Freitagsbrief – Israel und die „Palästinenser“ – KW 19/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Israel und die „Palästinenser“

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

In Israel hat es kriegerische Auseinandersetzungen mit den „Palästinensern“ gegeben. Die Links der Woche.

CORONA | COVID-19

Nochmal Kinderimpfung: Risiko/Nutzen – die Zahlen

„Die Todesrate, bedingt durch die COVID-Erkrankung, ist bei Kindern und Jugendlichen äußerst klein, bei Erwachsenen ist sie viel höher. Für einen COVID-Impfstoff für die jugendliche Altersgruppe müsste deshalb ein ungewöhnlich niedriges Limit an Todesfall-Nebenwirkungen garantiert werden.“ (…)

Polizei, Justiz und der ideologische Staatsapparat: Durchsetzung des Corona-Regimes

Polizei, Justiz und der ideologische Staatsapparat dienen dem Tiefen Staat und spielen eine wesentliche Rolle bei der Durchsetzung des Corona-Regimes.(3-teilige Artikelserie)

und: Das Großkapital benutzt die „Coronapandemie“, um seine Verwertungskrise durch ein autoritäres Regime zu lösen (3-teilige Artikelserie)

Weitere Links zu Corona | Covid-19

DEUTSCHLAND

Das ist politische Propaganda!

(Link zum Video)

Annalena Baerbock – Betrügerin oder doch nur Langzeitstudentin?

Die Ausbildungswege der grünen Kanzlerkandidatin werden immer seltsamer

In den letzten Tagen sind die Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Annalena Baerbock größer geworden. Jetzt löschte sie Daten aus ihrem Lebenslauf.

Video: Wahlprogramm: Grüne wollen den Gender-Durchmarsch

Der verkappte grüne Nationalismus

„Es gibt unzählige Gründe, angesichts des Karlsruher Klima-Urteils aus dem Staunen nicht mehr rauszukommen. Es ist wirklich unglaublich, auf welches Niveau das oberste deutsche Gericht, die institutionalisierte dritte Gewalt im Staate, mit dem Urteil gesunken ist. Es hat sich das absurde, durchaus nicht wissenschaftlich seriöse Narrativ der schlimmsten Klimapaniker zu eigen gemacht und über die Verfassung gesetzt. (Fritz Vahrenholt hat dazu aktuell bemerkenswerte und lehrreiche, wirklich wissenschaftliche Hinweise gegeben. [s.u. GB] )“ (…)

„Die gegenwärtige Klimapanikpolitik – beglaubigt durch Karlsruhe – fällt weit hinter die Klimaschutz-Systematik von Kyoto zurück. Die Älteren erinnern sich: Kyoto war 1997, vor inzwischen 24 Jahren, entsprechend sechs Legislaturperioden des Bundestags. In Kyoto war der Gedanke, Lasten aus dem Klimaschutz international auszugleichen und Klimaschutz ökonomisch effizient auszugestalten, ein Kernelement. Es mag nicht perfekt ausformuliert gewesen sein, aber es war ein anständiger Ausgangspunkt.

Die weltweiten Panikfunktionäre haben es geschafft, diesen zentralen Aspekt völlig auszublenden. Jetzt muss das Klima auf deutschem Boden gerettet werden, ohne Rücksicht auf soziale, ökonomische, gesellschaftliche Kosten für das Volk, von dem die Staatsgewalt nur noch angeblich ausgeht.“ (…)

Kommentar GB:

Nach Lektüre beider Artikel wird klar, daß es sich um einen antideutsch-masochistischen, daher zielstrebig-verbissenen selbstschädigenden Nationalismus handelt, der genau deshalb „grün“ ist.

Antiisraelische Vorfälle an Synagogen in Bonn und Münster

In Nordrhein-Westfalen ermittelt nach Vorfällen an zwei Synagogen der Staatsschutz. Vor den Synagogen in Bonn und Münster zündeten am Dienstagabend mehrere Personen die israelische Flagge an, wie Medien übereinstimmend berichteten. In Bonn wurde zudem der Eingang des Gebäudes durch geworfene Steine beschädigt. Die Polizei nahm eigenen Angaben zufolge mehrere Personen fest, 13 in Münster und drei in Bonn. Sie gehe von einem Zusammenhang mit der Eskalation im Nahen Osten aus. Die Politik zeigte sich mit Blick auf Israel alarmiert.

(Viele Links)

Wer ist hier Antisemit?

