Freitagsbrief – Kinderimpfung – KW 21/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Kinderimpfung

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Nun soll auch die am wenigsten betroffene Gruppe dran: Es geht um die Kinderimpfung. Hierzu und weitere Links der Woche.

CORONA | COVID-19

Stoppt den Test-Irrsinn!

Wer seinen Urlaub an der Ostsee verbringen will, muss vollständig geimpft sein oder sich zweimal die Woche testen lassen. Das Gleiche gilt vielerorts für den Besuch von Einzelhandelsgeschäften, Theatern, Zoos, Biergärten und der Außengastronomie, obgleich gerade im Außenbereich Infektionen selbst unter kompletter Vernachlässigung der sogenannten Hygieneregeln nur sehr theoretisch möglich sind. Ein Irrsinn, der die Menschen um den Verstand und die Wirtschaft um ihren so dringend nötigen Umsatz bringt. Obgleich dieser „Test-Irrsinn“ laut Gesetzgebung nur eine kurze Übergangslösung sein soll, werden zur Zeit tausende Testzentren aus dem Boden gestampft. Sinn macht das nicht und es geht hierbei auch nicht um die Verhinderung von Infektionen, sondern darum, die Menschen mürbe zu machen und ihre Impfbereitschaft zu erhöhen. Dies ist jedoch gar nicht nötig.

Nach Covid-19 doch fürs ganze Leben immun? Studie macht Hoffnung

Eine neue Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis, die die Fachzeitschrift NATURE veröffentlicht hat, macht Hoffnung. Das Forscherteam um Professor Ali Ellebedy hat herausgefunden, dass Menschen nach milden Covid-19-Erkrankungen noch viele Monate danach Antikörper in sich tragen. Diese Immunzellen könnten der Studie zufolge ein Leben lang bestehen bleiben und immer wieder Antikörper produzieren.

50 Ärzte und Wissenschaftler fordern wegen zu hoher Risiken: Stoppt die Massenimpfung

(…) Wir zeichnen in diesem Beitrag die Argumentation der 50 Unterzeichner eines Beitrags, der mit “SARS-CoV-2 mass vaccination: Urgent questions on vaccine safety that demand answers from international health agencies, regulatory authorities and vaccine developers” überschrieben ist, in diesem Beitrag nach und belegen die jeweiligen Aussagen mit den zugehörigen Literaturverweisen. (…)

Die „Impfangebote“, die man nicht ablehnen kann

Beim „Impfgipfel“ wurde beschlossen, auch Kindern ab 12 Jahren ein „Impfangebot“ zu machen. Eine Pflicht wurde (natürlich) ausgeschlossen. Was man von solchen Beschwichtigungen inzwischen zu halten hat, zeigen die Zwänge, die eingeführt wurden, um die Impfbereitschaft Erwachsener zu wecken. Die Kinder und ihre Eltern sollten sich also nicht in Sicherheit wiegen – die Beteuerungen der Politik, keinen Zwang entfalten zu wollen, haben bei diesem Thema ihre Glaubwürdigkeit verloren: Denn viele „Verschwörungserzählungen“ sind mittlerweile Realität.

dazu: Warum will die Regierung die Kinder impfen?

(…) „Im Klartext: Die Regierung will die Kinder unbedingt impfen lassen, auch gegen den Rat der Experten. Die Frage ist, warum sie das will.“ (…)

(Diverse Links)

weiter: Kinderimpfung: Der Vorsitzende der Impfkommission (STIKO) ist nicht amused

„Ein bemerkenswertes Interview wurde heute Morgen im Deutschlandfunk gesendet. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO) Thomas Mertens erhebt darin deutliche Kritik gegenüber der geplanten Impfung von Kindern und Jugendlichen, wie sie derzeit von der Politik gefordert wird.“ (…)

Was wusste China?

