Orwells Dystopien:

„Ich stel­le die Hypo­the­se auf, dass das Maas­trich­ter Impe­ri­um eine Gestalt gewor­de­ne Form der tota­li­tä­ren Gesell­schaft ist, die Orwell in die­sem Roman [1984] beschreibt“ (40).

Lo Polidoro & Nigel Broderick – All Time High (James-Bond-Octopussy-Theme)

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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