Der Antisemitismus-Vorwurf gegen Maaßen und die gleichzeitige Verharmlosung von Mob-Aufmärschen vor Synagogen zeigen zwei Seiten des gleichen Dummstellens. Nichts bedroht die Aufklärung so stark wie die Allianz der Linken mit dem politischen Islam.

und ergänzend ein Blick nach Frankreich: (…)

(Diverse Links)

dazu: Der Antisemitismus in Deutschland ist Grün!

Schämst du dich schon, oder bist du noch ein böser Mensch?

Die Journalistin Judith Sevinç Basad hat ein Buch über Identitätspolitik geschrieben, das es in sich hat. Man spürt bei der Lektüre: Die Autorin ist echt sauer und schreibt sich etwas von der Seele. Und das vollkommen zu Recht. Sie bietet ihren Lesern eine wahre Fundgrube an Absurditäten der Identitätspolitik. Nach der Lektüre weiß man: Identitätspolitik ist nicht einfach nur eine Spinnerei von verwöhnten Wohlstandskindern, sondern eine gefährliche Ideologie, die eine Gefahr für die Demokratie ist. Udo Brandes hat das Buch für die NachDenkSeiten gelesen.

Kommentar GB:

Die Quelle von all diesem Zeug ist die US-Rezeption der postmodernen französischen Philosophie. Und die Art und Weise dieser Rezeption ist – z. B. bei Judith Butler – von den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen, Widersprüchen und Konflikten innerhalb der USA geprägt. Deshalb wirkt es ausgesprochen deplatziert, wenn z. B. die angeblich antirassistische Black-Lives-Matter – Bewegung mitten in Europa mit Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Medien dieselbe Art von Auftritten wie in den USA absolviert. Aber da sie der Global Governance zumindest nahesteht, stößt sie bei europäischen Regierungen, für die dasselbe gilt, auf auffälliges Verständnis. Es gibt also „gute“, weil politisch erwünschte, und „böse“, weil politisch unerwünschte Demonstrationen, und bei letzteren erlebt man dann das in solchen Fällen typische repressive Vorgehen der Polizei.

(…) „Eine Ideologie aus den USA

Die Ideologie dazu ist an den amerikanischen Unis in den 90er Jahren entstanden.https://www.youtube.com/watch?v=AjKZlBwDimM

 

Die Selbstgerechten: Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt
Sahra Wagenknecht

(…) Sahra Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch eine Alternative zu einem Linksliberalismus, der sich progressiv wähnt, aber die Gesellschaft weiter spaltet, weil er sich nur für das eigene Milieu interessiert und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft ignoriert. Sie entwickelt ein Programm, mit dem linke Politik wieder mehrheitsfähig werden kann. Gemeinsam statt egoistisch. (…)

Schäm dich!: Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist
Judith Sevinç Basad

empört sich – und stemmt sich vehement gegen die sich aufgeklärt wähnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unschärfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die „Privilegierten“ den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann nur eine Frau wissen, wie man Politik für Frauen macht? Ist „MeToo“ eine durchgängig lautere Bewegung? Ist es im Kampf gegen Rassismus mit der Entmachtung des „alten weißen Mannes“ getan? Tatsächlich wird es fast schon modisch, dass man Andersdenkenden ein „Schäm dich“ zuruft und ihnen damit den Mund verbietet.

Sahra Wagenknecht: „Die Selbstgerechten“

Gender, Queer, Flüchtlinge: Mit billigem Trick macht Lifestyle-Linke die Mehrheit zu Rechten

In der öffentlichen Debatte entsteht zuweilen der Eindruck, in unserer Gesellschaft seien Rassismus, Homophobie und andere reaktionäre Einstellungen weit verbreitet und würden sogar eine wieder zunehmende Resonanz finden. Wer genauer hinschaut, stellt fest: Das ist ein Märchen.

Ein Auszug aus Sahra Wagenknechts neuem Buch „Die Selbstgerechten“

Wagenknecht verteidigt Boris Palmer und bemängelt Umgang mit Corona-Kritikern

„Ein Oberbürgermeister sollte mehr daran gemessen werden, was er real leistet, als an der Makellosigkeit seiner Tweets“, sagt Sahra Wagenknecht. Zudem kritisiert sie den Umgang führender Politiker mit den Kritikern der Corona-Maßnahmen.