Neue Geheimdienst-Leaks über Ursprung des Corona-Virus

Berichte über Geheimdienst-Leaks legen nahe, dass Peking sehr wohl wusste, was es mit dem Corona-Virus auf sich hat und wo dessen Ursprünge liegen. Auch die Möglichkeit eines gezielten Einsatzes als Bio-Waffe wird nicht ausgeschlossen. Aber wie verlässlich sind diese Informationen – und wem nützen sie?

Bericht zur Coronalage vom 26.05.2021

YouTube löscht Staatsvirus-Video

Das 8. Staatsvirus-Video aus der Reihe „Wussten Sie schon“ wurde von YouTube gelöscht. Als Grund wurde uns mitgeteilt, dass das Video angeblich gegen WHO-Informationen verstoße beziehungsweise diesen widerspreche. Laut YouTube-Richtlinien würde es gegen die WHO-Auffassung verstoßen, wenn man behauptet, dass die Sterblichkeit von COVID-19 vergleichbar einer saisonalen Grippe (Influenza) sei. Und ja, genau das erzähle ich in diesem Video. Doch wer behauptet, damit würde man COVID-19 verharmlosen, der versteht nicht, dass er damit eigentlich die Grippe verharmlost. An dieser versterben beispielsweise jedes Jahr schätzungsweise 100 Kinder in den USA. Jeder Tod eines Kindes ist ein besonders tragisches Ereignis. Gott sei Dank ist COVID-19 bisher für weniger tödliche Verläufe bei Kindern verantwortlich zu machen, während die Gefährlichkeit für sehr alte und kranke Menschen höher einzuschätzen ist.

Deshalb möchte ich hier einfach die Fakten präsentieren, die YouTube anscheinend nicht bekannt sind. Die WHO selbst hat im Oktober 2020 die bis dahin größte Studie zum Thema Infektionssterblichkeit (IFR) zu COVID 19 veröffentlicht („Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data“, hier)  (…)

und Wussten Sie schon? (8): Infektionssterblichkeit

DEUTSCHLAND

Broders Spiegel: Grundgesetz ohne Grundrechte

Gestern hatte das Grundgesetz Geburtstag. Eigentlich müsste das ein Feiertag sein. Doch diesen Tag erlebten die Bürger nur mit stark eingeschränkten Grund- und Bürgerrechten. Am Grundgesetz-Geburtstag geplante Demonstrationen gegen die Corona-Politik wurden verboten und aufgelöst. Und aus den Regierungsparteien hieß es jetzt, dass der grundrechtsbeschränkende Ausnahmezustand weiter verlängert werden soll.

(Link zum Video)

Warum ich mein Bundesverdienstkreuz zurückgebe

Das freie Subjekt ist aufgehoben

„Dr. Manfred Kölsch war 40 Jahre lang Richter. Der promovierte Jurist ist entsetzt über die Aushebelung unserer Verfassung: „Der Bürger wird pauschal als Gefährder angesehen. Dadurch wird ein Spaltvirus in die Gesellschaft getragen“. Jetzt schrieb er an den Bundespräsidenten und gibt sein Bundesverdienstkreuz aus Protest zurück. Achgut.com dokumentiert sein Schreiben, weil die ausführliche Argumentation es wert ist, für die Zukunft festgehalten zu werden.“ (…)

Grüne Kanzlerkandidatin: Deshalb will sie ihren Corona-Bonus nicht spenden

Annalena Baerbock – In der Talkshow mit Sandra Maischberger räumt die Grünen-Politikerin zudem ein, dass sie sich den umstrittenen Bonus selbst genehmigt hat.

Baerbock und ihr Lebenslauf

An entscheidender Stelle nutzte sie ihre Titel gnadenlos aus

Völkerrechtlerin ja oder nein? Die Debatte um Annalena Baerbocks Lebenslauf ist inzwischen von der um ihre Nebenverdienste überlagert worden. Dabei sind noch viele Fragen unbeantwortet – auch weil die Grünen-Spitzenkandidatin ihren akademischen Grad an den entscheidenden Stellen ihrer Karriere immer wieder auffällig betont hat.

Kommentar GB:

Daß sich Annalena Baerbock gegen Dr. Robert Habeck innerparteilich hat durchsetzen können, dürfte sich schlicht mit den internen, Frauen bevorzugenden Statuten der Grünen erklären lassen. Es kommt daher intern auf irgendwelche formale Qualifikationen gar nicht an, sondern allein auf das Geschlecht. Und das ist bei Baerbock weder männlich noch divers, sondern eindeutig weiblich.

Robert Habeck wußte das alles von Anfang an, weswegen es ihm jetzt schwerfällt, Kritik zu äußern. Er hätte einfach nicht zu den Grünen gehen dürfen; schwerer Fehler. Sonderlich leid tut er mir nicht, zumal ich ihn ebenfalls für ungeeignet halte.

164 mal Klima

Für alle, denen es zu langweilig oder zu schmerzhaft ist, das Wahlprogramm der Grünen ganz durchzulesen, hier die Kurzfassung:“ (…)

Rücktritt von Franziska Giffey

„Es ist richtig gefährlich, Belege zu erfinden!“

(Link zum Video)

Das ARD-Magazin «Monitor» verharmlost muslimischen Antisemitismus

Entgleisung nach Fahrplan

Wer von importiertem Judenhass spricht, betreibt keine «rechte Kampagne». Ein Beitrag im deutschen Fernsehen sieht es anders und vollführt so ein mustergültiges Ablenkungsmanöver.

Sehr lesenswert
Aufstieg und Fall des Post-Nationalismus

Seit fünfzig Jahren befinden sich Qualität und nichtkonsumtiver Leistungsumfang staatlichen Handelns im Westen auf einem kontinuierlichen Abstieg, der von einem kulturellen Niedergang begleitet wird.“ (…)

Wie Frau Kaddor den islamischen Judenhass erklärt

Letzten Samstag sprach Lamya Kaddor, Lehrerin für islamische Religion und Bundestagskandidatin der nordrhein-westfälischen GRÜNEN, in der Sendung „Campus und Karriere“ des Deutschlandfunks über das Thema „Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen“. Zunächst nur über die Auswahl von Frau Kaddor als Antisemitismusexpertin erstaunt, dann aber zunehmend verärgert, hörte ich ihren Ausführungen zu. Wo hat Lamya Kaddor die letzten zwanzig Jahre gelebt? Was ist ihr alles entgangen? (…)

dazu: Antisemitischer Angriff auf Kippa-Träger in Magdeburg

In Magdeburg hat ein Mann aus einer Gruppe heraus einen 22-jährigen Kippa-Träger angegriffen. Die Polizei spricht von einem „arabisch aussehenden“ Täter und einem antisemitischen Hintergrund.

Die Kampagnen unserer Hauptmedien sind der eigentliche Skandal

Sie haben zur Entfremdung vieler Menschen und zur Abkehr von dieser durch Manipulation geprägten Demokratie geführt. Wenn der Verfassungsschutz etwas Vernünftiges machen will, dann sollte er diese Kampagnen mal unter die Lupe nehmen. In Ergänzung des Artikels zur roten Linie, die überschritten ist, hier ein paar Informationen zu den gelaufenen Kampagnen und zu den demokratiefeindlichen Unterlassungen unsere Medien.

Wenn Landesmedienanstalten Medien öffentlich an den Pranger stellen

Wie weit gehen mittlerweile Zensurmaßnahmen im Netz? Die alternative Medienplattform KenFM wird nun vom Verfassungsschutz beobachtet und der Medienstaatsvertrag, der seit November 2020 in Kraft ist, erlaubt es Landesmedienanstalten Online-Medien zu beaufsichtigen. Verfahren laufen bereits. Der Anwalt Markus Kompa vertritt einen Blogger, gegen den eine Landesmedienanstalt vorgeht. Im Interview mit den NachDenkSeiten spricht Kompa von einer „politischen Motivation“ der Landesmedienanstalten. „Im Internet“, so Kompa, seien wir jetzt „in der Zeit vor dem preußischen Reichspreßgesetz von 1874, das die Presse vor polizeilichen Eingriffen schützen sollte.“

Wissenschaftliche Anmaßungen

Indubio Folge 130: Wissenschaftliche Anmaßungen

Der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Michael Esfeld (Lausanne) und der Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Christoph Lütge (München) sprechen mit Burkhard Müller-Ullrich über den Irrtum, zu glauben, dass es „die Wissenschaft“ gibt und darüber, von „der Wissenschaft“ politische Handlungsanweisungen zu erwarten. Ihr Buch „Und die Freiheit?“ ist im Riva Verlag erschienen.