Die infantile Gesellschaft

(Link zum Video)

Landesmedienanstalt: Verfahren gegen KenFM

Die Landesmedienanstalt Berlin geht weiter gegen das Portal KenFM vor. Der konkrete Vorgang und die durch den neuen Medienstaatsvertrag prinzipiell ermöglichte Drangsalierung von Internet-Publikationen birgt Aspekte der Heuchelei und könnte potenziell gefährlich für die Meinungsvielfalt werden.

Weiterer Straftatbestand zu verhetzenden Beleidungen in Planung

Die Gesetzesänderung soll nunmehr zügig im Bundestag beschlossen werden. –  Auf den Weg gebracht werden soll dann auch ein weiterer Straftatbestand, der verhetzende Beleidigungen unter Strafe stellt. Dieser soll ebenfalls am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Mit Einführung eines neuen § 192a StGB soll eine Strafbarkeitslücke zwischen Beleidigung und Volksverhetzung geschlossen werden, indem Beschimpfungen und Verleumdungen unter anderem wegen religiöser und rassischer Herkunft sowie der sexuellen Orientierung oder einer Behinderung unter Strafe gestellt werden. (Hervorhebung GB)

Sowohl der Entwurf zur Strafbarkeit von Missbrauchsanleitungen als auch zur verhetzenden Beleidigung werden in den Gesetzentwurf zu Feindeslisten eingefügt, der bereits im Bundestag beraten wird.

Finaler Klima-Lockdown ab 2029?

Das Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichts mischt sich in einer Art in die Gesetzgebung ein, wie es dem Gericht nicht zusteht. Es berücksichtigt die Möglichkeit verschiedener Optionen nicht. (…)

dazu: Karlsruher Klimaurteil: Ohne Schlüssel Im Panikroom

(…) „Das Gericht hat sich mit diesem Urteil erstmals in großer Deutlichkeit als politisches Gericht geoutet, dessen Mitglieder sich weniger dem Gebot richterlicher Zurückhaltung verpflichtet fühlen und so dem politischen Prozess Luft zum Atmen zu lassen, sondern einer Agenda folgen. Damit droht die lange Zeit zu Recht hoch angesehen Institution ihren Ruf zu verspielen … “

weiter: Urteil des BVG zum Klimaschutzgesetz fußt auf falschen Grundlagen

weiter: Die Kosten des Klimaschutzes sollen die Bürger erst nach der Wahl erfahren

Nicolas statt Greta!

Ein junger Schweizer erklärt, was Freiheit und Demokratie bedeuten. (Artikel)

Kommentar GB:

Ich stimme Dr. Alexander Ulfig uneingeschränkt zu, und ich empfehle Ihnen dieses Interview dringend!

(Link zum Video)

Joana Cotar zum Schutz der Meinungsfreiheit

(Link zum Video)

EU-Politik | EUROPA

Europas Romanze mit dem palästinensischen Terrornetzwerk

In offizieller Korrespondenz und unbeholfenen Treffen flüchteten sich europäische Botschafter und andere Beamte in vorgefertigte Rechtfertigungen für die Finanzierung von palästinensischen und israelischen NGOs, die eine anti-israelische «Apartheid»-Dämonisierung betreiben.

Orbán räumt an Ungarns Universitäten auf

Ungarns Ministerpräsident schränkt die Kunstfreiheit an den Hochschulen des Landes ein. Doch eine übergroße Mehrheit der Wähler steht seit 2010 hinter ihm. Kann er deshalb tun und lassen, was er will?

Kommentar GB:

Demokratisch ist anscheinend nicht das, was eine gewählte Regierung tut, sondern nur das, was den nicht gewählten supranationalen Organisationen und Gremien und ihren Financiers, was also der globalistischen „Elite“ gefällt. Gut, daß wir das nun verstanden haben.

Daher ist folgende Position für diese Scheindemokraten ganz und gar nicht akzeptabel: (…)

Wo soll das alles enden?

Die neue Kulturrevolution der Wohlmeinenden ist in Europa angekommen

Straßen werden umbenannt, Statuen gestürzt, Bücher aus dem Sortiment verbannt, Menschen sozial kaltgestellt. Die Revolution der neuen Erleuchteten hat eben erst begonnen. Und ja, es ist tatsächlich eine Revolution.