Bericht zur Lage in Sachsen-Anhalt und Sachsen

Die wahlpolitische Stimmungslage in Sachsen-Anhalt und Sachsen lässt ein Stückweit die Grenzen der politisch-medialen Massenmanipulation im Interesse der globalkapitalistischen Herrschaftssicherungsstrategie („Bestandserhaltungsmigration“/proislamisches Gesinnungszuchthaus plus „Great Reset“ im Rahmen einer pandemiepolitischen Zerstörung der bürgerlich-kapitalistischen „Formaldemokratie“) erkennen. (…)

Sehr dringende Leseempfehlung!
Das totalitäre Klimagebäude: viel Sekte, wenig „Science“

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach „Klimaschutz“ auch Grundrechte toppt, denn sonst geht die Erde unter und wir müssen alle sterben oder so ähnlich, ist schon reichlich und zutreffend kritisiert worden, auch aus glasklar richterlicher Sicht auf dieser Plattform. Daran als nicht-juristischer Betrachter bescheiden anknüpfend, soll noch einmal ganz konzentriert die eigentliche Sachfrage erörtert werden – juristisch gesagt: Wie ist eigentlich die Beweislage? (…)

(Diverse Links)

Joachim Gauck: Leitkultur als Mittel gegen gesellschaftliche Auflösung

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem aktuellen Gespräch mit der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ vor gesellschaftlichen Auflösungstendenzen und einem Verfall der politischen Kultur im Zuge der Corona-Krise in Deutschland.

Kommentar GB:

Der Multikulturalismus ist bereits – vielfach sichtbar – aufgrund seiner evident falschen Toleranz gegenüber der Intoleranz praktisch gescheitert, wird aber dennoch zwanghaft fortgeführt.

Was Europa benötigt, das ist eine Leitkultur in dem Sinne, daß sie den Europäern und den Nicht-Europäern einerseits eine mehr oder weniger verbindliche Orientierung in der gesellschaftlichen Praxis gibt, eine Orientierung, die der Kulturgeschichte des Kontinents entspricht, und die sich andererseits zugleich klar abgrenzt gegenüber inkompatiblen politischen und kulturellen Vorstellungen und Praxen – dies ist ein zweites, wesentliches Moment.

Zum Thema Leitkultur – der Begriff geht aus Bassam Tibi zurück – siehe die folgenden bisherigen Beiträge

EU-Politik | EUROPA

Keine Selbstaufgabe der Eidgenossen:
Schweiz lehnt Rahmenvertrag mit EU ab

Die Schweiz hat einen neuen Rahmenvertrag mit der EU abgelehnt. Die Eidgenossen hätten zu viele Merkmale ihrer direkten Demokratie aufgeben und zu viele Entscheidungen an Brüssel abgeben müssen. Das wollten sie nicht.

dazu: Fünfmal Nein ist ein Ja zur Schweiz

Beginnen wir mit der guten Nachricht: Der Bundesrat steht. Er weigert sich, das institutionelle EU-Rahmenabkommen zu unterzeichnen. Die Volksrechte bleiben vorerst gesichert.

Nein, es ist kein neuer Bundesbrief, den er gegen den Unterwerfungsvertrag aus Brüssel beschwört. Damals, vor über 700 Jahren, gelobten die Eidgenossen, keine «fremden Richter» über sich zu dulden. (…)

Rackete erleidet mit Klage gegen Salvini Schiffbruch

Mailänder Untersuchungsrichterin beschloss Einstellung des Verfahrens

Carola Rackete hatte den ehemaligen italienischen Innenminister Matteo Salvini wegen angeblicher Anstiftung zu Verbrechen verklagt. Sie forderte die Justiz zur Schließung der Sozialen Netzwerk-Konten des Politikers, weil er dort angeblich – so Rackete – »Hassbotschaften« verbreite. Jetzt hat Rackete vor Gericht Schiffbruch erlitten.

INTERNATIONAL

Fall Julian Assange

Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer sagt:

Mit Assange soll ein Exempel für alle Regierungskritiker statuiert werden.

Egypt’s intervention won’t stop future Gaza wars
(Ägyptens Intervention wird zukünftige Gaza-Kriege nicht stoppen)

With over 243 Palestinians and 12 Israelis killed in 11 days of recent fighting, an Egyptian-brokered ceasefire on May 21 came as a great relief to many around the region.

Kairo hat den jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und Palästina vermittelt, aber die Auslöser für einen nächsten Konflikt werden noch nicht angegangen

Wie man eine Wahl „gewinnen“ kann

„21% der Stimmen doppelt gezählt“

Richter genehmigt Wahlprüfung in Georgia

In Georgia hat Oberster Richter Brian J. Amero einer Wahlprüfung durch die Bürgerinitiative VoterGA.org zugestimmt. Ab 28.5. werden Briefwahlstimmen im umstrittenen Fulton County bei Atlanta eingescannt und geprüft.

Kommentar GB:

Auffällig für mich war und ist – nach meinem Eindruck zumindest – die Abwesenheit neutraler administrativer Qualitätsssicherungsmaßnahmen bei der Stimmabgabe und besonders der -auszählung. Es mag allerdings sein, daß ich das nicht richtig einschätze, und es wird sicher Kenner der US-Praxis geben, die das konkret und präzise beurteilen können.

Bisher hatte ich zumindest in Deutschland das Vertrauen, daß man sich hierzulande auf des sogenannte amtliche Endergebnis einer Wahl verlassen konnte. Ich hoffe sehr, daß das weiterhin so sein wird, bin mir aber nach Thüringen nicht mehr so sicher. Insbesondere die Briefwahlstimmen können, wie der obige Artikel zeigt, eine Fehler- oder Manipulationsquelle sein.

Das heißt mindestens: die Qualitätsssicherung zur Vermeidung möglicher Fehler oder Manipulationen hätte vor allem bei ihnen anzusetzen. (…)

Der Berggorilla und sein Verlust an Lebensraum in Afrika

(…) „Was in der TV-Sendung als Druck der Berggorillas auf die menschliche Bevölkerung dargestellt wurde, der den Tieren zum Verhängnis wird, ist natürlich nicht ihr Problem. Das Problem ist der Bevölkerungsdruck der Menschen. Der zentral-/ostafrikanische Staat Uganda hat eine humane Fertilität von 4,96 (Quelle: statista.com, Stand 2018). Das heisst, jede Frau in Uganda hat im Durchschnitt 4,96 Kinder (die das Erwachsenenalter erreichen).“ (…)

Wie man Afrika wirklich helfen kann

Siebzehn Jahre war der deutsche Diplomat Volker Seitz auf Posten in Afrika, zuletzt als Botschafter in Kamerun. Er hat die Auswirkungen der Entwicklungspolitik und Finanzierungshilfen vor Ort genau beobachten können und plädiert für einen radikalen Paradigmenwechsel.

Was in Gaza zerstört wurde, baut Qatar wieder auf

Kein anderes Land hat so enge Beziehungen zur Hamas wie Qatar. Seit der Machtübernahme der Islamisten hat der Golfstaat den Gazastreifen mit etwa zwei Milliarden Dollar unterstützt.