(Diverse Links in die Schweizer Presse)

INTERNATIONAL

Manöver mit 30’000 Nato-Soldaten jetzt am und im Schwarzen Meer

Im Rahmen der Nato-Manöver «Defender-Europe 21» konzentrieren sich grosse Einheiten im ukrainisch-russischen Grenzgebiet.

und Militärische Mobilität: Kriterien

Die Militärische Mobilität ist eins der wichtigsten Projekte im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit“ (PESCO). Ziel ist es, die Infrastruktur so zu „ertüchtigen“, dass Gerät und SoldatInnen schneller an die Grenze Russlands verlegt werden können

(Diverse Links)

Kommentar GB:

Es sollen offenbar Voraussetzungen, z.B. logistischer Art, dafür geschaffen werden, daß ein militärischer Konflikt gegen Rußland militärisch gesehen möglich wird. Allein schon dadurch würde ein erheblicher politischer Druck aufgebaut; und die Anwesenheit von NATO-Marine im Schwarzen Meer ergänzt diesen von Süden her.

Über das Problem des Globalismus

Der Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab ist Gründer und Leiter des Weltwirtschaftsforums. In einem vor einiger Zeit mit dem Magazin „Der Spiegel“ geführten Gespräch kritisierte er die Ideologie des Globalismus. Indem sie alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens Marktprinzipien unterwerfe, vertiefe sie soziale Bruchlinien und schwäche den gesellschaftlichen Zusammenhalt, ohne den Demokratien nicht lebensfähig seien. Ohne lokale Verwurzelung und nationalstaatliche Politik sei zudem eine funktionierende globale Ordnung nicht möglich. (…)

Kommentar GB:

Der Artikel ist sehr aktuell und unbedingt lesenswert! Er enthält – was positiv anzumerken ist – gewisse Korrekturen im Sinne einer realitätstüchtigeren Beurteilung. Die heute vorfindliche, im weitesten Sinne grün-globalistische Ideologie ist m. E. ein inkohärenter Flickenteppich aus verschiedenen ideologischen Teilen mit Schwerpunkt im – bekanntlich irrationalen – Postmodernismus (Foucault, Butler, Lyotard, Derrida, u.a.)

Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Globalisierung um einen seit den 90- Jahren des 20. Jh. dominanten sozio-ökonomischen Prozeß, der von der weltmarktorientierten Fraktion des Kapitals im Eigeninteresse vorangetrieben wird, während das nicht-weltmarktorientierte, territorial bzw. am jeweiligen Binnenmarkt orientierte Kapital (…)

Bundesregierung:
Digitales Identitätsökosystem nach Blaupause des Weltwirtschaftsforums

Das Weltwirtschaftsforum hat 2018 ein Arbeitsprogramm für Regierungen und private Organisationen veröffentlicht, wie diese gemeinsam eine globale Infrastruktur für den digitalen Identitätsnachweis bauen können. Die Bundesregierung will nun in Abstimmung mit dem Weltwirtschaftsforum seinen Teil des Programms abarbeiten. (…)

(…) Daran mitgearbeitet haben die üblichen Verdächtigen, also Accenture, ID2020, Gates Stiftung, Omidyar Network, Gavi, Mastercard, Visa, Paypal, Amazon, Open Society Foundations und eine Reihe der größten Banken, zusammen mit vielen Regierungen, unter der Führung des Weltwirtschaftsforums. (…)

Der arabisch-israelische Konflikt auf den Punkt gebracht

Die Entscheidung des Jerusalemer Bezirksgerichts, die Räumung einiger arabischer Familien aus Häusern im Jerusalemer Stadtteil „Sheikh Jarrah“ zu genehmigen, hat in der vergangenen Woche die anti-israelischen Kräfte in helle Aufruhr versetzt.In den sozialen Medien wetterten diese Kritiker massiv gegen Israel und schufen den Hashtag „SaveSheikhJarrah“ (Rettet Scheich Jarrah). Gleichzeitig behaupteten sie, dass das, was in diesem Jerusalemer Viertel passiert, beispielhaft für den gesamten arabisch-israelischen Konflikt sei.

und: „Gaza wird brennen“ – der nächste Krieg in Nahost

Seit Wochen eskaliert in Israel-Palästina die Gewalt. Die Vollstreckung von Räumungsklagen in Ostjerusalem sowie schwere Ausschreitungen in der Al-Aqsa-Moschee mit 300 Verletzten waren der Auslöser. Warnungen und ein Ultimatum der Hamas wurden ausgeschlagen. Es folgten Raketenbeschuss auf Israel und die schwersten Bombardierungen Gazas seit dem letzten großen Krieg 2014. In Israel herrschen vielerorts bürgerkriegsähnliche Zustände.

(Viele Links)

Erdoğan nennt Israel „terroristisch“ und verkündet Unterstützung für Palästinenser

Die Türkei werde die Palästinenser in ihrem Konflikt mit Israel genauso unterstützen, wie sie die Aserbaidschaner im Kampf um Bergkarabach unterstütz habe. Das verkündete der türkische Präsident am Freitag im Staatsfernsehen.

Schwarzes Leben, weiße Privilegien? Zur Kritik an Black Lives Matter

„Was bei der Bewegung „Black Lives Matter“ (BLM) ursprünglich als Protest gegen Polizeigewalt begann, ist längst zu einem neuen Kulturkonflikt geworden. Im Zentrum steht die Annahme, dass unsere Gesellschaft von einem latenten Rassismus durchdrungen sei. Statt sich mit konkreten Fällen rassistischen Hasses zu beschäftigen, konzentrieren sich die Aktivisten auf Symbole. Am Pranger stehen alle möglichen Objekte, Namen, Traditionen und Sprachgepflogenheiten, die von ihnen als diskriminierend empfunden werden. Der oft selbstgerechte, anklagende Ton sowie die scharfe Trennung zwischen Schwarzen und Weißen lassen diesen neuen Antirassismus autoritär und zensorisch erscheinen. Wie die Beiträge in diesem Band zeigen, sprechen die Aktivisten jedoch keinesfalls für „alle Schwarzen“. Immer mehr Kritiker weisen darauf hin, dass BLM nicht nur die Gesellschaft spaltet, sondern auch auf fragwürdigen historischen Prämissen beruht.“

ISLAM | MIGRATION

Weiterer offener Brief warnt Macron vor Bürgerkrieg

An Frankreichs Präsident Macron ist ein weiterer offener Brief gerichtet worden, der vor einem islamisch motivierten Bürgerkrieg in Frankreich warnt. Über 250.000 Bürger haben diesen offenen Brief unterzeichnet. Macron schweigt.

Frankreich: Generäle warnen vor Bürgerkrieg wegen schleichendem Islamismus

(…) „Der offene Brief und die Antwort von Le Pen finden mitten in einer Flut von mindestens neun aufeinanderfolgenden dschihadistischen Angriffen in Frankreich statt, die alle von Personen durchgeführt wurden, die den französischen Geheimdiensten unbekannt waren und daher nicht der Radikalisierung verdächtigt wurden und die folglich nicht auf einer dschihadistischen Beobachtungsliste standen. Die Angriffe deuten darauf hin, dass die französischen Behörden die Kontrolle über die Überwachung islamischer Radikaler im Land verloren haben.“ (…)

Kommentar GB:

Es handelt sich hier um eine klare, differenzierte und ausführliche Abhandlung der aktuellen migrations- und islampolitischen Problemlage in Frankreich, die hiermit sehr dringend zur Lektüre empfohlen wird.

Judenfeindlichkeit als muslimischer Migrationsimport (GAM-Newsletter)

Ja, es gibt antisemitische Einstellungen unter Deutschen ohne Migrationshintergrund. Und ja, diese sind in aller Schärfe zu kritisieren und zu verurteilen. Aber in Anbetracht der realitätsverzerrenden Doppelstandards, wie sie in Politik und Medien vorherrschen, ist Folgendes hervorzuheben:
Judenfeindlichkeit, vor allem in ihren aggressiv-aktivistischen Ausdrucksformen, ist vornehmlich ein muslimischer Migrationsimport und weit überproportional unter Zuwanderern aus islamisch geprägten Ländern verbreitet.
Wer das bestreitet macht sich tendenziell mitschuldig an diesem Phänomen.

Seit Anfang der Woche feuern wieder einmal die maßgeblich vom Iran und Katar unterstützten muslimischen Terrororganisationen Hamas und lslamischer Dschihad Raketen auf Israel ab. Die Israelis reagieren mit selektiven Bombenangriffen. (…)

Gelsenkirchen: „‚Scheiss-Jude, Scheiss-Jude!‘– Männer schwenken die türkische und die palästinensische Fahne, Frauen mit Kopftuch recken die Arme in die Höhe.“ Bei den Hass-Demonstranten handelt es sich um junge Menschen mit islamischem Migrationshintergrund.“ (…)

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Die Genderfraktion verachtet die deutsche Sprache

Der Berliner Linguist Peter Eisenberg sagt, dass er kein Hardliner sei. Doch er müsse die Sprache, die er liebt, verteidigen. Etwa gegen den Genderstern.