ISLAM | MIGRATION

Über den Antisemitismus
Tichys Ausblick – Bettina Röhl und Prof. Michael Wolffsohn

(…) Der jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn widerspricht heute Abend bei Tichys Ausblick der gängigen Behauptung, die größte Gefahr für Juden in Deutschland würde gegenwärtig vom Rechtsextremismus ausgehen.
Die von Juden selbst als am größten wahrgenommene Bedrohung sei der muslimische bzw. arabische Antisemitismus, der weitestgehend heruntergespielt oder ganz verschwiegen wird. (…)

(Link zum Video)

Europa muss zusammen mit Afrika gegen Migration kämpfen

Die Wiederbelebung der afrikanischen Volkswirtschaften, die von der Pandemie schwer erschüttert wurden, die afrikanischen Volkswirtschaften, die erstmals seit 25 Jahren in eine Rezession geraten sind – dem IWF zufolge braucht es 300 Milliarden Dollar, damit es in Afrika wieder vorwärtsgeht. Dazu die Migrationskrise, Terrorismus, aber auch gute Regierungsführung, all diese Themen diskutieren wir im Interview mit dem Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo. Aktuell ist er zudem der Vorsitzende der Afrikanischen Union.

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Die Deutschen wollen keine Gender-Sprache

65 Prozent der Bevölkerung lehnen die „geschlechtergerechte“ Sprache ab. Wer die Bundestagswahl gewinnen will, darf das nicht ignorieren.

dazu: 13 Vorschläge gegen den Gender-Irrsinn

(…) Im Auftrag der Welt am Sonntag hat Infratest mittels Umfrage festgestellt: Die große Mehrheit der Deutschen lehnt Formulierungen wie „Radfahrende“ statt „Radfahrer“, das sog. Majuskel-Binnen-I (BürgerInnen) sowie „Gender-Gap“, „Gender-Sternchen“ und ähnliche Einschübe (Wähler_innen, Wähler*innen, Wähler/innen, Wähler:innen) in Schrift und Lautsprache ab. Bei Männern ist die Ablehnungsquote binnen eines Jahres von 61 auf 71, bei Frauen von 52 auf 59 Prozent gestiegen. Nach Altersgruppen sortiert, hat die Ablehnungsquote am stärksten unter den jungen Leuten (18 bis 39 Jahre) zugenommen: von 43 auf 54 Prozent. Besonders interessant auch: Die stärkste Zunahme an Ablehnungen verzeichnen Parteianhänger der Links-Partei (von 41 auf 72 Prozent) und der AfD (von 64 auf 83 Prozent)

Es ist ein Etappensieg. Nicht mehr und nicht weniger. Denn der (…)

Von Steuer*innenzahlern und Rassisten

NZZ: Beim Gendern geht es vor allem darum, sich selbst als den besseren Menschen zu inszenieren

Sprache ist fliessend. Aber beim Gendern handelt es sich nicht um einen natürlichen Sprachwandel, sondern um eine politische Agenda, die durchgesetzt werden soll.

Die Quotenfalle – Warum Genderpolitik in die Irre führt

„Dieses Buch sollte sich jeder anschauen, der sich fragt, was die Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin mit dem Zeitgeist zu tun hat.“ (…)

Die sexuelle Revolution frisst nicht nur ihre Kinder (I)

(…) In den letzten Jahrzehnten lassen sich in Bezug auf das Thema „Geschlechtergerechtigkeit“ hierzulande verschiedene Entwicklungsphasen und Eskalationsstufen ausmachen. Aktuell gipfeln Vorstöße der Genderlobby in dem Versuch, mit konkreten Einzelmaßnahmen in zunehmendem Maße Forderungen nach eindeutigen Geboten und „Grenzen für das Sagbare“ überhaupt zu erheben. Befördert einerseits durch einen grassierenden Haltungsjournalismus, andererseits durch eine „mediale Allgegenwart“ (1).