Ende April äußerte sich die Linguistin Damaris Nübling in der Berliner Zeitung zum Thema geschlechtergerechte Sprache. Der Berliner Linguist Peter Eisenberg meldete sich daraufhin zu Wort. Er widerspricht den Argumenten der Genderlinguisten in Hinblick auf das generische Maskulinum und den Genderstern.

Kommentar GB:

Es handelt sich um irrationale, politisch gewollte Schein-Mißverständnisse, also um bösartige – hier: antideutsche – Absichten, denn so dämlich, daß sie das nicht begreifen könnten, kann die sprachpolitische Genderfraktion doch wohl nicht sein. Das würde ich jedenfalls nicht unterstellen, auch wenn im politischen Feld des Feminismus-Genderismus Denkfehler häufig vorkommen, ohne jemals korrigiert zu werden. Aber wenn es der Propaganda dienlich ist, dann geht es eben nur noch darum.

„Frausein“ ist keine Schlüsselqualifikation

Jung, weiblich und links ist der strategisch nützliche und gleichzeitig moderne Gegenpol zu männlich, weiß und konservativ. Reicht das?

Kommentar GB:

So ist es. Hierzu ergänzend:

(Link zum Video)

Link zum Video: Nicole Diekmann :innen

Kulturkampf um trans* Kids

USA: Die Republikaner wollen geschlechtsangleichende Behandlung für Jugendliche verbieten

Kommentar GB:

Das ist sowohl vernünftig als auch moralisch geboten, denn biologisch gibt es keinen Geschlechtswechsel, sondern lediglich chemische und operative Kastrationen. Die lösen i.d.R. aber keine Probleme, sondern sind oder werden selbst zu einem Problem für die Betroffenen. Während diesen Betroffenen aber noch existenzielle Tragik oder Irrtum und Problemverkennung zugesprochen werden kann, wissen andere, daß es sich wirklich nur um Kastrationen handelt, die lediglich anders bezeichnet werden. Und das ist – mindestens – moralisch verwerflich. Aus dieser Sicht habe ich wohlwollendes Verständnis für das Gesetzesvorhaben der Republikaner.

Foucault und Kindesmissbrauch – Ein Beitrag zur Debatte

Michel Foucault (1926-1984) gilt als einer der bedeutendsten Denker der Gegenwart. Einen Großteil seines Schaffens widmete er der Erkundung moderner „Bio-Macht“, der Kontrolle über Körper und Sex durch die Art und Weise, wie wir sie erforschen und über sie sprechen und schreiben. Im März 2021 kursierten in französischen und britischen Medien Berichte, wonach Michel Foucault in den späten 1960er Jahren in Tunesien kleine Jungen missbraucht habe. Sofort erhoben sich Stimmen von Zeitzeugen und Lebensgefährten Foucaults zu dessen Verteidigung gegen den Vorwurf der Pädophilie. Offensichtlich sieht sich in Frankreich eine ganze Intellektuellenkaste von den Enthüllungen gleichsam mitbeschuldigt.

Unsere Autorin Bettina Gruber ist sich darüber im Klaren, dass nach fünfzig Jahren kaum noch Gewissheit über die fraglichen Vorgänge zu erlangen ist. Sie untersucht die Beschuldigungen im Kontext der Äußerungen Foucaults in Erklärungen, Gesprächen und Interviews über sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern. (…)

Soziobiologie – kurz und knapp

Niemand will wertvolle Zeit damit verschwenden, sich mit dummen und falschen Ideen auseinander zu setzen, aber dennoch muß man verstehen, was der Gegner behauptet. Und dafür reicht es in der Regel nicht, ihm zuzuhören: Bedauerlicherweise gehört die Soziobiolgie, deren Verzerrungen den Biologismus hervorgebracht haben, in weiten Teilen des Maskulismus zum Standard – was auch daran liegt, daß es z.B. in Sachen Geschlechterrollen an anderen Alternativen zum Feminismus fehlt. Der post referiert lediglich in kompakter Form, was es zu wissen gibt.

  1. Das soziobiologische Paradigma
  2. Elterninvestment
  3. Soziobiologische Rationalität – realistisch oder nicht?

VERSCHIEDENES

Aristoteles sagt Nein zum Gender-Deutsch:
Das Wesen der Person ist Geist, nicht Geschlecht

(Link zum Video)

Bach – Julia Hamari – Matthäus Passion – Erbarme dich

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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