Diese erlaubt die beliebige Skandalisierung ansonsten eher marginaler, immer aber privater Schnipsel alltäglichen Sozial- und Kommunikationsverhaltens, die ohne mediale Aufmerksamkeit gar nicht in größeren Kreisen beobachtbar geworden wären. Öffentliches Beleidigtsein und Pranger ersetzen zunehmend den öffentlichen Diskurs. Zudem gelingt es einer weltweiten Kulturelite immer besser, ihre Macht undemokratisch und laufend neue Regeln produzierend in direkten normierenden Einfluss umzumünzen. Sie tut dies, indem sie zum Beispiel moralische Quoten durchsetzt und sich zugleich als Avantgarde einer festgelegten Zukunft für alle inszeniert. Die Regulierung von Sprache ist dabei ein wichtiger Akt der Machtdemonstration.

weiter: Die sexuelle Revolution frisst nicht nur ihre Kinder (II)

Die unter dem Überbegriff „Geschlechtergerechtigkeit“ versammelten diversen Identitätsgruppen sehen sich einerseits als Opfer eines unterdrückerischen, hierarchischen Systems, andererseits als kulturelle Vorkämpfer für grenzenlose Freiheit und Selbstbestimmung. Das Hamburger Kampnagel, „internationales Zentrum für schöne Künste in einer globalisierten Welt“, wartet auf seiner Webseite mit einer langen „Förder*innenliste“ von (staatlichen) Institutionen auf. Hier wird die Kampfansage an Binarität und Heteronormativität zum kulturellen Imperativ stilisiert und das Feindbild der gefühlt intersektional Diskriminierten klar formuliert:

„Queerness [heißt] auch, nicht nur Heteronormativität infrage zu stellen, sondern auch andere Normen unserer Gesellschaft. An dieser Stelle kommt die Figur des ‚weißen, heterosexuellen, nicht-behinderten, bio- deutschen cis-Mannes‘ ins Spiel…“ Es gehe darum, zu verstehen, „dass diese Figur in unserer Gesellschaft oft als Norm angenommen wird – sei es in den Medien, in der medizinischen Forschung, in der Schule, etc. – während alles andere als Extrafall gilt.“ An einer solchen Norm möchte man sich nicht messen lassen. Im Zuge der Gleichberechtigung, die für alle gilt, wird „diese Norm in queerer Praxis auseinandergenommen und hinterfragt.“ Ein neuer Kampfbegriff ist in der Welt: „verqueeren“. (…)

Mit Intoleranz bekämpft man keine Vorurteile – Wie Identitätspolitik Geschichte verfälscht

Der andere Blick

Es rollt eine Säuberungswelle. Was an der Vergangenheit stört, soll verschwinden oder umgedeutet werden. Der Historiker Dan Diner zeigt jedoch, warum Geschichte kein Gerichtshof ist.

Anmerkungen zum ehemaligen Rechtsstaat – eine Fallstudie

Das Amtsgericht Berlin, der Frauenfahrschein, der Gender Pay Gap, der Rechtsstaat und der Wahnsinn

„Darüber, was aus unserem Rechtsstaat und der „Befähigung zum Richteramt“ geworden ist und was aus einem Streitwert von 126,85 Euro so werden kann.

Über strategische Prozessfälschung und einen Ausblick auf die rot-rot-grüne Gesellschaft. (Langer Text)

Aktenzeichen 15 C 278/20“ (…)

VERSCHIEDENES

Oswald von Wolkenstein – Durch Barbarei, Arabia

Sänger: Andreas Scholl

Durch Barbarei, Arabia,
durch Hermani in Persia,
durch Tartari in Suria,
durch Romani in Türggia,
Ibernia,
der sprüng han ich vergessen.
Durch Reussen, Preussen, Eiffenlant,
gen Litto, Liffen, übern strant,
gen Tennmarckh, Sweden, in Prabant,
durch Flandern, Franckreich, Engelant
und Schottenland
hab ich lang nicht gemessen,
Durch Arragon, Kastilie,
Granaten und Afferen,
aufs Portugal, Ispanie
bis gen dem vinstern steren,
von Profenz gen Marsilie.
In Races vor Saleren,
daselbs belaib ich an der e,
mein ellend da zu meren
vast ungeren. (…)

(Link zum Video)

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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